<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380</id><updated>2012-01-30T05:24:49.941-08:00</updated><category term='Sexualität'/><category term='Kinder:Psyche allgemein'/><category term='Sport'/><category term='Wissenschaft und Technik'/><category term='Kinder Gesundheit'/><category term='Arbeit und Beruf'/><category term='Depression'/><category term='Schlafhygiene/Schlafstörungen'/><category term='Gesellschaft'/><category term='Video und Podcast'/><category term='Rechtliches'/><category term='ADS-Hyperaktivität'/><category term='Gesundheit allgemein'/><category term='Entspannungstechniken-Wellness'/><category term='Schizophrenie'/><category term='Stress'/><category term='Probleme im Alter'/><category term='Angst-Panik-Phobie'/><category term='Sucht'/><category term='Schmerz/Schmerztherapie'/><category term='Magersucht/Essstörungen'/><category term='Politik'/><category term='Ernährung'/><category term='Schule und Lernen'/><category term='Persönlichkeit'/><category term='Psychosomatik'/><category term='Zum Sinn dieses Blogs'/><category term='Demenz-Alzheimer und Co.'/><category term='Medikamente'/><category term='Allergien und Umwelt'/><category term='Therapien'/><category term='Wetteraukreis'/><category term='Kinder - Internet - neue Medien'/><category term='Umwelt- und Klima(schutz)'/><category term='Psyche allgemein'/><category term='Familie und Erziehung'/><category term='Religion'/><category term='Betreuung-Pflege-Soziales'/><category term='Kinder: psych.Erkrankungen'/><category term='Suizid'/><title type='text'>Terrapie´Psychoblog</title><subtitle type='html'>Artikel aus überwiegend öffentlichen Quellen mit Bezug zur Hauptseite terrapie.de. Themen sind also Psychotherapie, Psychologie, Entspannung, Kinder, Fantasiereisen, Gesundheit, Wellness u.a. Sinn ist es, einen Überblick der Diskussion zu vorgenannten Themen zu geben. Von daher werden sicherlich einige Artikel widersprüchlich sein, so wie vieles im Bereich der Psyche kontrovers diskutiert wird. 

Es gilt das &lt;a href='http://www.terrapie.de/html/impressum.html'&gt;Impressum von www.terrapie.de&lt;/a&gt;</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>323</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-7591702333421940121</id><published>2012-01-05T12:57:00.000-08:00</published><updated>2012-01-05T13:00:12.183-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stress'/><title type='text'>Zusammenhang zwischen Körpergröße von Kindern und der sozialen Stellung der Eltern</title><content type='html'>Forschungsergebnisse einer Studie von Wirtschaftshistorikern der Universität Tübingen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor kurzem wurde die deutsche Öffentlichkeit von einer Meldung erschreckt, wonach prekäre Arbeitsverhältnisse zu einer niedrigeren Lebenserwartung – insbesondere in Ostdeutschland - führen können. Dass sich Arbeitslosigkeit und sozialer Status der Eltern auch sehr erheblich auf die Körpergröße von Kindern und damit auch auf Lebensqualität und Gesundheit auswirken, konnten Prof. Dr. Jörg Baten von der Universität Tübingen und Andreas Böhm vom Landesgesundheitsamt Brandenburg in einem kürzlich abgeschlossenen Forschungsprojekt zeigen. &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die Körpergröße ein Indikator für die Qualität der medizinischen Versorgung und Ernährung sein kann, erscheint vielen bereits intuitiv einleuchtend. Betrachtet man die großen Hungersnöte und Versorgungsengpässe ausgelöst durch Kriege und Naturkatastrophen in den vergangenen Jahrhunderten, so ist zu beobachten, dass die davon betroffenen Menschen deutlich kleiner sind als Menschen aus Regionen, in denen eine normale Versorgung besteht. Doch dass es keiner großen Kriege bedarf, dass Menschen in gewisser Weise unterversorgt sind und damit auch weniger wachsen als andere, zeigen nun die Forschungsergebnisse des Tübinger Wirtschaftshistorikers Baten. Dabei ist zu beachten, dass diese Körpergröße als Indikator nur für Durchschnitte einer großen Anzahl von Körpergrößen gilt. Die geringe Körpergröße eines einzelnen Menschen sagt nichts über das Wohlergehen aus, weil es eine breite genetische Streuung gibt. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Im Mittelpunkt der Untersuchungen stand das Wachstum von Kindern aus dem Bundesland Brandenburg. Die Wissenschaftler untersuchten, inwiefern eine hohe Arbeitslosigkeit in der Region und weitere Faktoren, wie beispielsweise eine hohe Abwanderungsrate, das Wachstum von Kindern in dem Zeitraum 1994 bis 2006 beeinflussten. Die Daten stammen vom Landesgesundheitsamt Brandenburg und wurden im Zuge der Einschulung von Erstklässlern erhoben. Dabei konnte nicht nur die Körpergröße, das Alter und das Geschlecht von über 250.000 Kindern dokumentiert werden. Es wurden auch sozioökonomische Daten beispielsweise zum beruflichen Status der Eltern, deren Ausbildungsniveau sowie Anzahl der Kinder und Anzahl der Erwachsenen je Haushalt erfasst. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Anhand dieser Daten zeigen Baten und Böhm, dass die Arbeitslosigkeit der Eltern einen signifikant negativen Einfluss auf die Körpergröße ihrer Kinder hat. Dabei scheint jedoch das mit einer Arbeitslosigkeit einhergehende geringere Einkommen eine weniger bedeutende Rolle zu spielen, als psychologischer Stress und Frustration der Eltern. Diese Faktoren könnten zu einer Vernachlässigung der Kinder bezüglich ihrer Versorgung führen. Auch die Abwanderungsrate als ein Maß für die wirtschaftlichen Bedingungen eines bestimmten Gebiets steht in einem negativen Zusammenhang mit der Körpergröße der Kinder. Da es häufig eher die gebildetere Bevölkerungsschicht ist, die eine Region in der Folge schlechter Bedingungen verlässt, bleiben die weniger Gebildeten zurück. Da gerade Familien mit gebildeten Eltern in der Regel mehr Wert auf eine gesunde Ernährung und medizinische Versorgung der Kinder legen, entwickeln sich diese besser und werden größer.  &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Von besonderer Bedeutung scheint insbesondere das Ausbildungsniveau der Mutter zu sein, da sich die Mutter in der Regel an erster Stelle um Belange wie Ernährung und Versorgung der Kinder kümmert.  Interessanterweise stellen die Autoren jedoch auch fest, dass Kinder von Alleinerziehenden bezüglich ihrer Körpergröße keinen Nachteil gegenüber Kindern aus Familien mit zwei Elternteilen aufweisen. Allerdings zeigt sich ein positiver Einfluss auf die Größe der Kinder, sobald drei oder mehr Erwachsene im gleichen Haushalt leben, also wenn beispielsweise zusätzlich Großeltern vor Ort sind, die die Versorgung der Kinder mit unterstützen. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Insgesamt kann festgehalten werden, dass die Körpergröße von Kindern aus Brandenburg in dem Zeitraum 1994 bis 2006 negativ durch die hohe Arbeitslosigkeit der Eltern beeinflusst wurde. Dieser Effekt bleibt auch nach Kontrolle durch andere mögliche Faktoren bestehen. Damit zeigt sich, dass die Körpergröße von Kindern als ein äußerst sensibler Indikator für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung einer Region herangezogen werden kann. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Quelle Universität Tübingen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-7591702333421940121?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/7591702333421940121/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=7591702333421940121' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7591702333421940121'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7591702333421940121'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2012/01/zusammenhang-zwischen-korpergroe-von.html' title='Zusammenhang zwischen Körpergröße von Kindern und der sozialen Stellung der Eltern'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-6935642503659206788</id><published>2011-12-08T09:10:00.001-08:00</published><updated>2011-12-08T09:14:37.957-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schmerz/Schmerztherapie'/><title type='text'>Lautes Fluchen nimmt den Schmerz</title><content type='html'>Eigentlich braucht man dazu ja keine Studie. Gewusst haben wir es ja schon immer. Gegen den Schmerz, wenn wir nicht den Nagel sondern mal wieder den Daumen getroffen haben, hilft am besten lautes Fluchen. Genau so wie beim Lesen des neusten Bittschreibens vom Finanzamt lautes Schreien kurzfristig Erleichterung verschafft.&lt;br /&gt;Doch nun gibt es diese Erkenntnis auch schwarz auf Weiß:&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Hammer auf den Daumen und ein lautes "Mist!" auf den Lippen – Fluchen kann tatsächlich Schmerzen lindern. Allerdings nutzt sich dieser Effekt ab, je häufiger man im täglichen Leben wettert. Das haben Froscher der Keele University in Staffordshire in Großbritannien herausgefunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits in vorangegangenen Untersuchungen konnten die Wissenschaftler den schmerzstillenden Effekt des Fluchens beweisen. Dabei baten sie 64 gesunde Testpersonen, ihre Hand so lange wie möglich in Eiswasser zu tauchen. Dabei konnten sie ein Fluchwort ihrer Wahl, so oft sie wollten, wiederholen. In einem zweiten Durchgang benutzten sie statt des Fluchs ein wertfreies Wort. Das Ergebnis: Die Testpersonen hielten dem Schmerz des Eiswassers um bis zu 50 Prozent länger stand, wenn sie richtig loswettern durften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Fluchen unser natürliches Verhalten in Stresssituationen imitiert. In der Vorzeit blieben im Stress zwei Handlungsalternativen: Flüchten oder Kämpfen. Moderne Menschen tun beides nicht mehr, sondern versuchen, den Stress auszuhalten. Die Experten der Keele University stellte bei den Testpersonen eine Beschleunigung des Herzschlages während des Fluchens fest. Dies sei für sie ein Hinweis darauf, dass durch das Fluchen Aggressionen aufgebaut würden, die in der Vorzeit zu Kampfhandlungen in Stresssituationen beigetragen hätten. Stress und damit auch die Schmerzen können so besser ausgehalten werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer allerdings zu häufig flucht, bei dem nutzt sich dieser Effekt ab. Das zeigen die neuen Experimente der Forschergruppe: Bei den Testpersonen, die auch im Alltag häufig fluchen, war der schmerzstillende Effekt deutlich geringer ausgeprägt als bei Versuchspersonen, die damit normalerweise zurückhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Aponet.de&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-6935642503659206788?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/6935642503659206788/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=6935642503659206788' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6935642503659206788'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6935642503659206788'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/12/lautes-fluchen-nimmt-den-schmerz.html' title='Lautes Fluchen nimmt den Schmerz'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-1901327001054559822</id><published>2011-12-02T10:17:00.000-08:00</published><updated>2011-12-02T10:22:23.156-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sexualität'/><title type='text'>Verkehrte Welt" - Sexualität in der Schwangerschaft</title><content type='html'>Berlin, 1.12.2011 – Angebliche medizinische Gründe, die gegen Sex in der Schwangerschaft sprechen, beruhen auf Mythen. Womöglich sind sie aber eine gute "Ausrede" für den Mann. Denn in der Schwangerschaft ist die Welt ein wenig verdreht: Sie will mehr als sonst, er weniger. Darauf wies heute Dr. Babett Ramsauer vom Vivantes Klinikum Berlin Neukölln beim 25. Deutschen Kongress für Perinatale Medizin hin, der noch bis zum Samstag im Berliner ICC stattfindet.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon ein Blick in entsprechende Internetforen bringe Erstaunliches zu Tage, sagte die Frauenärztin. Entgegen der sonst passiveren Rolle, dem im Vergleich zu Männern nicht so häufigen sexuellen Verlangen der Frauen, äußern Schwangere in den Foren ein lustvolles, "unersättlich" erscheinendes Bedürfnis, das von ihren Männern nicht befriedigt werde. Die Schwangerschaft scheint die sexuelle Welt auf dem Kopf zu stellen.&lt;br /&gt;Frau Dr. Ramsauer hat zahlreiche Paare zu dem Thema befragt. Dabei stellte sich heraus, dass sich Frauen in der Schwangerschaft als attraktiver und anziehender empfinden. Sie scheinen endlich einmal mit ihrer Figur zufrieden zu sein und sich wohl zu fühlen, trotz der Veränderungen ihrer körperlichen Proportionen: kein Lamentieren über "zu" große oder "zu" kleine Brüste, runde Formen und eingeschränkte Beweglichkeit, sogar dicke Füße gehören halt dazu. Dieses Selbstbewusstsein scheint einen weitreichenden Einfluss auf das sexuelle Verlangen zu haben. Die Frauen fühlen sich anziehend und sind lustvoll. Die medizinische Seite ist dabei sicher nur ein Aspekt der Erklärung: Durch hormonelle Umstellungen entsteht eine vermehrte Lubrikation (Feuchtigkeit in die Scheide), die zu einer gesteigerten Erregbarkeit auch schon vor direktem sexuellen Kontakt führt.&lt;br /&gt;Die Rolle des Mannes hingegen ist zunehmend von Angst gesteuert. Werdende Väter reden gerne von Gefahren wie vermeintlich mögliche Verletzungen des Kindes, Auslösen von Blutungen, Verursachung eines Blasensprunges oder Auslösen von Wehentätigkeit durch Sex. Spätestens mit der ersten Wölbung des Babybauches kommt es bei nicht wenigen Männern zu einer vollständigen sexuellen Blockade. Und das zu einem Zeitpunkt, wo eventuelle anatomische Besonderheiten, die eine gewisse Kreativität bei Sexualpraktiken verlangen, überhaupt nicht akut sind. Eigentlich könnte doch dabei jetzt ein anderer Aspekt in den Vordergrund treten: Sexualität nun endlich unbeschwert zu genießen. Es ist passiert, was vielleicht das Ziel der letzten Monate war; oder es ist das passiert, was zwar nicht gewollt, aber nun Realität ist – eine Schwangerschaft ist eingetreten. Man hat sich mit dieser neuen Situation arrangiert. Vorbei die Zeit der lästigen Verhütung, des auf der Hut sein, damit "nichts passiert" oder des auf der Hut sein, dass etwas passiert, vorbei Sex nach Kalender und Uhrzeit, getimt nach dem vermuteten Einsprung. Das alles müsste eine Erleichterung sein, spiegelt sich aber im männlichen Verhalten nicht wider.&lt;br /&gt;Aufklärung kann zumindest teilweise weiter helfen. Es gibt keine wissenschaftlichen Studien die belegen, dass Sexualität in der Schwangerschaft einen Schaden verursachen könnte und besser unterbleiben sollte. Mythen lassen sich schnell entkräften.&lt;br /&gt;° Im Sperma sind Prostaglandine enthalten, die Frühgeburten auslösen: Die Menge an Prostaglandinen im Sperma ist zu gering, um eine Geburt auszulösen. Frühgeburt durch Sex ist wissenschaftlich nicht belegt.&lt;br /&gt;° Durch mechanischen Reiz und Orgasmus der Frau kommt es zu Geburtswehen: Auch diese Theorie ist durch Untersuchungen nicht zu belegen. Weder Penetration noch Petting mit nachfolgendem Orgasmus führt zu Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur und in der Folge zu Wehen.&lt;br /&gt;° Durch Sex bekommen Frauen vermehrt Infektionen in der Schwangerschaft: Belegt ist zwar, dass in sozial schwächeren Gesellschaftsschichten Genitalinfektionen grundsätzlich häufiger vorkommen. Der "Ping-Pong-Effekt" beschreibt die wechselseitige Ansteckung der Sexualpartner. In diesen Partnerschaften liegt eine Infektion aber gehäuft bereits bei Eintreten der Schwangerschaft vor. Für eine Neuinfektion in der Schwangerschaft, außerhalb dieses Risikokollektives, ist die Ursache vielmehr in einer individuellen Veranlagung als in der Ansteckung durch den Partner zu suchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit sei Sexualität in der Schwangerschaft keine medizinische, sondern eine partnerschaftliche, gesellschaftliche, geschlechtsspezifische und religiöse Frage, sagte Babett Ramsauer.&lt;br /&gt;Hier sei ein Blick in die muslimische Welt interessant. Der Koran schreibt in mehreren Suren über Sexualität und auch über Sexualität in der Schwangerschaft. Sexualverkehr mit ihren schwangeren Frauen ist demnach nicht nur erlaubt, sondern auch die Pflicht der Ehemänner. Eine Befragung der muslimischen Frauen zu diesem Thema ist nur eingeschränkt möglich und kann nicht repräsentativ sein. Aber es gibt Anhaltspunkte dafür, dass die "keusche, demütige" muslimische Frau ein befriedigendes Sexualleben vor allem in der Schwangerschaft hat. &lt;br /&gt;Unser westlich orientiertes, kaum noch durch Religion geprägtes Denkschema gerate durcheinander, eklärte die Frauenärztin. Schwangere Frauen bei uns werden von ihren Männern enttäuscht. Zur Rolle von Gynäkologinnen und Gynäkologen gehört es durchaus, ihre Patientinnen zu beraten, wie ihr sexuelles Verlangen gerade in der Schwangerschaft befriedigt wird. Die Rolle des Gynäkologen sollte jedoch nicht wieder die des "Gottes in Weiß" – quasi als Religionsersatz – sein. Den Männern kann die Angst vor Sexualität in der Schwangerschaft ihrer Frauen durch eine gute Aufklärung genommen werden. Und wo Gynäkologen übereilte Sexverbote bei fast jeglicher Form einer Risikoschwangerschaft aussprechen, spiegelt das meist mehr deren Angst wider als wissenschaftliche Erkenntnisse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-1901327001054559822?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/1901327001054559822/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=1901327001054559822' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1901327001054559822'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1901327001054559822'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/12/verkehrte-welt-sexualitat-in-der.html' title='Verkehrte Welt&quot; - Sexualität in der Schwangerschaft'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-5708088681694852479</id><published>2011-11-12T01:59:00.000-08:00</published><updated>2011-11-12T02:25:25.208-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depression'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Psychische Gesundheit und gesunde Lebensweise</title><content type='html'>November 2011 Psychische Gesundheit und eine gesunde Lebensweise bedingen sich Gegenseitig. Psychische und körperliche Gesundheit sind eng miteinander verknüpft. So der Kern einer neuen Studie des Robert-Koch-Instituts. Dabei wirkt sich ein höherer Sozialstatus positiv auf das Gesundheitsverhalten und die psychische Gesundheit aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemäß der Studie leiden Menschen mit niedrigem Sozialstatus häufiger an psychischen Störungen wie z.B. Depressionen oder Ängsten.Depressionen und anderen psychischen Beeinträchtigungen. Ein wesentlicher Grund hierfür könnte ein allgemein ungesünderer Lebensstil sein. Wobei offen bleibt, ob ein ungesunder Lebensstil in der Mehrheit eher Ursache oder aber Folge psychischer Erkrankungen ist.&lt;br /&gt;Zu einem gesunden Lebensstil gehören täglicher Verzehr von Obst und Gemüse, ein ausgeglichenes Gewicht, mehr als zwei Stunden Sport pro Woche, Nichtrauchen und ein gemäßigter Alkoholkonsum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ergab die Studie einen relativ höheren Anteil psychischer Erkrankungen bei Frauen sowie eine Abhängigkeit der Häufigkeit vom Alter.&lt;br /&gt;Wobei Studien dieser Art natürlich auch immer mit einer gewissen Vorsicht betrachtet werden müssen. So gilt es z.B. auch als Fakt, das Männer psychische Erkrankungen eher verheimlichen und nicht damit in die Öffentlichkeit gehen, womit z.B. eine höhere Frauenquote in derartigen Studien begründet sein könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gesamte Studie ist nachzulesen unter &lt;a href="http://www.rki.de/cln_116/nn_205760/DE/Content/GBE/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsK/Psychische__Gesundheit,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Psychische_Gesundheit.pdf"&gt;Robert-Koch-Institut.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-5708088681694852479?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/5708088681694852479/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=5708088681694852479' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5708088681694852479'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5708088681694852479'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/11/psychische-gesundheit-und-gesunde.html' title='Psychische Gesundheit und gesunde Lebensweise'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-522467158602471707</id><published>2011-11-01T11:42:00.000-07:00</published><updated>2011-11-01T11:43:27.609-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entspannungstechniken-Wellness'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Video und Podcast'/><title type='text'>Augen schließen und zuhören</title><content type='html'>&lt;iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/aeYTBvanFmE" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-522467158602471707?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/522467158602471707/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=522467158602471707' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/522467158602471707'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/522467158602471707'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/11/augen-schlieen-und-zuhoren.html' title='Augen schließen und zuhören'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/aeYTBvanFmE/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-5605077606607148822</id><published>2011-10-29T10:00:00.000-07:00</published><updated>2011-10-29T10:03:20.210-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psyche allgemein'/><title type='text'>Schnäppchenpreise für ausgewählte Kunden ...</title><content type='html'>...  können zu Neid führen und Firmen schaden.&lt;br /&gt;Oktober 2011 Unternehmen, die einem Teil ihrer Kunden Schnäppchenpreise gewähren, anderen aber nicht, können sich damit selbst gehörig schaden. Der Grund dafür ist, dass sie Anlass geben zu Neid. Das ist das Ergebnis einer Studie des Lehrstuhls für Marketing an der Zeppelin Universität (ZU) Friedrichshafen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Die Situation kennt fast jeder: Man trifft im Urlaub einen Mitreisenden, der bei gleicher Leistung deutlich weniger bezahlt hat - mitunter bis zu 50 Prozent. Und dies, obwohl man dachte, bei der Buchung wirklich einen günstigen Preis erhalten zu haben. „Dynamische Preisstrategien“ heißt dies im Marketing: Es unterscheidet zwischen Kunden und bietet ihnen gleiche oder ähnliche Leistungen zu unterschiedlichen Preisen an. Sie sind ein wichtiges Mittel, um Zahlungsbereitschaften abzuschöpfen. Doch dies kann eine Reaktion auslösen, die bisher im Marketing wie in der Marketing-Forschung kaum Beachtung gefunden hat: Neid. „Ein solcher Kundenneid entsteht, wenn man sich mit anderen Kunden vergleicht und dabei schlechter abschneidet“, erläutert Professor Dr. Peter Kenning, Inhaber des Lehrstuhls für Marketing an der ZU. Und dieser Neid, so Kenning weiter, setze sich „vornehmlich aus einer Mischung aus Missgunst, Begierde und Boshaftigkeit gegenüber dem beneideten Kunden zusammen, schließt aber auch Minderwertigkeitsgefühle mit ein.“&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um zu sehen, welchen Schaden Kundenneid in Kundenbeziehungen anrichten kann, wurden nun am Lehrstuhl für Marketing der ZU die monetären Kosten von Neid experimentell untersucht. Dazu wurden 138 zufällig ausgewählte Studienteilnehmer in einem Experiment jeweils einem anonymen Mitspieler zugelost. Zu Beginn des Experiments erhielt jeder Teilnehmer einen Geldbetrag, den er durch einen 20-Euro-Bonus im Zuge eines Glücksspiels erhöhen konnte. Diesen privilegierenden Bonus erhielt aber nur einer der beiden Teilnehmer eines Paares. Die Verlierer erhielten keinen Bonus und wurden somit diskriminiert. Nach dem Spiel wurden die Teilnehmer zu ihren Gefühlen befragt. Danach war es den Diskriminierten möglich, einen Teil ihres Vermögens einzusetzen, um den Bonus der Privilegierten im Verhältnis von eins zu zehn zu schmälern. So wurden beispielsweise bei einem Einsatz des Diskriminierten von 50 Cent dem Privilegierten fünf Euro abgezogen. Der abgezogene Geldbetrag wurde vernichtet und ausdrücklich nicht dem Diskriminierten gutgeschrieben. Aus seinem Einsatz hatte er also keinen Vorteil – er konnte nur bewusst Schaden anrichten. Anschließend wurden die Teilnehmer erneut zu ihren Gefühlen befragt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Die Idee dahinter: Aus einer ökonomischen Perspektive ergab es für die Diskriminierten keinen Sinn, den Privilegierten zu schaden. Sie hatten keinerlei ökonomischen Nutzen daraus. Im Gegenteil: Dieser Schritt kostete sie sogar noch Geld. Die ökonomische Theorie würde demzufolge vorhersagen, dass kein Diskriminierter dafür zahlen würde, einem Privilegierten zu schaden. Er würde gegen die einfache Regel „Mehr Geld ist besser als weniger!“ verstoßen. Demnach sollten sich die Teilnehmer also neutral und leidenschaftslos verhalten und den Privilegierten den Bonus überlassen, da sie ihr eigenes Vermögen in keinem Fall erhöhen konnten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Studie zeigte eine andere Realität: So reduzierte etwa ein Drittel der diskriminierten Verlierer fast die Hälfte der Gewinner-Boni. Vor allem bei Männern war das destruktive Neidverhalten besonders stark ausgeprägt: Sie reduzierten bei 30 Prozent ihrer Mitspieler sogar den gesamten Bonus.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;„Als Gründe dafür gaben die Teilnehmer unterschiedliche Motive an“, berichtet Inga Wobker vom ZU-Lehrstuhl für Marketing, „die meisten sagten, dass sie nicht wollten, dass ihr Mitspieler mehr bekomme als sie selbst. Weitere Gründe waren, dass sie es als unfair oder ungerecht empfanden, dass der Mitspieler gewonnen habe und nicht sie selbst.“ Dass niemand explizit angegeben habe, aus Neid gehandelt zu haben, verwundere nicht: Neid sei negativ belegt und sozial unerwünscht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Neid kann erhebliche Schäden in einer Kundschaft anrichten“, ist deshalb für Professor Peter Kenning ein wichtiges Fazit aus der Studie. Er empfiehlt daher Unternehmen, „sich diesen Phänomenen zu stellen und sie in die Marketingplanung zu integrieren“, etwa indem sie sich bewusst machten, welche Maßnahmen Neid unter den Kunden hervorrufen können und dann transparent kommunizieren, warum jemand einen Vorzug tatsächlich auch verdient hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-5605077606607148822?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/5605077606607148822/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=5605077606607148822' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5605077606607148822'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5605077606607148822'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/10/schnappchenpreise-fur-ausgewahlte.html' title='Schnäppchenpreise für ausgewählte Kunden ...'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-2698316122582006389</id><published>2011-09-28T11:31:00.000-07:00</published><updated>2011-10-05T15:03:49.016-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesundheit allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft und Technik'/><title type='text'>Coole Hamster leben länger</title><content type='html'>Zu folgendem Artikel kann ich mir einen kurzen Kommentar nicht verkneifen, weil er einem irgendwie sofort auf der Zunge liegt: Wer sein Leben in vollen Zügen und hemmungslos genießt, wird schneller alt. Oder sieht zumindest so aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;September 2011 Ein bisschen Trägheit kann von Vorteil sein, zumindest wenn es darum geht das Altern zu verlangsamen. Wissenschafter der Veterinärmedizinischen Universität Wien haben einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Torpor (Kältestarre) und der Länge der Telomere, spezieller Abschnitte der Erbsubstanz, in einer Studie an Dsungarischen Zwerghamstern gefunden. Ihre Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe des Journales der Royal Society Biology Letters veröffentlicht.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Der dsungarische Zwerghamster (Phodopus sungorus), benannt nach seiner Herkunftsregion im nordwestlichen China, ist gut an die klimatischen Bedingungen seines Lebensraumes in der Steppe angepasst. Eine Möglichkeit, die Winterkälte zu überstehen, ist der Einsatz spontaner Torpor-Episoden, wobei die Stoffwechselrate kurzfristig verlangsamt und die Körpertemperatur gesenkt wird. Dies ermöglicht es den Tieren, Ressourcen zu sparen. Christopher Turbill und seine Kolleginnen und Kollegen am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) der Veterinärmedizinischen Universität Wien haben nun gezeigt, dass solche Torporzustände von Hamstern sich auch positiv auf die Länge ihrer Telomere auswirken.&lt;br /&gt; &lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Telomere sind wiederholte DNA-Abschnitte; sie schützen die Enden der Chromosomen gegen Abnutzung und Verschleiß. Frühere Studien, darunter auch einige am Menschen, haben einen Zusammenhang zwischen der Erhaltung der Telomere und der verbleibenden Lebenserwartung des Organismus festgestellt. Durch den Alterungsprozess werden Telomere mit der Zeit kürzer, ein Prozess, der durch oxidativen Stress weiter vorangetrieben wird, durch Reparaturprozesse aber auch gemildert und sogar umgekehrt werden kann. Verkürzte Telomere gefährden nachweislich den Fortpflanzungserfolg und verringern die Überlebenschancen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Kühl erhält jung&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Experten mutmaßten, dass der Einsatz von natürlicher Hypothermie (entweder durch Winterschlaf oder tägliche Torporepisoden) das Altern verlangsamen könnte. Die FIWI Forscher hatten erstmalig die Idee, Längenveränderungen der Telomere zu messen, um diese Hypothese zu testen. Die Wissenschafter erzeugten künstlich „Winterstimmung“ bei den Hamstern, indem sie im Labor die Dauer des Tageslichts verkürzten und zwei Hamstergruppen 180 Tage lang entweder warmen oder kalten Umgebungstemperaturen aussetzten. Aus der unter der Haut gemessenen Körpertemperatur wurde ein Index der Torportiefe, also des Ausmaßes der Absenkung der Temperatur bei den Hamstern ermittelt. Am Anfang und am Ende des Versuchs untersuchten die Forscher DNA-Proben von jedem Hamster und bestimmten die Veränderungen der Telomerlängen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Beginn des Experiments waren die Telomere bei beiden Hamstergruppen ungefähr gleich lang, doch am Ende des Untersuchungszeitraumes wiesen fast alle in der Kälte gehaltenen Hamster erhöhte Telomerlängen auf. Diese Hamster zeigten auch am häufigsten tiefen Torpor. Eine statistische Analyse ergab, dass die einflussreichsten Faktoren nicht die Nahrungsaufnahme (ein Index des Energiestoffwechsels, der eigentlich in der kälteexponierten Gruppe höher war), sondern die Körpermasse und die Häufigkeit und Tiefe von Torporepisoden waren.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Der Zusammenhang zwischen Torporhäufigkeit und Telomerlänge unterstützt die Hypothese der Autoren, dass Torpor mit einer langsameren Alterungsrate verbunden ist. Gründe dafür sind möglicherweise, dass der Zellmetabolismus durch Torpor verlangsamt und/oder die zelluläre Widerstandsfähigkeit erhöht wird.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Erstautor Christopher Turbill erklärt: „Es scheint, dass tägliche Torporepisoden nicht nur der Energieeinsparung im Winter dienen, sondern auch die physiologischen Prozesse der biologischen Alterung verlangsamen. So schaffen die kleinen Nagetiere es, die lange Wintersaison bis zur nächsten Fortpflanzungsgelegenheit im folgenden Frühjahr in einem relativ jugendlichen Zustand zu überbrücken. Das ist wichtig für diese kurzlebigen Tiere. Dieser Effekt könnte auch ein wichtiger Grund für die Entwicklung der natürlichen Hypothermiezustände, wie täglicher Torpor und Winterschlaf, sein.“&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-2698316122582006389?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/2698316122582006389/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=2698316122582006389' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2698316122582006389'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2698316122582006389'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/09/coole-hamster-leben-langer.html' title='Coole Hamster leben länger'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-4055521339330116279</id><published>2011-09-24T12:12:00.000-07:00</published><updated>2011-09-24T12:15:17.174-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder: psych.Erkrankungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Angst-Panik-Phobie'/><title type='text'>Weit verbreitet: Soziale Phobien bei Jugendlichen</title><content type='html'>September 2011 Soziale Phobien sind bei Heranwachsenden zwischen 14 und 20 Jahren weit verbreitet. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie der Goethe-Universität, an der über 600 Jugendliche verschiedener Schulen in Frankfurt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg teilnahmen. Sie wurden unter anderem befragt, ob sie Ängste vor Begegnungen mit Menschen und vor Situationen entwickeln, in denen Leistungen von ihnen erwartet werden. Bei 13 Prozent der Befragten fanden die Frankfurter Wissenschaftler Hinweise darauf, dass eine soziale Phobie vorliegt.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;Mit 10,6 Prozent gegenüber 17 Prozent ist der Anteil „hoch-sozial-ängstlicher“ Schüler aus ländlichen Gebieten etwas geringer als in den städtischen Bezirken. In dieser Gruppe sind Mädchen mit 59 Prozent stärker vertreten als Jungen; Unterschiede zwischen den Schulformen stellten die Forscher nicht fest. „60 Augenpaare starren mich an, wenn ich an der Tafel was erklären muss. Das halte ich nicht aus, am liebsten würde ich abgehauen.“ Was dieser Fünfzehnjährige beschreibt, erleben viele Heranwachsende: Sie haben dauerhafte und übertriebene Angst vor Begegnungen mit anderen, insbesondere ihnen nicht bekannten Menschen, sowie vor Leistungsanforderungen. Deshalb vermeiden sie zunehmend Situationen, die soziale Begegnungen und Leistungen von ihnen verlangen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Diese psychische Störung ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im Jugend- und jungen Erwachsenenalter, wobei soziale Ängste mit einem hohen Risiko für einen vorzeitigen Schulabbruch einhergehen“, erläutert die wissenschaftliche Geschäftsführerin der Verhaltenstherapieambulanz, Dr. Regina Steil. Circa fünf bis zehn Prozent aller Jugendlichen erkranken im Laufe ihres Lebens an einer sozialen Phobie. „Außerdem haben diese Jugendliche Schwierigkeiten, Freundschaften aufzubauen oder später beruflichen Erfolg zu haben“, ergänzt Diplom-Psychologin Franziska Schreiber.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Die Befragung und ihre Auswertung liefern den Frankfurter Wissenschaftlern wichtige Anhaltspunkte für die Therapie der Jugendlichen, die stark an sozialen Ängsten leiden. „Die gute Nachricht ist, dass soziale Phobien erfolgreich behandelt werden können“, so Steil. Dennoch gab es bislang nur sehr wenige Behandlungsstudien bei Jugendlichen mit sozialer Phobie in Deutschland, welche die Wirksamkeit psychotherapeutischer Therapien untersuchen. Aus diesem Grund wird nun im Rahmen einer großangelegten multizentrischen Therapieforschungsstudie unter anderem an der Goethe-Universität ein Wirksamkeitsvergleich von zwei in der Praxis häufig eingesetzten Therapieverfahren durchgeführt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;„Um nun die Therapieverfahren bei Jugendlichen zu erproben, suchen wir aktuell in der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie der Goethe-Universität jugendliche Studienteilnehmer im Alter zwischen 14 und 20 Jahren, die an Symptomen der sozialen Phobie leiden“ fügt Projektmitarbeiterin Lena Krebs an. Die Behandlung ist als Einzeltherapie angelegt und umfasst, nach einer Phase der Eingangsdiagnostik, 25 Sitzungen. Nach Beendigung der Therapie erfolgen jeweils nach sechs und zwölf Monaten Nachfolge-Untersuchungen.&lt;br /&gt;Informationen: Dipl.-Psych. Lena Krebs, Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Campus Bockenheim, Tel: (069) 798-23981, krebs@psych.uni-frankfurt.de &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-4055521339330116279?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/4055521339330116279/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=4055521339330116279' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4055521339330116279'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4055521339330116279'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/09/weit-verbreitet-soziale-phobien-bei.html' title='Weit verbreitet: Soziale Phobien bei Jugendlichen'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-9146558184694745071</id><published>2011-09-19T14:18:00.000-07:00</published><updated>2011-09-24T12:17:44.984-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schizophrenie'/><title type='text'>Schizophrenie und Epilepsie</title><content type='html'>September 2011 Die Risiken für Schizophrenie und Epilepsie erhöhen sich gegenseitig&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Patienten mit Epilepsie entwickeln fast acht Mal häufiger eine Schizophrenie als Nicht-Epileptiker. Und umgekehrt: Das Risiko für Schizophrenie-Patienten, auch an einer Epilepsie zu erkranken, ist gegenüber dem Durchschnitt um das Sechsfache erhöht. Dies konnten Forscher aus Taiwan erstmals zeigen.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;Anhand von Versicherungsdaten des Landes identifizierten sie 5.195 Patienten mit Schizophrenie und 11.527 Patienten mit Epilepsie, die in den Jahren von 1999 bis 2008 diagnostiziert worden waren. Sie differenzierten sie nach Alter und Geschlecht und nach dem Risiko, an Epilepsie oder Schizophrenie zu erkranken. Die Ergebnisse zeigen, dass unter Schizophrenie-Patienten 6,99 Epilepsie-Neuerkrankungen pro 100.000 Menschen auftraten.&lt;br /&gt;Zum Vergleich: Bei Nicht-Schizophrenie-Patienten waren es 1,19.In der Gruppe der Epileptiker kam es zu 3,53 Schizophrenie-Neuerkrankungen pro 100.000 Menschen. Auch hier zum Vergleich: Bei Nicht-Epileptikern waren es nur 0,46. Daneben stellten die Forscher fest, dass Männer mit Epilepsie häufiger an Schizophrenie erkrankten als Frauen mit dieser Erkrankung.&lt;br /&gt;Als Grund für die enge Beziehung der beiden Erkrankungen nannte der leitende Autor der Studie, Professor Dr. I-Ching Chou, Gemeinsamkeiten in der Entstehung der beiden Krankheiten sowie eine genetische Ursache und Umweltfaktoren. Es seien nun weitere Untersuchungen bezüglicher der Mechanismen, die diesen Krankheiten zugrunde liegen, notwendig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Aponet.de/MP&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-9146558184694745071?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/9146558184694745071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=9146558184694745071' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/9146558184694745071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/9146558184694745071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/09/schizophrenie-und-epilepsie.html' title='Schizophrenie und Epilepsie'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-7363517178471517498</id><published>2011-08-31T14:55:00.000-07:00</published><updated>2011-08-31T14:57:31.685-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder - Internet - neue Medien'/><title type='text'>Psychische Probleme besser nicht im Web diskutieren</title><content type='html'>September 2011 Depressionen oder Magersucht sollten im Internet nicht öffentlich diskutiert werden. Dies rät die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM).&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Immer mehr Menschen, allen voran Jugendliche und junge Erwachsene, tauschen sich über soziale Netzwerke mit echten und virtuellen Freunden aus. Auch psychische Probleme wie Depressionen oder Magersucht werden in Diskussionsforen, Facebook-Gruppen oder Blogs besprochen. Die DGPM warnt jedoch: "Oftmals ist die Privatsphäre nicht ausreichend geschützt." Außerdem berücksichtigten die Nutzer vielfach nicht, dass ihre Eingaben – möglicherweise sogar nach Jahren – von Arbeitgebern, Kollegen oder Bekannten abgerufen werden können.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da eine Diskussion im Web Betroffenen aber auch Vorteile biete, sei nicht prinzipiell davon abzuraten. Professor Dr. med. Wolfgang Senf, Vorsitzender der DGPM, fordert allerdings, dass "die sensiblen Details einer durchlebten Depression, Magersucht oder Angststörung in einen geschützten Raum gehören". Wer Zugang zu einem Forum über psychische Störungen suche, solle darauf achten, dass die Anmeldung bei einem professionellen Administrator und Moderator erfolgt. Ebenso wichtig sei es, sich mit einem Passwort zu schützen. Beiträge sollten nach einiger Zeit wieder gelöscht werden.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Studien belegen, dass Internetforen ergänzend zur herkömmlichen Psychotherapie deren Wirkung verstärken und die Abbrecherquote reduzieren können. "Chancen bieten sich etwa bei Heranwachsenden, schambesetzten Themen oder auch in ländlichen Gebieten, wenn der Weg zur nächsten psychotherapeutischen Praxis weit ist", sagt Senf. Den persönlichen Kontakt mit dem Psychotherapeuten könne das Internet jedoch nicht ersetzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Aponet.de&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-7363517178471517498?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/7363517178471517498/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=7363517178471517498' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7363517178471517498'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7363517178471517498'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/08/psychische-probleme-besser-nicht-im-web.html' title='Psychische Probleme besser nicht im Web diskutieren'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-8272802208795705705</id><published>2011-08-24T14:31:00.000-07:00</published><updated>2011-08-24T14:32:51.599-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit und Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stress'/><title type='text'>„Burnout“ bei Ärzten und Pflegepersonal</title><content type='html'>August 2011 Sie wollen helfen: Ärzte, Pfleger, Sozialarbeiter und Therapeuten. Dabei laufen sie häufig Gefahr selbst zu erkranken. Stressbezogene Gesundheitsstörungen sind unter im Gesundheitswesen Tätigen weit verbreitet. Das Thema „Burnout“ ist mit zahlreichen Veranstaltungen auch Teil des diesjährigen DGPPN-Kongressprogramms.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein „Burnout“ kann grundsätzlich jeden Arbeitnehmer treffen. Aber vor allem professionelle Helfer wie Ärzte, Pflegepersonal oder Therapeuten laufen Gefahr zu erkranken. Das Risiko ist bei professionellen Helfern, die im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie tätig sind, besonders hoch. So berichten Psychiater häufiger über „Burnout“, Depression und andere psychische Erkrankungen als andere Ärzte. Auffällig ist, dass vor allem Berufsanfänger anfällig für stressbedingte Gesundheitsstörungen sind. So zeigen 76 Prozent der Assistenzärzte „Burnout“-Symptome wie emotionale Erschöpfung oder Demotivation. Diese haben oftmals idealisierte Vorstellungen von ihrem Beruf und der Einstieg ins Berufsleben ist daher häufig mit Enttäuschungen verbunden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) aufmerksam. Den Grund sieht die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft im zunehmenden Kostendruck im Gesundheitswesen bei gleichzeitig steigenden Qualitätsanforderungen und Behandlungsfällen pro Helfer. Hinzukomme, dass die therapeutischen Beziehungen im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie emotional belastend sein können. Nicht haltbar sei die These, dass gerade diejenigen das Berufsfeld Psychiatrie und Psychotherapie wählen, die eine Neigung zu psychischen Erkrankungen haben. Wichtig ist es, Anzeichen für ein „Burnout“ früh zu erkennen und entgegenzusteuern. Denn zu spät erkannt, können Erschöpfungszustände in einer depressiven Erkrankung münden. Die DGPPN empfiehlt das eigene Zeitmanagement zu verbessern, Delegationsmöglichkeiten für Aufgaben zu nutzen oder auch mal „Nein“ zu sagen sowie exzessive Überstunden zu vermeiden. Hilfreich kann zudem eine kognitive Verhaltenstherapie sein. Darin hinterfragen Betroffene ihre oftmals eingefahrenen Einstellungs- und Verhaltensmuster, die zu dem emotionalen und körperlichen Erschöpfungszustand geführt haben. Sie lernen, wie sie mit Stress besser umgehen und auf ihren Körper hören können.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Das Thema „Burnout“ und „Burnout bei professionellen Helfern in der Psychiatrie und Psychotherapie“ gehört ebenfalls mit zahlreichen Veranstaltungen zum Programm des diesjährigen DGPPN-Kongresses. Dieser findet von Mittwoch, den 23. November, bis Samstag, den 26. November 2011, im Internationalen Congress Centrum (ICC) in Berlin statt. Der Kongress zählt mit mehr als 10.000 erwarteten Teilnehmern inzwischen zur größten Fachtagung auf dem Gebiet der psychischen Erkrankungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-8272802208795705705?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/8272802208795705705/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=8272802208795705705' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8272802208795705705'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8272802208795705705'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/08/burnout-bei-arzten-und-pflegepersonal.html' title='„Burnout“ bei Ärzten und Pflegepersonal'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-2834681699028098975</id><published>2011-08-10T14:50:00.000-07:00</published><updated>2011-08-10T14:53:03.257-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesundheit allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stress'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schmerz/Schmerztherapie'/><title type='text'>Fibromyalgie: Durch Stress verursacht?</title><content type='html'>Aug. 2011 Dass Fibromyalgie sehr schmerzhaft ist, steht außer Frage. Über die Ursachen sind sich die Ärzte aber uneins. Experten vermuten, dass die Schmerzkrankheit durch eine gestörte Stressverarbeitung entsteht.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Münchener Medizinische Wochenschrift vermeldet, dass in den letzten Jahren mithilfe moderner bildgebender Verfahren neue Erkenntnisse gewonnen wurden, die wie Mosaiksteine ein zunehmend klares Bild der Erkrankung lieferten. Es scheine, dass die Fibromyalgie mit der Stress-Verarbeitung im Gehirn zusammenhänge. Demnach könne sowohl biologischer als auch psychischer Stress die Krankheit auslösen. Professor Ulrich T. Egle von der Psychosomatischen Fachklinik Gengenbach empfiehlt den Ärzten ihre Patienten darüber aufzuklären, dass ihre Krankheit psychosomatisch bedingt sei. So könne der Patient bei der Therapie aktiv mitarbeiten, indem er die Stressverarbeitung verbessere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fibromyalgie – auch Fibromyalgie-Syndrom genannt – ist eine Erkrankung, bei der es zu Schmerzen an vielen unterschiedlichen Körperbereichen kommt. Weder ein Rheumatologe oder ein Orthopäde noch ein Neurologe erkennen aus ihrer Sicht die Ursache der Schmerzen. Am ehesten ist die Fibromyalgie eine Unterform des so genannten Weichteilrheumatismus, einer Rheumaform, der Entzündungen oder Verschleißerscheinungen an Muskeln, Sehnen, Sehnenscheiden und Bändern zugrunde liegen. Betroffen sind meist Frauen zwischen 30 und 60 Jahren, die Erkrankung kann aber in jedem Lebensalter auftreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle aponet.de&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-2834681699028098975?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/2834681699028098975/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=2834681699028098975' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2834681699028098975'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2834681699028098975'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/08/fibromyalgie-durch-stress-verursacht.html' title='Fibromyalgie: Durch Stress verursacht?'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-1972721705692667666</id><published>2011-07-22T14:51:00.000-07:00</published><updated>2011-07-22T14:53:32.439-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Angst-Panik-Phobie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sucht'/><title type='text'>Schock-Bilder lassen Raucher kalt</title><content type='html'>18.07.2011 Wissenschaftler haben bei Rauchern erstaunliche Veränderungen in der Emotionsverarbeitung festgestellt. Nach zwölfstündigem Nikotinentzug war bei diesen das Angstzentrum im Gehirn, die Amygdala, weitgehend außer Kraft gesetzt. Abschreckungskampagnen mit Aufnahmen von Raucherlungen oder Tumoren seien bei den Süchtigen deshalb vermutlich kaum wirksam.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schockierende Fotos als Abschreckung geplant&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1,2 Milliarden Raucher gibt es nach Angaben der Forscher weltweit. Statistiken gehen davon aus, dass etwa die Hälfte von ihnen vorzeitig an den Folgen ihrer Nikotinsucht sterben wird. Um vor den Gefahren zu warnen, drucken bereits einige Länder schockierende Bilder auf Zigarettenpackungen. Die neue Studie, an der 28 Raucher und ebenso viele Nichtraucher teilnahmen, bescheinigt dieser Strategie aber nur geringe Erfolgsaussichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Forscher aus Bonn, Köln und Berlin zeigten ihren Testpersonen Fotos von fröhlichen, angsterfüllten und neutralen Gesichtern. Gleichzeitig erfassten sie deren Gehirnaktivität in der Amygdala, auch als "Mandelkern" bezeichnet. Das dort liegende Angstzentrum war immer dann aktiv, wenn die Probanden ängstliche Gesichter zu sehen bekamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Bei Rauchern und Nichtrauchern zeigten sich hier zunächst keine Unterschiede. Die Verarbeitung von Emotionen im Gehirn funktionierte bei beiden Gruppen also ähnlich", sagt Onur. Dies galt jedoch nur, wenn die Süchtigen vorher ihre übliche Tagesdosis an Zigaretten - im Schnitt 17 am Tag - konsumiert hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aktivität im Angstzentrum sinkt bei Abstinenz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hatten die Raucher aber eine zwölfstündige Abstinenz hinter sich, zeigte sich ein anderes Bild. "Die Aktivität des Angstzentrums war bereits nach wenigen Stunden Enthaltsamkeit im Vergleich zu vorher stark herabgesetzt", sagt Onur. "Bilder von ängstlichen Menschen waren ihnen schlicht egal."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die mangelnde Furcht sei aber problematisch. "Angst ist ein archaischer Trieb und schützt uns davor, Gefährliches zu tun", sagt René Hurlemann vom Bonner Universitätsklinikum. Dieses natürliche Reaktionsmuster zeigen seit kurzem enthaltsame Raucher nicht. Er bezweifelt daher, dass Abschreckungskampagnen mit dramatischen Bildern bei der Mehrzahl der Süchtigen eine große Wirkung haben werden. Um diesen Menschen trotzdem zu helfen, solle man stattdessen stärker in Therapiemaßnahmen investieren - und in eine Forschung, die die Raucherentwöhnung für verschiedene Patienten optimiere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle 1und1.de&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-1972721705692667666?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/1972721705692667666/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=1972721705692667666' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1972721705692667666'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1972721705692667666'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/07/schock-bilder-lassen-raucher-kalt.html' title='Schock-Bilder lassen Raucher kalt'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-1315647579661948079</id><published>2011-07-07T14:47:00.000-07:00</published><updated>2011-07-07T14:50:25.638-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Deutsche Computerspieler: viele Gelegenheitszocker, wenige Extremgamer</title><content type='html'>Juli 2011 Repräsentativstudie GameStat 2011: Aktuelle Umfrage der Universität Hohenheim beleuchtet Spielverhalten der Bevölkerung / Neues Projekt sucht Testpersonen im Raum Stuttgart&lt;br /&gt;Computer- und Konsolen-Spiele sind inzwischen in allen Teilen der Gesellschaft zur Normalität geworden: Mehr als ein Viertel der deutschen Bevölkerung greift ab und an zum Controller oder zu Tastatur und Maus. Im Vergleich zur klassischen Mediennutzung nimmt das „virtuelle Daddeln“ jedoch oft nur einen kleinen Teil der Freizeit ein. Vielspieler gibt es zwar auch – diese sind aber in der deutlichen Minderheit. Dies zeigt die repräsentative Hohenheimer Studie GameStat 2011, für die im April und Mai 2011 mehr als 4.500 Spieler telefonisch befragt wurden.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die aktuellen Ergebnisse der jährlichen Repräsentativbefragung belegen, dass der Anteil an Spielern in der Bevölkerung immer noch zunimmt: Das Forscherteam der Universität Hohenheim ermittelte einen Anteil von  25,2 % Spieler in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren. Das bedeutet eine nochmalige Steigerung von rund einem Prozent gegenüber den Ergebnissen des Vorjahres. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele spielen wenig, wenige spielen viel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die durchschnittlichen Nutzungszeiten sind jedoch gering“, so Studienleiter Prof. Dr. Thorsten Quandt. Im Schnitt verbringen Computerspieler knapp 50 Minuten am Tag mit Computer- oder Konsolenspielen. Projektmitarbeiterin Ruth Festl ergänzt: „Die Hälfte der Befragten spielt bis zu 3 Stunden pro Woche, das sind im Schnitt weniger als 30 Minuten am Tag.“ Zum Vergleich: Im Jahr 2010 verbrachten die Bürger in Deutschland täglich 240 Minuten vor dem Fernseher, also mehr als das Sechsfache. Ruth Festl erläutert: „In dieser Hinsicht ist das Computerspielen nicht mit klassischer Medienunterhaltung zu vergleichen. Es nimmt einen anderen Platz im Alltag ein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jugendliche sind die stärksten Spieler, doch Senioren holen auf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine kleine Gruppe der Befragten fällt allerdings  aus dem Rahmen des moderaten Spielens: Rund fünf Prozent der Befragten sind Extremspieler. „Diese spielen im Schnitt mehr als 3 Stunden täglich – einzelne auch rund um die Uhr, mit kleinen Essens- und Schlafpausen “, erklärt Studienleiter Quandt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Häufigkeit und Dauer des Spielens angeht, gibt es klare Unterschiede zwischen den Bevölkerungsgruppen. Erwartungsgemäß gehören Schüler zu den Vielspielern – knapp zwei Drittel spielen mindestens einmal pro Woche. Doch auch bei den erwachsenen Spielern gibt es eine Gruppe, die ebenso häufig spielt: die Arbeitslosen. Unter diesen finden sich auch besonders viele Dauerspieler: Im Schnitt spielen Arbeitslose mit fast zwei Stunden täglich mehr als doppelt so viel wie der Rest der Bevölkerung. Zudem greifen deutlich mehr als 40 % der arbeitslosen Spieler jeden Tag zu Maus oder Gamepad.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hohe Nutzungszeiten bei jungen Männern&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl die Unterschiede geringer werden, spielen Frauen und Männer unterschiedlich intensiv.  Im Mittel spielen die männlichen Befragten 58 Minuten am Tag, rund 20 Minuten länger als die Spielerinnen. Auch ist der Anteil an Gelegenheitsspielern bei den Frauen höher – fast 30 % spielen seltener als einmal im Monat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Vergleich der Altersgruppen zeigen sich ebenfalls bekannte Muster. Jugendliche und junge Erwachsene spielen deutlich mehr mit dem Computer als ältere Befragte. Ruth Festl erklärt hierzu: „Für uns ist vor allem die Tatsache interessant, dass die Nutzungsintensität mit dem Alter wieder zuzunehmen scheint. Dieser Trend ist zwar nur andeutungsweise zu erkennen, doch langfristig erwarten wir eine Zunahme der Spielergeneration 65+.“ Dies wäre nicht überraschend: Nutzungsstudien bei traditionellen Medien belegen immer wieder, dass insbesondere die Rentner zu den Vielnutzern gehören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Computerspieler sind keine ungeselligen Nachteulen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Klischee des Computerspielers, der sich die Nächte mit Pizza und Cola um die Ohren schlägt, konnte die Hohenheimer Studie unterdessen nicht bestätigen. Nur ein Zehntel der Befragten gab an, auch nachts zu spielen. Die Hauptspielzeiten finden ganz klassisch nach der Schule oder nach Feierabend statt. Gerade in den Abendstunden wird viel gespielt, entweder als Ersatz für den Fernsehabend oder nebenbei. „Viele Spieler nutzen begleitend  andere Medien, so dass sich Spielen, Fernsehen oder Radio hören nicht gegenseitig ausschließen“, so Ruth Festl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Untersucht wurden auch die Auswirkungen auf den sozialen Alltag der Befragten. Hierzu wurden die  4.500 Spieler mit einer ebenfalls repräsentativen Vergleichsgruppe von 500 Nichtspielern verglichen. Dabei ergaben sich zunächst keine offenkundigen Unterschiede. „Wir fanden weder beim Ausgehen, noch beim Treffen von Freunden, oder beim Besuch kultureller Veranstaltungen auffällige Abweichungen zwischen den beiden Gruppen“, erläutert Studienleiter Quandt. Detailanalysen sollen jedoch folgen – hier erwartet Quandt noch die eine oder andere Überraschung: „Möglicherweise müssen wir uns dann von dem einen oder anderen lieb gewonnen Klischee verabschieden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Studienteilnehmer gesucht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer Interesse an den Hohenheimer Forschungsarbeiten hat, kann auch gerne selbst mitmachen: Für eine ergänzende Detailstudie suchen die Wissenschaftler aktuell noch Teilnehmer ab 30 Jahre aus dem Raum Stuttgart. Wer also ab und zu Computer spielt – gleich welchen Alters und egal wie häufig – kann sich annmelden unter sofoga.uni-hohenheim.de/mitmachen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hintergrund Studie GameStat&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die repräsentative Studie GameStat der Universität Hohenheim wird jedes Jahr durchgeführt und liefert unabhängige Basisdaten zur Nutzung digitaler Spiele. Dieses Jahr wurden 4.500 Spieler telefonisch befragt. Zudem wurden Vergleichsdaten von 500 Nichtspielern erhoben. Weitere Ergebnisse werden auf der Fachkonferenz multi.player (21.-23. Juli 2011) in Hohenheim vorgestellt. &lt;br /&gt;Eine ausführlichere Publikation ist für den Herbst 2011 geplant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Universität Hohenheim&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-1315647579661948079?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/1315647579661948079/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=1315647579661948079' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1315647579661948079'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1315647579661948079'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/07/deutsche-computerspieler-viele.html' title='Deutsche Computerspieler: viele Gelegenheitszocker, wenige Extremgamer'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-1163979964870897776</id><published>2011-07-05T15:36:00.000-07:00</published><updated>2011-07-05T15:37:36.052-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder:Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft und Technik'/><title type='text'>Babys nehmen im Schlaf Emotionen wahr</title><content type='html'>Einer britischen Studie im Fachblatt Current Biology zufolge sind Säuglinge bereits im Alter von drei Monaten in der Lage, nicht nur Stimmen zu hören, sondern auch Emotionen wahrzunehmen – sogar im Schlaf.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Forscher um Declan Murphy spielten 21 Säuglingen im Alter von 3 bis 7 Monaten verschiedene Geräusche vor, darunter auch menschliche Äußerungen wie Husten, Niesen, Lachen oder Weinen. Die Babys lagen dabei im Kernspintomografen und schliefen. Der Vergleich zweier Aufnahmen vor und nach Einspielungen des Geräusches zeigte den Forschern dabei, wie die Säuglinge darauf reagierten. Das Ergebnis: die Babys reagierten auf neutrale Geräusche wie Spielzeuge oder Wasserrauschen anders als auf menschliche.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Die menschliche Stimme, so die Autoren der Studie, sei ein so wichtiges soziales Signal, dass es für die Entwicklung wichtig sei, sie möglichst früh verarbeiten zu können. Schon frühere Untersuchungen hatten gezeigt, dass Säuglinge früh die Stimme ihrer Mutter von der anderer Menschen unterscheiden können. Murphy und Kollegen konnten nun aber zeigen, dass bei Säuglingen, die traurige menschliche Geräusche wie etwa Weinen hören, zusätzliche Hirnregionen aktiviert werden: der so genannte orbitofrontale Cortex. Diese Hirnregion ist nach Angabe der Autoren noch wenig erforscht. Er gehöre aber zu den Regionen, in denen emotionale Signale wie etwa die Mimik anderer Menschen verarbeitet werden. Säuglinge scheinen also ein Gespür für die emotionale Lage ihrer Mitmenschen haben – sogar im Schlaf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle aponet.de&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-1163979964870897776?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/1163979964870897776/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=1163979964870897776' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1163979964870897776'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1163979964870897776'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/07/babys-nehmen-im-schlaf-emotionen-wahr.html' title='Babys nehmen im Schlaf Emotionen wahr'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-7131003776674332375</id><published>2011-06-30T04:40:00.000-07:00</published><updated>2011-06-30T04:42:44.591-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft und Technik'/><title type='text'>Wann wir Wut einfach überhören</title><content type='html'>Psychologen der Universität Jena veröffentlichen Studie zur Wahrnehmung von emotionalen Reizen&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Eine gute Nachricht für alle Ehepaare: Wenn er mal wieder das Gesicht hinter der Zeitung verbirgt und sich in die Sportberichte vertieft, während sie sich mit ihm unterhalten möchte und er auch auf die dritte Frage von ihr – inzwischen in deutlich verärgertem Ton – noch immer nicht reagiert, dann ist das nicht etwa Desinteresse. „Der Mann kann die Frau in dieser Situation gar nicht hören“, sagt PD Dr. Thomas Straube von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. „Die Konzentration auf eine visuelle Aufgabe blockiert in diesem Augenblick die Aufnahme und Verarbeitung der auditiven Reize“, erläutert der Psychologe vom Lehrstuhl für Biologische und Klinische Psychologie. Zu diesem Ergebnis sind Straube und seine Kollegen in einer aktuellen Studie gekommen, die die Jenaer Psychologen in der heute (29. Juni) erschienenen Ausgabe der Fachzeitschrift „Journal of Neuroscience“ veröffentlichen (DOI:10.1523/JNEUROSCI.6665-10.2011).&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Bisher sind wir davon ausgegangen, dass soziale emotionale Reize – insbesondere Wut – vom Gehirn automatisch verarbeitet werden“, sagt Martin Mothes-Lasch aus Straubes Team. Schließlich könnten sie ein Hinweis auf eine potenzielle Gefahrenquelle sein, so der Erstautor der Studie weiter. Gefahren zu erkennen, gehöre zu den überlebensnotwendigen Fähigkeiten eines jeden Organismus. Auch der Mensch ist mit dieser Fähigkeit ausgestattet. „Spricht jemand in hörbar wütendem Tonfall zu uns, wird unser Gehirn in Alarmbereitschaft versetzt“, erläutert Doktorand Mothes-Lasch. Das funktioniere allerdings nur, wenn wir nicht von visuellen Informationen abgelenkt sind.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;In der Studie haben die Jenaer Psychologen Versuchspersonen verschiedene Begriffe hören lassen, die entweder von einer wütenden oder einer neutralen Stimme gesprochen wurden. Gleichzeitig bekamen die Probanden auf einem Bildschirm zwei verschiedene Symbole angezeigt. Während sie so schnell wie möglich zu entscheiden hatten, ob sie eine männliche oder eine weibliche Stimme gehört haben und ob das gesehene Symbol ein Kreuz oder ein Kreis war, wurde die Gehirnaktivität der Versuchspersonen mittels Kernspintomographie aufgezeichnet.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;„Es zeigte sich deutlich, dass eine wütende Stimme eine deutlich höhere Aktivierung der Gehirnregion zur Folge hat, die für die Verarbeitung emotionaler Reize zuständig ist“, sagt Mothes-Lasch. „Und zwar unabhängig davon, ob diese Stimme männlich oder weiblich ist.“ Offenbar habe die Stimmfärbung eine wichtige Signalwirkung. Zur Überraschung der Psychologen bleibt aber die Aktivierung dieser Gehirnregion komplett aus, wenn sich die Probanden beim Hören der Stimme auf die visuelle Aufgabe konzentrieren müssen. „Das hatten wir anders erwartet“, betont Dr. Straube. Offenbar, so schlussfolgert der Psychologe, stoße die automatische Verarbeitung emotionaler Reize ab einer bestimmten Menge zu verarbeitender Informationen an ihre Grenzen. „Ist diese Kapazitätsgrenze erreicht, haben die visuellen Reize Priorität.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestressten Paaren bleibt also nur der Tipp, abzuwarten – bis der Partner die Zeitungslektüre beendet hat und wieder „ganz Ohr“ ist.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-7131003776674332375?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/7131003776674332375/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=7131003776674332375' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7131003776674332375'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7131003776674332375'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/06/wann-wir-wut-einfach-uberhoren.html' title='Wann wir Wut einfach überhören'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-1824376249640091705</id><published>2011-06-22T14:10:00.000-07:00</published><updated>2011-06-22T14:13:27.583-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit und Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stress'/><title type='text'>Störfaktor „Lärm“ im Büro</title><content type='html'>Juni 2011 Hörexperten erforschen Ursachen und Auswirkungen von Bürolärm und entwickeln innovative Lösungen für eine bessere Raumakustik&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Laute Mitarbeitergespräche und häufiges Telefonklingeln, Papiergeraschel, Druckergeräusche und permanentes Klappern auf Tastaturen – wer im Büro arbeitet, kennt die mannigfaltigen Störgeräusche, die das konzentrierte Arbeiten behindern und am Ende des Tages oft nicht nur die Hörnerven blank liegen lassen. Lärm ist der am meisten beklagte Missstand im Großraumbüro. Welche Auswirkungen die Raumakustik auf die Leistungsfähigkeit hat und mit welchen Methoden sich diese optimieren lässt – auch damit befassen sich die Hörexperten aus dem Forschungs- und Entwicklungscluster Auditory Valley. &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rund 17 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten im Büro. Das ist inzwischen mehr als jeder zweite Erwerbstätige. Dabei spielt der Trend zum Großraumbüro eine wachsende Rolle – immer mehr Menschen arbeiten gemeinsam in einem Raum. Belästigung durch Lärm ist da vorprogrammiert. Und: Sprache wird als Störquelle Nr. 1 wahrgenommen, mit besonders negativen Auswirkungen auf die kognitiven Leistungen. „Dies liegt vor allem daran, dass wir Menschen nun einmal sehr kommunikativ veranlagt sind: Wir reden nicht nur gern und viel, sondern unsere Ohren ‚spitzen’ sich automatisch, sobald wir in unserem Umkreis Sprache wahrnehmen. Und je deutlicher diese zu vernehmen ist, desto stärker konzentrieren wir uns darauf. Es ist hier vor allem der mit dem gesprochenen Wort einhergehende Informationsgehalt, der uns ablenkt und unser Arbeitsgedächtnis negativ beeinflusst, weniger der Schallpegel an sich“, erklärt Dr. Markus Meis, der am Hörzentrum Oldenburg im Bereich Raum- und Psychoakustik forscht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Täglich bis zu einer halben Stunde „Arbeitsausfall“ durch Lärm&lt;br /&gt; Neben Gesprächen sind es vor allem Telefonklingeln, Druckergeräusche, Tastaturklappern sowie die mangelnde akustische Privatsphäre, die sich störend auf den Arbeitsprozess auswirken und die Mitarbeiterzufriedenheit deutlich minimieren. Diese Problematik sollten Arbeitgeber im Sinne ihrer Angestellten und der betrieblichen Effizienz sehr ernst nehmen. Denn: Das so belastete Arbeitsklima führt nach einer Einschätzung von befragten Büroarbeitern täglich zu einer zeitlichen Leistungseinbuße von durchschnittlich bis zu 34 Minuten. „Rechnet man das einmal pro Mitarbeiter aufs Jahr hoch, so lohnen sich Investitionen für eine bessere Raumakustik auch unter betriebswirtschaftlichen Aspekten in jedem Fall“, stellt Meis fest.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Akustische und organisatorische Lösungen können Lärm mindern&lt;br /&gt; Um störenden Lärm im Büro „einzudämmen“, gibt es sehr unterschiedliche Maßnahmen. Das beginnt beim Verhalten der Mitarbeiter selbst. „Diese sollten darauf achten, dass sie Kollegengespräche oder Telefonate möglichst leise führen oder sich in akustisch abgeschirmte Räume begeben. Nicht zu unterschätzen ist auch das Klingeln von Handys. Diese sollten im Büro immer auf lautlos gestellt werden“, so der Tipp von Dr. Markus Meis. Der Hörexperte, der gemeinsam mit Dr. Christian Nocke vom Akustikbüro Oldenburg regelmäßig Seminare zu der Thematik „Raumakustik und Lärmwirkung in Büros“ hält, weiß aber vor allem, dass die raumakustische Gestaltung von Büroräumen ausschlaggebend ist, um Störgeräuschen im Büro wirkungsvoll entgegenzuwirken. Gemeinsam arbeiten Oldenburger Hörforscher und Akustiker mit Absorberherstellern, Büroausstattern, Möbelherstellern und Architekten an Gesamtlösungen für eine bessere Raumakustik. Hierzu gehört zum Beispiel die Entwicklung von schallabsorbierenden Materialien, die in Decken, Wände und Fußböden ebenso eingearbeitet werden können wie in Schränken und sogar Leuchten. „Allerdings muss man bei der Schallabsorption auch darauf achten, dass die Raumakustik nicht zu ‚trocken‘ gestaltet wird. Sprache zum Beispiel wäre dann zwar leiser, aber aufgrund des geringen Nachhalls klarer verständlich. Damit steigt wiederum der Informationsgehalt – und dadurch auch die Ablenkung“, führt Dr. Markus Meis aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine weitere Maßnahme ist die sogenannte Sound-Maskierung. Dabei wird Bürolärm unterschiedlicher Art mit einem informationslosen Geräusch „überdeckt“. Dies kann ein gleichmäßiges Rauschen sein, aber auch verschiedene Arten von Musik werden diskutiert. „Bei dieser Methode handelt es sich aber eher um eine Notlösung und nicht um eine dauerhafte Optimierung der Raumakustik“, so Dr. Christian Nocke vom Akustikbüro Oldenburg. Vor allem rät er dazu, die Installation im Vorfeld immer mit den Mitarbeitern abzustimmen und den Maskierungspegel so zu gestalten, dass er selbst nicht als belästigend wahrgenommen wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Intelligente Konferenzsysteme&lt;br /&gt; In unserer modernen und globalisierten Arbeitswelt nimmt der Einsatz von multimedialen Kommunikationsmitteln immer stärker zu. Telefon- und Videokonferenzen gehören vielerorts zum Standard. Um störende Hintergrundgeräusche und Nachhall bei der akustischen Übertragung zu reduzieren, arbeiten Wissenschaftler in Oldenburg unter anderem an der Entwicklung von intelligenten Kommunikationssystemen, die Störgeräusche erkennen und herausfiltern. Darüber hinaus passen sich die Systeme an die jeweilige akustische Situation und an das individuelle Hörvermögen der Gesprächsteilnehmer an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hierbei nutzen wir Filtertechnologien und Programme zur Signalverarbeitung, wie sie bei modernen Hörgeräten für Schwerhörige zum Einsatz kommen“, erklärt Prof. Dr. Dr. Kollmeier, wissenschaftlicher Leiter des Hörzentrums Oldenburg und der Fraunhofer-Projektgruppe "Hör-, Sprach- und Audiotechnologien“. Die Verschmelzung der Hörsystemkompetenz aus dem medizinischen Bereich mit der Audiotechnologie aus dem Consumer-Bereich wird Schwerhörigen und Normalhörenden in Zukunft gleichermaßen Vorteile bringen – und „ganz sicher auch die Arbeit im Büro der Zukunft erleichtern“, so Prof. Birger Kollmeier.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Der Forschungs- und Entwicklungscluster Auditory Valley führt seit mehreren Jahren die wissenschaftlichen und medizinischen Expertisen in der Region Oldenburg/Hannover rund um das Thema Hören zusammen und entwickelt in Kooperation mit den weltweit führenden Industrieunternehmen der Branche innovative Lösungen für besseres Hören. Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen Hörsysteme und Cochlear-Implantate für Menschen mit angeborener oder erworbener Hörminderung. &lt;br /&gt;Der Verbund umfasst die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über die Entwicklung bis hin zur Produkteinführung, Versorgung der Betroffenen und der Evaluation/Qualitätssicherung. Zu den Clusterpartnern gehören u.a. die HörTech gGmbH, das Hörzentrum Oldenburg, die Universität Oldenburg, das Akustikbüro Oldenburg, die Medizinische Hochschule Hannover, das Hörzentrum Hannover, die Jade Hochschule Oldenburg sowie die Fraunhofer-Projektgruppe „Hör-, Sprach- und Audiotechnologien“. &lt;br /&gt;Die wissenschaftliche und medizinische Expertise der Region weist für Industrieunternehmen hervorragende Standortbedingungen auf. Neben den bereits ansässigen Firmen wie Sennheiser und Kind haben sich auch die Firmen Cochlear und Advanced Bionics mit einer Niederlassung in Hannover angesiedelt. Darüber hinaus werden die ausgezeichneten Forschungs- und Entwicklungsbedingungen auch von internationalen Unternehmen der Branche genutzt und geschätzt. &lt;br /&gt;Geleitet wird die Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Auditory Valley von der Vision „Hören für alle! Alle Menschen, alle Situationen, alle Branchen“. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, arbeiten die Partner im Auditory Valley in einem weltweit einzigartigen Vorhaben an der Verschmelzung der Hörsystemkompetenz aus dem medizinischen Bereich mit der Audiotechnologie aus dem Consumer-Bereich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-1824376249640091705?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/1824376249640091705/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=1824376249640091705' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1824376249640091705'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1824376249640091705'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/06/storfaktor-larm-im-buro.html' title='Störfaktor „Lärm“ im Büro'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-2892818823249718487</id><published>2011-06-14T13:27:00.000-07:00</published><updated>2011-06-14T13:29:31.408-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit und Beruf'/><title type='text'>Ungerechte Löhne begünstigen Herzerkrankungen</title><content type='html'>Juni 2011 Ungerechte Löhne sind schlecht für das Herz. Das ist das Ergebnis der kürzlich veröffentlichten Studie einer Forschergruppe um den Bonner Ökonomen Armin Falk und den Düsseldorfer Soziologen Johannes Siegrist. „Menschen, die ihre Bezahlung als unfair empfinden, geraten schnell unter Stress“, sagt Falk. „Außerdem leiden sie eher unter Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Depressionen.“ Falk hatte mit Hilfe eines Experiments untersucht, wie sich das Gefühl von Ungerechtigkeit auf die Gesundheit auswirkt. Außerdem hatte er Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) ausgewertet.&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für sein Experiment teilte Armin Falk 80 Studierende in 2-köpfige Teams aus Chef und Arbeiter auf. Die Arbeiter bekamen Blätter mit Nullen und Einsen. 25 Minuten lang mussten sie die Nullen zählen, während die Chefs sich entspannen durften. Je mehr Zahlen die Arbeiter addierten, desto mehr Geld erwirtschaftete das Team. Danach teilten die Chefs den Gewinn nach eigenem Gutdünken auf. In der Regel bedachten sie die Arbeiter mit einem geringeren Gewinnanteil als diese erwartet hatten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erlebte Ungerechtigkeit versetzte die Arbeiter in Stress, den die Wissenschaftler anhand der Herzfrequenz messen konnten: Je stärker die Bezahlung von der Summe abwich, die die Arbeiter als angemessenen Lohn ansahen, desto weniger variierte ihre Herzfrequenz. Die Herzfrequenzvariabilität gibt an, wie sehr die Länge zwischen den Herzschlagintervallen schwankt. Im allgemeinen sprechen größere Schwankungen für eine höhere vegetative Regulationsfähigkeit des Organismus und damit für eine stärkere Lebensenergie. „Wenn das Gefühl von Ungerechtigkeit die Varianz der Herzfrequenz auf Dauer beeinflusst, kann sich das negativ auf die Gesundheit auswirken“; sagt Armin Falk. „Eine verringerte Herzfrequenz ist zum Beispiel ein Frühindikator für Herzerkrankungen“.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Die Auswertung der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) bestätigte Falks These. Diejenigen Befragten, die ihr Einkommen als unfair betrachteten, bewerteten ihren Gesundheitszustand schlechter als die Anderen. Außerdem litten sie signifikant häufiger unter Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Depressionen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HINTERGRUND: Stichwort SOEP &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) ist die größte und am längsten laufende multidisziplinäre Langzeitstudie in Deutschland. Das SOEP ist Teil der Forschungsinfrastruktur in Deutschland und wird unter dem Dach der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) von Bund und Ländern gefördert. Angesiedelt ist das SOEP am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Für das SOEP befragen jedes Jahr etwa 600 Interviewerinnen und Interviewer vom Umfrageinstitut TNS Infratest Sozialforschung mehr als 20 000 Menschen in rund 11 000 Haushalten. Die so erhobenen Daten geben unter anderem Auskunft über Einkommen, Erwerbstätigkeit, Bildung und Gesundheit. Forscherinnen und Forscher im In- und Ausland nutzen die SOEP-Daten für ihre Studien. Bis heute sind mehr als 6 000 Veröffentlichungen auf Basis der SOEP-Daten erschienen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-2892818823249718487?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/2892818823249718487/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=2892818823249718487' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2892818823249718487'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2892818823249718487'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/06/ungerechte-lohne-begunstigen.html' title='Ungerechte Löhne begünstigen Herzerkrankungen'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-2810296635983120492</id><published>2011-06-08T14:37:00.000-07:00</published><updated>2011-06-08T14:41:47.518-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder:Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psyche allgemein'/><title type='text'>Sommercamp für stotternde Jugendliche und Erwachsene</title><content type='html'>Juni 2011 Noch Plätze für zehntägige Intensivtherapie am Steinhuder Meer frei&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Bereits zum elften Mal bietet das Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover eine Intensivtherapie für stotternde Jugendliche und Erwachsene im Alter zwischen 14 und 30 Jahren an. Von Freitag, 5. August, bis Sonntag, 14. August 2011, treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Bergkirchen am Steinhuder Meer zu einem Therapieprogramm mit theater- und medienpädagogischen Elementen. Das Gleichgewicht zwischen Teilnehmenden und Therapeuten sowie Studierenden ermöglicht eine intensive individuelle Unterstützung. &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ziel der Arbeit ist das Erlernen eines neuen Kommunikationsverhaltens. Unter der Leitung von Prof. Rolf-Walter Bindel und seinem Team aus erfahrenen Sprachtherapeutinnen und –therapeuten setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit sich und dem Sprechen in vielfältigen Kommunikationssituationen auseinander. Die Stotternden werden dabei von etwa 15 Studierenden des Lehrgebiets Sprach-Pädagogik und –Therapie begleitet und unterstützt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Die Integrative Stottertherapie betrachtet das „innere Stottern“, macht das eigene Sprechen bewusst und führt zu einer Neugestaltung und bewussten Selbstkontrolle des Kommunikationsverhaltens. Therapieschritte sind der Abbau des Stotterns mithilfe spezieller Sprechtechniken, das Herausarbeiten der normalen Sprechkomponenten, die Anwendung in verschiedenen Kommunikationssituationen und die Anleitung zur Erhaltung im Alltag. Zum Programm des Sommercamps gehören Ausflüge ans Steinhuder Meer, Theater- und Hörspielworkshops sowie verschiedene Sportaktivitäten. Die Erstattung der Therapiekosten durch die Krankenkasse kann beantragt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Informationen und Gelegenheit zur Anmeldung unter &lt;a href="http://www.sommercamp-stottern.de."&gt;http://www.sommercamp-stottern.de. &lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hinweis an die Redaktion:&lt;br /&gt; Für weitere Informationen steht Ihnen Jana Pflughoft vom Institut für Sonderpädagogik, Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie, unter Telefon +49 511 762 19748 oder per E-Mail unter jana.pflughoft@ifs.phil.uni-hannover.de gern zur Verfügung.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-2810296635983120492?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/2810296635983120492/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=2810296635983120492' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2810296635983120492'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2810296635983120492'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/06/sommercamp-fur-stotternde-jugendliche.html' title='Sommercamp für stotternde Jugendliche und Erwachsene'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-6484319390935875730</id><published>2011-05-15T11:06:00.000-07:00</published><updated>2011-05-15T11:09:13.521-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder: psych.Erkrankungen'/><title type='text'>Ausgeprägte Rituale bei Kindern können auf Zwangsstörung hindeuten</title><content type='html'>23.02.2011 Abergläubisches Verhalten, magisches Denken und Rituale sind während der Entwicklung von Kindern nichts Ungewöhnliches. “Meist betreffen diese Verhaltensweisen alltägliche Situationen, wie etwa das Zubettgehen, das Essen oder das Ankleiden. Wenn Kinder jedoch ständig gleiche Handlungen wiederholen, wie das Kontrollieren von Fenstern und Türen oder Zählen bestimmter Gegenstände, und diese Handlungen als unangenehm empfinden, dann deutet dies auf eine Zwangsstörung hin. Darauf verweist die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) im Vorfeld ihrer 32. Jahrestagung, die die wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft von Mittwoch, den 2. bis Samstag, den 5. März 2011, im Congress Center (CCE) Essen-West veranstaltet und zu der die Organisatoren um Kongresspräsident Professor Dr. med. Johannes Hebebrand, Essen, wieder etwa 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten. Im Mittelpunkt der Tagung steht u.a. auch das Thema Zwangsstörungen zwischen Wissenschaft und klinischer Praxis.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kinder und Jugendliche mit einer Zwangsstörung leiden häufig unter Zwangsgedanken. Die Betroffenen fürchten beispielsweise, dass sie sich beschmutzen oder ihren Eltern oder Geschwistern etwas zustößt. Diese Ängste versuchen Kinder und Jugendliche, durch zwanghaft wiederholte Rituale zu neutralisieren. Versucht das Kind, die Handlung zu unterlassen oder wird es daran gehindert, kommt es zu Angstzuständen“, erläutert die DGKJP. Oft versuchen Kinder mit einer Zwangsstörung, ihre Familie in die Rituale einzubeziehen. Dabei kann es auch zu Aggressionen gegenüber Eltern und Geschwistern kommen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Da eine Zwangsstörung unbehandelt bis ins Erwachsenenalter fortbestehen kann, ist es wichtig, möglichst frühzeitig mit einer Therapie zu beginnen. Eltern sollten daher nicht zögern, einen Kinder- und Jugendpsychiater aufzusuchen, wenn sie bei ihrem Kind auffälliges Wiederholen, Ordnen oder Kontrollieren bemerken“, rät die DGKJP. Zwangsstörungen können durch Medikamente und Psychotherapie wirksam behandelt werden. So wird ein betroffenes Kind beispielsweise in einer Verhaltenstherapie mit Situationen konfrontiert, die bei ihm Ängste auslösen. Indem das Kind lernt, dem Impuls nicht nachzugeben, erfährt es, dass kein Unglück geschieht, wenn es dem Zwang widersteht.&lt;br /&gt; Man schätzt, dass etwa 2% aller Kinder und Jugendlichen von einer Zwangsstörung betroffen sind. Das Durchschnittsalter bei Erkrankungsbeginn liegt bei 10 bis 13 Jahren.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-6484319390935875730?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/6484319390935875730/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=6484319390935875730' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6484319390935875730'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6484319390935875730'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/05/ausgepragte-rituale-bei-kindern-konnen.html' title='Ausgeprägte Rituale bei Kindern können auf Zwangsstörung hindeuten'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-2148787057137434882</id><published>2011-04-29T14:40:00.001-07:00</published><updated>2011-04-29T14:52:17.270-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ADS-Hyperaktivität'/><title type='text'>Wie ADHS-Kinder ihre Konzentration verbessern können</title><content type='html'>April 2011 Sie sind nicht weniger intelligent als ihre Mitschüler und doch sind ihre schulischen Leistungen meist schlechter: Kinder, die unter einer Störung mit Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivität (ADHS) leiden, haben es schwer im Schulsystem. Wie können sie lernen, ihre Gefühle, Gedanken und Handlungen bewusst zu beeinflussen und sich nicht ablenken zu lassen? Untersuchungen am Frankfurter IDeA-Forschungszentrum zeigen, dass zum Beispiel konkrete Wenn-Dann-Pläne die Konzentrationsfähigkeit deutlich verbessern können.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über ersten Ergebnisse ihrer Studien berichten die Psychologen Jun. Prof. Caterina Gawrilow und Dr. Wolfgang Rauch in der neuen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Forschung Frankfurt“ (1/2011). Defizite in den Funktionen des Frontalhirns wurden in den vergangenen Jahren als Kernproblematik der ADHS identifiziert. Dazu Rauch: „Kinder mit ADHS haben Schwierigkeiten bei Aufgaben, die von ihnen verlangen Reaktionen zu unterdrücken, verschiedene Handlungen flexibel zu koordinieren und ihre Informationsverarbeitungsprozesse gegen Störungen abzuschirmen. Dies ist ein Probleme der Selbstregulation, also der bewussten Regulation der eigenen Gefühle, Gedanken und Handlungen.“ Selbstregulation betrachten die Wissenschaftler als Schlüssel, um sich psychosozial erfolgreich anzupassen. Deshalb spielt sie auch in der entwicklungspsychologischen Forschung eine herausragende Rolle. So haben Kinder, die sich schon im Vorschulalter gut selbst regulieren können, bessere Noten, sie sind beliebter bei Gleichaltrigen, haben mehr Freunde und werden von Eltern und Lehrern als kompetenter und umgänglicher eingeschätzt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Zwei verschiedene, eng miteinander verbundene Projekte beschäftigen sich in dem vom Land Hessen geförderten LOEWE-Forschungszentrum IDeA („Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk“) mit den wissenschaftlichen Grundlagen von Defiziten der kognitiven Kontrolle und Selbstregulation bei ADHS. Dabei steht in dem von Rauch geleiteten Projekt die kognitive Kontrolle besonders im Focus. „Prozesse der kognitiven Kontrolle sind beispielsweise beteiligt, wenn schwierige Denkaufgaben zu lösen sind: Man muss sich dann auf die Problemstellung konzentrieren, Teilaufgaben lösen, um ein übergeordnetes Ziel zu erreichen und die Ergebnisse der eigenen Bemühungen beständig überwachen und kontrollieren“, erläutert der Frankfurter Wissenschaftler. ADHS-Kindern fällt es enorm schwer, Informationen im Arbeitsgedächtnis kontinuierlich zu aktualisieren; je höher die Anforderungen, um so schlechter schneiden diese Kinder gegenüber der Vergleichsgruppe ohne ADHS ab. ADHS-Kinder können – so es haben die Frankfurter empirisch nachgewiesen – ihre Defizite allerdings teilweise kompensieren, wenn sie direkt, nachdem sie die Aufgabe bearbeitet haben, eine Rückmeldung zu ihrer Leistung erhalten.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Im dem zweiten, von Gawrilow geleiteten Projekt geht es neben den Grundlagen der Entwicklung von ADHS darum, wie ADHS-Kinder mit Unterstützung von Pädagogen und Psychologen Strategien zur Selbstregulation entwickeln können. Für Schüler mit ADHS bedeutet es eine extreme Anstrengung, im Unterricht nicht mit der Antwort herauszuplatzen, stattdessen ruhig abzuwarten, bis der Lehrer sie zum Antworten auffordert. Die Frankfurter Forscher konnten jetzt mit ihren Tests zeigen, dass es ADHS-betroffene Kinder mit Wenn-Dann-Plänen schaffen, Reaktionen zu unterdrücken.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Die Junior-Professorin beschreibt eine solche Testsituation: „In einer unserer Studien präsentierten wir im Rahmen einer Computeraufgabe Bilder von Tieren und Transportmitteln auf einem Bildschirm. Die Kinder hatten die Aufgabe, sowohl die Bilder zu unterscheiden (zum Beispiel indem sie bei Tierbildern eine bestimmte Taste drückten) als auch in einem Drittel der Durchgänge (kenntlich gemacht durch einen Stopp-Ton) diese Reaktion zu unterdrücken. Kinder mit ADHS sollten entweder ein einfaches Ziel (‚Ich werde die Taste nicht für Bilder mit Ton drücken!‘) formulieren oder einen Wenn-Dann-Plan bilden (‚Und immer wenn ein Ton kommt, dann drücke ich bestimmt nicht auf die Taste!‘).“ Das Ergebnis: Kinder mit ADHS, die einen Wenn-Dann-Plan formuliert hatten, konnten ihre Leistung dem Niveau der anderen Kinder angleichen. Diese Wenn-Dann-Pläne verlangsamten die Reaktion der ADHS-Kinder nicht, sie wurde sogar schneller. Zudem sank die Rate der Fehler. Vorteil dieser Selbstregulation ist, dass die Kinder ein eindeutiges, naheliegendes Ziel vor Augen haben. „Auch in weiteren Studien konnten wir die positiven Wirkungen dieser Wenn-Dann-Pläne nachweisen, dabei ging es beispielsweise um die Fähigkeit, Ablenkungen zu widerstehen oder schulische Leistungsziele langfristig einzuhalten“, ergänzt Gawrilow.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Zurzeit entwickelt die Junior-Professorin mit ihrem Team ein Lehrertraining, um auf dieser Basis mit Schülern zu arbeiten. In dem von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten Projekt kooperieren die Frankfurter Wissenschaftler mit Lehrern an einem privaten Gymnasium in Esslingen – das einzige in Deutschland, das sich darauf spezialisiert hat, Schüler mit ADHS zum Abitur zu führen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Informationen: Junior-Prof. Caterina Gawrilow und Dr. Wolfgang Rauch, IDeA-Forschungszentrum, Campus Bockenheim, Telefon (069) 798 23623 und (069) 798 22023, c.gawrilow@idea-frankfurt.eu, w.rauch@idea-frankfurt.eu&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Zum Thema „Lernrisiken“ weitere Beiträge in „Forschung Frankfurt“ 1/2011; im Internet unter www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/2011/index.html; kostenlose Bestellung der Printausgabe Mail an: ott@pvw.uni-frankfurt.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/2011/index.html"&gt;Der komplette Artikel/weitere Informationen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-2148787057137434882?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/2148787057137434882/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=2148787057137434882' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2148787057137434882'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2148787057137434882'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/04/wie-adhs-kinder-ihre-konzentration.html' title='Wie ADHS-Kinder ihre Konzentration verbessern können'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-5873594201872413494</id><published>2011-04-27T11:47:00.000-07:00</published><updated>2011-04-27T12:00:32.935-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder:Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Familie und Erziehung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ernährung'/><title type='text'>Kinder nicht mit Süßigkeiten belohnen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-P-wwIhRfYM8/TbhnvqpWZKI/AAAAAAAAAqo/7F70aMYZLsE/s1600/schokolade.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-P-wwIhRfYM8/TbhnvqpWZKI/AAAAAAAAAqo/7F70aMYZLsE/s200/schokolade.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5600340205234447522" /&gt;&lt;/a&gt; Eltern sollten Kindern keine Süßigkeiten als Belohnung für gutes Verhalten geben. «Dies erhöht das Risiko der Kinder, übergewichtig zu werden oder eine Essstörung zu entwickeln», warnt Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Thüringen. «Gutpunkte» zum Sammeln und Einlösen, etwa für einen Besuch im Kindertheater oder Zoo, eignen sich besser.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Verhaltensweisen werden früh geprägt - auch beim Essen», erläutert Niehaus. Verbinden Kinder Schokolade und andere kalorienreiche Nahrungsmittel unbewusst mit der Zuwendung ihrer Eltern, sorge dies auch in ihrem späteren Leben dafür, dass sie sich beim Verzehren dieser Produkte gut fühlen. Das wiederum sei ein Anreiz, davon mehr zu konsumieren und sich selbst zu belohnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu diesem Thema hat jüngst eine der größten britischen Organisationen zur Bekämpfung von Übergewicht, Slimming World, mehr als 2100 Menschen interviewt. Dabei kam heraus, dass diejenigen Erwachsenen, die in ihrer Kindheit mit Essen belohnt worden waren, später ein vierfach erhöhtes Risiko für Gewichtsprobleme hatten - im Vergleich zu Teilnehmern, die früher keine Nahrungsmittel als Anerkennung für gutes Verhalten erhalten hatten. Das Risiko für Essstörungen war doppelt so hoch. 25 Prozent der Befragten, deren Betreuer Süßes als Erziehungsmittel einsetzten, kämpften seit ihrer Kindheit mit zu vielen Pfunden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Aponet.de&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-5873594201872413494?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/5873594201872413494/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=5873594201872413494' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5873594201872413494'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5873594201872413494'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/04/kinder-nicht-mit-suigkeiten-belohnen.html' title='Kinder nicht mit Süßigkeiten belohnen'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-P-wwIhRfYM8/TbhnvqpWZKI/AAAAAAAAAqo/7F70aMYZLsE/s72-c/schokolade.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-6501290954012823404</id><published>2011-04-22T09:02:00.000-07:00</published><updated>2011-04-22T09:07:44.854-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depression'/><title type='text'>Traurig ohne Grund</title><content type='html'>April 2011 Depressionen sind längst nicht mehr ein Thema, das nur Erwachsene betrifft. Auch Kinder und Jugendliche sind davon immer häufiger betroffen. Bis die Krankheit bei ihnen allerdings als solche erkannt wird, vergeht meist eine lange Zeit. Denn im Gegensatz zu einer Erkrankung im Erwachsenenalter äußert sich das Stimmungstief in jungen Jahren ganz anders.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;In der Ambulanz für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie der SRH Hochschule Heidelberg werden junge Menschen therapeutisch betreut. Bei der Behandlung von Depressionen setzt die Einrichtung ihren Schwerpunkt auf die Verhaltenstherapie.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die eindeutige Diagnose dabei die größte Hürde ist, weiß die Leiterin Dr. Dimou-Diringer: „Das Krankheitsbild der Depression ist im Grunde bei allen Altersklassen gleich. Nur das äußere Erscheinungsbild ändert sich. Während kleinere Kinder meist noch nicht über traurige Gefühle sprechen können und oft von Bauch- oder Kopfschmerzen erzählen, versteckt sich die Depression bei Jugendlichen oft hinter einem aggressiven Verhalten.“&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Vor allem letzteres wird häufig als Pubertät verkannt. Und das ist auch kein Wunder: Kurzzeitige Stimmungsschwankungen sind bei Heranwachsenden nicht gerade untypisch und die Grenzen zwischen normaler Entwicklung und einem krankhaften Stimmungstief sind fließend. Ab wann also gilt ein Kind nun als verhaltensauffällig? „Ein erstes Anzeichen könnte beispielsweise sein, wenn es sich immer mehr zurückzieht, Freunde und Hobbys vernachlässigt, und sich diese niedergeschlagene Stimmung über einen längeren Zeitraum zieht.“, so Dimou-Diringer. Ein wichtiger Schritt sei dann, mit den Kindern ins Gespräch zu kommen und gemeinsam nach den Gründen zu suchen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ähnlich wie bei Erwachsenen hängt die Entstehung einer Depression im Kindes- oder Jugendalter von mehreren Faktoren ab: Traumatische Ereignisse wie Scheidung, Tod eines Elternteils oder aber auch Mobbing können genauso grundlegend sein wie biologische oder genetische Faktoren. Leidet bereits ein Elternteil an einer Depression, so liegt die Wahrscheinlichkeit bei rund zehn Prozent, dass auch der Nachwuchs daran erkrankt. Sind beide Elternteile davon betroffen, sogar bei bis zu 60 Prozent.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;„Hier muss man jedoch sagen, dass viele Kinder ähnlichen Ereignissen ausgesetzt, aber nicht jedes wird gleich depressiv! Entscheidend ist daher auch die eigene Persönlichkeit. Wenn ein Kind ein starkes Selbstbewusstsein, eine optimistische Sichtweise und ein stabiles Elternhaus hat, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass es erkrankt“, so die Leiterin. Das seien allerdings Faktoren, die man nicht immer unbedingt beeinflussen kann. Eltern rät Dimou-Diringer aufmerksam zu sein und auch kleine Anzeichen ernst zu nehmen. Wer bereits eine Depression bei seinem Kind vermutet, sollte den Gang zum Therapeuten nicht scheuen: „Depressive Patienten haben in erster Linie eine negative Sichtweise von sich selbst und von ihrer Umwelt. Und je früher diese negativen Denk- und Verhaltensmuster unterbrochen werden, umso besser.“&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Quelle SRH Hochschule Heidelberg&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-6501290954012823404?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/6501290954012823404/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=6501290954012823404' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6501290954012823404'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6501290954012823404'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/04/traurig-ohne-grund.html' title='Traurig ohne Grund'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-21364920801483481</id><published>2011-04-16T00:50:00.000-07:00</published><updated>2011-04-16T00:58:15.926-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ADS-Hyperaktivität'/><title type='text'>ADHS-Diagnostik muss besser werden</title><content type='html'>ADHS-Diagnostik muss besser werden&lt;br /&gt;Nerviger Zappelphilipp oder unaufmerksames Träumerle: Kinder mit ADHS haben mit vielen Zuschreibungen zu kämpfen - unter anderem mit der, eine reine «Modekrankheit» zu haben. Das stimmt nicht - betont eine neue Infokampagne. Allerdings: Die ADHS-Diagnose muss noch deutlich besser werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen werden Ansicht von Experten in Deutschland noch zu oft falsch diagnostiziert. «Es gibt zwar Leitlinien und Standards, aber sie werden nicht von allen Ärzten ausreichend angewandt», kritisierte Prof. Martin Holtmann, von der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (Hamm), in Berlin. «Es reicht nicht, nur einen Fragebogen ausfüllen zu lassen.» Einerseits würden viele verhaltensauffällige Kinder deshalb gar nicht als ADHS-krank erkannt, andererseits gäbe es häufig Falsch-Positiv-Diagnosen, obwohl ganz andere Ursachen vorlägen. Es fehle in Deutschland an spezialisierten Ärzten, vor allem in ländlichen Regionen, beklagte Holtmann zum Auftakt einer ADHS-Infokampagne (&lt;a href="http://www.adhs-zukunftstraeume.de/default.aspx"&gt;http://www.adhs-zukunftstraeume.de)&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Renate Schmidt, Bundesfamilienministerin a.D. und Schirmherrin der Aktion, betonte gleich zu Beginn: «Auch wenn diese Kampagne von einem Pharmaunternehmen finanziert ist, heißt das nicht, dass wir hier Werbung für Medikamente machen.» Es gebe für die Betroffenen je nach Ausprägung der Störung verschiedene Hilfsmöglichkeiten und Therapieansätze, nur einer davon sei der medikamentöse. Doch angesichts vieler Vorurteile und ideologischer Grabenkämpfe um die mögliche Gabe von Medikamenten gehe es um sachliche Aufklärung für die betroffenen Familien, für Mediziner, aber auch für Lehrer. Denn die Weichen für ein gelingendes Leben würden in der Schulzeit gestellt. «Schule und Pubertät sind an sich schon schwierig. Mit ADHS sind sie eine echte Herausforderung», sagte Schmidt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Würde die Störung frühzeitig erkannt und behandelt, könnten die Kinder oft ihren Weg finden. Je später, desto schwieriger, lautet das Fazit der Ärzte. «Viele Jugendliche, die als exzessive Kiffer zu mir in die Sprechstunde kommen, stellen sich als unerkannte ADHS-Kandidaten heraus. Sie haben sich sozusagen selbst 'behandelt'», berichtete Holtmann. Umgekehrt gebe es durch die unzureichende Diagnose-Praxis auch noch viele falsche ADHS-Zuschreibungen - bis zu 20 Prozent derjenigen, die sich als ADHS-Patienten an der Uni-Ambulanz vorstellten, hätten in Wirklichkeit etwas anderes. Auch durch diese Unschärfe werde das Krankheitsbild ADHS immer wieder infrage gestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Eine seriöse Differenzialdiagnostik, die körperliche Störungen wie Schwerhörigkeit oder Schilddrüsenüberfunktion ebenso ausschließt wie Angststörungen oder reaktive Aufmerksamkeitsprobleme, etwa durch Trennung oder Sucht im Elternhaus, ist deshalb unerlässlich», sagte Holtmann. Hinzu kämen Gespräche mit Eltern, Lehrern und anderen Bezugspersonen, um die ADHS-Diagnose eindeutig zu stellen. Schon in den normalen U-Vorsorgeuntersuchungen sollte ein ADHS-Screening Platz finden, fordert der Facharzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Schule könnten schließlich auch Lehrer noch viel mehr tun, um betroffene Kinder zu unterstützen: «Oft helfen schon einfache Maßnahmen: ein reizarmes Klassenzimmer, ein Platz in der ersten Reihe mit wenig Ablenkung, wiederholte Bewegungsphasen, klare Regeln», sagte Klaus Wenzel, Präsident des Bayerischen Lehrerverbands. Und Myriam Menter vom Selbsthilfeverband ADHS Deutschland betonte, wie wichtig es für die Kinder sei, auch sozial in die Klasse integriert zu werden. «Aber wer nur hibbelig rumrennt, immer dazwischenruft und damit alle anderen nervt», der finde auch nur schwer Freunde. Konzentrations- und Sozialtrainings seien da hilfreich, in schweren Fällen seien die betroffenen Kinder aber auch dazu erst durch ein Medikament in der Lage. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung) sind in Deutschland laut repräsentativer Schätzung knapp fünf Prozent der 3- bis 17-Jährigen betroffen. Mögliche Symptome sind hohe Impulsivität, Hyperaktivität sowie starke Konzentrationsprobleme. Die Ursachen der weltweit dokumentierten Störung sind nicht endgültig geklärt. Experten gehen jedoch von einem Zusammenwirken genetischer und neurobiologischer Faktoren aus. Exzessiver Medienkonsum und problematisches Lebensumfeld können die Symptome zwar verstärken, sie sind nach heutigem Kenntnisstand aber nicht deren Auslöser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Info-Kampagne ist vom Pharmahersteller Shire Deutschland GmbH finanziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Aponet.de &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-21364920801483481?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/21364920801483481/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=21364920801483481' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/21364920801483481'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/21364920801483481'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/04/adhs-diagnostik-muss-besser-werden.html' title='ADHS-Diagnostik muss besser werden'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-8418069164199527606</id><published>2011-04-02T18:34:00.000-07:00</published><updated>2011-04-04T14:36:32.666-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Betreuung-Pflege-Soziales'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Familie und Erziehung'/><title type='text'>Familienpflegezeit kommt!</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-VSdN6k7Sd28/TZii4W7ew8I/AAAAAAAAAqI/o7gUyvtHsfs/s1600/Familienpflegezeit-Bundesfamilienministerium.png"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; width: 144px; height: 97px; float: left; cursor: pointer;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5591398026491904962" border="0" alt="Familienpflegezeit-Foto BMFSFJ" src="http://2.bp.blogspot.com/-VSdN6k7Sd28/TZii4W7ew8I/AAAAAAAAAqI/o7gUyvtHsfs/s200/Familienpflegezeit-Bundesfamilienministerium.png" /&gt;&lt;/a&gt; März 2011 Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat am 23. März das neue Gesetz zur Einführung einer Familienpflegezeit in das Bundeskabinett eingebracht. Der Gesetzentwurf fördert und unterstützt Beschäftigte bei der Pflege von Angehörigen. "Die ersten Unternehmen führen die Familienpflegezeit bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes ein. Das zeigt: Der Bedarf ist schon heute groß. Familienfreundlichkeit ist in Zeiten des steigenden Fachkräftemangels ein harter Wettbewerbsfaktor", erklärte Kristina Schröder. Das Gesetz soll am 1. Januar 2012 in Kraft treten.&lt;br /&gt;&lt;font class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die Pflege eines Angehörigen bringt viele Menschen an die Grenzen ihrer psychischen und physischen Belastbarkeit. Sie kümmern sich sicherlich aus Pflichtbewusstsein um ihre Angehörigen - vor allem aber auch aus Liebe. Diesen Menschen den zusätzlichen Druck von drohender Arbeitslosigkeit und Altersarmut zu nehmen ist eine Aufgabe, die Unternehmen und Politik gemeinsam angehen müssen", sagte die Bundesfamilienministerin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bedarf einer besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist in Deutschland hoch: Von den 2,38 Millionen Menschen in Deutschland, die Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen, werden mehr als 1,6 Millionen Menschen zu Hause versorgt - durch Angehörige und ambulante Dienste. 76 Prozent der Berufstätigen möchten ihre Angehörigen so weit wie möglich selbst betreuen. Dieser Wunsch nach familiärer Unterstützung lässt sich aber nicht immer verwirklichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch die Familienpflegezeit soll die Vereinbarkeit von beruflichen Anforderungen und der Wahrnehmung von pflegerischen Aufgaben verbessert werden. Darüber hinaus soll sie Unternehmen überzeugen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern vermehrt eine Familienpflegezeit zu ermöglichen. Zudem fördert das Modell optimierte Rahmenbedingungen, die es Pflegenden ermöglichen, ohne Angst vor Diskriminierung, vor Einbußen bei der Rente oder vor Arbeitsplatzverlust pflegerische Aufgaben im Familienkreis wahrzunehmen. Außerdem wird es keine pflegebedingten Unterbrechungen in der Erwerbsbiographie geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Modell der Familienpflegezeit&lt;br /&gt;Die Familienpflegezeit sieht vor, dass Beschäftigte ihre Arbeitszeit über einen Zeitraum von maximal zwei Jahren auf bis zu 15 Stunden reduzieren können. Dadurch kann beispielsweise ein Vollzeitbeschäftigter seine Arbeitszeit auf 50 Prozent reduzieren, wenn er einen Angehörigen pflegt - und das bei einem Gehalt von in diesem Fall 75 Prozent des letzten Bruttoeinkommens. Zum Ausgleich muss er später wieder voll arbeiten, bekommt in diesem Fall aber weiterhin nur 75 Prozent des Gehalts - so lange, bis das Zeitkonto wieder ausgeglichen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Modell der Familienpflegezeit hat auch das Problem der Altersarmut im Blick. Die Untergrenze des Beschäftigungsumfangs in der Familienpflegezeit wurde deshalb bewusst auf 15 Stunden gesetzt. Beitragszahlungen in der Familienpflegezeit und die Leistungen der Pflegeversicherung zur gesetzlichen Rente bewirken damit zusammen einen Erhalt der Rentenansprüche. Diese Ansprüche steigen mit der Höhe der Pflegestufe. Damit halten pflegende Angehörige, trotz Ausübung der Pflege, die Rentenansprüche etwa auf dem Niveau der Vollzeitbeschäftigung. Personen mit geringem Einkommen werden sogar besser dargestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Familienpflegezeit orientiert sich an Altersteilzeit&lt;br /&gt;In der betrieblichen Praxis soll sich die Familienpflegezeit am Modell der Altersteilzeit orientieren. Das bedeutet, Arbeitgeber und Arbeitnehmer schließen eine Vereinbarung zur Familienpflegezeit ab. Der Arbeitgeber beantragt dann eine Refinanzierung beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Nach der Pflegephase behält der Arbeitgeber einen Teil vom Lohn ein und zahlt diesen an das Bundesamt zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Erfahrung mit der Altersteilzeit zeigt eine große Akzeptanz bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern ohne, dass gleichzeitig Beschäftigte und Unternehmen in gesetzliche Zwänge gedrängt werden. Auf Grund der positiven Erfahrungen mit der Altersteilzeit wird die Förderung der Familienpflegezeit eine große Resonanz nach sich ziehen und eine umfassend positive Wirkung entfalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Bundesfamilienministerium&lt;br /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-8418069164199527606?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/8418069164199527606/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=8418069164199527606' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8418069164199527606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8418069164199527606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/04/familienpflegezeit-kommt.html' title='Familienpflegezeit kommt!'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-VSdN6k7Sd28/TZii4W7ew8I/AAAAAAAAAqI/o7gUyvtHsfs/s72-c/Familienpflegezeit-Bundesfamilienministerium.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-4185462051201511657</id><published>2011-03-22T11:11:00.000-07:00</published><updated>2011-04-06T14:48:02.493-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medikamente'/><title type='text'>Placebo in der Medizin</title><content type='html'>März 2011 Verfolgt man die allgemeinen Diskussionen rund um das Thema Gesundheitsreform stellen sich als einer der größten Posten bei den Krankenkassen die Ausgaben für Arzneimittel dar. Berücksichtigt man weiterhin, dass immer mehr Medikamente aus eigener Tasche bezahlt werden müssen, lässt sich erahnen, wie viele Arzneimittel jährlich über die Theken deutscher &lt;a href="http://www.shop-apotheke.com/"&gt;Apotheken&lt;/a&gt; gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich ist moderne Medizin ohne diese nicht denkbar, trotzdem darf die Frage erlaubt sein, ob nicht in vielen Fällen der Einsatz „chemischer Keulen“ unnötig schnell erfolgt. Und ob nicht z.B. über eine gesündere Lebensweise, die verstärkte Hinwendung zu &lt;a href="http://www.shop-apotheke.com/homoeopathie-naturprodukte/"&gt;Naturheilmitteln&lt;/a&gt; und anderes die Masse der Medikamente mit all ihren Nebenwirkungen reduziert werden könnte. Viel diskutiert in diesem Zusammenhang ist auch die persönliche Betreuung der Patienten vor allem durch den Hausarzt (oder auch den Apotheker). Und vor allem alteingesessene Hausärzte bemängeln die knappen Zeitvorgaben der Kassen für das persönliche Gespräch, obwohl gerade dieses  wesentliches Element der fachgerechten Betreuung der Patienten sein sollte und im Einzelfall unnötige oder fehlerhafte Medikamentation vermeiden könnte.&lt;br /&gt;Ohne dieses Thema Heute weiter zu vertiefen möchte ich an dieser Stelle auf den folgenden Artikel zum Thema „Placebo“ verweisen.  Ein interessantes Thema im Rahmen der Diskussion über Sinn oder Unsinn der heutigen Arzneimittelpraxis.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;Der Placebo-Effekt &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der sogenannte Placeboeffekt ist fast jedem ein Begriff. Viele verwenden ihn als Synonym für Wirkungslosigkeit oder einen nur „eingebildeten“ Nutzen. Nach einer Expertise von Wissenschaftlern wird man damit der Bedeutung von Placebo in der Medizin jedoch nicht gerecht. „Placebo wirken stärker und sehr viel komplexer als bisher angenommen. Ihr Einsatz ist von enormer Bedeutung für die ärztliche Praxis“, sagte Prof. Dr. Christoph Fuchs, Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer (BÄK), bei der Vorstellung der jetzt in Buchform vorliegenden Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats der BÄK „Placebo in der Medizin“. In der von einer Arbeitsgruppe des Wissenschaftlichen Beirats – unter Leitung von Prof. Dr. Robert Jütte – erstellten Publikation raten Experten, Ärztinnen und Ärzten bereits in der Ausbildung sowie in der Fort- und Weiterbildung tiefergehende Kenntnisse der Placeboforschung zu vermitteln. „Mit dem Einsatz von Placebo lassen sich erwünschte Arzneimittelwirkungen maximieren, unerwünschte Wirkungen von Medikamenten verringern und Kosten im Gesundheitswesen sparen“, sagte Jütte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Peter Scriba, betont im Vorwort der Publikation, dass die Untersuchung beide Bereiche des Einsatzes von Placebo, Klinische Studien und therapeutische Praxis, gleichermaßen berücksichtige. Dabei werde nicht zuletzt auf die ethische Problematik, aber auch auf die weniger bekannten rechtlichen Rahmenbedingungen detailliert eingegangen. „Das gilt insbesondere in Hinblick auf eine Sondergruppe, die Nicht-Einwilligungsfähigen, zu denen in der Literatur über Placebo bislang wenig zu finden war“, betonte Scriba.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wissenschaftler weisen in ihrer Stellungnahme darauf hin, dass die Mechanismen des Placeboeffekts trotz intensiver Forschungsbemühungen nur teilweise geklärt sind. Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Forschung sei, „dass der Placeboeffekt hirnphysiologisch und –anatomisch lokalisierbar ist“. So lege eine Vielzahl von Studien nahe, dass vor allem die Aktivierung der Stirnlappen die Wirkungsweise des Placeboeffekts erklären kann. Jütte, der auch Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung ist, betonte, dass Placebos nicht nur in der klinischen Forschung als Kontrollgruppe eine zentrale Rolle spielten. Zahlreiche Studien belegten, dass sie in unterschiedlichster Form auch in der therapeutischen Praxis eingesetzt würden. So komme eine aktuelle Studie aus der Schweiz zu dem Ergebnis, dass die große Mehrheit der Schweizer Hausärzte Placebo einsetze. Dabei griffen 57 Prozent auf sogenannte Pseudo-Placebos zurück, also zum Beispiel Arzneistoffe mit extrem niedriger Wirkstoffdosis. Eine Minderheit von 17 Prozent verabreiche reine Placebos, sogenannte Zuckerpillen. „Es besteht allerdings in der therapeutischen Praxis nicht nur Unsicherheit, sondern auch Unkenntnis darüber, inwieweit eine Placebogabe in ethischer und rechtlicher Hinsicht erlaubt, vielleicht sogar geboten ist“, sagte Jütte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Experten des Wissenschaftlichen Beirats halten die bewusste Anwendung von Placebo in der therapeutischen Praxis für vertretbar. Voraussetzung sei aber, dass in dem jeweiligen Einzelfall keine geprüfte wirksame (Pharmako-)therapie vorhanden ist, es sich um relativ geringe Beschwerden handelt und Aussicht auf Erfolg einer Placebobehandlung bei dieser Erkrankung besteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Bundesärztekammer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-4185462051201511657?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/4185462051201511657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=4185462051201511657' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4185462051201511657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4185462051201511657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/03/placebo-in-der-medizin.html' title='Placebo in der Medizin'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-8571547625819672620</id><published>2011-03-20T11:53:00.001-07:00</published><updated>2011-03-20T12:06:57.989-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depression'/><title type='text'>Wirkbeginn von Antidepressiva</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Bes8O3hJ8Qc/TYZQEppmxbI/AAAAAAAAAqA/--WC5DwXiX8/s1600/Tabletten.bmp"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 80px; height: 60px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-Bes8O3hJ8Qc/TYZQEppmxbI/AAAAAAAAAqA/--WC5DwXiX8/s200/Tabletten.bmp" border="0" alt="Medikamentation bei Depression"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586240428629738930" /&gt;&lt;/a&gt; März 2011 Antidepressiva mindestens zwei Wochen Zeit für Wirkungsbeginn geben!&lt;br /&gt;Millionen Bundesbürger leiden unter depressiven Störungen. Eines der größten Probleme bei der Behandlung von Depressionen ist, dass die Patienten die vom Arzt verordneten Medikamente aus Angst oder Unwissenheit nicht wie empfohlen einnehmen. Hier ist auch der Apotheker gefragt. Er kann durch Informationen und Aufklärung des Patienten dazu beitragen, die antidepressive Therapie zu verbessern. &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den ersten Tagen einer medikamentösen Behandlung erleben viele Patienten die Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit oder Unruhe als belastend. Klärt der Apotheker den Patienten darüber auf, dass diese Nebenwirkungen nur vorübergehend auftreten und ein Zeichen dafür sind, dass das Medikament zu wirken beginnt, werden sie von vielen Patienten toleriert. So kann der Apotheker dazu beitragen, Therapieabbrüche zu verhindern. Entgegen dem Vorurteil machen reine Antidepressiva nicht abhängig. Sie müssen aber längerfristig eingenommen werden, auch wenn die Symptome bereits verschwunden sind, sonst droht ein Rückfall. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob ein antidepressiver Wirkstoff beim einzelnen Patienten wirkt, ist bislang nicht vorhersehbar. Deshalb sollten Patienten mit dem Arzt sprechen, wenn sich nach einer etwa zweiwöchigen Einnahme eines Antidepressivums die individuellen Beschwerden wie Antriebslosigkeit oder Schlafprobleme noch nicht gebessert haben. Der Arzt kann dann auf ein Medikament mit einem anderen Wirkungsmechanismus ausweichen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Gesundheitsportal Aponet.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-8571547625819672620?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/8571547625819672620/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=8571547625819672620' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8571547625819672620'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8571547625819672620'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/03/wirkbeginn-von-antidepressiva.html' title='Wirkbeginn von Antidepressiva'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-Bes8O3hJ8Qc/TYZQEppmxbI/AAAAAAAAAqA/--WC5DwXiX8/s72-c/Tabletten.bmp' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-6577347412055480884</id><published>2011-03-08T14:08:00.000-08:00</published><updated>2011-03-08T14:19:56.838-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit und Beruf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesundheit allgemein'/><title type='text'>DAK-Gesundheitsreport 2011:</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-3Goct5adHz0/TXarNcmXRUI/AAAAAAAAAp4/AGN1HMWC3os/s1600/DAK%2BReport%2B2011.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 142px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-3Goct5adHz0/TXarNcmXRUI/AAAAAAAAAp4/AGN1HMWC3os/s200/DAK%2BReport%2B2011.jpg" border="0" alt="DAK 2011"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581837035676058946" /&gt;&lt;/a&gt; März 2011 Der Krankenstand stieg auch im Wirtschaftsaufschwung 2010 nicht an. Er lag bei 3,4 Prozent wie ein Jahr zuvor in der Rezession. Die alte Faustformel, dass der Krankenstand steigt, wenn es der Wirtschaft gut geht und in Krisenzeiten wieder sinkt, ist heute nicht mehr haltbar. „Seit mehr als zehn Jahren liegt der Krankenstand auf einem niedrigen Niveau. Dies zeigt eine hohe Leistungsbereitschaft und Motivation der Arbeitnehmer, die nicht von Konjunkturzyklen abhängig ist“, kommentiert DAK-Chef Herbert Rebscher die Entwicklung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da der Krankenstand seit Jahren auf niedrigem Niveau liegt, ist der gegenläufige Trend bei den psychischen Erkrankungen umso alarmierender: Sie stiegen seit 1998 kontinuierlich und legten 2010 so stark zu wie noch nie. So gab es allein im letzten Jahr 13,5 Prozent mehr Fehltage aufgrund von psychischen Erkrankungen. Damit machen Depressionen &amp; Co heute ein Achtel des gesamten Krankenstandes aus und spielen eine fast doppelt so große Rolle wie noch 1998. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;Neben den psychischen Erkrankungen sind auch Verletzungen gestiegen. „Dies liegt daran, dass der Eispanzer auf vielen Gehwegen zu Beginn des Jahres 2010 zu mehr Unfällen führte“, so Rebscher. Deutlich zurück gegangen sind Atemwegserkrankungen. 2010 war kein Grippejahr. Es gab rund 16 Prozent weniger Fehltage durch Erkältungen und Schnupfen als ein Jahr zuvor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein DAK-Versicherter war 2010 durchschnittlich 12,5 Kalendertage krankgeschrieben. Mehr als die Hälfte aller erwerbstätigen Versicherten (53,7 Prozent) meldete sich 2010 gar nicht krank. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den Gesundheitsreport hat die DAK die Krankschreibungen von 2,6 Millionen erwerbstätigen Versicherten mit Hilfe des IGES Instituts aus Berlin ausgewertet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwerpunktanalyse: Junge Erwerbstätige im Fokus&lt;br /&gt;In den Mittelpunkt des Reports stellte die DAK die Gesundheit junger Arbeitnehmer bis zum Alter von 29 Jahren. Deshalb führte sie zusätzlich eine repräsentative Befragung bei rund 3000 jungen Erwerbstätigen durch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gesundheitsreport zeigt ein unerwartetes Ergebnis: Rund 60 Prozent der befragten jungen Arbeitnehmer haben das Gefühl, mehr leisten zu können als im Job verlangt wird. Umgekehrt geben nur 6,1 Prozent an, dass ihre Tätigkeit zu schwierig ist. „Die jungen Menschen wollen ihr Potenzial ausschöpfen. In der Arbeitsorganisation und im betrieblichen Gesundheitsmanagement sollte der Fokus nicht nur auf Überforderung und Burn-Out gerichtet sein, sondern auch darauf, wie sich Unterforderung auswirkt“, so Rebscher. Nicht nur Überforderung, sondern auch langanhaltende Unterforderung kann Stress erzeugen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Krankenstand junger Arbeitnehmer liegt unter dem Durchschnitt. Sie schätzen sich selbst überwiegend als gesund ein. Der Report deckt jedoch auffällige gesundheitsrelevante Trends bei jungen Arbeitnehmern auf, die frühzeitiges Handeln erfordern, um Fehlentwicklungen zu vermeiden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Psychische Erkrankungen betreffen zunehmend auch Jüngere&lt;br /&gt;Psychische Erkrankungen steigen kontinuierlich. Davon sind auch Jüngere betroffen. Hier ist die häufigste Diagnose bei 15- bis 29-Jährigen die sogenannte „Somatoforme Störung“. Schon jeder zehnte junge Erwerbstätige leidet daran. Kennzeichnend für dieses Krankheitsbild ist, dass für körperliche Symptome wie beispielsweise Schmerzen oder Herzbeschwerden keine organische Ursache gefunden wird. Häufig sind diese Störungen von Depressionen begleitet. Bereits bei knapp sieben Prozent wurde mindestens einmal diese Diagnose gestellt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Junge Menschen leiden häufig auch unter Anpassungsstörungen. Damit sind Reaktionen auf schwere Belastungen (bedeutsame und kritische Lebensveränderungen) gemeint. Knapp sechs Prozent aller 15- bis 29-Jährigen waren davon betroffen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alarmierend: Rauschtrinken hat hohe Akzeptanz&lt;br /&gt;Für jeden vierten jungen Arbeitnehmer gehört Alkohol dazu, um beim Ausgehen Spaß und Vergnügen zu haben. Mit 33 Prozent meinen dies deutlich mehr junge Männer als Frauen (19 Prozent). Jeder fünfte Befragte sieht die berufliche Leistungsfähigkeit auch dann nicht beeinträchtigt, wenn man sich am Vorabend betrinkt. Beim unkontrollierten Konsum von Alkohol auf Partys („Rauschtrinken“) ergibt sich folgendes Bild: Jeder dritte junge Erwerbstätige nimmt mindestens einmal im Monat fünf oder mehr alkoholische Getränke in zwei bis drei Stunden zu sich. Immerhin knapp 27 Prozent trinken sich bis zu dreimal monatlich in den Rausch, 7,2 Prozent sogar wöchentlich. „Alkohol steht bei Suchtmitteln an erster Stelle“, betont Rebscher. „Die zielgerichtete Prävention bleibt ganz oben auf der Tagesordnung und ist eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft“. Die Ergebnisse der DAK werden durch eine andere kürzlich veröffentlichte Untersuchung bestätigt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berufseintritt treibt Arztkontakte hoch&lt;br /&gt;Junge Erwerbstätige suchen deutlich häufiger einen Arzt auf als ihre Alterskollegen, die noch nicht berufstätig sind. Während junge Arbeitnehmer durchschnittlich knapp achtmal mal pro Jahr zum Arzt gingen, suchten ihre Altersgenossen aus der nichtberufstätigen Vergleichsgruppe nur gut viermal den Arzt auf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den fast doppelt so häufigen Arztkontakt gibt es zwei Erklärungen: Jüngere Erwerbstätige gehen öfter zum Arzt, um Fehlzeiten gegenüber dem Arbeitgeber durch eine ärztliche Krankschreibung zu legitimieren. Nicht-Erwerbstätige warten zunächst ab, wie sich die Beschwerden entwickeln. „Es stellt sich die Frage, ob viele Arztbesuche vermeidbar wären. Eine ärztliche Krankschreibung ist nicht immer sofort, sondern in der Regel erst nach dem dritten Tag erforderlich“, gibt DAK-Chef Rebscher zu Bedenken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zweite Erklärung liegt darin, dass sich mit dem Berufsstart deutliche Veränderungen im Alltag ergeben. Dies führt dazu, dass junge Arbeitnehmer zunächst anfälliger für Krankheiten werden. Besonders viele Krankschreibungen fallen bei den jüngsten Arbeitnehmern zwischen 15 und 19 Jahren auf. In dieser Altersgruppe kam es 2010 zu 204 Krankmeldungen pro 100 junge Versicherte. Im Gesamtschnitt aller Erwerbstätigen waren es nur 111 Krankschreibungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krankheiten junger Arbeitnehmer: Schon jeder Fünfte wegen Rückenschmerzen in Behandlung &lt;br /&gt;Obwohl die jungen Arbeitnehmer häufiger zum Arzt gehen, liegt der Krankenstand bei den 15- bis 29-Jährigen nur bei 2,6 Prozent. Er bleibt damit deutlich unter dem Durchschnitt aller Berufstätigen mit 3,4 Prozent. Jüngere werden in der Regel zwar häufiger, allerdings meist nur wenige Tage krank. Kurzzeitige Erkrankungen wie beispielsweise Infektionen, akut auftretende Erkältungen und Verdauungsbeschwerden stehen im Vordergrund. Knapp jeder Dritte erkrankte an einer akuten Infektion der oberen Atemwege. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alarmierend ist, dass der Arzt schon bei jedem fünften jungen Erwerbstätigen Rückenschmerzen behandeln musste. Ein noch kritischeres Bild zeigt die repräsentative Befragung: Hier gibt sogar jeder Zweite an, oft von Muskelverspannungen im Rückenbereich betroffen zu sein. Weitere ärztliche Diagnosen bei Jüngeren sind Schleimhautentzündungen des Magen-Darm-Traktes (17 Prozent), Bauch- und Beckenschmerzen (knapp 14 Prozent), Heuschnupfen (zwölf Prozent), Kopfschmerzen (acht Prozent) und Migräne (sechs Prozent). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bezeichnend für den Gesundheitszustand junger Erwerbstätiger ist, dass bereits Fettsucht und Bluthochdruck (jeweils knapp sechs Prozent) zu den 40 häufigsten ärztlich behandelten Krankheiten gehören. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Ergebnisse zeigen, dass sich schon bei jungen Erwachsenen ernste und in der Behandlung teure Zivilisationskrankheiten entwickeln. „Hier lassen sich Warnsignale für spätere chronische Erkrankungen wie Diabetes oder Arteriosklerose erkennen“, kommentiert Rebscher die Zahlen. „Dies unterstreicht, wie wichtig frühzeitige Prävention ist“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weniger Stress im Wunschberuf&lt;br /&gt;Die Inhalte der Arbeit beeinflussen besonders stark, wie zufrieden junge Erwerbstätige im Job sind. So sind immerhin 19 Prozent der jungen Erwerbstätigen, die nicht ihren Wunschberuf ausüben, mit ihrer Arbeit unzufrieden. Im Wunschberuf sind es lediglich drei Prozent. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt empfindet jeder fünfte junge Erwerbstätige seinen Arbeitsalltag als sehr belastend und stressig. Die Hälfte fühlt sich etwas belastet. Knapp 30 Prozent bewerten ihre Arbeit als „eher locker“. Die Stressbelastung wird umso niedriger eingeschätzt, je mehr jemand in seinem Wunschberuf arbeitet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das belegt, wie wichtig die Berufswahl und ein gelungener Einstieg ins Erwerbsleben ist“, kommentiert Rebscher die Ergebnisse. „Die Identifikation mit der Arbeit und dem Unternehmen ist ein Garant für hohe Leistungsbereitschaft“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Ergebnisse zum Gesamtkrankenstand aller DAK-Versicherten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muskel-Skelett-Erkrankungen stehen im Krankheitsspektrum aller bei der DAK versicherten Arbeitnehmer mit 21,7 Prozent aller Krankheitstage ganz vorne. An zweiter Stelle folgen die Erkrankungen des Atmungssystems mit einem Anteil von 15,8 Prozent. Verletzungen liegen an dritter Stelle mit 14,3 Prozent. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die psychischen Erkrankungen sind die viertgrößte Krankheitsart. 12,1 Prozent des Krankenstandes gingen darauf zurück (2009 waren es nur 10,8 Prozent). Der Anteil der psychischen Leiden am gesamten Krankenstand stieg damit rasant von 6,6 Prozent im Jahr 1998 auf 12,1 Prozent in 2010. An fünfter Stelle standen Erkrankungen des Verdauungssystems mit einem Anteil von 6,3 Prozent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Branchenergebnisse&lt;br /&gt;Die Branchen mit den niedrigsten Krankenständen waren 2010 Bildung, Kultur, Medien mit 2,7 Prozent und Banken und Versicherungen mit 2,8 Prozent. Unter dem Durchschnitt lag auch die Rechtsberatung (3,0 Prozent) sowie der Handel mit 3,2 Prozent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den höchsten Krankenstand weisen die Öffentliche Verwaltung mit 4,0 Prozent und das Gesundheitswesen mit 3,9 Prozent auf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterschiede zwischen den Bundesländern &lt;br /&gt;Auch 2010 bestanden Unterschiede zwischen den Bundesländern: In den westlichen Bundesländern (mit Berlin) beträgt der Krankenstand durchschnittlich 3,3 Prozent in den östlichen Bundesländern 4,3 Prozent (2009: 4,2 Prozent). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle: DAK-Gesundheitsreport 2011  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-6577347412055480884?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/6577347412055480884/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=6577347412055480884' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6577347412055480884'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6577347412055480884'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/03/dak-gesundheitsreport-2011.html' title='DAK-Gesundheitsreport 2011:'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-3Goct5adHz0/TXarNcmXRUI/AAAAAAAAAp4/AGN1HMWC3os/s72-c/DAK%2BReport%2B2011.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-4901238716586660745</id><published>2011-02-24T14:26:00.000-08:00</published><updated>2011-02-24T14:28:44.712-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder Gesundheit'/><title type='text'>Mikroben lassen Schulkinder durchatmen</title><content type='html'>24.02.2011 Die Häufigkeit von Asthma im Kindesalter nimmt europaweit zu. Aber es gibt Ausnahmen: Verschiedene Studien zeigten in den letzten Jahren, dass Bauernkinder deutlich seltener unter Asthma leiden als andere Kinder. Den Grund dafür deckte nun ein internationales Wissenschaftlerteam um die Mediziner Dr. Markus Ege und Professor Erika von Mutius vom Dr. von Haunerschen Kinderspital (Klinikum der Universität München) mithilfe epidemiologischer Studien auf: Das niedrigere Asthmarisiko von Bauernkindern kann zu einem großen Teil durch die höhere Vielfalt an Umweltmikroorganismen erklärt werden, denen diese Kinder ausgesetzt sind. Welche Mechanismen dabei eine Rolle spielen ist zwar noch unklar, aber die Forscher haben bereits einige Keime identifiziert, die für das geringere Asthmarisiko verantwortlich sein könnten. Dieses Ergebnis könnte auch für die Vorbeugung von Asthma bei anderen Bevölkerungsgruppen von Bedeutung sein. „Der Weg zur Behandlung ist zwar noch weit, aber uns stehen damit zumindest Kandidaten für eine Impfstoffentwicklung zur Verfügung“, sagt Ege. (New England Journal of Medicine online, 24. Februar 2011)&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Asthma gehört in Europa zu den wichtigsten chronischen Krankheiten im Kindesalter, und Asthmatiker leiden oft ein ganzes Leben lang an ihrer Krankheit. Daher kommt Asthma eine besondere gesellschaftliche und gesundheitspolitische Relevanz zu. Verursacht wird die Krankheit durch eine Kombination genetischer und umweltbedingter Faktoren, wobei verschiedene Studien der letzten Jahre ergaben, dass Bauernkinder ein deutlich niedrigeres Asthmarisiko haben als andere Kinder. Um der Ursache dieses Phänomens auf den Grund zu gehen, untersuchten die LMU-Forscher nun Schulkinder in Bayern. Im Rahmen der beiden großen europäischen Epidemiologiestudien GABRIEL und der PARSIFAL verglichen Ege und seine Kollegen Kinder, die auf einem Bauernhof lebten, mit anderen Kindern aus denselben ländlichen Regionen, die allerdings nicht auf einem Bauernhof lebten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Besondere an der neuen Untersuchung: Die Wissenschaftler beschränkten sich auf Innenräume und untersuchten den Staub aus den Kinderzimmern auf Pilze und bakterielle DNA. Im Ergebnis zeigte sich, dass sich Bauernkinder auch in Innenräumen mit viel mehr verschiedenen Umweltmikroben auseinandersetzen müssen als andere Kinder. Dabei erschienen die Umweltkeime quasi als Gesundheitswächter: Je vielfältiger der Mikrozoo im Hausstaub war, desto geringer war das Asthma-Risiko. Auf welche Weise diese Keime das Asthmarisiko senken, ist aber noch unklar. Die Wissenschaftler halten verschiedene Erklärungen für denkbar. „Eine Möglichkeit wäre, dass die Kombination bestimmter Umweltkeime das angeborene Immunsystem anregt und eine Asthma begünstigende Immunlage dadurch verhindert wird", erklärt Ege. Eine andere Erklärung könnte darin liegen, dass die Auseinandersetzung mit vielfältigen Umweltmikroorganismen die übermäßige Besiedelung der unteren Atemwege mit Asthma auslösenden Keimen verhindert - ähnlich wie im Darm, der für eine reibungslose Funktion auch eine ausgewogene Keimflora benötigt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mikrobielle Vielfalt allein reicht vermutlich allerdings nicht aus, um Asthma zu verhindern. Wahrscheinlich ist es eine Kombination spezifischer Arten, die eine Schutzwirkung entfalten kann. „Im gesamten untersuchten Spektrum fanden sich einige Keime, die besonders interessant sein könnten", berichtet Ege, „dazugehören außer bestimmten Bazillen und Staphylokokken - etwa die Art Staphylococcus sciuri - auch Schimmelpilze der Gattung Eurotium.“ Die nächste Herausforderung für die Wissenschaftler ist es nun, den Zusammenhang zwischen der Präsenz von Mikroben im Hausstaub und dem Schutz vor Asthma artspezifisch zu untersuchen - und so auf lange Sicht unter den Kandidaten die Keime zu finden, die für einen potenziellen Impfstoff infrage kommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Federführend beteiligt waren an der Studie neben den LMU-Wissenschaftlern auch Forscher der TU München, der Universitäten Besançon (Frankreich), Marseille (Frankreich), Ulm, Basel (Schweiz), Utrecht (Niederlande) und des Imperial College London (Großbritannien). Die Arbeiten wurden von der Europäischen Kommission (GABRIEL- und PARSIFAL-Studie) und im Rahmen des Sonderforschungsbereichs Transregio 22 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Universität München LMU&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-4901238716586660745?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/4901238716586660745/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=4901238716586660745' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4901238716586660745'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4901238716586660745'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/02/mikroben-lassen-schulkinder-durchatmen.html' title='Mikroben lassen Schulkinder durchatmen'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-6234483317944045376</id><published>2011-02-17T14:06:00.000-08:00</published><updated>2011-02-17T14:09:21.449-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schule und Lernen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder Gesundheit'/><title type='text'>Lautes Vorlesen hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten</title><content type='html'>16.02.2010 Eltern können Kinder mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten beim Lesen fördern, indem sie gemeinsam mit ihnen Geschichten laut vorlesen. „Wechseln Sie sich beim Lesen von kurzen Textabschnitten ab und erlauben Sie Ihrem Kind ruhig, anfangs die Sätze für sich leise zu lesen. Üben Sie nicht länger als 15 Minuten täglich, denn Ihrem Kind geht möglicherweise schnell die Motivation verloren. Es liest nur mit größter Mühe. Loben Sie Ihr Kind, unabhängig vom Ergebnis, schon allein für seinen Einsatz“, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) im Vorfeld ihrer 32. Jahrestagung, die die wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft von Mittwoch, den 2. bis Samstag, den 5. März 2011, im Congress Center (CCE) Essen-West veranstaltet und zu der die Organisatoren um Kongresspräsident Professor Dr. med. Johannes Hebebrand, Essen, wieder etwa 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten. Im Mittelpunkt der Tagung wird u.a. das Spannungsfeld Schule stehen.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um die Rechtschreibung zu verbessern, so die DGKJP, kann die Schreibweise von wichtigen Wörtern wie beim Vokabel-Training mit Karteikarten geübt werden. Wird ein diktiertes Wort an drei aufeinander folgenden Tagen richtig geschrieben, beherrscht das Kind voraussichtlich die Schreibweise. Durch das Lernen von Rechtschreibregelmäßigkeiten, kann der Lerneffekt noch verstärkt werden. Deshalb sollte das Kind auch öfter mal einen Einkaufszettel und kleine Notizen schreiben lassen, da dies zusätzlich übt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schüler mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten können aufgrund einer Wahrnehmungsstörung gesprochene Wörter nur schwer in Laute zerlegen und die Laute nur mit Mühe den entsprechenden Schriftzeichen zuordnen. Häufig verwechseln sie ähnlich klingende Laute oder ähnlich aussehende Buchstaben. Betroffene machen trotz intensiven Übens und guter intellektueller Fähigkeiten beim Schreiben deutlich mehr Fehler und lesen langsamer als ihre Mitschüler. Die Kinder empfinden meist einen hohen Leidensdruck wegen ihrer schlechten Leistungen sowie oft fehlender Unterstützung und Förderung. Versuchen Sie, Ihrem Kind den Druck zu nehmen, stärken Sie sein Selbstbewusstsein, betonen Sie seine Stärken, rät die DGKJP. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Probleme beim Lesen und Schreiben können unterschiedlich ausgeprägt sein, bei einer besonders schweren Form, spricht man von Legasthenie. Hiervon sind etwa 2-4% aller Kinder betroffen, Jungen 3-mal häufiger als Mädchen. Betroffene Kinder können individuell gefördert werden. Ein Kinder- und Jugendpsychiater kann durch spezifische Diagnostik die Probleme richtig einordnen, Eltern und Lehrer fachlich beraten und ihnen speziell entwickelte Lernprogramme wie das Marburger Rechtschreibtraining vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-6234483317944045376?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/6234483317944045376/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=6234483317944045376' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6234483317944045376'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6234483317944045376'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/02/lautes-vorlesen-hilft-bei-lese.html' title='Lautes Vorlesen hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-3113696083496240957</id><published>2011-02-02T09:51:00.000-08:00</published><updated>2011-02-02T10:14:13.015-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Probleme im Alter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Demenz-Alzheimer und Co.'/><title type='text'>Thema Alzheimer</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/TUmdaTSAwtI/AAAAAAAAAps/bedd8jgJnAk/s1600/oma%2Bund%2Benkelin%2B%25C2%25A9%2BMarzanna%2BSyncerz.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 133px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/TUmdaTSAwtI/AAAAAAAAAps/bedd8jgJnAk/s200/oma%2Bund%2Benkelin%2B%25C2%25A9%2BMarzanna%2BSyncerz.jpg" border="0" alt="Thema Alzheimer, Foto Fotolia"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5569155489398309586" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Heute nur mal einen weiterführenden Link zur Mediathek des ZDF.&lt;br /&gt;Ein Beitrag, der sich mit dem Thema Alzheimer beschäftigt und vor allem einen Eindruck gibt, was Alzheimer in der Praxis bedeutet. Für den Betroffenen und vor allem auch die Angehörigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1247842/Leben-mit-Alzheimer#/beitrag/video/1237246/Reise-ins-Vergessen---Teil-1"&gt;ZDF-Mediathek Reise ins Vergessen Teil 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-3113696083496240957?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/3113696083496240957/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=3113696083496240957' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/3113696083496240957'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/3113696083496240957'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/02/thema-alzheimer.html' title='Thema Alzheimer'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/TUmdaTSAwtI/AAAAAAAAAps/bedd8jgJnAk/s72-c/oma%2Bund%2Benkelin%2B%25C2%25A9%2BMarzanna%2BSyncerz.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-417120360136269851</id><published>2011-01-26T14:19:00.000-08:00</published><updated>2011-01-26T14:22:29.861-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder: psych.Erkrankungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schule und Lernen'/><title type='text'>Mädchen haben häufiger psychische Probleme</title><content type='html'>Heidelberger Wissenschaftler präsentieren erste Ergebnisse der europaweiten Schulstudie SEYLE / Prävention von selbstschädigendem Verhalten bei Jugendlichen&lt;br /&gt;Ein Drittel aller Schülerinnen zwischen 14 und 16 Jahren im Rhein-Neckar-Kreis hat sich schon einmal absichtlich eine Schnittverletzung zugefügt; rund 18 Prozent der Schülerinnen und 8 Prozent der Schüler tun dies häufiger. Dies sind die ersten Ergebnisse einer großen Schulstudie, die die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg im Januar 2010 in Kooperation mit zehn weiteren Zentren anderer EU-Staaten und Israel gestartet hat. Ziel der Studie ist es, psychische Probleme von Jugendlichen zu erkennen und mit gezielten Präventionsmaßnahmen selbstschädigendem Verhalten wie u.a. dem oben genannten Ritzen, Internetsucht, Drogen- oder Alkoholkonsum vorzubeugen.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ergebnisse der deutschen Teilstudie haben die Heidelberger Wissenschaftler erstmals bei einer Pressekonferenz am 19. Juni 2010 in Heidelberg präsentiert. Die Studie mit dem Titel „Saving and Empowering Young Lives in Europe (SEYLE)“ wird mit rund drei Millionen Euro von der Europäischen Union gefördert und läuft noch bis Januar 2011. Die Federführung liegt beim Karolinska-Institut in Stockholm. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rund 1.400 Schüler an 26 Schulen nahmen teil&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In welchem Ausmaß Schüler zwischen 14 und 16 Jahren unter psychischen Problemen leiden und wie häufig riskante und selbstschädigende Verhaltensweisen auftreten, haben die Wissenschaftler im ersten, bereits abgeschlossenen Teil der Studie untersucht: Dazu wurden in der Rhein-Neckar-Region 1.411 Schüler an insgesamt 26 Schulen – Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien – mittels Fragebogen befragt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es zeigte sich, dass besonders Mädchen unter psychischen Problemen leiden: Rund ein Drittel berichtet von Depressivität, 15 Prozent hegen nach eigenen Angaben Selbstmordpläne, acht Prozent haben bereits versucht, sich umzubringen. „1,2 Prozent der befragten Mädchen gaben an, in den vergangen zwei Wochen einen Suizidversuch unternommen zu haben“, sagte der Heidelberger Studienkoordinator Dr. Michael Kaess der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Heidelberg. „Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen in Europa“, berichtete Professor Dr. Franz Resch, Ärztlicher Direktor der Heidelberger Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Junge Männer liegen bei Drogen und Alkohol vorn: Zwölf Prozent trinken wöchentlich oder häufiger Alkohol, 15 Prozent haben schon Erfahrungen mit Drogen gemacht. Leichtsinniges Verhalten ist dagegen geschlechterübergreifend: 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler sind schon bei einem betrunkenen Fahrer mitgefahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier verschiedene Präventionsmaßnahmen auf dem Prüfstand &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im zweiten Schritt wurden vier konkrete Präventionsprogramme an den teilnehmenden Schulen auf ihre Wirksamkeit überprüft: In einem speziellen Training („Gatekeeper-Training“) erlernten Lehrer, gefährdete Schüler zu erkennen, anzusprechen und zu helfen. Die Schüler wurden u.a. in Rollenspielen („Awareness-Programm“) für die eigenen Gefühle sowie die Probleme der Mitschüler sensibilisiert und lernten, richtig damit umzugehen. Im „Professional Screening“ kontaktierten die Heidelberger Psychologen gefährdete Schüler telefonisch und luden sie zum Beratungsgespräch ein. Die „Minimal Intervention“ bestand lediglich aus Postern und Kontaktinformationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ersten Erfahrungen sind positiv: Bei den Lehrern war das Interesse und der Wunsch nach weiteren Schulungen groß, die Schüler brachten sich beim „Awareness-Programm“ mit eigenen Themenvorschlägen aktiv ein. Im „Professional Screening“ identifizierten die Wissenschaftler 293 von 417 Schülern dieser Interventionsgruppe als gefährdet. 91 Jugendliche nahmen das Angebot zum Gespräch an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Regionale Hilfsangebote und Versorgungsstrukturen nutzen &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welche Maßnahme effektiv zur Prävention von selbstschädigendem Verhalten der Jugendlichen beiträgt bzw. ihre psychische Gesundheit am besten fördert, soll im dritten Schritt der Studie eine weitere Fragebogenerhebung klären. Die Erhebung fand im Juni 2010 statt, ist allerdings noch nicht ausgewertet. Dass bei einer erhöhten Zahl von Jugendlichen derzeit ein Bedarf an psychotherapeutischer Behandlung vorhanden ist, berichtete Günter Wottke, stellvertretender Leiter des Jugendamtes in Heidelberg. Eine weitere Erhebung im Januar 2011 soll abschließend die Ergebnisse überprüfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Präventionsmaßnahmen werden in enger Zusammenarbeit mit den ambulanten, regionalen Versorgungssystemen sowie Therapeuten vorgenommen und sollen Jugendliche mit riskanten und selbstschädigenden Verhaltensweisen, deren Auftreten laut Professor Dr. Romuald Brunner, Leitender Oberarzt der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Heidelberg „oft mit einem schwierigen sozialen Umfeld verknüpft ist“, an diese regionalen Hilfsangebote und Versorgungsstrukturen heranführen. Längerfristig wird die Etablierung von effektiven Präventionsmaßnahmen für alle Schulen als fester Bestandteil der präventiven Gesundheitsförderung in Deutschland und anderen Ländern angestrebt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-417120360136269851?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/417120360136269851/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=417120360136269851' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/417120360136269851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/417120360136269851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/01/madchen-haben-haufiger-psychische.html' title='Mädchen haben häufiger psychische Probleme'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-7926967399043993706</id><published>2011-01-18T14:41:00.000-08:00</published><updated>2011-01-18T14:53:19.595-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesundheit allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ernährung'/><title type='text'>So i(s)st Deutschland 2011</title><content type='html'>Nestlé Studie 2011 analysiert Einfluss gesellschaftlicher Veränderungen auf das Ernährungsverhalten: Die Entstrukturierung des Alltags nimmt zu, gesunde Ernährung wird wichtiger, Preissensibilität lässt nach und regionale Produkte schlagen Bio. Bereits zum zweiten Mal legt Nestlé Deutschland 2011 eine umfassende und erweiterte Studie über das Ernährungsverhalten der Menschen in Deutschland vor. Darin wird der Einfluss gesellschaftlicher Veränderungen auf das Ernährungsverhalten analysiert. Es werden neue Faktoren wie Programmierung durch die Erziehung, Nachhaltigkeit und Einkaufsverhalten untersucht, und es werden Trendverschiebungen gegenüber 2009 aufgezeigt. Grundlage der aktuellen Studie sind über 10.000 Befragungen, die durch das Institut für Demoskopie Allensbach, die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Ipsos Deutschland sowie Icon Kids &amp; Youth durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nestle-Studie 2011 - Zusammenfassung So i(s)st Deutschland 2011 Nestlé Studie 2011 analysiert Einfluss gesellschaftlicher Veränderungen auf das Ernährungsverhalten: Die Entstrukturierung des Alltags nimmt zu, gesunde Ernährung wird wichtiger, Preissensibilität lässt nach und regionale Produkte schlagen Bio. Bereits zum zweiten Mal legt Nestlé Deutschland 2011 eine umfassende und erweiterte Studie über das Ernährungsverhalten der Menschen in Deutschland vor. Darin wird der Einfluss gesellschaftlicher Veränderungen auf das Ernährungsverhalten analysiert. Es werden neue Faktoren wie Programmierung durch die Erziehung, Nachhaltigkeit und Einkaufsverhalten untersucht, und es werden Trendverschiebungen gegenüber 2009 aufgezeigt. Grundlage der aktuellen Studie sind über 10.000 Befragungen, die durch das Institut für Demoskopie Allensbach, die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Ipsos Deutschland sowie Icon Kids &amp; Youth durchgeführt wurden. Die wichtigsten Ergebnisse&lt;br /&gt;• Entstrukturierung des Alltags nimmt weiter zu. Gegessen wird, wenn Zeit dafür ist&lt;br /&gt;• „Snacking“ und „Out-of-Home“-Verzehr sind die Zukunftstrends&lt;br /&gt;• Familie prägt Ernährungsverhalten der Kinder nach wie vor am stärksten&lt;br /&gt;• Trotz Krise: Preissensibilität sinkt, gutes Essen und Trinken wird wichtiger&lt;br /&gt;• Verbraucher legen mehr Wert auf regionale Produkte als auf Bio&lt;br /&gt;• Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung überfordern viele Verbraucher&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entstrukturierung des Alltags&lt;br /&gt;Eine der wichtigsten Veränderungen des Alltags ist die sukzessive Entstrukturierung der Tagesabläufe. Seit 2009 ist der Anteil derjenigen, die ständig oder zumindest teilweise wechselnde Tagesabläufe haben, weiter gestiegen. Bei den 20- bis 29-Jährigen von 47 Prozent auf 52 Prozent, bei den Berufstätigen von 37 Prozent auf 41 Prozent (Grafik 1). Das Berufsleben ist denn auch zentraler Faktor bei der zunehmenden Entstrukturierung des Alltags: Rund jeder sechste Berufstätige arbeitet 50 Stunden und mehr in der Woche; 17 Prozent machen Schichtarbeit; 10 Prozent arbeiten selbständig oder freiberuflich. Auffallend auch: Lange Arbeitszeiten führen bei Frauen noch mehr als bei Männern zu einer Entstrukturierung des Tagesablaufs. So berichten 36 Prozent der Männer, aber 43 Prozent der Frauen, die zwischen 40 und 49 Stunden wöchentlich arbeiten, über unregelmäßige Tagesabläufe; noch größer ist der Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Berufstätigen, wenn die wöchentlichen Arbeitszeiten 50 Stunden überschreiten, hier geben 64 Prozent der Frauen und nur 52 Prozent der Männer an, unregelmäßige Tagesabläufe zu haben. Insgesamt beeinflusst die Entstrukturierung der Tagesabläufe das Ernährungsverhalten der Deutschen erheblich, insbesondere die Struktur und Frequenz der täglichen Ernährung. Menschen mit wenig regelmäßigem Tagesablauf essen nur selten zu festgelegten Tageszeiten. Statt des Hungerbedürfnisses bestimmen freie Zeitfenster, ob und wann gegessen wird. Von Personen mit einem relativ unregelmäßigen Tagesablauf essen 43 Prozent dann, wenn sich gerade eine Möglichkeit ergibt, 31 Prozent, wenn sie Hunger haben, und nur 20 Prozent zu festgelegten Tageszeiten. Bei der Sensibilisierung für das Thema Ernährung gibt es indes eklatante Unterschiede zwischen Männern und Frauen. So geben 56 Prozent der Frauen an, sich sehr viele oder viele Gedanken über ihre Ernährung zu machen, bei den Männern sind dies nur 32 Prozent. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ernährungstrends: „Snacking“ und „Out-of-Home“ Die Unregelmäßigkeit der Tagesverläufe hat zur Folge, dass Hauptmahlzeiten teilweise durch Kleinigkeiten, sprich „Snacks“, substituiert werden. Dies ist vor allem bei den Jüngeren weit verbreitet: Mehr als zwei Drittel der unter 30-Jährigen essen zumindest ab und zu statt einer Hauptmahlzeit eine Kleinigkeit; rund jeder Sechste ersetzt sogar täglich oder fast täglich eine Hauptmahlzeit durch eine Kleinigkeit. Vor allem junge Singles und junge Paare ohne Kinder ersetzen auf diese Weise Hauptmahlzeiten (Grafik 2). Insbesondere Berufstätige sind zudem darauf angewiesen, ihre Ernährung außer Haus so zu organisieren, dass sie ihren Bedürfnissen entspricht. Während bei den Nichtberufstätigen rund 90 Prozent und mehr ihre Hauptmahlzeiten – Frühstück, Mittagessen, Abendessen – zu Hause zu sich nehmen, findet bei zwei Dritteln der Berufstätigen das Mittagessen außer Haus statt; das Frühstück nehmen meistens oder zumindest gelegentlich 27 Prozent der Berufstätigen nicht zu Hause ein, von den Vollzeit-Berufstätigen verpflegen sich 80 Prozent mittags außer Haus. Entsprechend sieht das Ernährungsverhalten über den Tag verteilt aus (Grafik3).&lt;br /&gt;Dabei haben die Möglichkeiten, sich außer Haus zu ernähren, in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Und fast alle Out-of-Home-Angebote werden von den Jüngeren deutlich häufiger genutzt als von den Älteren. So essen 52 Prozent der 14 bis 29-Jährigen mindestens einmal im Monat in einer Bäckerei, aber nur 29 Prozent der 45- bis 59-Jährigen.&lt;br /&gt;Fastfood-Restaurants besuchen 41 Prozent der Jüngeren mindestens einmal im Monat und nur 7 Prozent der 45- bis 59-Jährigen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Familie programmiert das Ernährungsverhalten der Kinder &lt;br /&gt;Für fast alle Lebensbereiche, auch für die Ernährung, ist die Familie die wichtigste Sozialisationsinstanz für Kinder; erst danach folgen Betreuungseinrichtungen, Schule und Freunde. Die vielschichtigen strukturellen Veränderungen stellen jedoch auch die Familien bei der Umsetzung einer gesunden Ernährung vor wachsende Herausforderungen. Aus Sicht der Bevölkerung ist heute eine ungesunde und unregelmäßige Ernährung eines der Hauptprobleme von Kindern. 68 Prozent der Deutschen, auch zwei Drittel der Eltern von Kindern unter 18 Jahren, sind der Auffassung, dass Übergewicht und eine ungesunde, unausgewogene Ernährung von Kindern heute weit verbreitete Probleme sind. Mit 66 Prozent entsprechend hoch ist deshalb heute der Anteil jener Eltern mit Kindern unter 16 Jahren, die bei der Erziehung besonderen Wert auf eine gesunde Lebensweise legen. Besonders deutlich wird hier ein Trend im Vergleich mit den Erziehungsgewohnheiten der Vorgeneration: Denn nur bei 33 Prozent der eben genannten legten auch deren Eltern bereits besonderen Wert auf eine Erziehung zu gesunder Lebensweise (Grafik 4). Allerdings hängt die Einstellung zu einer gesunden Lebensweise und der entsprechenden Erziehung der Kinder auch vom sozialen Status der Eltern ab, da dieser – zumindest teilweise – auch die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Ernährungstyp prägt. Denn gerade in den sozial schwächeren Schichten sind die Ernährungstypen „Maßlose“ und „Leidenschaftslose“ überdurchschnittlich vertreten, und damit jene Ernährungstypen, die sich weniger Gedanken über gesunde Ernährung machen. In Zahlen schlägt sich dies dann wie folgt nieder: 76 Prozent der Eltern mit hohem sozioökonomischem Status ist wichtig, ihre Kinder zu einer gesunden Lebensweise zu erziehen, in der Mittelschicht sind es 62 Prozent, in den Schichten mit niedrigen sozioökonomischen Status 47 Prozent. Die Aussage „Ich achte darauf, dass mein Kind schon früh, z.B. im Kindergartenalter lernt, sich gesund und ausgewogen zu ernähren“, bejahen 58 Prozent der Eltern aus höheren Schichten, 53 Prozent der Mittelschicht und 45 Prozent aus unteren Schichten (Grafik 5). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz Wirtschaftskrise: Preissensibilität sinkt, gutes Essen wird wichtiger&lt;br /&gt;Anders als in anderen europäischen Ländern hat die Wirtschaftskrise in Deutschland nur in sehr begrenztem Umfang auf den Arbeitsmarkt und damit auf das Leben der Menschen durchgeschlagen. Entsprechend hat sich auch das Konsum- und Ausgabeverhalten insgesamt kaum verändert. Die Entspannung der wirtschaftlichen Lage und vielfache Preisrunden des Handels tragen dazu bei, dass die ausgeprägte Preisorientierung der Verbraucher zurückgeht. Der Anteil der Verbraucher, die beim Einkauf besonders auf niedrige Preise achten, ist seit 2009 von 48 auf 39 Prozent zurückgegangen, der Anteil, dem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis besonders wichtig ist, von 66 auf 58 Prozent. Interessant ist dabei, dass sich dieser Trend gerade auch in den unteren Einkommensgruppen zeigt. So sind nur noch für 54 Prozent der Verbraucher mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen unter 1.500 Euro niedrige Preise beim Lebensmittelkauf sehr wichtig, 2009 traf dies noch auf 64 Prozent zu (Grafik 6). Unterstrichen wird dieser Trend durch die Tatsache, dass nicht nur die Bedeutung von gutem Essen und Trinken als Ausdruck von Lebensqualität zunimmt – von 53 Prozent auf 56 Prozent. Auch der Anteil der Bevölkerung, für die eine gute Ernährung im eigenen Leben eine große oder sehr große Rolle spielt, ist seit 2009 von 63 auf 69 Prozent gestiegen. Insbesondere für Ernährungstypen, die sich nicht sonderlich um ihre Ernährung kümmern und dieser eher gleichgültig gegenüberstehen, wie z.B. „Gehetzte“ (plus 11 Prozentpunkte) oder „Leidenschaftslose“ (plus 10 Prozentpunkte), spielt Ernährung heute eine größere Rolle als noch vor zwei Jahren (Grafik 7). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Regionale Produkte vs. Bio – nicht alle Gütesiegel sind bekannt &lt;br /&gt;Auf der Suche nach gesunden Lebensmitteln liegen regionale Produkte klar vor Bio-Angeboten. So kaufen 37 Prozent der Bevölkerung regelmäßig Produkte aus der Region, weitere 44 Prozent zumindest gelegentlich. Bio-Produkte hingegen werden nur von 13 Prozent regelmäßig und von weiteren 32 Prozent gelegentlich gekauft (Grafik 8). Interessant ist der Bedeutungsunterschied zwischen regional und Bio für die Verbraucher: Beim Kauf von Bio-Produkten folgt der Verbraucher eher einem selbstbezogenen Motiv, wie dass sie gut für die eigene Gesundheit sind. „Regional“ steht im Gegensatz dazu für den Verbraucher für eine Bandbreite an Themen wie Frische, Förderung der lokalen Wirtschaft, kurze Lieferwege und Wissen um die Herkunft der Produkte – und somit auch für Dimensionen eines nachhaltigen Wirtschaftens. Bei den Qualitäts- und Gütesiegeln gibt es große Unterschiede in der Bekanntheit und Akzeptanz. Gleichzeitig wirkt die Vielzahl an Siegeln wenig aufklärend und verwirrend. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung&lt;br /&gt;Kaum ein Thema hat in den vergangenen zwei Jahren derart an Prominenz im Lebensmittelbereich gewonnen wie das Thema „Nachhaltigkeit“. Die Diskussion leidet allerdings nicht zuletzt daran, dass der Begriff für die Menschen nur eingeschränkt bekannt und wenig konkret ist. Nur rund zwei Drittel der Bevölkerung haben den Begriff bereits gehört, davon ist nur gut die Hälfte in der Lage, den Begriff von sich aus sinnvoll mit Inhalt zu füllen – allerdings auch in der Regel nur auf eine sehr diffuse Art und Weise. 25 Prozent umschreiben Nachhaltigkeit einfach mit einer längerfristigen Perspektive und anhaltenden Wirkung, 9 Prozent mit verantwortungsbewusstem Handeln, 6 Prozent mit der konsequenten Verfolgung von Zielen (Grafik 9). Auch den Begriff soziale Verantwortung in Zusammenhang mit Nahrungsmittelproduktion und Ernährung mit Inhalt zu füllen, fällt der Bevölkerung schwer. 38 Prozent reagieren auf die Frage ratlos, noch am ehesten wird der Begriff mit Fairness assoziiert – gegenüber Lieferanten, Mitarbeitern oder bei der Preisgestaltung. Zudem klaffen im Kontext sozialer Verantwortung Anspruch und Zahlungsbereitschaft teils weit auseinander: So halten es etwa 66 Prozent der Bevölkerung für wichtig, dass bei der Erzeugung von Lebensmitteln Kinderarbeit vermieden wird, aber nur 31 Prozent würden für entsprechende Produkte einen nennenswerten Aufpreis akzeptieren. Artgerechte Haltung von Tieren ist für 60 Prozent besonders wichtig, dafür zahlen würden jedoch nur 33 Prozent, beim Verzicht auf Gentechnik ist das Verhältnis 62 Prozent zu 27 Prozent (Grafik 10).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Informationsquellen &lt;br /&gt;Bei den Informationsquellen, die zum Thema Ernährung in Erwägung gezogen werden, steht nach wie vor der persönliche Meinungsaustausch mit Verwandten, Freunden und Bekannten an der Spitze, gefolgt von spezialisierten Printmedien und Fernsehsendungen. Das Internet spielt hingegen noch eine untergeordnete Rolle. 36 Prozent der Deutschen würden sich zu bestimmten Lebensmittelthemen bei der Stiftung Warentest oder Ökotest informieren, 53 Prozent stufen diese Stiftungen grundsätzlich als vertrauenswürdig ein. 18 Prozent würden auch die Verbraucherzentralen als Informationsquelle in Erwägung ziehen, 37 Prozent statten sie von vornherein mit einem Vertrauensbonus aus. Nur 8 Prozent der Bevölkerung würden sich in bestimmten Fällen auch bei Organisationen wie Foodwatch oder Greenpeace informieren, 17 Prozent stufen sie als vertrauenswürdig ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Nestle-Studie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Originalstudie und Grafiken unter &lt;a href="http://nestle-studie.de/sites/default/files/documents/nestle_studie_2011_zusammenfassung.pdf"&gt;nestle-studie.de&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-7926967399043993706?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/7926967399043993706/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=7926967399043993706' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7926967399043993706'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7926967399043993706'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/01/so-isst-deutschland-2011.html' title='So i(s)st Deutschland 2011'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-6521732464727818107</id><published>2011-01-11T10:46:00.000-08:00</published><updated>2011-01-11T10:51:56.099-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schule und Lernen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft und Technik'/><title type='text'>Probleme beim Lesenlernen?</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/TSymJk4uXjI/AAAAAAAAApU/knztBGUBCpw/s1600/lesendes%2Bkind%2Buni%2Bulm.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/TSymJk4uXjI/AAAAAAAAApU/knztBGUBCpw/s200/lesendes%2Bkind%2Buni%2Bulm.jpg" border="0" alt="Foto: Uni Ulm,lesendes Kind"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5561002323346349618" /&gt;&lt;/a&gt; Studie mit rund 1.500 Kindern stellt Aussagekraft von Frühtest in Kindergarten und Schule in Frage&lt;br /&gt;Lesen oder nur Bilder gucken? &lt;br /&gt;Welches Kind wird später in der Schule Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben? Um das voraussagen zu können, wurde seit den 90er Jahren häufig ein bestimmtes Testverfahren angewendet, das auch Grundlage von Förderzuweisungen für Kindergarten- und Schulkinder war. Das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) an der Universität Ulm hat dieses Testverfahren, genannt Differenzierungsprobe, in einer Studie mit 1.441 Grundschülern überprüft. Das Ergebnis: Der Test hat kaum Vorhersagekraft. Der Einsatz von wissenschaftlich nicht überprüften pädagogischen Tests, Programmen oder Methoden ist in Deutschland immer noch weit verbreitet. Nach Ansicht von Hirn- und Bildungsforscher Prof. Dr. Manfred Spitzer, Leiter des ZNL, ist diese unzureichende wissenschaftliche Fundierung ein Grund für mangelnden Erfolg im Bildungswesen. „Wir wollten herausfinden, ob ein Test, der so weit verbreitet ist, tatsächlich fundierte Vorhersagen über spätere Lese- und Schreibschwächen macht. Schließlich werden deutschlandweit Kinder nach diesen Testergebnissen gefördert oder auch nicht gefördert“, beschreibt Michael Fritz, Geschäftsführer des ZNL, die Motivation für die von der Baden-Württemberg Stiftung über die Zukunftsoffensive III finanzierte jetzt veröffentlichte Studie (DOI: 10.1026/0049-8637/a00023). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;Aufwändige Testreihen an 53 Schulen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Differenzierungsprobe prüft in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, ob Kinder z. B. unterschiedliche grafische Elemente, Wörter, Rhythmen oder Melodien unterscheiden können, da diese Unterscheidungsfähigkeit als eine Voraussetzung für das Lesen- und Schreibenlernen gilt. 1.441 Kinder aus Baden-Württemberg und Bayern wurden vor der Einschulung, zu Beginn und Ende der ersten und am Ende der zweiten Klasse mit dem Verfahren der Differenzierungsprobe und weiteren Begleiterhebungen getestet. Durchgeführt wurden die aufwändigen Testreihen an 53 Schulen mit Unterstützung des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung Laupheim. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragwürdige Testverfahren&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Unsere Studie zeigte zu unserer eigenen Überraschung, dass die Differenzierungsproben keine wissenschaftlich ausreichende Vorhersagegüte haben. So entwickelte beispielsweise nur jedes vierte als Risikokind klassifizierte Kind später tatsächlich Probleme beim Lesen. Gleichzeitig waren drei Viertel der Kinder, die am Ende der zweiten Klasse Probleme im Lesen oder Rechtschreiben hatten, nicht als Risikokinder eingestuft worden“, erläutert Fritz. In Deutschland werden immer noch häufig Verfahren eingesetzt, die nicht nach wissenschaftlichen Standards entwickelt und überprüft wurden, gleiches gilt für Lernmethoden oder Bildungsprogramme. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die Situation ist eigenartig"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Hirn- und Bildungsforscher Prof. Dr. Manfred Spitzer fordert daher nach dem Beispiel der Medizin mehr wissenschaftliche Evidenz im Bildungsbereich. „Die Situation ist eigenartig: Wenn es um Medizin geht, vom Zahnweh bis zur Krebstherapie, gelten klare Richtlinien für das, was zu tun ist. Wer eine neue, teure Therapie einführen will, kann dies nur tun, wenn er den wasserdichten Nachweis erbringt, dass sie tatsächlich besser ist als die alte. Wenn es dagegen darum geht, wie wir unsere Kinder unterrichten sollten, dann bemühen wir nicht die wissenschaftliche Methode des systematischen Fragens und Forschens.“ In seinem gerade erschienenen Buch „Medizin für die Bildung“ fordert er, die Bildungslandschaft in Deutschland durch eine evidenz-basierte Pädagogik in eine bessere Zukunft zu führen (Manfred Spitzer: Medizin für die Bildung. Ein Weg aus der Krise. Spektrum Verlag). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Universitätsklinikum Ulm&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-6521732464727818107?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/6521732464727818107/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=6521732464727818107' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6521732464727818107'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6521732464727818107'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2011/01/probleme-beim-lesenlernen.html' title='Probleme beim Lesenlernen?'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/TSymJk4uXjI/AAAAAAAAApU/knztBGUBCpw/s72-c/lesendes%2Bkind%2Buni%2Bulm.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-7406014676837039306</id><published>2010-12-27T14:14:00.000-08:00</published><updated>2010-12-27T14:18:17.250-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stress'/><title type='text'>Gute Vorsätze 2011: Deutsche wollen endlich weniger Stress</title><content type='html'>DAK-Umfrage zeigt: Vor allem Familien möchten mehr Zeit füreinander&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutschland ist im Stress. Vor allem Familien stehen anscheinend so unter Strom, dass sich zwei Drittel von ihnen gezielt mehr Entspannung für das kommende Jahr vorgenommen haben. Das ergab das aktuelle DAK-Gesundheitsbarometer „Gute Vorsätze für 2011“*. &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt wünschen sich 59 Prozent der Befragten für das kommende Jahr weniger Stress. Bei den Familien mit Kindern unter 18 Jahren sind es sogar 68 Prozent. Sie möchten auch ganz besonders mehr Zeit mit ihren Lieben verbringen (73 zu 56 Prozent). „Zwar zeigte unsere Weihnachtsbefragung** jüngst, dass die meisten Familien während der Festtage entspannt sind, doch auf das ganze Jahr gesehen, trifft dies offensichtlich nicht zu“, erläutert Diplom-Psychologe Frank Meiners von der DAK die neuen Umfrage-Ergebnisse. „Die Anforderungen in Job, Familie und Haushalt parallel zu meistern, ist oft mit dauerhaftem Stress verbunden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Junge nehmen sich viel vor - Ältere halten länger durch&lt;br /&gt;Allgemein fällt auf, dass sich vor allem Jüngere zwischen 18- und 29-Jahren einiges vorgenommen haben: So möchten sie überdurchschnittlich häufig mehr Zeit für Familie und Freunde haben, Sport treiben, sich gesünder ernähren, weniger fernsehen und vor allem sparsamer sein. 53 Prozent von ihnen wollen 2011 weniger Geld ausgeben – im Vergleich zu „nur“ 32 Prozent aller Befragten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin hält die Hälfte der Deutschen ihre guten Vorsätze länger als drei Monate durch. Besonders ältere Menschen ab 60 Jahren setzen sie langfristig um (56 Prozent). Auch Frauen scheinen etwas willensstärker zu sein als Männer (52 zu 47 Prozent). Bundesweit betrachtet, liegen hier die Brandenburger mit 60 Prozent vorn. Schlusslichter sind die Sachsen. Von ihnen halten sich nur 37 Prozent längere Zeit an die guten Vorsätze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur realistische Vorsätze umsetzbar &lt;br /&gt;Diplom-Psychologe Meiners rät: „Weniger ist mehr. Setzen Sie sich wenige, aber realistische Ziele fürs neue Jahr. Auch 'Rückfälle' sollten Sie einkalkulieren und sportlich nehmen. Kleinere Etappenziele sind auch oft hilfreich. Denn ist das Ziel zu hoch gesteckt, ist der Frust meist groß, wenn es nicht erreicht wird.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Top-Ten der Guten Vorsätze für 2011:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stress vermeiden oder abbauen (59%) &lt;br /&gt;Mehr Zeit für Familie / Freunde (56%) &lt;br /&gt;Mehr bewegen/Sport (52%) &lt;br /&gt;Mehr Zeit für mich selbst (49%) &lt;br /&gt;Gesünder ernähren (44%) &lt;br /&gt;Abnehmen (34%) &lt;br /&gt;Sparsamer sein (32%) &lt;br /&gt;Weniger fernsehen (18%) &lt;br /&gt;Weniger Alkohol trinken (14%) &lt;br /&gt;Rauchen aufgeben (12%)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hält gute Vorsätze am längsten durch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brandenburger (60%) &lt;br /&gt;Schleswig-Holsteiner (59%) &lt;br /&gt;Rheinland-Pfälzer, Thüringer, Mecklenburg-Vorpommerner (57%)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hält gute Vorsätze am wenigsten durch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sachsen (37%) &lt;br /&gt;Sachsen-Anhalter (42%) &lt;br /&gt;Bayern (45%)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Repräsentative Bevölkerungsumfrage durch Forsa, 3.008 Befragte, davon jeweils 100 in Bremen und im Saarland und jeweils 200 in den übrigen Bundesländern. Erhebungszeitraum: 15. November bis 3. Dezember 2010.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;** Das Forsa-Institut führte für die DAK vom 16. bis 28. September 2010 eine bundesweite und repräsentative Befragung von 1.000 Eltern von Kindern unter 18 Jahren durch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle DAK&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-7406014676837039306?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/7406014676837039306/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=7406014676837039306' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7406014676837039306'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7406014676837039306'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/12/gute-vorsatze-2011-deutsche-wollen.html' title='Gute Vorsätze 2011: Deutsche wollen endlich weniger Stress'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-5058325986880243122</id><published>2010-12-14T10:32:00.000-08:00</published><updated>2010-12-14T10:35:02.463-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder:Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schule und Lernen'/><title type='text'>Singen ist Kraftfutter für Kinderhirne</title><content type='html'>Empirische Befunde für eine lange gehegte Vermutung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade in den ersten Lebensjahren müssen Kinder wieder viel mehr Gelegenheit zum spielerischen Singen haben, als dies heute der Fall ist. Dies ist das zentrale Ergebnis einer umfangreichen Studie mit 500 Kindergartenkindern, die von Dr. Thomas Blank (Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld) und Dr. Karl Adamek (Universität Münster) gemeinsam mit dem Gesundheitsamt der Stadt Münster durchgeführt wurde. Danach wurden viel singende Kinder nach ärztlichen Befunden zu 88Prozent, wenig singende Kinder hingegen nur zu 44 Prozent als regelschulfähig beurteilt.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Studie liefert erstmals überzeugende empirische Belege dafür, dass spielerisches Singen in bisher völlig unterschätztem, aber unersetzbaren Maße die Entwicklung von Kindergartenkindern in allen körperlichen, geistigen und sozialen Bereichen fördert. Dies gilt besonders für ihre Sprachentwicklung, ihr Sozialverhaltens und ihre Aggressionsbewältigung. Jedes Kind kann von vermehrtem Singen vielfältig profitieren, insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund oder aus bildungsfernen Schichten. Eine Erklärung für diese Befunde liefern neurobiologische und physiologische Studien, wonach Singen unter anderem zur vermehrten Produktion von Glücks- und zum Abbau von Aggressionshormonen führt. Deshalb bezeichnet der bekannte Göttinger Neurobiologe und Experte für die frühkindliche Hirnentwicklung Gerald Hüther auch das Singen als „Kraftfutter für Kinderhirne“. Wer die natürliche Fähigkeit zu singen hingegen nicht entwickeln kann, hat demnach Nachteile im Leben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sämtliche Ergebnisse dieser Studie haben Thomas Blank und Karl Adamek unter dem Titel „Singen in der Kindheit - Eine empirische Studie zur Gesundheit und Schulfähigkeit von Kindergartenkindern und das Canto elementar Konzept zum Praxistransfer“ im Waxmann Verlag (Münster) veröffentlicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Uni Bielefeld&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-5058325986880243122?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/5058325986880243122/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=5058325986880243122' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5058325986880243122'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5058325986880243122'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/12/singen-ist-kraftfutter-fur-kinderhirne.html' title='Singen ist Kraftfutter für Kinderhirne'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-1676661930615733406</id><published>2010-11-28T09:42:00.000-08:00</published><updated>2010-11-28T09:44:44.505-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Religion'/><title type='text'>Religiöse Gedanken beeinflussen das Strafverhalten</title><content type='html'>26.11.2010 Religiöse Menschen bestrafen häufiger unfaires Verhalten, auch wenn sie selbst dafür Nachteile erleiden. Dies zeigt eine neue Studie von Prof. Ernst Fehr von der Universität Zürich zur Rolle des Glaubens für faires Verhalten.&lt;br /&gt;Das zivilisierte menschliche Zusammenleben basiert auf der Einhaltung sozialer Normen wie beispielsweise Fairness, Kooperation oder Ehrlichkeit. Entscheidend ist, dass viele Menschen bereit sind, unfaires Verhalten mit einer Bestrafung zu ahnden. Diese Bestrafung geht jedoch oft mit Nachteilen für den Bestrafer einher. So kann es zu einem Verlust eines profitablen Geschäftsabschlusses führen, wenn unfaire Methoden eines Geschäftspartners angeprangert werden. Faires Verhalten steht dabei einem ökonomischen Vorteil gegenüber und erfordert die Unterdrückung egoistischer Impulse. &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Glaube an mächtige, moralisierende Gottheiten hilft, solche egoistische Impulse zu unterdrücken. Wer glaubt, dass eine allwissende, übernatürliche Macht von ihm erwartet, faire Verhaltensnormen einzuhalten und durchzusetzen, wird dies auch eher tun. Neueste Erkenntnisse weisen darauf hin, dass religiöse Personen die Regeln der Fairness eher aufrechterhalten und sich eher an prosozialem Verhalten beteiligen. Gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sie zur Erlangung eines Vorteils betrügen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis jetzt hat jedoch noch niemand bewiesen, dass ein religiöser Background die Durchsetzung von Regeln der Fairness fördert, selbst wenn dadurch ein eigener Nachteil entsteht. Aus diesem Grund untersuchte das Forschungsteam um den Ernst Fehr, Charles Efferson (beide Universität Zürich), Ryan McKay (Royal Holloway der Universität London) und Harvey Whitehouse (Universität Oxford) die Auswirkung von Religion auf die Bestrafung unfairen Verhaltens, bei der eigene Nachteile in Kauf genommen werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spender straften stärker&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Probanden spielten ein einfaches Wirtschaftsspiel, bei dem ein Spieler entweder für ein faires Resultat (er erhält genauso viel Geld wie der zweite Spieler) oder für ein unfaires, aber wirtschaftlich vorteilhaftes Resultat sorgen kann (der erste Spieler erhält viel mehr als der zweite Spieler). Der zweite Spieler konnte anschliessend Geld aufwenden, um den Gewinn des ersten Spielers zu verringern, d. h. um den ersten Spieler zu bestrafen. Bevor der zweite Spieler die Entscheidung über die Bestrafung treffen sollte, wurde ihm eine Reihe schnell wechselnder und nur unbewusst wahrnehmbarer Wörter gezeigt – religiöses Vokabular, säkulares Bestrafungsvokabular oder Kontrollwörter. Bei einem Teil der Probanden, die alle religiösen Wörtern ausgesetzt wurden, nahm die altruistische Bestrafung von unfairen Entscheidungen stark zu – und zwar bei den Probanden, die kurz zuvor an eine religiöse Organisation gespendet hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Ergebnis lässt auf einen Mechanismus schliessen, der Normen der Fairness in grossen anonymen Gruppen festigt, und fügt der Frage, wie sich prosoziale Religionen entwickelten, eine wichtige Erkenntnis hinzu. Religiöse Menschen bestrafen, weil sie denken, dass die übernatürliche Macht dies von ihnen erwartet und sie diese nicht enttäuschen wollen. Wenn der Glaube an eine übernatürliche Macht das kooperative Verhalten innerhalb einer Gruppe stärkt, dann sichern Religionen einer immer grösser werdenden Anzahl von Anhängern das Überleben und Gedeihen. Auf diese Weise tragen diese Religionen auch zu ihrem eigenen Überleben bei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-1676661930615733406?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/1676661930615733406/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=1676661930615733406' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1676661930615733406'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1676661930615733406'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/11/religiose-gedanken-beeinflussen-das.html' title='Religiöse Gedanken beeinflussen das Strafverhalten'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-2430061889302863994</id><published>2010-11-11T15:06:00.000-08:00</published><updated>2010-11-11T15:07:34.037-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entspannungstechniken-Wellness'/><title type='text'>Musik zur Entspannung und Meditation</title><content type='html'>&lt;object width="640" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9E2AmfV3CyI?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/9E2AmfV3CyI?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-2430061889302863994?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/2430061889302863994/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=2430061889302863994' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2430061889302863994'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2430061889302863994'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/11/musik-zur-entspannung-und-meditation.html' title='Musik zur Entspannung und Meditation'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-3248741364265828797</id><published>2010-11-07T10:29:00.000-08:00</published><updated>2010-11-07T10:35:21.814-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder:Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schule und Lernen'/><title type='text'>Was tun gegen Mobbing 2.0?</title><content type='html'>Ob im Chat, im sozialen Netzwerk oder auf der Spielplattform – online auf Mitschüler zu treffen, ist nicht immer lustig. Manchmal fangen Klassenkameraden an, Gemeinheiten zu verbreiten. Dafür missbrauchen sie auch ihr Handy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anne* surft im SchülerVZ. Sarah aus dem Turnverein hat ihr die Freundschaft angeboten. Anne klickt – schwupps zählt ihr Profil eine neue Online-Freundin. Klick, klick, auf Nicos Seite leuchten neue Fotos vom Klassenausflug. Klick, Nico beim Grimassenschneiden. Klick, der Mathelehrer hektisch winkend vor dem Bus. Klick – und Anne erstarrt. Nico hat ihren Po fotografiert – frontal von hinten beim Einsteigen in den Bus. Unter dem Bild steht als Kommentar: „Mann, ist der dick, Mann.“ Hitze schießt in Annes Gesicht. „Mein Po ist doch nicht zu dick? Das sehen ja jetzt alle“, rast es ihr durchs Hirn.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob verunglimpfende Fotos im sozialen Netzwerk, gestreute Gerüchte im Chat oder Beschimpfungen per SMS – in den neuen Medien wuchert eine neue Form des Mobbings. Das sogenannte Cybermobbing. „Cybermobbing zieht in vielen Fällen weitere Kreise als herkömmliches Mobbing“, erklärt Medienpädagogin Rebecca Maier von der Kinder- und Jugendberatung „Nummer gegen Kummer“. In der mobilen Welt kennt die Schikane keine Pausen, keinen Schulschluss und keine Ferien. Gemobbte Schüler stehen unter Dauerbeschuss. Im Internet verbreiten sich Informationen in Sekundenschnelle mit größter Streubreite: Über Foren, Einladungsfunktionen oder Massenmails erreichen Mobbingtäter mit einem Klick ihren gesamten Bekanntenkreis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14 Prozent der Jugendlichen in Deutschland zwischen zwölf und 19 Jahren geben an, über sie sei schon einmal Falsches oder Beleidigendes im Internet verbreitet worden, sagt die JIM-Jugendstudie 2009 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest. Für die Betroffenen ist jeder Vorfall einer zuviel, warnt Professor Norbert Schneider, der Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen: „Cybermobbing-Attacken sind virtuell, hinterlassen aber echte Wunden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Cybermobbing-Attacken sind virtuell, hinterlassen aber echte Wunden  &lt;br /&gt;So wie bei Anne. Die starrt zunächst unglücklich auf den Bildschirm und weiß nicht, was sie tun soll. „Das Wichtigste ist, dass die Kinder wissen, dass sie die Verletzung nicht hinnehmen müssen“, erklärt Medienpädagogin Maier bestimmt. „Wir raten den Kindern zum Beispiel, sofort dem Betreiber der Webseite zu melden, dass ihre Persönlichkeitsrechte verletzt wurden.“ Facebook, SchülerVZ oder Lokalisten haben dafür inzwischen eigene Buttons namens „eine Person melden“ oder „petzen“. Nach eigener Aussage ahnden die Netzwerke Mobbing mit Verwarnungen oder mit vorübergehendem oder endgültigem Löschen des Profils des Täters. Die Fachleute der „Nummer gegen Kummer“ empfehlen betroffenen Kindern außerdem, den Absender zu ignorieren, ihn zu blockieren oder ihre Datenschutzeinstellungen strenger zu verwalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Aber auch das Löschen der Beleidigung online reicht nicht“, sagt Maier. Denn typischerweise kennen sich Mobbende und Gemobbte. So wie Anne und Nico. Ihr Konflikt miteinander bleibt bestehen. Nico ärgert Anne längst nicht nur virtuell: Auch im Unterricht äfft er sie neuerdings ständig nach. „In der Regel können Kinder Mobbingprobleme nicht allein lösen. Deshalb raten wir ihnen, sich bei Freunden oder Erwachsenen, denen sie vertrauen, Hilfe zu suchen.“ Auf diesem Wege steigen die Chancen erheblich, dass nicht nur die Cyberwelt, sondern auch die reale Welt wieder ein angenehmer Ort werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Namen geändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Jugendinfo Bremen rät zur Vorbeugung von Cybermobbing:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;•Sorgsam mit den eigenen Daten: Je mehr Informationen jemand online stellt, desto größer ist die Angriffsfläche. Deshalb möglichst selten Namen oder Kontaktdaten preisgeben. In sozialen Netzwerken nur Kontakt zu wirklichen Freunde knüpfen.&lt;br /&gt;•Mit Bedacht äußern: Prinzipiell kann online jede Aussage mit einigen Klicks an unzählige andere weitergegeben werden. Also vorher sorgfältig überlegen.&lt;br /&gt;•Sich informieren: Wer den eigenen Namen googelt, findet ganz schnell heraus, wo er in welchem Kontext auftaucht und kann gegen Unliebsames vorgehen.&lt;br /&gt;•Nicht reagieren auf Attacken: Auf direkte Belästigung per Mail, Chat oder SMS gar nicht erst einlassen. Antworten spornen den Attackierer oft erst an. Deshalb die Belästigungen lieber ignorieren oder die Webseiten-Betreiber zum Löschen auffordern.&lt;br /&gt;•Beweise sammeln: Um sich gegen die Mobber zu wehren, ist es nützlich, beleidigende Emails und SMS aufzuheben oder Screenshots von Angriffen auf Webseiten zu machen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Wo gibt’s noch mehr Hilfe? &lt;a href="http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schueler/Beratung/Hilfe/index.html#Ansprechpartner"&gt;Ansprechpartner für Schüler&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist Mobbing? Wann ist ein Konflikt "normal" und wann "Mobbing"? Was können Schüler tun, die gemobbt werden? Antworten auf diese und andere Fragen finden Sie &lt;a href="http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schueler/_Rubriken/Praxis/Mobbing/index.html#hier"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Schulministerium NRW&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-3248741364265828797?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/3248741364265828797/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=3248741364265828797' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/3248741364265828797'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/3248741364265828797'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/11/was-tun-gegen-mobbing-20.html' title='Was tun gegen Mobbing 2.0?'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-4516113982759330276</id><published>2010-11-07T10:22:00.000-08:00</published><updated>2011-02-02T10:16:13.851-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Probleme im Alter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zum Sinn dieses Blogs'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Demenz-Alzheimer und Co.'/><title type='text'>Therapie gegen Alzheimer</title><content type='html'>05.11.2010 Die Alzheimersche Erkrankung in ihrem Verlauf zumindest anhalten zu können, das ist Prof. Dr. Thomas Bayer und Dr. Oliver Wirths, Alzheimerforscher in der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsmedizin Göttingen, bei Mäusen gelungen. Ihre Forschungsergebnisse beruhen auf einer passiven "Impfung" gegen Alzheimer. Als Wirkstoff setzen sie einen neu entwickelten Antikörper ein. Neu an dem Ansatz ist: Der Antikörper der Göttinger Forscher zielt gerade nicht auf die Alzheimer typischen Eiweißablagerungen im Gehirn, die so genannten "Plaques". Zielscheibe ist vielmehr eine besondere Molekülstruktur, die das Eiweiß "Pyroglutamat-Abeta" ausbildet. Dieses Eiweiß haben die Göttinger Forscher als eigentlichen "Übeltäter" ausgemacht. Mit einem speziellen Antikörper gegen dieses Eiweiß lässt sich schon früh dessen zerstörerische Kraft stoppen. Die jüngsten Forschungsergebnisse mit einem Mausmodell für die Alzheimer-Erkrankung versprechen einen erfolgreichen neuen Behandlungsansatz. Die Forschungsergebnisse wurden am 22. Oktober 2010 veröffentlicht in: Wirths et al. (2010) Journal of Biological Chemistry online&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bisherige Behandlungsstrategien zielen in erster Linie auf die so genannten Plaques ab. Diese Alzheimer-typischen Eiweißablagerungen bilden sich außerhalb der Nervenzellen. Die Bedeutung der Plaques für den Krankheitsprozess wird jedoch in Fachkreisen kontrovers diskutiert. Berühmtes Beispiel dafür ist die amerikanische Nonnenstudie geworden. Die mehr als 600 Nonnen wurden regelmäßig neuropsychologisch getestet. Einige von ihnen entwickelten auch Alzheimer. Überraschend war jedoch, dass sich auch viele "Plaques" im Gehirn von Nonnen befanden, deren Wahrnehmung und Lernfähigkeiten völlig normal waren und keine Anzeichen für Alzheimer hatten. "Wir gehen davon aus, dass Plaques eine Art Mülleimer für das giftige Abeta-Eiweiß sind. Man sollte zwar die Entstehung bekämpfen, aber wenn sie schon vorhanden sind, ist es therapeutisch sinnvoller sie in Ruhe zu lassen", sagt Prof. Bayer. "Genau da setzt unser Antikörper an".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits in früheren Studien hatten die Göttinger Alzheimerforscher in verschiedenen Tiermodellen nachgewiesen, dass entgegen bisheriger Annahmen nicht die Plaques den Tod der Nervenzellen auslösen. Sie fanden Beweise dafür, dass die zerstörerische Kaskade bereits viel früher und im Inneren der Nervenzelle in Gang gesetzt wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der nun veröffentlichen Studie haben die Göttinger Wissenschaftler in einem von Prof. Thomas Bayer geführten internationalen Konsortium mit Kollegen von Synaptic Systems GmbH (Göttingen) und Wissenschaftlern aus Amsterdam, Berlin, Bonn, Helsinki und Uppsala eine völlig neuartige Struktur des Pyroglutamat-Abeta-Peptids entdeckt und dagegen spezifische Antikörper entwickelt. "Diese Antikörper sind weltweit die ersten, die eine lösliche, besonders toxische Abeta-Variante erkennen. Anders als die bisherigen Antikörper, die für Immunisierungen benutzt wurden, binden sie vor allem nicht an Plaques", sagt Prof. Bayer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die neu entwickelten Antikörper erkennen besonders giftige Verklumpungen von Pyroglutamat-Abeta, so genannte "Oligomere". Diese Oligomere häufen sich im Gehirn von Alzheimer Patienten, dort vor allem in Nervenzellen und an Blutgefäßen an. Dies führt vermutlich zu Schädigungen der Blutgefäße. Die Folge: Die Oligomere können nicht mehr aus dem Gehirn abfließen. "Wir können feststellen, dass die Spiegel der Oligomere im Blut von gesunden Personen hoch sind. Bei Alzheimer-Patienten lassen sich nur niedrige Oligomere-Spiegel im Blut finden, dafür sind sie im Gehirn aber viel höher", sagt. Dr. Oliver Wirths: "Damit eignen sich diese Antikörper als potentielle Biomarker für die Diagnose von Alzheimer im Blut und im Gehirn."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der aktuellen Studie konnten die Göttinger Forscher erstmals belegen, dass die passive Immunisierung mit einem Oligomer-spezifischen Antikörper, der Plaques nicht erkennt, erfolgreich war. Im Tiermodell war der Antikörper therapeutisch wirksam und stabilisierte das Lernverhalten. Durch die passive Immunisierung werden Antikörper zugeführt, binden die giftigen Oligomere und machen sie unschädlich. "Mit dieser Form der passiven Impfung können wir vermutlich keine Heilung erreichen, aber unsere Forschungsergebnisse zeigen, dass die Antikörper offenbar das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit stoppen", sagt Prof. Bayer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-4516113982759330276?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/4516113982759330276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=4516113982759330276' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4516113982759330276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4516113982759330276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/11/therapie-gegen-alzheimer.html' title='Therapie gegen Alzheimer'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-8783562902827021224</id><published>2010-10-24T05:24:00.000-07:00</published><updated>2010-10-24T05:30:56.488-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Forschungsnetz gegen Kindesmissbrauch</title><content type='html'>Oktober 2010 Mediziner, Psychologen und Sozialwissenschaftler bilden Forschungsnetz gegen Kindesmissbrauch &lt;br /&gt;Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt insgesamt 32 Millionen Euro für Forschungsprojekte zu Ausmaß, Ursachen und Folgen von Missbrauch und Gewalt im Kindes- und Jugendalter zur Verfügung. "Gewalt und Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ist wissenschaftlich bisher nur wenig erforscht", so Bundesforschungsministerin Annette Schavan. "Wir brauchen dringend gesicherte Erkenntnisse über den Missbrauch, die Vernachlässigung und die Gewalt an Kindern. Davon versprechen wir uns eine wichtige Grundlage, um Kindesmissbrauch zu verhindern und den Opfern wirkungsvoll zu helfen", sagt Bundesforschungsministerin Annette Schavan. &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem interdisziplinären Forschungsnetz "Missbrauch, Vernachlässigung und Gewalt" sollen die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Deutschlands aus der medizinischen, psychologischen und auch der sozialwissenschaftlichen Forschung zusammenarbeiten. Ziel ist die Entwicklung von Maßnahmen für eine bessere Prävention von Gewalt an Kindern und für eine wirksame Therapie von Betroffenen. Das BMBF wird dieses Forschungsnetz mit rund 20 Millionen Euro ausstatten. "Wir erhoffen uns einen systematischen Befund zu den Gründen, die Menschen zu Gewaltanwendung gegenüber Kindern und Jugendlichen bewegen, und über die körperlichen und psychischen Auswirkungen von Missbrauch und Vernachlässigung in der Kindheit", sagt Annette Schavan. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch für die Förderung bildungswissenschaftlicher Forschung werden zusätzliche Mittel bereitgestellt. Zentrales Ziel im Bereich der Bildungsforschung ist es, Forschungsschwerpunkte abzustimmen und Forschungsverbünde aufzubauen. Durch die Erweiterung der Wissensbasis kann die Aus-, Fort- und Weiterbildung zum Umgang mit Missbrauchsfällen sinnvoll auf- und ausgebaut werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um die Datengrundlage zu verbessern, wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Aktualisierung und Erweiterung der einzigen deutschen Repräsentativbefragung aus dem Jahr 1992 zur Thematik des sexuellen Missbrauchs von Kindern fördern. Wie 1992 wird das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) dieses Vorhaben realisieren. Die Stichprobe soll dieses Mal allerdings von 3.300 auf 10.000 Personen erhöht und auf die Altersgruppe der 16- bis 40-Jährigen begrenzt werden &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Direktor des KFN und Leiter der Untersuchung, erklärt: "Wir verfügen gegenwärtig in Deutschland weder über aktuelle, repräsentative und wissenschaftliche Erkenntnisse zum tatsächlichen Ausmaß des sexuellen Kindesmissbrauchs noch zu den spezifischen Risikokonstellationen seiner Entstehung. Dank der günstigeren Rahmenbedingungen für die neue Befragung werden wir nun noch besser klären können, welche Kinder ein besonders hohes Missbrauchsrisiko haben, von welchen Personen die größte Gefahr ausgeht und welche Präventionsansätze Erfolg versprechen." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die vom Bundesforschungsministerium initiierten Maßnahmen sind Teil der Aktivitäten des Runden Tisches "Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen sowie im familiären Bereich" der Bundesregierung. Gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger setzt sich Ministerin Schavan dabei für einen verbesserten Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt ein. Die 2. Sitzung des Runden Tisches findet am 30. September 2010 in Berlin statt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Informationen unter:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.rundertisch-kindesmissbrauch.de/index.htm"&gt;www.rundertisch-kindesmissbrauch.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Quelle Bundesministerium für Bildung und Forschung&lt;br /&gt;Artikel vom 29.09.2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-8783562902827021224?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/8783562902827021224/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=8783562902827021224' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8783562902827021224'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8783562902827021224'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/10/forschungsnetz-gegen-kindesmissbrauch.html' title='Forschungsnetz gegen Kindesmissbrauch'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-6641269808581566706</id><published>2010-10-05T12:31:00.000-07:00</published><updated>2010-10-05T12:33:28.686-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesundheit allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft und Technik'/><title type='text'>Maus mit menschlichen Abwehrkräften</title><content type='html'>Neues Verfahren soll Studium und Behandlung von Krankheiten erleichtern&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn gängige Medikamente nicht mehr wirken, kann der Einsatz von Antikörpern gegen den Erreger eine Alternative bieten.  Antikörper aus dem Blut von Tieren, beispielsweise Mäusen, lassen sich dafür bislang nicht nutzen: Das menschliche Immunsystem erkennt sie als fremd und stößt sie ab.  Wissenschaftlern am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig ist jetzt in einer internationalen Kooperation ein vielversprechender Lösungsansatz gelungen:  Mit Hilfe von Stammzellen brachten sie Mäuse dazu, ein Immunsystem mit menschlichen Abwehrzellen auszubilden – das auch menschliche Antikörper produziert. Diese Immunmoleküle könnten der Erforschung und Therapie von Krankheiten des Menschen dienen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in der Online-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „PLoSOne“.   &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antikörper sind kleine Proteine, die von B-Zellen im Laufe einer Immunantwort gebildet werden. Sie binden an eingedrungene Krankheitserreger und markieren sie dadurch, so dass Fresszellen die Keime erkennen und abtöten können. „Unser Immunsystem unterscheidet zwischen fremden und körpereigenen Strukturen – das ist seine Aufgabe“, sagt Professor Carlos A. Guzmán, Leiter der Abteilung „Vakzinologie und angewandte Mikrobiologie“ am HZI. „Leider hat das zur Folge, dass für eine Antikörpertherapie ausschließlich menschliche Antikörper in Frage kommen.“  In Mäusen gebildete Antikörper bekämpft das menschliche Immunsystem, indem es wiederum eigene Antikörper gegen sie produziert – eine Gefahr für den Patienten. Außerdem ist es sehr aufwändig, Antikörper aus der Maus für die Anwendung beim Menschen zu verändern oder  Antikörper bildende Zellen aus Menschen zu isolieren und am Leben zu erhalten.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um Mäuse mit einem humanen Immunsystem auszustatten, nutzten die Wissenschaftler ein bereits etabliertes Verfahren: Sie injizierten menschliche Stammzellen in junge Mäuse, die aufgrund eines schweren Gendefekts keine Immunzellen besitzen. Die Stammzellen wandern in das Knochenmark der Jungtiere, vermehren sich und bilden in den Mäusen ein menschliches Immunsystem. „Bei unseren anschließenden Untersuchungen konnten wir alle wichtigen Immunzell-Typen in den Mäusen finden“, sagt Dr. Pablo Becker, Wissenschaftler in der HZI-Abteilung „Vakzinologie und angewandte Mikrobiologie“.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um die Immunantwort zu untersuchen, impften die Forscher die Mäuse gegen Hepatitis B oder Tetanus. Antikörper bildende B-Zellen zeigen dabei an, wie gut und erfolgreich die Immunantwort verläuft.  Die Forscher isolierten diese Zellen und behandelten sie so, dass sie auch außerhalb des Körpers in der Zellkulturschale überleben und weiterhin Antikörper produzieren. Anschließend untersuchten die Wissenschaftler die Antikörper. Das Ergebnis lässt hoffen: „Die Antikörper zeigen im Test gute Eigenschaften, müssen aber für den Einsatz beim Menschen noch verbessert werden“, sagt Becker.  „Damit konnten wir jedoch erstmals zeigen, dass es möglich ist, humane Antikörper aus der Maus zu gewinnen.“ Es sei jetzt wichtig, dieses Mausmodell noch weiter zu entwickeln, um es eines Tages für die Entwicklung von Therapien gegen Krankheiten einsetzen zu können.  „In Zukunft“, hofft Becker zudem, „könnten diese Mäuse dazu dienen, therapeutische Antikörper für die Klinik zu entwickeln.“   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Helmholtzzentrum für Infektionsforschung&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-6641269808581566706?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/6641269808581566706/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=6641269808581566706' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6641269808581566706'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6641269808581566706'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/10/maus-mit-menschlichen-abwehrkraften.html' title='Maus mit menschlichen Abwehrkräften'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-6760944355249594490</id><published>2010-09-30T14:47:00.000-07:00</published><updated>2010-09-30T14:49:14.607-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schmerz/Schmerztherapie'/><title type='text'>Kribbeln gegen den Schmerz</title><content type='html'>28.09.2010 Neurostimulation kann chronische Schmerzen lindern&lt;br /&gt;Schon in der Antike experimentierten Menschen mit elektrischen Impulsen gegen Schmerz. Ihre Energiequelle waren damals Fische, die Stromstöße abgeben. Nachdem dieser Therapieansatz lange in Vergessenheit geraten war, beschrieben Mitte der 1960er-Jahre die beiden Forscher Ronald Melzack und Patrick Wall erstmals wissenschaftlich die Wirkungsweise, die sich die funktionelle Neurochirurgie nun zunutze macht. Verschiedene sensorische Informationen werden über parallele Nervenbahnen übertragen, die sich gegenseitig behindern. Werden bestimmte Nerven gezielt durch elektrische Impulse gereizt, so verdrängen diese Signale an den Schaltstellen im Rückenmark und im Gehirn andere Reize, die als Schmerz wahrgenommen werden.&lt;br /&gt;Am Tübinger Universitätsklinikum hat man sich frühzeitig mit den neuen Möglichkeiten beschäftigt. In den vergangenen fünf Jahren wurden umfangreiche klinische Erfahrungen mit dem Verfahren gesammelt. Heute ist die Tübinger Neurochirurgie bundesweites Referenzzentrum für Neurostimulation, Patienten aus ganz Deutschland und aus dem Ausland suchen hier Hilfe. &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ergebnisse sind überzeugend: „Patienten mit chronischen Schmerzen, bei denen chirurgische Eingriffe und medikamentöse oder physikalische Therapieformen nicht erfolgreich waren, dürfen sich von der Rückenmarksstimulation Besserung erhoffen“, sagt Dr. Guilherme Lepski, Facharzt der Tübinger Universitätsklinik für Neurochirurgie. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei einer kleinen Operation mit lokaler Betäubung wird eine Elektrode in den Spinalkanal eingebracht. Noch während des Eingriffs prüft der operierende Arzt den korrekten Sitz der Elektrode durch elektrische Signale, die an der von Schmerzen betroffenen Körperregion ein leichtes Kribbeln erzeugen. Nach der Operation liefert ein kleiner, zunächst außerhalb des Körpers angebrachter Pulsgenerator die Signale. Eine Woche lang wird so die schmerzhemmende Wirkung im Alltag des Patienten beobachtet. Bei Erfolg wird dann auch der Signalgeber unter die Haut verpflanzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„80 Prozent aller Patienten sind mit dem Ergebnis zufrieden und erleben die Intensität des Schmerzes um mindestens die Hälfte reduziert“, so Dr. Guilherme Lepski. Für chronisch schmerzgeplagte Patienten bedeutet dies eine erhebliche Verbesserung ihrer Lebensqualität. Die Therapie hat – abgesehen von dem erzeugten Kribbeln, das von den Patienten nicht als unangenehm empfunden wird – praktisch keine Nebenwirkungen. Jedenfalls keine unerwünschten: Bei Patienten mit Gefäßverengungen führen die elektrischen Impulse sogar zu einer Erweiterung der Blutbahnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Frage kommt diese neue Therapieform*, deren Kosten bei entsprechender Indikation von den Krankenkassen übernommen wird, für eine Vielzahl chronischer Schmerzpatienten. Erfolgreich behandelt wurden bereits Patienten nach Rückenoperationen, bei denen trotz beseitigter Kompression der Nervenwurzeln Schmerzen im Rücken oder in den Beinen zurückgeblieben waren. Auch bei Durchblutungsstörungen in Füßen oder Händen wie bei der periphen arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) oder nach Entzündungskrankheiten hat sich die Methode bewährt, ebenso bei chronischer Angina pectoris, beim komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS) und vielen Formen der Neuralgie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Patienten mit chronischen (seit mindestens sechs Monaten vorhandenen) Schmerzen können unter Tel. 0 70 71 / 29-8 66 79 oder 29-8 64 49 einen Termin in der Ambulanz der Neurochirurgie des Universitätsklinikums Tübingen vereinbaren. Voraussetzung ist, dass zuvor konservative und medikamentöse Therapieversuche erfolgt sind und psychische oder psychosomatische Erkrankungen als Ursache der Schmerzen ärztlich ausgeschlossen wurden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansprechpartner für nähere Informationen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Universitätsklinikum Tübingen&lt;br /&gt;Klinik für Neurochirurgie&lt;br /&gt;Dr. Guilherme Lepski &lt;br /&gt;Hoppe-Seyler-Str. 3, 72076 Tübingen&lt;br /&gt;Guilherme.Lepski@med.uni-tuebingen.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-6760944355249594490?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/6760944355249594490/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=6760944355249594490' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6760944355249594490'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6760944355249594490'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/09/kribbeln-gegen-den-schmerz.html' title='Kribbeln gegen den Schmerz'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-1382534430474937201</id><published>2010-09-19T11:01:00.000-07:00</published><updated>2010-09-19T11:05:57.196-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Video und Podcast'/><title type='text'>Thema Wahrnehmung</title><content type='html'>Ein kurzes Beispiel, wie Wahrnehmung funktioniert. &lt;br /&gt;Konzentrieren sie sich beim Betrachten des Videos bitte ganz konzentriert auf den jungen Mann und lassen sie sich überraschen.&lt;br /&gt;&lt;object width="640" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/nr4hwN7el0o?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/nr4hwN7el0o?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-1382534430474937201?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/1382534430474937201/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=1382534430474937201' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1382534430474937201'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1382534430474937201'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/09/thema-wahrnehmung.html' title='Thema Wahrnehmung'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-3645218916269488540</id><published>2010-09-09T14:08:00.000-07:00</published><updated>2010-09-09T14:09:44.144-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allergien und Umwelt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder Gesundheit'/><title type='text'>Neurodermitis und Berufswahl</title><content type='html'>07.09.2010 Ein Kleinkind, das sich nachts selbst blutig kratzt, leidet möglicherweise an einer atopischen Dermatitis. Der extreme Juckreiz ist typisch für diese auch als Neurodermitis bekannte Hauterkrankung. Das Leiden tritt häufig schon im Säuglingsalter auf – und ist derzeit in den Industriestaaten auf dem Vormarsch. Die Haut eines Neurodermitikers ist sehr empfindlich und reagiert stark auf äußere Reize. Ein Team um die LMU-Forscherinnen Dr. Astrid Peters und Professor Katja Radon hat nun fast 4000 Probanden von der Kindheit ins Erwachsenenalter begleitet und hinsichtlich atopischer Erkrankungen und eine mögliche berufliche sowie umweltbedingte Exposition befragt.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wir haben anhand der Daten Vorhersagemodelle für die Pubertät entwickelt, weil diese Phase im Krankheitsverlauf oft wichtig ist“, sagt Radon. „Dabei zeigte sich, dass der wichtigste Risikofaktor für jugendliche Neurodermitiker der berufliche Kontakt zu bestimmten Substanzen ist, etwa Bäckermehl oder Desinfektionsmittel. Diese Ergebnisse geben den Allergologen ein Instrumentarium zur besseren Beratung der Patienten an die Hand – ganz besonders in Hinsicht auf die Berufswahl.“ (Journal of Allergy and Clinical Immunology online, 7. September 2010)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Neurodermitis bedeutet Stress – für die kleinen Patienten wie auch für ihre Eltern. Denn der extreme Juckreiz führt nicht selten dazu, dass sich die Kinder selbst blutig kratzen, während sich die entzündete Haut infizieren kann. Das atopische Ekzem, wie die Neurodermitis medizinisch heißt, wird den allergischen Krankheiten zugeordnet. Die Erkrankung entsteht wohl aus einem Zusammenspiel genetischer und umweltbedingter Faktoren. So sind etwa Tabakrauch und Hausstaub als Risikofaktoren nachgewiesen, während sich Geschwister oder sonstiger Kontakt zu anderen Kindern positiv auswirken. Das atopische Ekzem ist in den Industriestaaten auf dem Vormarsch und betrifft nach manchen Schätzungen bis zu 20 Prozent aller europäischen Kinder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Häufig tritt eine Neurodermitis schon bei Kleinkindern auf, kann in späteren Jahren aber auch wieder von selbst verschwinden. Eine kritische Phase im Krankheitsverlauf ist oft die Pubertät. Einige Betroffene heilen in dieser Zeit spontan, während es bei anderen zu einer deutlichen Verschlechterung kommt. „Es ist bekannt, dass berufliche Faktoren eine Rolle spielen“, berichtet Radon. „Es gab aber noch keine Möglichkeit, den Verlauf der Erkrankung in späteren Jahren mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vorherzusagen. Wir haben deshalb die Daten aus bereits bestehenden Studien zu Asthma und Allergien genutzt, um den Verlauf der atopischen Dermatitis während der Pubertät zu verfolgen, mögliche Risikofaktoren zu identifizieren – und die individuelle Entwicklung zu modellieren.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Daten von fast 4000 Probanden flossen in die Untersuchung ein, die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin gefördert wurde. So konnte der natürliche Verlauf einer atopischen Dermatitis im Alter von 9-11 und 16-20 Jahren bestimmt werden. Zudem wurden relevante Risikofaktoren in Hinsicht auf das Auftreten, das erneute Auftreten oder das Bestehen der Erkrankung im Verlauf der Adoleszenz beurteilt. Etwa sieben Prozent aller Teilnehmer entwickelten eine atopische Dermatitis erst in ihrer Jugend. Mädchen trugen ein höheres Risiko, in den Teenagerjahren zu erkranken, während unter den Kindern Jungen verstärkt betroffen sind. Wie erwartet, erwies sich eine bereits bestehende Neurodermitis bei engen Verwandten als ein starker Risikofaktor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Besonders wichtig war für uns aber, dass Risikofaktoren der Säuglings- und Kinderjahre generell deutlich an Einfluss verlieren“, sagt Peters. „Dazu gehört unter anderem, dass ein Kind nicht gestillt wurde, keine Geschwister hat und keinen Kindergarten besucht. In der Adoleszenz scheint nur mehr der beruflich bedingte Kontakt zu reizenden Substanzen besonders bedeutend zu sein.“ Zu den Hochrisikojobs werden Arbeiten in der Bäckerei, als Reinigungskraft oder in der Krankenpflege gezählt. „Die Exposition in solchen Berufen wirkt sich selbst dann negativ aus, wenn sie nur vorübergehend oder für kurze Zeit besteht“, betont Peters. „Allergologen sollten diese Ergebnisse berücksichtigen, wenn sie Neurodermitiker oder entsprechend gefährdete Jugendliche bei deren Berufswahl beraten.“ (suwe)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-3645218916269488540?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/3645218916269488540/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=3645218916269488540' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/3645218916269488540'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/3645218916269488540'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/09/neurodermitis-und-berufswahl.html' title='Neurodermitis und Berufswahl'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-9088589332857015421</id><published>2010-09-08T10:58:00.000-07:00</published><updated>2010-09-08T11:00:21.206-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft und Technik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Familie und Erziehung'/><title type='text'>Haus der kleinen Forscher</title><content type='html'>Das Projekt "Haus der kleinen Forscher" schreibt eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. Mehr als 12.500 Kindertageseinrichtungen haben sich seit 2007 in 165 regionalen Netzwerken zusammengeschlossen, um bei Kindern frühzeitig das Interesse an naturwissenschaftlichen Phänomenen und an Technik zu wecken. Deshalb fördert das BMBF das Projekt ab dem nächsten Jahr mit zusätzlichen zwei Millionen Euro.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das "Haus der kleinen Forscher" begeistert Kinder für die Naturwissenschaften und Technik. Es leistet einen herausragenden Beitrag für die frühkindliche Bildung. Damit es weiter wachsen kann, unterstützt das BMBF den bundesweiten Ausbau der Initiative.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ziel der Initiative "Haus der kleinen Forscher" ist es, die alltägliche Begegnung mit Natur und Technik dauerhaft in allen Kitas in Deutschland zu verankern. In einem praxisnahen Ansatz unterstützt das "Haus der kleinen Forscher" Erzieherinnen und Erzieher in ihrer Arbeit und bindet dabei die Eltern ein. Ziel ist es, Kinder mit einfachen Experimenten an Naturwissenschaften und Technik heranzuführen und sie dafür zu begeistern. So soll bei Kindern möglichst früh das Interesse geweckt und Begabungen gefördert werden. Damit leistet das "Haus der kleinen Forscher" einen Beitrag zur Stärkung der frühkindlichen Bildung und zur langfristigen Nachwuchssicherung in den Natur- und Ingenieurwissenschaften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um dieses Ziel zu erreichen, qualifiziert das "Haus der kleinen Forscher" bundesweit in Workshops Erzieherinnen und Erzieher im Bereich der kindgerechten Vermittlung von Naturwissenschaften, stellt einfach zu handhabende Lehrmaterialien zur Verfügung und organisiert eine bundesweite Aktionswoche zum Thema Naturwissenschaften im frühkindlichen Alter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Initiative "Haus der kleinen Forscher" richtet ihre pädagogische Arbeit nach folgenden Grundsätzen aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Kinder und Erzieherinnen gestalten gemeinsam den Lernprozess (Ko-Konstruktion)&lt;br /&gt;•Erzieherinnen erarbeiten gemeinsam mit den Kindern Ideen und Vorgehensweisen.&lt;br /&gt;•Kinder lernen miteinander und tauschen sich aus.&lt;br /&gt;•Das Experimentieren beschränkt sich nicht auf das "Nachmachen" von Experimenten.&lt;br /&gt;2. Kindern wird bewusst, dass sie lernen, was sie lernen und wie sie lernen (Meta-Kognition)&lt;br /&gt;•Erzieherinnen und Kinder thematisieren nicht nur Inhalte und Aktivitäten, sondern auch den Lernprozess an sich.&lt;br /&gt;•Die Phänomene entstammen der kindlichen Lebenswelt und werden in komplexe Zusammenhänge eingebettet.&lt;br /&gt;•Die Dokumentation der Aktivitäten unterstützt den Lernprozess der Kinder.&lt;br /&gt;Das BMBF fördert das Projekt derzeit mit 3,8 Mio. Euro im Zeitraum 2008 bis 2010.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Bundesministerium für Bildung und Forschung&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-9088589332857015421?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/9088589332857015421/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=9088589332857015421' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/9088589332857015421'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/9088589332857015421'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/09/haus-der-kleinen-forscher.html' title='Haus der kleinen Forscher'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-7132889933251801261</id><published>2010-08-29T02:23:00.000-07:00</published><updated>2010-08-29T02:28:46.980-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entspannungstechniken-Wellness'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Video und Podcast'/><title type='text'>Musik zum Entspannen und Chillen</title><content type='html'>&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/aeYTBvanFmE?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/aeYTBvanFmE?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-7132889933251801261?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/7132889933251801261/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=7132889933251801261' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7132889933251801261'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7132889933251801261'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/08/musik-zum-entspannen-und-chillen.html' title='Musik zum Entspannen und Chillen'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-5251560167214842127</id><published>2010-08-29T01:42:00.000-07:00</published><updated>2010-08-29T01:52:16.316-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depression'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stress'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Video und Podcast'/><title type='text'>Burnout-Syndrom</title><content type='html'>August 2010&lt;br /&gt;Der folgende Beitrag bzw. Podcast des WDR5 ist vom Dez. 2009.&lt;br /&gt;Er behandelt das Thema Burnout, hier aus der Sicht betroffener Frauen, die sich zu einem Präventionskurs getroffen hatten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder dritte Deutsche fühlt sich unter Dauerstress, 80 Prozent sind zumindest häufig überbelastet. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Techniker-Krankenkasse. Die Gruppe mit der größten Belastung sind demnach die Hausfrauen und -männer – nicht die Manager. Das bisschen Haushalt macht sich eben nicht von alleine – und hört nie wirklich auf. Hinzu kommen Sorgen um Kinder und Finanzen und fehlende Anerkennung. Frauen, die stattdessen den Beruf wählen, geht es nicht besser. Sie müssen meist Kinder, Küche und Karriere unter einen Hut bringen und dazu immer hübsch lächeln. Sechs berufstätige Mütter trafen sich für fünf Tage in einem Hotel, um zu lernen, rechtzeitig auf die Bremse zu treten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier der Link zum &lt;a href="http://www.wdr5.de/sendungen/ausgewaehlt/s/d/28.12.2009-23.10/b/nicht-nur-zur-weihnachtszeit.html"&gt;Podcast des WDR5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-5251560167214842127?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/5251560167214842127/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=5251560167214842127' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5251560167214842127'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5251560167214842127'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/08/burnout-syndrom.html' title='Burnout-Syndrom'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-1715030379143083749</id><published>2010-08-28T09:48:00.000-07:00</published><updated>2011-02-02T10:14:13.019-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Probleme im Alter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Demenz-Alzheimer und Co.'/><title type='text'>Alzheimer als Folge von Hirnentwicklungsstörung?</title><content type='html'>27.08.2010 Wissenschaftler des Paul-Flechsig-Instituts für Hirnforschung, Abteilung Molekulare und zelluläre Mechanismen der Neurodegeneration, der Universität Leipzig haben Hinweise darauf gefunden, dass die degenerative Alzheimersche Krankheit Folge einer Hirnentwicklungsstörung ist. "Alzheimer scheint in der Tat angeboren zu sein", umreißt Prof. Dr. Thomas Arendt jüngste Forschungsergebnisse, die jetzt in der Fachzeitschrift The American Journal of Pathology beschrieben wurden.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut Arendt sind so genannte hyperploide Neuronen dafür verantwortlich, dass bei Alzheimer-Patienten Hirnzellen in großer Zahl absterben. "Bei der Entwicklung von Stammzellen zu Neuronen gibt es eigentlich einen Mechanismus, der solche 'falschen Bausteine' absterben lässt", so Arendt. Bei den hyperploiden Neuronen sind - anders als in der gesunden Zelle - statt zweier Chromosomenpaare eine Vielzahl dieser genetischen Erbgutträger vorhanden. "Manche tragen vier, andere sogar sechs Chromosomenpaare", beschreibt der Hirnforscher. Da es vielfältige Kombinationen solcher Zellen gebe, spreche man auch von einem Mosaik. "Diese Mosaike sind auch im normal entwickelten, erwachsenen gesunden Gehirn vorhanden", so Arendt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Ansicht der Alzheimer-Experten des Paul-Flechsig-Instituts kann das menschliche System offenbar mit einer bestimmten Zahl hyperploider Zellen im Gehirn durchaus umgehen und sie tolerieren. "Im Gehirn von Alzheimer-Patienten stellen wir aber eine doppelt so hohe Anzahl fest; es scheint eine Toleranzgrenze durchbrochen zu sein", berichtet Arendt. Das Problem dabei ist, dass Hyperploidie ein irreversibler Prozess ist. Die betroffenen Zellen sterben auf jeden Fall ab, gerade so, als ob eine in der Hirnentwicklung nicht vorgenommene Regulierung nachgeholt wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Festgestellt haben dies die Hirnforscher bei der Untersuchung von Proben aus Hirnen von Menschen mit unterschiedlich starker Ausprägung der Alzheimer-Krankheit: Sind die hyperploiden Zellen im normalen Gehirn lediglich in begrenzter Zahl vorhanden, so steigt ihre Anzahl in der vorklinischen Phase der Erkrankung sowie in der Zeit, in der erst milde Auswirkungen feststellbar sind, deutlich an. Beim schwer an Alzheimer erkrankten Patienten dagegen sinkt die Zahl der hyperploiden Zellen wieder. "Ein deutlicher Hinweis darauf, dass sie abgestorben sind, denn Zellen verschwinden ja nicht einfach so."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus den jetzt vorliegenden Erkenntnissen der Wissenschaftler lassen sich zahlreiche neue Fragestellungen ableiten. "Warum ist eine hyperploide Zelle so anfällig für den Zelltod? Ist diese Fehlentwicklung auch in anderen Organen als dem Gehirn nachweisbar? Gibt es unter Umständen schädliche Einflüsse auf Mutter und Kind in der Schwangerschaft, die zu der Entwicklungsstörung des Hirns führen?" nennt Thomas Arendt nur ein paar mögliche Forschungsansätze. Schnelle Antworten allerdings werde es nicht geben, warnt er vor übertriebenen Hoffnungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Universität Leipzig&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-1715030379143083749?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/1715030379143083749/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=1715030379143083749' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1715030379143083749'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1715030379143083749'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/08/alzheimer-als-folge-von.html' title='Alzheimer als Folge von Hirnentwicklungsstörung?'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-2514446392125692756</id><published>2010-08-22T11:01:00.000-07:00</published><updated>2010-08-22T11:03:45.263-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depression'/><title type='text'>Depressionen und Diabetes</title><content type='html'>Berlin, August 2010 – Menschen mit Depressionen haben ein erhöhtes Risiko, an der Zuckerkrankheit Typ-2-Diabetes mellitus zu erkranken. Aber auch eine bestehende Diabetes-Erkrankung erhöht das Risiko, eine Depression zu entwickeln. Kommen beide Erkrankungen zusammen, potenzieren sich die negativen Folgen für Lebensqualität und Lebensdauer der Betroffenen. diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) fordern deshalb eine bessere psychologische Betreuung von Diabetikern.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erhöhte Risiko von Diabetikern, an Depressionen zu erkranken und die negativen Auswirkungen beim Vorliegen beider Erkrankungen sind durch Studien gut belegt. Diese addieren sich nicht nur, sie potenzieren sich: Im Vergleich mit Diabetikern ohne Depressionen leiden depressive Diabetiker elf Mal häufiger unter Komplikationen an den kleinen Blutgefäßen. Die Gefahr von Schädigungen an den großen Gefäßen, die zu Durchblutungsstörungen oder Herzinfarkt führen können, ist um das 2,5-Fache erhöht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jede chronische Erkrankung kann das Risiko für eine Depression oder depressive Verstimmungen erhöhen. Die negativen Folgen sind bei Diabetes jedoch besonders hoch: Eine erfolgreiche Behandlung des Diabetes erfordert die aktive Mitarbeit des Patienten. „Depressionen stellen hierbei ein große Barriere dar, da sie sowohl die Motivation zur Behandlung als auch die Durchführung der Therapiemaßnahmen nachhaltig erschweren“, betont Mit-Autor PD Dr. Bernhard Kulzer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Psychologie und Verhaltensmedizin der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) und Geschäftsführer des Forschungsinstitutes der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM), in einer aktuellen Veröffentlichung. Damit steige die Gefahr von Spätkomplikationen des Diabetes wie Verlust des Augenlichts, Fußamputation oder Dialysepflicht. Auch die Schwankungen im Blutzucker, die bei vielen Diabetikern auftreten, belasten die Betroffenen emotional. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umgekehrt haben Menschen mit Depressionen ein erhöhtes Risiko an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken. Das liegt zum einen daran, dass die Depression die Risikofaktoren Übergewicht und Bewegungsmangel verstärkt. Außerdem ist die psychische Erkrankung selber ein unabhängiger Risikofaktor: Depressive Störungen können mit einem stressbedingten Anstieg der Kortisolwerte im Blut einhergehen. Dieses Hormon fördert die sogenannte Insulinresistenz, das heißt das körpereigene Insulin ist vorhanden, führt aber nicht in ausreichendem Maße zum Einbau des Zuckers aus dem Blut in die Körperzellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;diabetesDE und DDG fordern deshalb, dass Menschen mit Depressionen gezielt auf einen Typ-2-Diabetes untersucht werden. Betroffene Diabetiker benötigen außerdem eine psychologische Betreuung, vor allem zu Beginn der Erkrankung, und wenn erstmals Spätkomplikationen auftreten. Ein Verzicht auf eine psychologische Betreuung verschlechtert nicht nur Lebensqualität und Lebensdauer der Diabetiker. Eine fehlende Intervention macht die Krankheit wahrscheinlich auch teurer. US-Studien belegen, dass die Kosten für die Behandlung von depressiven Diabetespatienten um ein Vielfaches höher liegen als bei Diabetikern ohne Depression.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Deutsche Diabetes Gesellschaft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-2514446392125692756?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/2514446392125692756/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=2514446392125692756' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2514446392125692756'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2514446392125692756'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/08/depressionen-und-diabetes.html' title='Depressionen und Diabetes'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-4624303091630535527</id><published>2010-08-14T15:22:00.000-07:00</published><updated>2010-08-14T15:25:03.151-07:00</updated><title type='text'>Psychische Erkrankungen</title><content type='html'>08.2010 Psychische Krankheiten steigen bei Jüngeren überdurchschnittlich stark an&lt;br /&gt;Die DAK schlägt Alarm: Vor allem bei jungen Erwachsenen sind psychische Erkrankungen in den vergangenen zwölf Jahren überproportional gestiegen. Dies zeigt eine Langzeit-Analyse der DAK-Gesundheitsreporte, in denen die ärztlichen Krankschreibungen der erwerbstätigen Versicherten dargestellt werden. &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Krankheitsfälle durch psychische Leiden haben sich bei den 20- bis 29-jährigen Frauen seit 1997 weit mehr als verdoppelt (plus 143 Prozent). Zum Vergleich: Der Anstieg bei den berufstätigen Frauen aller Altersgruppen lag bei 107 Prozent. Bei den Männern zeigt sich die gleiche Entwicklung. Die 25- bis 29-Jährigen wiesen in den vergangenen zwölf Jahren 124 Prozent mehr Fälle auf. Insgesamt stiegen bei allen berufstätigen Männern die Krankheitsfälle um 97 Prozent. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Immer mehr junge Menschen reagieren offensichtlich mit psychischen Problemen auf ihre Anforderungen im schulischen, beruflichen und privaten Umfeld“, kommentiert Diplom-Psychologe Frank Meiners von der DAK die Entwicklung. „Die zunehmende Belastung durch Stress führt offenbar schon bei jungen Erwachsenen zu immer mehr Krankschreibungen aufgrund von Depressionen oder Ängsten“, so Meiners weiter. Neben dem alltäglichen Stress hinterlassen in dieser Altersgruppe auch Alkoholkonsum und Mobbing in der Schule ihre Spuren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Auffassung der DAK ist es wichtig, psychische Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und angemessen zu behandeln, um einer Chronifizierung vorzubeugen. Psychische Krankheiten sind meistens Langzeiterkrankungen, die auf verschiedenen Ebenen behandelt werden – etwa mit Medikamenten, Psychotherapie und Lebensstiländerung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle DAK &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-4624303091630535527?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/4624303091630535527/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=4624303091630535527' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4624303091630535527'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4624303091630535527'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/08/psychische-erkrankungen.html' title='Psychische Erkrankungen'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-7824376779275348855</id><published>2010-08-08T09:48:00.000-07:00</published><updated>2010-08-08T09:50:12.960-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Angst-Panik-Phobie'/><title type='text'>Angst vor Kaffee</title><content type='html'>05.08.2010 Nicht alle Menschen vertragen Kaffee; bei einigen kann das Koffein sogar Angstsymptome auslösen. Verantwortlich dafür ist eine kleine Variante im Erbgut. Ihre Wirkung kann durch regelmäßigen Kaffeegenuss jedoch abgemildert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaffee ist und bleibt das Lieblingsgetränk der Deutschen. 1,3 Milliarden Tassen haben sie nach Angaben des Deutschen Kaffeeverbands im vergangenen Jahr getrunken. Oder anders ausgedrückt: Im Durchschnitt hat sich jeder Deutsche 150 Liter Kaffee übers Jahr verteilt schmecken lassen. &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was Getränke wie Kaffee und Tee, aber auch Cola und Kakao weltweit so beliebt macht, ist vor allem ihre anregende Wirkung. Die macht anderen Menschen allerdings zu schaffen: Sie verspüren nach dem Genuss von koffeinhaltigen Getränken Herzrasen, Schweißausbrüche, Unruhezustände und Einschlafstörungen; viele von ihnen erleben auch eine unbestimmte Angst. Gerade Patienten, die an einer Angsterkrankungen leiden, trinken deswegen häufig keinen Kaffee mehr oder reduzieren den Konsum. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Würzburger Wissenschaftler unter der Leitung des Psychiaters Professor Jürgen Deckert haben mit einer Arbeitsgruppe um Peter Rogers von der Universität Bristol jetzt herausgefunden, dass das Ausmaß der Ängstlichkeit auch von der Regelmäßigkeit des Kaffeegenusses abhängt. Über ihre Arbeit berichtet die Fachzeitschrift Neuropsychopharmacology in ihrer neuesten Ausgabe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Veränderungen im Erbgut sind der Auslöser &lt;br /&gt;Veränderungen im Erbgut sind dafür verantwortlich, dass manche Menschen mit Angst auf eine Tasse Kaffee oder Tee reagieren. „Wir konnten zeigen, dass eine Variante im Gen des Adenosin-A2A-Rezeptors eine wichtige Rolle in diesem Prozess spielt“, sagt Jürgen Deckert. Normalerweise dockt der Botenstoff Adenosin in bestimmten Bereichen des Gehirns an diesen Rezeptor an und löst damit eine beruhigende Reaktion aus. Ist das Rezeptor-Gen jedoch verändert, kann Koffein das Adenosin verdrängen und somit dessen beruhigende Wirkung verhindern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür müssen die Betroffenen das veränderte Gen allerdings sowohl auf dem väterlichen als auch auf dem mütterlichen Chromosom tragen. „Wir haben in einer Untersuchung an freiwilligen Probanden in Kooperation mit der Arbeitsgruppe von Harriet de Wit von der Universität Chicago festgestellt, dass nur die Probanden, die auf dem langen Arm beider Chromosomen 22 jeweils die gleiche Genvarianten besaßen, auf eine mittlere Dosis von Koffein mit Angst reagierten“, sagt Deckert. Dieser Effekt war – genauso wie die anregende Wirkung von Koffein – vorübergehend; mit der Zeit ließ er nach und war nach einigen Stunden komplett abgeklungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf die Dosis kommt es an &lt;br /&gt;Die Angstreaktion trat allerdings nur dann auf, wenn die Versuchspersonen eine mittlere Dosis von Koffein zu sich nahmen – nämlich 150 Milligramm, das entspricht in etwa zwei Tassen Kaffee. Bei einer niedrigeren Dosis (50 Milligramm) reagierte keine der Versuchspersonen mit Angst, bei einer hohen Dosis (400 Milligramm) hingegen zeigten alle Versuchspersonen eine erhöhte Ängstlichkeit – so das Ergebnis einer weiteren Untersuchung mit Wissenschaftlern der Universität Chicago. Die genetische Variation ist also nur im mittleren Dosisbereich für die Entwicklung von Angst relevant. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das Ergebnis überrascht nicht. Ähnliche Verläufe findet man auch in anderen Bereichen“, sagt Deckert. Ein Beispiel: Bei einem Liebesfilm fürchtet sich normalerweise kein Zuschauer, bei einem Horrorfilm jeder. Bei der „mittleren Dosis“ – einem Krimi – verspüren nur diejenigen Angst, die dafür empfindlich sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Regelmäßiger Konsum macht unempfindlich &lt;br /&gt;Wer einmal mit Angst auf Kaffee reagiert, muss dies aber nicht sein Leben lang tun. „Wir sind in unserer jüngsten Untersuchung zusammen mit Peter Rogers von der Universität Bristol der Frage nachgegangen, ob sich die Höhe des täglichen Koffeinkonsums der Probanden auf den Geneffekt auswirkt“, sagt Deckert. Dabei zeigte sich: Bei Menschen, die regelmäßig eine mittlere oder hohe Dosis Koffein zu sich nahmen, ist der Geneffekt schwächer. Mit anderen Worten: „Wahrscheinlich kann sich die anlagebedingte Unverträglichkeit bei schrittweiser Steigerung der Dosis und regelmäßigem Konsum zurückbilden“, sagt der Mediziner. Deckert wertet das Ergebnis dieser Untersuchungen als weiteren Beleg dafür, wie komplex Gen-Umwelt-Interaktionen sein können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zusammenhang mit Angsterkrankungen &lt;br /&gt;Dieselbe genetische Variante, die zu einer erhöhten Ängstlichkeit nach dem Genuss von Koffein führt, konnten die Würzburger Forscher in Zusammenarbeit mit Forschern der Universität Bonn um Markus Nöthen bereits vor einigen Jahren als genetische Risikovariante für Angsterkrankungen identifizieren. Alleine kann sie jedoch wohl nicht die Ursache einer Angsterkrankung sein. „Hier braucht es sicher zusätzlich Umweltfaktoren wie beispielsweise den Genuss von Koffein oder traumatische Lebensereignisse“, so Jürgen Deckert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Versuchspersonen gesucht&lt;br /&gt;Diese komplexen Interaktionen von Koffein und anderen indirekt auf den Adenosin-A2A-Rezeptor einwirkenden Substanzen werden zur Zeit von den Würzburger Forschern in Kooperation mit einer Münsteraner Arbeitsgruppe um Katharina Domschke im Rahmen des Sonderforschungsbereiches SFB TRR 58 „Furcht, Angst, Angsterkrankungen“ untersucht. Dafür werden noch freiwillige Teilnehmer gesucht. Die Probanden sollten gesund und zwischen 18 und 65 Jahre alt sein. Sie können sich bei Interesse melden unter T: (0931) 312687 oder E-Mail: mega@psychologie.uni-wuerzburg.de. “ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Universität Würzburg&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-7824376779275348855?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/7824376779275348855/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=7824376779275348855' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7824376779275348855'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7824376779275348855'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/08/angst-vor-kaffee.html' title='Angst vor Kaffee'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-8776691093571571989</id><published>2010-07-31T05:07:00.000-07:00</published><updated>2010-07-31T05:10:43.483-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Familie und Erziehung'/><title type='text'>Was bedeutet wirklich ein Kind "zu verwöhnen"?</title><content type='html'>Kindern Kleinigkeiten abzunehmen geschieht häufig aus Zeitdruck oder Bequemlichkeit heraus. Eltern tun ihrem Nachwuchs damit aber keinen Gefallen. Denn Dinge selbst zu übernehmen, stärkt das Vertrauen der Kleinen in ihre eigenen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Komm, ich mache dir schnell noch die Jacke zu", sagt die Mutter zärtlich im Flur zu Nele - ohne, dass die Fünfährige auch nur einen Versuch unternommen hätte, den Reißverschluss selbst zu schließen. Eine Alltagsszene - im Graubereich zwischen liebevoller Zuwendung und Verwöhnung. Doch wo hört das eine auf, wo fängt das andere an? Und geht es beim Verwöhnen nicht eigentlich nur um das bedingungslose Erfüllen von Wünschen? Keineswegs, sagen Erziehungsexperten, und raten dringend dazu, Kinder eigene Erfahrungen machen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geht es um Verwöhnung, drängt sich zunächst ein Gedanke auf: Kinder werden überhäuft mit Geschenken, zu Weihnachten oder zum Geburtstag oder eben auch einfach nur zwischendurch. IPod, Markenjeans und trendy Tasche - was andere in der Schulklasse haben, muss der eigene Nachwuchs auch bekommen. Jeder Wunsch wird erfüllt, manchmal sogar, bevor er geäußert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch das Materielle ist nur ein Aspekt. "Von Verwöhnen kann man auch sprechen, wenn Eltern zu viel behüten und ihren Kindern nichts zutrauen", sagt Frauke Worbs vom Kreisverband Stormarn (Schleswig-Holstein) des Deutschen Kinderschutzbundes. Der Psychotherapeut und Erziehungsberater Jürgen Detering in Bremervörde definiert weiter: "Kinder werden auch dann verwöhnt, wenn sie Lebensaufgaben, die sie eigentlich lösen könnten, nicht bewältigen müssen." Wenn Mama und Papa ihnen das Leben also so organisieren, dass sie selbst wenig zum Gelingen des Alltags beitragen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau das aber passiert nach Ansicht von Erziehungsexperten häufig. "Kindern wird heute zu viel abgenommen", sagt Trudi Kühn in Düsseldorf, Mitherausgeberin und Trainerin des STEP-Elternprogramms. Aus ihren Kursen weiß sie, dass sich fast alle Eltern selbstständige, verantwortungsvolle und selbstbewusste Kinder wünschen. "Mütter und Väter sollten sich in ihrem Alltag deshalb immer fragen: Erreiche ich diese Ziele mit meiner Erziehung?" So sei es eben nicht förderlich, dem Kind immer die vergessene Sporttasche hinterherzutragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Alltag ist voll von Situationen, die Eltern dazu verleiten, Dinge "mal schnell zu regeln". Gerade Momente unter hohem Zeitdruck - zum Beispiel morgens - stellen eine häufige Falle dar: den Pullover überziehen, das Brot schmieren, die Schuhe schnüren. "Wir müssen den Kindern mehr Zeit lassen, Dinge selber zu machen und sie gegebenenfalls auch langsamer zu machen", rät Detering. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben hohem Zeitdruck können aber auch Bequemlichkeit, ein schlechtes Gewissen oder das Bedürfnis, gebraucht zu werden, Gründe für übermäßiges Verwöhnen der Kinder sein. Und auch die elterliche Unfähigkeit, Konflikte auszutragen, spielt oft eine Rolle. Indem Mutter oder Vater nervenaufreibenden Auseinandersetzungen aus dem Wege gehen, verwöhnen sie sich in gewisser Weise selbst, sagt Detering.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die möglichen Folgen für die Kinder halten die Erziehungsfachleute für bedenklich. "Verwöhnung ist entwicklungsfeindlich, weil sie Kinder nicht trainiert, für den Alltag und das Leben wichtige Dinge zu erlernen", sagt der Therapeut Detering. Damit werde eine Chance vertan, dass sich Kinder Selbstbewusstsein und Durchhaltevermögen aneignen. "Denken Sie daran, wie stolz kleine Kinder sind, wenn sie etwas selbst machen. Diesen Stolz gilt es zu wecken und zu fördern", sagt er. Denn nur so bekommt ein Kind einen Eindruck von seinen eigenen Kräften und Fähigkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Eltern bedeutet dies aber, dass sie loslassen und ihren Kindern die Möglichkeit geben müssen, aus Konsequenzen zu lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trudi Kühn beobachtet immer wieder eine typische Reaktion von Eltern, etwa wenn das Kind ein Glas umgestoßen hat: "Sie schimpfen, wischen den Saft dann aber selber auf." Besser sei es, den Nachwuchs zu bitten, sich einen Lappen zu holen und das Unglück zu beseitigen. "So lernen Kinder gleichzeitig, dass sie einen Fehler auch wieder beheben können." Damit erlebten sich Kinder als selbstwirksam - und das wiederum stärke das Selbstbewusstsein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht genug verwöhnen kann man Kinder allerdings mit Zeit und emotionaler Zuwendung, sagt Frauke Worbs. Die Sozialpädagogin weiß aus Gesprächen, dass die Diskussionen über das Thema "Verwöhnen" viele Eltern auch verunsichern. Worbs empfiehlt Eltern deshalb, sich von dem bedrohlichen Gedanken "...sonst wird mein Kind unselbständig" ein wenig zu lösen. "Eltern sollten sich darüber klar werden, was ihnen in der Erziehung wichtig ist und auf dieser Basis Entscheidungen treffen", rät sie. Das gebe ihnen Kraft, Regeln durchzusetzen, und den Kindern Sicherheit und Kontinuität. Und die wiederum sind eine gute Grundlage, um selbstständig und selbstbewusst zu handeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Gesundheitsportal Apotheken&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-8776691093571571989?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/8776691093571571989/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=8776691093571571989' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8776691093571571989'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8776691093571571989'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/07/was-bedeutet-wirklich-ein-kind-zu.html' title='Was bedeutet wirklich ein Kind &quot;zu verwöhnen&quot;?'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-6206739501107947915</id><published>2010-07-21T12:39:00.000-07:00</published><updated>2010-07-21T12:47:57.178-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Angst vor sozialem Abstieg</title><content type='html'>Folgend eine Studie des Deutschen Instituts für Japanstudien. Wobei: Wenn man es nicht wüsste, könnte man sich in Teilen ähnliche Studienergebnisse wohl auch in unserer Gesellschaft vorstellen.Sozialer Abstieg, Altersarmut, Schwinden der Mittelschicht. Themen auch in Deutschland&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.07.2010  Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Japanstudien&lt;br /&gt;Über gut drei Jahrzehnte waren Ungleichheit und Armut in Japan als Themen fast vollständig ausgeblendet, jetzt wird die Zunahme unsicherer Lebensverhältnisse vielfach diskutiert. Ein Land, das sich bisher als homogene Mittelschichtgesellschaft wahrnahm, fühlt sich gespalten. Die Mitte der Gesellschaft ist dabei plötzlich kein Thema mehr. Sie scheint vielmehr gegenüber der Sorge, zu den sozialen Verlierern zu gehören, in den Hintergrund zu treten. &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass ein solcher Abstieg schnell tragisch enden kann, führen zahlreiche Medienberichte über Working Poor und Net Cafe Nanmin fast täglich vor. Entsprechend zeigen Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage des Deutschen Instituts für Japanstudien (DIJ) im September 2009, dass das Bewusstsein für soziale Entsicherung hoch ist: 89 Prozent der Befragten meinen, dass soziale Notlagen gegenwärtig zunähmen. &lt;br /&gt;Das Risiko des sozialen Abstiegs wird aber nicht nur bei anderen gesehen. Große Teile der Bevölkerung fühlen sich persönlich bedroht: 72 Prozent fürchten, ihr gegenwärtiges Einkommen nicht halten zu können. 65 Prozent der Erwerbstätigen schließen ihren beruflichen Abstieg in naher Zukunft nicht aus. Darüber hinaus gehen 85 Prozent davon aus, im Alter ihre Ansprüche deutlich senken zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hoher Anteil subjektiv Armer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Blick auf die objektive finanzielle Situation zeigt, dass solche Ängste nicht unbegründet sind: Gut die Hälfte (52 Prozent) geben an, keine Rücklagen für schlechte Zeiten zu haben. „Eine plötzliche Krankheit oder auch allein ein Schulausflug der Kinder - unvorhersehbare Ausgaben führen da schnell zu finanziellen Engpässen“, erklärt Carola Hommerich, Soziologin am DIJ und verantwortlich für die Studie: „Über die Hälfte der Befragten empfindet es als ständige Gratwanderung mit dem Geld zurechtzukommen, dass monatlich zur Verfügung steht.“ 42 Prozent der Befragten, so Hommerich, bezeichnen sich gar als arm. &lt;br /&gt;Ein solch hoher Anteil subjektiv Armer ist nicht direkt mit der objektiven relativen Armutsrate vergleichbar, die im Oktober 2009 erstmals von der japanischen Regierung veröffentlicht wurde und bei 15,7 Prozent lag. Dennoch verdient er Beachtung, denn er zeugt von erlebten finanziellen Einbußen und Verunsicherung. Auch in der in der DIJ-Befragung verwendeten Kategorisierung ordnen sich zwar noch 74 Prozent der Japaner in der Mitte der Gesellschaft ein (Abb. 1). Im Vergleich zu vor 10 Jahren haben aber 37% subjektiv einen sozialen Abstieg erlebt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer aber hilft im Notfall? Die Erwartungen an den Staat sind eher gering. Nur 16 Prozent der Befragten vertrauen darauf, dass sie in einer Notsituation von einer staatlichen Institution unterstützt werden. Im Alter durch den Staat ausreichend abgesichert fühlen sich gerade einmal 7 Prozent. Insgesamt haben fast drei Fünftel Angst vor der Zukunft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vergleich mit anderen wichtiger als objektive Lage&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angst und Verunsicherung ziehen sich durch die ganze Gesellschaft: Die DIJ-Studie zeigt, dass nicht nur prekäre, sondern auch gut situierte Gruppen Angst vor finanziellen und sozialen Einbußen haben. Die Stärke der Angst vor sozialem Abstieg wird nicht maßgeblich durch die objektive Lage der Individuen beeinflusst. Stärker ist dagegen der Zusammenhang mit der subjektiven Schichtzugehörigkeit. Die Abstiegsangst ist größer, je niedriger man sich selber in der Gesellschaft einordnet. Aber auch diejenigen, die sich in der Mitte der Gesellschaft sehen, haben überdurchschnittlich hohe Abstiegsangst und gerade die untere Mitte bangt um ihre Zugehörigkeit zur Mittelschicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-6206739501107947915?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/6206739501107947915/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=6206739501107947915' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6206739501107947915'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6206739501107947915'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/07/angst-vor-sozialem-abstieg.html' title='Angst vor sozialem Abstieg'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-1803249583858138066</id><published>2010-06-20T14:34:00.000-07:00</published><updated>2010-06-20T14:39:50.288-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schule und Lernen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönlichkeit'/><title type='text'>Musikalische Bildung: Erzieherinnen fordern bessere Aus- und Weiterbildung</title><content type='html'>18.06.2010 Umfrage zur musikalischen Qualifikation von Erzieherinnen in NRW&lt;br /&gt;Die Ergebnisse sind alarmierend: Mehr als 60 Prozent der Erzieherinnen in Kindergärten fühlen sich im Bereich musikalische Bildung mittelmäßig bis schlecht ausgebildet und äußern entsprechend großen Fortbildungsbedarf. Dies ist ein Ergebnis der Umfrage, die das Kompetenzzentrum Frühe Kindheit der Stiftung Universität Hildesheim im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt hat. Befragt wurden 104 Fachschulen für Sozialpädagogik, 150 Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen sowie Hochschulen mit dem Studiengang der Elementarpädagogik.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Einschätzung der Erzieherinnen deckt sich mit Aussagen der Musiklehrkräfte, von denen sogar mehr als 80 Prozent den Fort- und Weiterbildungsbedarf ihrer Absolventinnen nach Beendigung der Ausbildung als hoch bzw. sehr hoch bewerten. Insbesondere wünschen sich alle Akteure höhere Kompetenzen für die musikalische Arbeit mit unter dreijährigen Kindern. Ebenso fordern sie, dass Erzieherinnen in der Kindergarten-Praxis ein Musikinstrument beherrschen und für ihre Arbeit mit den Kindern nutzen sollten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musik hat für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern eine große Bedeutung. "Gerade das gemeinsame Musizieren und Singen stärkt das Gemeinschaftsgefühl, fördert Kreativität und Toleranz", so Liz Mohn, stellvertretende Vorsitzende der Bertelsmann Stiftung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bertelsmann Stiftung setzt sich mit ihren Projekten zur Musikalischen Bildung dafür ein, dass jedes Kind möglichst früh mit einem qualifizierten musikalischen Angebot in Berührung kommt. Auf Basis der Erkenntnisse aus der Umfrage werden in einem neuen Projekt sowohl die Ausbildung als auch die Weiterbildung der Erzieherinnen in den Fokus gerückt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die Umfrage hat gezeigt, dass Kitas und Fachschulen die große Chance durchaus sehen, die Musik für die frühkindliche Entwicklung spielt", betont Dr. Ute Welscher, Leiterin der Projekte "Musikalische Bildung" bei der Bertelsmann Stiftung. "Dies steht jedoch im Widerspruch zu der niedrigen Bedeutung des Faches Musik an den Fachschulen und einschlägigen Studiengängen in Nordrhein-Westfalen. Hier muss sich dringend etwas ändern." Als Motor für emotionale, kognitive, motorische und soziale Bildungsprozesse unterstütze Musik die natürliche Entwicklung des Kindes. Sie leiste einen wichtigen Beitrag zur Integration aller Kinder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bertelsmann Stiftung und regionale Partner erarbeiten derzeit ein Qualifizierungskonzept für Ausbildung und Praxis in Ostwestfalen-Lippe. Es soll die Erzieherinnen befähigen, musikalische Aktivitäten zum alltäglichen Bestandteil im Kindergarten werden zu lassen. Der erste Baustein steht bereits: Ein gemeinsames Weiterbildungsangebot für Musiklehrkräfte an Fachschulen und erfahrene Erzieherinnen startet im Herbst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Bertelsmann-Stiftung&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-1803249583858138066?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/1803249583858138066/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=1803249583858138066' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1803249583858138066'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1803249583858138066'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/06/musikalische-bildung-erzieherinnen.html' title='Musikalische Bildung: Erzieherinnen fordern bessere Aus- und Weiterbildung'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-9198992855667757183</id><published>2010-06-20T14:29:00.000-07:00</published><updated>2011-02-02T10:14:13.020-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Probleme im Alter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Demenz-Alzheimer und Co.'/><title type='text'>Parkinson-Krankheit</title><content type='html'>18.06.2010 Eine wichtige Frage zur tiefen Hirnstimulation bei der fortgeschrittenen Parkinson-Krankheit ist nun geklärt: Zwei operative Varianten sind gleich gut geeignet, um Bewegungsstörungen wie auch nicht-motorische Symptome zu behandeln. Dies zeigt eine Vergleichsstudie mit 299 Patienten, die US-amerikanische Neurologen in der Juni-Ausgabe des New England Journal of Medicine veröffentlichten.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die US-Ärzte bestätigen mit ihrer Arbeit die Erfahrungen in Deutschland, wonach die hierzulande vorwiegend praktizierte Stimulation des Nucleus subthalamicus (STN) langfristig wirksam ist und zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität führt“, sagt Professor Günther Deuschl von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, einer der führenden Experten auf dem Gebiet der tiefen Hirnstimulation. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die tiefe Hirnstimulation ist die wichtigste Neuerung in der Therapie der fortgeschrittenen Parkinsonkrankheit seit der Entdeckung des Medikaments Levodopa vor nunmehr bald 40 Jahren“, so Deuschl. Sie ist in Deutschland für etwa 700 Patienten jährlich die letzte Hoffnung auf eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität. Weltweit haben rund 50.000 Menschen bisher von der Methode profitiert. Mit dem „Hirnschrittmacher“ kann die Bewegungs-verlangsamung oder das Zittern beseitigt werden. Viele Fragen zur optimalen Anwendung der tiefen Hirnstimulation (THS) seien aber noch offen. „Bislang war nie wissenschaftlich untersucht worden, ob einer der beiden Hauptzielpunkte im Gehirn (Nucleus subthalamicus oder Globus pallidus internus) besser geeignet ist als der andere. Diese wichtige Frage hat die neue Studie für den Zeitraum bis 2 Jahren nach der Operation beantwortet.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verglichen wurden in der doppelblinden Studie an 13 US-Kliniken 152 Patienten, denen beidseitig der innere Bereich des Globus pallidus (GPi) stimuliert wurde, mit 147 Patienten bei denen der „Hirnschrittmacher“ auf den subthalamischen Kern (STN) zielte. Dabei besserten sich die Bewegungsstörungen in beiden Gruppen innerhalb des zweijährigen Beobachtungszeitraumes gleich gut. Dies war sowohl an der Bewertungsskala UPDRS-III abzulesen, als auch an der Eigenbewertung durch die Patienten. So erlebten die Patienten vor der THS eine „gute motorische Funktion“ durchschnittlich nur 6,5 bis 7 Stunden täglich, am Ende der Studie aber 11,0 bis 11,4 Stunden am Tag. Behindernde Dyskinesien verringerten sich im Mittel von 4,0 bis 4,4 Stunden am Tag auf 1,2 bis 1,4 Stunden. Die Nebenwirkungen waren bei beiden Verfahren vergleichbar. Keines der beiden Zielgebiete hat diesbezüglich schlechter abgeschnitten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entscheidungshilfe für Ärzte und Patienten&lt;br /&gt;„Bezüglich der Besserung der Bewegungstörungen gab es keinen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Gruppen“, fasst der Leiter der Neurochirurgie am Medizinischen Zentrum der Universität von Nebraska in Omaha und Erstautor der Studie, Kenneth Follet, das Resultat zusammen. Während die Stimulation des STN zu einem geringeren Verbrauch an dopaminergen Arzneien führte, verringerten sich in der GPi-Gruppe depressive Symptome. Insgesamt habe man jedoch bei der Stimmung wie auch den kognitiven Fähigkeiten nur geringe Differenzen zwischen beiden Gruppen festgestellt, so Follet. Auch die Häufigkeit ernsthafter Nebenwirkungen war bei beiden Stimulationsverfahren mit etwas über 50 Prozent annähernd gleich groß. 99 Prozent dieser Ereignisse waren am Ende des Studienzeitraumes überwunden. „Ärzte und Patienten können auf beide Arten der THS vertrauen“, versichert Follet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Chancen und Risiken sind abzuwägen&lt;br /&gt;Nicht zu vernachlässigen sind aber auch die Risiken und Komplikationen bei der THS, so Deuschl. In einer großen deutschen Erhebung lag das Risiko für letale Komplikationen in Kliniken mit einer großen Zahl von Operationen unter 0,5 Prozent, permanente neurologische Defizite wurden bei 2 – 3 Prozent der Eingriffe beobachtet. Auch in der aktuellen US-Studie hatte es einen Todesfall infolge der Operation gegeben; ein weiterer Patient hatte Selbstmord begangen. „Hauptziel der Patientenauswahl ist es deshalb, diejenigen zu identifizieren, bei denen der erwartete Nutzen des Eingriffs größer ist als die eher geringen Risiken der Operation. Es spricht für die Methode, dass die neue amerikanische Studie die Ergebnisse einer deutschen Studie, die vor 4 Jahren publiziert wurde, bestätigt und erweitert hat. Die Behandlung wird damit immer fundierter“, erinnert Deuschl. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hintergrund Tiefe Hirnstimulation&lt;br /&gt;Prinzipiell kommen drei Kerngebiete des Gehirns für die elektrische Stimulation durch implantierte Elektroden in Frage, wenn nach vielen Jahren medikamentöser Behandlung die Symptome der Parkinson-Krankheit durch Medikamente nicht mehr ausreichend zu kontrollieren sind. Mittels einer stereotaktischen Operation platzieren Neurochirurgen dann feine Elektroden millimetergenau entweder in den Nucleus subthalamicus (STN), manchmal auch in den inneren Bereich des Globus pallidus (GPi) und in seltenen Ausnahmefällen in den Nucleus ventralis intermedius thalami (VIM). Das Steuergerät für die Elektroden hat etwa die Größe eines Feuerzeuges und wird meist unterhalb des Schlüsselbeines implantiert. Es kann von außen programmiert werden und muss – je nach Modell – alle paar Jahre ausgetauscht werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wisenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-9198992855667757183?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/9198992855667757183/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=9198992855667757183' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/9198992855667757183'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/9198992855667757183'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/06/parkinson-krankheit.html' title='Parkinson-Krankheit'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-5241318815555161474</id><published>2010-06-01T14:02:00.000-07:00</published><updated>2010-06-01T14:06:11.676-07:00</updated><title type='text'>Angst und Trauer statt Mutterglück</title><content type='html'>Jede zehnte Frau leidet nach der Geburt unter Angststörungen /&lt;br /&gt;Heidelberger Studie im Journal Acta Psychiatrica Scandinavica&lt;br /&gt;veröffentlicht&lt;br /&gt;Nach der Geburt nur Angst und Trauer statt Mutterliebe: Elf Prozent der Mütter leiden in den ersten drei Monaten nach der Geburt unter sogenannten postpartalen Angststörungen, sechs Prozent unter Depressionen. Dies hat eine Studie der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg mit 1.024 Frauen ergeben.&lt;br /&gt;Besonders betroffen waren dabei Frauen, die bereits vor der Geburt unter Ängsten und Depressionen litten. Die Ergebnisse sind im Oktober 2008 in der internationalen Fachzeitschrift Acta Psychiatrica Scandinavica veröf-fentlicht worden.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stimmungstiefs innerhalb der ersten Woche nach der Geburt sind nicht ungewöhnlich und vergehen in der Regel innerhalb von Stunden oder Tagen. &lt;br /&gt;Ganz anders postpartale Angststörungen oder Depressionen: Sie können unbehandelt über Monate oder Jahre anhalten, belasten die Familie und können die emotionale und kognitive Entwicklung des Kindes beeinträchtigen. Depressive Frauen sind nicht in der Lage, eine enge Bindung zu ihrem Kind aufzubauen, haben Angst, als Mutter zu versagen, sind traurig und reizbar; dazu kommen verschiedene körperliche Beschwerden von Kopfschmerzen bis zu Herzproblemen. Frauen mit Angststörungen sorgen sich so stark um Kind und Zukunft, dass sie den Alltag kaum mehr bewältigen können, unter Panikattacken oder Raumangst leiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Heidelberger Studie begleitete das Team der Mutter-Kind-Einheit an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Profes-sor Dr. Christoph Mundt) unter der Leitung von Dr. Corinna Reck Mütter, die zwischen 2003 und 2005 in Heidelberg oder Darmstadt entbunden hatten, die ersten drei Monate nach der Geburt. Dazu nahmen die Mütter von der zweiten bis zur zwölften Woche nach der Geburt alle zwei Wochen an einem Telefonin-terview teil oder füllten spezielle Fragebögen aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Auswertung zeigte, dass neben den Gefühlen von Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit, die charakteristisch für eine Wochenbettdepression sind, auch viele Frauen von starken Ängsten nach der Geburt berichten; im Raum Heidelberg sind etwa elf Prozent der Frauen von diesen Ängsten betroffen. 18 Prozent der Frauen mit Angststörungen litten zusätzlich unter postpartalen Depressionen. Zudem waren hauptsächlich die Frauen gefährdet, die bereits zuvor unter depressiven Verstimmungen oder Ängsten gelitten hatten: Nur zwei Prozent der betroffenen Mütter hatten vor der Geburt noch nie Depressionen, etwa vier Prozent erlebten nach der Geburt zum ersten Mal starke Ängste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz zur Wochenbettdepression gibt es nur wenige Untersuchungen zu den Folgen einer Angsterkrankungen nach der Geburt eines Kindes: Daher untersucht das Team der Mutter-Kind-Einheit der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg derzeit in einer Studie, wie die kindliche Entwicklung und frühkindliche Stressreaktionen durch die Angsterkrankung der Mütter beeinflusst werden. Weitere Studien widmen sich Ursachen und Risikofaktoren, der Früherkennung und der gemeinsamen Behandlung von Mutter und Kind bei postpartalen Depressionen und Angststörungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Universitätsklinikum Heidelberg&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-5241318815555161474?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/5241318815555161474/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=5241318815555161474' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5241318815555161474'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5241318815555161474'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/06/angst-und-trauer-statt-muttergluck.html' title='Angst und Trauer statt Mutterglück'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-1384139847841991765</id><published>2010-05-17T10:47:00.000-07:00</published><updated>2010-05-17T10:52:01.922-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Familie und Erziehung'/><title type='text'>Das Kind als Autokunde</title><content type='html'>17.05.2010 Sicher, bezahlt wird das neue Auto immer noch von Papa oder Mama, aber bei der Entscheidung über Marke, Modell und Ausstattung wird Kindern und Jugendlichen von den Eltern eine wachsende direkte und indirekte Mitsprache eingeräumt. Das fand die Diplom-Kauffrau Julia Herwix bei einer Untersuchung am Kompetenzzentrum Frau und Auto der Hochschule Niederrhein heraus. Eltern würden sich für diejenigen Autos entscheiden, in denen sich ihre Kinder wohl fühlen, so die junge Marktforscherin, die ihre Recherchen in ihrer Diplomarbeit zusammenfasste. Sie ist jetzt als Band 6 der Schriftenreihe des Kompetenzzentrums erschienen und liefert der Branche einen wertvollen Überblick über eine Käufergruppe mit Wachstumspotenzial. &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn obgleich die Zahl der Elternpaare in Deutschland in den nächsten Jahren sinkt, steigt die Pkw-Nachfrage von Eltern an. Das sagt die Leiterin des Kompetenzzentrums, die Mönchengladbacher Professorin Dr. Doris Kortus-Schultes voraus. Einer der Gründe dafür sei die Forderung von Arbeitgebern nach möglichst uneingeschränkt mobilen Mitarbeiterinnen, ein anderer die veränderten Freizeitaktivitäten von Kindern. Sie wollen oder müssen nicht nur zu Kindergarten und Schule chauffiert werden, sondern auch zum Fußballplatz, zum Musikunterricht oder in die Ballettschule.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Autohändler tritt die „Zielgruppe Eltern“ selten alleine auf, sondern wird in der Regel von einer zweiten Zielgruppe begleitet: der Zielgruppe Kind. Deren Einfluss variiert mit dem Alter, wobei Sicherheit in jedem Alter die absolut größte Bedeutung hat. Bei den ein- bis siebenjährigen Kindern kommen funktionale Kindersitze, der unkomplizierte Transport des Kinderwagens und ausreichend Platz für Pampers, Babysachen und Spielzeug dazu. Kinder zwischen 8 und 13 Jahren schauen nach Unterhaltungselektronik und eigenen USB- und Radio-Anschlüssen für gemeinsame Langstreckenfahrten, während Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren sich meistens persönlich und ganz handfest in die Kaufverhandlungen einschalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bestätigen auch die Autoverkäufer, die von Julia Herwix befragt wurden. Die Jugendlichen werden regelmäßig in das Beratungsgespräch einbezogen, ihnen werden Probefahrten und Fahrtrainings angeboten, da sie das Auto in der Regel später auch mit nutzen. Zwar dürfen sie bei der Innenausstattung und der Option einer Klimaanlage mitentscheiden, nicht jedoch bei der Motorleistung und technischen Details. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den Verkauf eines Pkw könne es nur förderlich sein, wenn man die Kinder für sich gewinne, sagen die Verkäufer. Ein indirekter Einfluss werde ausgeübt, wenn sich Kinder für ein Modell ganz besonders interessierten, den Innenraum erkundeten und dann später begeistert den Eltern davon erzählten. Kinder entschieden generell auch beim Auto stark nach visuellen Eindrücken, wobei die Farbe besondere Bedeutung habe. Auch ganz junge Kinder können hier bereits einen direkten Einfluss auf den Autokauf nehmen, berichtete ein Verkäufer. Ein Elternpaar ließ seinem Dreikäsehoch völlig freie Hand bei der Farbwahl der „Familienkutsche“. Resultat: Ein quietschgelbes Spaßmobil. Damit drehte sich der Spieß um: Nicht beim Vorfahren an der Schule, sondern beim Einparken vor der Firma droht hier „Peinlichkeitsalarm“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-1384139847841991765?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/1384139847841991765/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=1384139847841991765' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1384139847841991765'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1384139847841991765'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/05/das-kind-als-autokunde.html' title='Das Kind als Autokunde'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-4620946381189498191</id><published>2010-05-05T14:52:00.000-07:00</published><updated>2010-05-05T14:54:50.694-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sucht'/><title type='text'>Kaufsucht als Krankheit</title><content type='html'>Psychologische Studie der Universitäten Köln, Düsseldorf und Münster soll Aufschluss über ihre Ursachen geben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aktuelle Werbeslogans wie „Mai ist das billig“, „Schnäppchen satt“ oder „20 Prozent auf alles“ animieren viele Menschen zum Kauf. Einkaufen ist zwar eine beliebte Freizeitbeschäftigung, doch für manche Verbraucher entwickelt sich das Einkaufen zu einer Sucht. &lt;br /&gt;Laut einer Berechnung der Techniker Krankenkasse leiden rund 800.000 Menschen in Deutschland unter Kaufsucht. Kaufsuchtgefährdet seien rund vier Millionen Deutsche, also knapp fünf Prozent.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für eine umfangreiche psychologische Untersuchung der Universität zu Köln, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Westfälischen-Wilhelms-Universität in Münster und der Christoph-Dornier-Stiftung für Klinische Psychologie sucht die Doktorandin Sinje Meiners Personen, die Schwierigkeiten auf Grund ihres Kaufverhaltens haben und an dieser Studie teilnehmen möchten. Ihr Doktorvater an der Universität zu Köln, Professor Alexander Gerlach vom psychologischen Department der Humanwissenschaftlichen Fakultät, und ihr Doktorvater Professor Reinhard Pietrowsky vom Institut für Experimentelle Psychologie der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität werden die Studie leiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ziel der Studie ist es, mehr über die Ursachen und Faktoren der Kaufsucht zu erfahren. „Über Kaufsucht ist noch viel zu wenig wissenschaftlich bekannt - das erschwert die Hilfe für Betroffene sehr“ sagt Professor Alexander Gerlach vom psychologischen Department der Humanwissenschaftlichen Fakultät. Die Ergebnisse könnten die Entwicklung weiterer Behandlungsmöglichkeiten unterstützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaufsüchtige Menschen haben einen starken Drang zu kaufen. Sie kaufen wesentlich häufiger und mehr als sie sich zuvor vorgenommen haben. Sie kaufen sich zudem Dinge, die sie sich eigentlich gar nicht leisten können oder gar nicht brauchen. Finanzielle Probleme und Auseinandersetzungen innerhalb der Familie oder mit Freunden sind oft die Folge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Informationen zur Studie, zur Teilnahme und zu den Fragebögen gibt es im Internet unter: www.unipark.de/uc/pathologischeskaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-4620946381189498191?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/4620946381189498191/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=4620946381189498191' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4620946381189498191'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4620946381189498191'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/05/kaufsucht-als-krankheit.html' title='Kaufsucht als Krankheit'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-1638495328960434737</id><published>2010-04-21T14:35:00.000-07:00</published><updated>2010-04-21T14:43:57.212-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depression'/><title type='text'>Grübeltherapie hilft gegen Depressionen</title><content type='html'>13.04.2010 RUB( Ruhr-Universität Bochum)-Psychologen testeten neue Behandlung &lt;br /&gt;Studienteilnehmer werden weiterhin gesucht &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zermürbendes Grübeln ist häufig Symptom von Depressionen und begünstigt Rückfälle, wenn die Depression überwunden schien. Eine neue Therapie gegen das Grübeln, die am Zentrum für Psychotherapie der RUB geprüft wird, hilft: 80 Prozent der bislang behandelten Patientinnen und Patienten grübeln auch sechs Monate nach der Therapie weniger, gewinnen Kontrolle über ihr Grübeln und gaben an, sehr zufrieden zu sein. Weitere Teilnehmer werden noch gesucht: Interessentinnen und Interessenten, die depressive Phasen erlebt haben und noch unter einer Restsymptomatik leiden, können sich unter Tel. 0234/32-22323 informieren und einen Termin für ein erstes Gespräch vereinbaren. Die Gruppentherapie findet wöchentlich insgesamt elf Mal statt.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Prozess des Grübelns stoppen&lt;br /&gt;„Warum gerade ich? Wieso bin ich nie richtig zufrieden mit dem, was ich tue? Warum gelingt es mir nicht, mein Leben in den Griff zu kriegen? Was hat das zu bedeuten, dass mein Chef mich gestern so komisch angeguckt hat?“ … Sich von solchen Gedanken loszureißen, die zu keiner Lösung führen, fällt vielen Betroffenen schwer. Je länger sie grübeln, desto schlechter wird ihr Selbstwertgefühlt, desto düsterer erscheinen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die neue Gruppenbehandlung an der Ruhr-Universität unterstützt Patienten darin, die grüblerische Auseinandersetzung mit sich selbst zu überwinden. Es geht darum, Möglichkeiten aufzuzeigen, die Aufmerksamkeit selbst zu lenken, selbst zu entscheiden, worauf man sich konzentrieren will. Außerdem werden positive Annahmen über das Grübeln bewusst gemacht und hinterfragt, etwa die Annahme, das Grübeln würde helfen, Probleme zu lösen. „Wir setzen uns im Gegensatz zu anderen Therapien mehr mit dem Prozess des Grübelns selbst auseinander als mit den Inhalten der Grübelei“, erklärt Dr. Tobias Teismann, der die Behandlungsstudie gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrike Willutzki leitet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Patienten sind sehr zufrieden&lt;br /&gt;Bislang wurden 40 Patienten in die Behandlungsstudie aufgenommen. Erste Analysen zeigen, dass sich bei ca. 80% der behandelten Patienten die depressive Symptomatik deutlich gebessert hat. Die ersten Patienten wurden drei und sechs Monate nach Abschluss der Behandlung auf depressive Beschwerden untersucht. Die Verbesserung der Stimmung, des Selbstwertgefühls und des Antriebs erwies sich als über das Behandlungsende hinaus stabil. Daneben gaben 78% der Befragten zum Therapieende und in den Nachuntersuchungen an, dass es zu einer bedeutenden Reduktion grüblerischen Nachdenkens gekommen sei und sie an Kontrolle über ihre Grübeleien gewonnen haben. Gefragt, wie sehr ihnen die Behandlung genutzt habe, gab schließlich die überwiegende Mehrzahl der Patienten an, sehr zufrieden mit den Erfolgen zu sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hintergrundinformation: Depressionen&lt;br /&gt;Mindestens vier Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Depressionen, mindestens zwei Drittel davon sind Frauen. Betroffene sind über längere Zeit fast ständig niedergeschlagen, können kaum noch Freude oder Genuss erleben und ziehen sich oft von Familie und Freunden zurück. Grübeln, Selbstzweifel und Schuldgefühle gehören genauso zur Depression wie Appetitmangel, Schlafstörungen, Antriebsmangel und ein ständiges Gefühl von Erschöpfung und Müdigkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;    &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Weitere Informationen   &lt;br /&gt;Dr. Tobias Teismann, Zentrum für Psychotherapie der Ruhr-Universität, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-24915&lt;br /&gt;Tobias.Teismann@rub.de&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-1638495328960434737?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/1638495328960434737/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=1638495328960434737' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1638495328960434737'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1638495328960434737'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/04/grubeltherapie-hilft-gegen-depressionen.html' title='Grübeltherapie hilft gegen Depressionen'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-2209098528334818838</id><published>2010-04-14T14:17:00.000-07:00</published><updated>2011-02-02T10:14:13.022-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Probleme im Alter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Demenz-Alzheimer und Co.'/><title type='text'>Grüner Tee und Alzheimer</title><content type='html'>14.04.2010 Substanz EGCG in grünem Tee macht giftige Plaques bei Alzheimer unschädlich&lt;br /&gt;Die Substanz EGCG (Epigallocatechin-3-gallate) in grünem Tee kann giftige Eiweißablagerungen, wie sie zum Beispiel bei der Alzheimerschen Erkrankung auftreten, unschädlich machen. Die Substanz bindet zunächst an die faserigen Eiweißablagerungen und wandelt sie in ungiftige und damit für die Nervenzellen harmlose, kugelige Eiweißaggregate um. Diese können dann von den Nervenzellen abgebaut werden. Das haben Forscher aus der Nachwuchsgruppe von Dr. Jan Bieschke und der Forschungsgruppe von Prof. Erich Wanker des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch in Versuchen im Reagenzglas und in Zellkulturen festgestellt &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gefährlichen Eiweißablagerungen entstehen in einem mehrstufigen Vorgang über die Ansammlung verschiedener Vorstufen durch Proteinfehlfaltung. Sie sind für die Nervenzellen giftig und verursachen ihren Untergang. Proteinfehlfaltung gilt als Ursache der Alzheimer Krankheit, von Parkinson sowie auch von Chorea Huntington. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In ihren Versuchen hatten die MDC-Forscher toxische Eiweißablagerungen in Zellen eingebracht, die ein Modell für molekulare Prozesse der Alzheimerschen Erkrankung bilden. Die Zellen zeigten daraufhin einen geringeren Stoffwechsel, außerdem war ihre Zellhülle weniger stabil, beides Anzeichen für eine Schädigung durch die Plaques. Diese Effekte verschwanden nach Behandlung mit EGCG und die Zellen konnten die toxischen Eiweißablagerungen abbauen. Die Forscher konnten damit erstmals den Mechanismus der Inaktivierung im Detail aufklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Besondere bei der Inaktivierung ist dabei, so die Forscher, dass die giftigen Eiweißablagerungen nicht aufgelöst, sondern durch EGCG direkt in ungiftige Ablagerungen umgewandelt werden. Damit können während des Prozesses keine kleineren Bruchstücke der Eiweißablagerungen entstehen. Diese stehen im Verdacht, besonders giftig für Nervenzellen zu sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;EGCG kann auch Bildung giftiger Eiweißablagerungen verhindern&lt;br /&gt;Die Studie schließt an Arbeiten an, in denen die Forscher der Arbeitsgruppe Wanker gefunden hatten, dass EGCG die Bildung giftiger Ablagerungen im Vorfeld verhindern kann. Dabei bindet die Substanz in einer sehr frühen Phase direkt an die noch ungefalteten Eiweiße und verhindert damit deren Fehlfaltung. Das gilt für verschiedene Erkrankungen, die auf Proteinfehlfaltung zurückgehen. So hatten 2006 und 2008 Dr. Dagmar Ehrnhöfer und Dr. Bieschke zeigen können, dass EGCG die Bildung giftiger Ablagerungen in Modellen für Chorea Huntington sowie für die Alzheimersche und Parkinsonsche Erkrankung verhindert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-2209098528334818838?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/2209098528334818838/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=2209098528334818838' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2209098528334818838'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2209098528334818838'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/04/gruner-tee-und-alzheimer.html' title='Grüner Tee und Alzheimer'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-2105425116952392466</id><published>2010-04-05T08:09:00.000-07:00</published><updated>2010-04-05T08:26:52.326-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft und Technik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schmerz/Schmerztherapie'/><title type='text'>Worte fügen Schmerzen zu</title><content type='html'>26.03.2010 Psychologen der Universität Jena zeigen, dass verbale Reize unser Schmerzgedächtnis aktivieren&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Achtung, jetzt piekst es gleich." Nicht nur Kindern, auch vielen Erwachsenen wird nach dieser Ankündigung beim Arzt ziemlich mulmig. Und sobald die Nadel der Spritze die Haut berührt, ist der stechende Schmerz auch schon deutlich zu spüren. "Nach einer solchen Erfahrung reicht es dann bei der nächsten Impfung schon aus, sich allein das Bild der Nadel ins Gedächtnis zu rufen, um unser Schmerzgedächtnis zu aktivieren", weiß Prof. Dr. Thomas Weiß von der Friedrich-Schiller-Universität Jena.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie der Psychologe und sein Team jetzt erstmals in einer Studie zeigen konnten, sind es jedoch nicht nur schmerzhafte Erfahrungen und Assoziationen, die unser Schmerzgedächtnis alarmieren. "Auch verbale Reize führen in den entsprechenden Hirnarealen zu einer Aktivierung", so Prof. Weiß. Sobald wir Worte hören wie "quälend", "zermürbend" oder "plagend", werden im Gehirn genau die Regionen aktiviert, in denen wir Schmerzen verarbeiten. Das konnten die Psychologen der Uni Jena mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT) beobachten. In ihrer Studie haben sie untersucht, wie gesunde Probanden Worte verarbeiten, die mit dem Empfinden von Schmerzen assoziiert sind. Um auszuschließen, dass die beobachteten Reaktionen allein auf einem negativen Affekt beruhen, bekamen die Studienteilnehmer neben den Schmerz-Worten auch andere negativ besetzte Worte - etwa "angsteinflößend", "widerlich" oder "eklig" - zu hören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wir haben unseren Probanden dabei zwei Aufgaben gestellt", erläutert Maria Richter, Doktorandin in Weiß' Arbeitsgruppe. "In einem ersten Versuch ging es darum, dass sich die Versuchspersonen zu den Worten eine entsprechende schmerzhafte Situation vorstellen", so die Jenaer Psychologin. Bei der zweiten Aufgabe hörten die Probanden die Worte, während sie durch eine Denkaufgabe abgelenkt wurden. "In beiden Fällen haben wir eine deutliche Aktivierung der Schmerzmatrix im Gehirn durch die schmerz-assoziierten Worte festgestellt", so Maria Richter. Andere negativ besetzte Worte aktivierten diese Regionen dagegen nicht. Auch bei neutralen und positiv besetzen Worten ließen sich keine vergleichbaren Aktivitätsmuster feststellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Diese Befunde zeigen, dass allein schon Worte unser Schmerzgedächtnis aktivieren können", macht Prof. Weiß deutlich. Dass wir schmerzhafte Erfahrungen in unserem Schmerzgedächtnis speichern, sei biologisch sinnvoll, da es uns ermöglicht, schmerzenden Erlebnissen, die potenziell eine Bedrohung für Leib und Leben sind, künftig aus dem Wege zu gehen. "Unsere Ergebnisse legen jedoch zusätzlich nahe, dass verbalen Reizen eine bisher unterschätzte Bedeutung zukommt", so Weiß. So stellt sich für die Psychologen nun vor allem die Frage, welche Rolle die verbale Auseinandersetzung mit Schmerzen für Patienten mit chronischen Schmerzen spielt. "Diese Patienten sprechen sehr häufig über ihr Schmerzempfinden, etwa mit ihrem behandelnden Arzt oder dem Physiotherapeuten", sagt Maria Richter. Möglicherweise verstärkten diese Gespräche die Aktivität der Schmerzmatrix im Gehirn und führten so zu einer Verstärkung der empfundenen Schmerzen. Dies wollen die Psychologen der Jenaer Universität nun in einer weiteren Studie klären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und bis diese Ergebnisse vorliegen, könne es jedenfalls nichts schaden, nicht zu häufig über Schmerzen zu reden. Dann ist vielleicht auch die nächste Spritze nicht mehr so schmerzhaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-2105425116952392466?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/2105425116952392466/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=2105425116952392466' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2105425116952392466'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2105425116952392466'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/04/worte-fugen-schmerzen-zu.html' title='Worte fügen Schmerzen zu'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-8419954616870290037</id><published>2010-03-25T09:38:00.001-07:00</published><updated>2010-03-25T09:43:41.716-07:00</updated><title type='text'>Broschüre:Kinder im Stress</title><content type='html'>Passend zum letzten Artikel hier noch ein Link. Die Techniker-Krankenkasse bietet interessierten Eltern eine kleine Broschüre im PDF-Format zum Thema "Kinder und Stress" an. &lt;br /&gt;Was bedeutet Stress, wie reagieren Kinder und was hilft? &lt;br /&gt;Eine kurze Einführung in dieses interessante Thema.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier der entprechende Link: &lt;a href="http://www.tk-online.de/centaurus/servlet/contentblob/48670/Datei/2214/TK-Broschuere-Kinder-und-Stress.pdf"&gt;"Kinder und Stress"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-8419954616870290037?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/8419954616870290037/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=8419954616870290037' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8419954616870290037'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8419954616870290037'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/03/broschurekinder-im-stress.html' title='Broschüre:Kinder im Stress'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-3239597149887492088</id><published>2010-03-10T13:01:00.000-08:00</published><updated>2010-03-10T13:07:38.000-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder:Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stress'/><title type='text'>Stress bei Kindern</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/S5gJqSXG1AI/AAAAAAAAAow/Czv1KojVbk4/s1600-h/Kinder-Stress+Technikerkrankenkasse.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 275px; height: 180px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/S5gJqSXG1AI/AAAAAAAAAow/Czv1KojVbk4/s400/Kinder-Stress+Technikerkrankenkasse.jpg" border="0" alt="Stress bei Kinder.Foto:TechnikerKrankenkasse"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447114371392525314" /&gt;&lt;/a&gt; Körperlich und seelisch wirkt Stress bei Kindern und Jugendlichen wie bei Erwachsenen auch: Der Körper mobilisiert alle Reserven, um mit Problemsituationen fertig zu werden. Dauert der Stress an, ohne dass er bewältigt wird, hat das körperliche und seelische Folgen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stress-Symptome bei Kinder und Jugendlichen reichen von einfachen Störungen wie Gereiztheit oder Unruhe über psychosomatische Beschwerden bis hin zu heftigen emotionalen Problemen. Auch aggressives Verhalten kann eine Folge von Stress ein. Als kurzzeitige Reaktionen auf aktuelle Ereignisse, wie beispielsweise eine schwere Klassenarbeit, ist das völlig normal. Problematisch wird es erst, wenn die Symptome länger anhalten.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Kinder fühlen sich unter Stress einfach unwohl, sind nervös oder ängstlich. Andere ziehen sich zurück, sitzen gelangweilt und teilnahmslos herum, leiden unter Appetit-, Schlaf- und allgemeiner Lustlosigkeit sowie Kopf-, Bauchschmerzen oder Übelkeit. Häufige Anzeichen sind auch Reizbarkeit, Unruhe und Aggressivität. Solche Stressreaktionen bei Kindern und Jugendlichen treten bei etwa 20 Prozent der Kinder auf.&lt;br /&gt;Sie machen sich Sorgen, fühlen sich unglücklich oder niedergeschlagen, haben Ängste oder verlieren das Selbstvertrauen. Fast jedes fünfte Kind zwischen sieben und 13 Jahren leidet unter emotionalen Problemen. Bei Jugendlichen zwischen 14 und 17 sind es etwas weniger, aber immer noch über 15 Prozent. Das zeigen 2007 veröffentlichte Ergebnisse des vom Robert-Koch-Institut in Berlin durchgeführten Kinder- und Jugendgesundheitssurveys. Die Experten befragten in dieser Studie die Eltern von rund 14.400 Kindern und Jugendlichen in ganz Deutschland. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann das nicht&lt;br /&gt;Die Forscher fragten auch die Kinder und Jugendlichen selbst. Das Ergebnis: Rund 20 Prozent der Jugendlichen zwischen elf und 17 Jahren trauen sich wenig zu und stehen dem Leben pessimistisch gegenüber. Ebenso viele fühlen sich von der Familie nicht ausreichend unterstützt. Damit fehlen diesen Jugendlichen viele der Schutzfaktoren gegen Stress, die ihnen helfen würden, den Herausforderungen in ihrem Alter gelassener zu begegnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stress tut weh&lt;br /&gt;Viele Kinder und Jugendliche klagen über wiederholte psychosomatische Beschwerden. Der Marburger Entwicklungspsychologen Professor Dr. Arnold Lohaus befragte etwa 2000 Schüler. Jeder fünfte Jugendliche gab an, in der der letzten Woche mehrmals Kopfschmerzen gehabt zu haben. Auch Unkonzentriertheit, Schlaflosigkeit und Unruhe sind unter Jugendlichen weit verbreitet. Mehr als 40 Prozent der Jugendlichen fühlten sich mehrmals in der Woche erschöpft, zehn Prozent klagten über Einsamkeit. Wut und Ärger sind für viele ein fast täglicher Begleiter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teufelskreise&lt;br /&gt;Die verschiedenen Stressreaktionen treten selten allein auf. So können starke emotionale Reaktionen zu Denkblockaden führen, die das Stresserleben noch zusätzlich steigern. Manche Kinder werden aggressiv und reagieren destruktiv. Sie fallen in der Gruppe auf, weil sie ständig stören. Andere wiederum ziehen sich in sich selbst zurück. Sie erzählen wenig und wirken antriebslos. Beide Reaktionen können längerfristig den Effekt haben, dass die sozialen Beziehungen beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Können Kinder und Jugendliche dagegen gut mit Stress fertig werden, sind auch Phasen größerer Belastung eher eine Herausforderung und können sogar Energien freisetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle: Mit frdl. Genehmigung Techniker Krankenkasse TK&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-3239597149887492088?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/3239597149887492088/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=3239597149887492088' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/3239597149887492088'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/3239597149887492088'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/03/stress-bei-kindern.html' title='Stress bei Kindern'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/S5gJqSXG1AI/AAAAAAAAAow/Czv1KojVbk4/s72-c/Kinder-Stress+Technikerkrankenkasse.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-5683286499650370822</id><published>2010-02-27T10:35:00.000-08:00</published><updated>2010-02-27T10:38:21.640-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesundheit allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft und Technik'/><title type='text'>Den Gedanken auf der Spur</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/S4lmL5R-S3I/AAAAAAAAAoo/8xfoCPvOjBs/s1600-h/gedanken+uni+w%C3%BCrzburg.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/S4lmL5R-S3I/AAAAAAAAAoo/8xfoCPvOjBs/s400/gedanken+uni+w%C3%BCrzburg.jpg" border="0" alt="Bild: Uni Würzburg"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442993979194755954" /&gt;&lt;/a&gt; Wenn ein Patient nicht mehr mit seiner Umwelt kommunizieren kann, verfügt er trotzdem noch über Bewusstsein? Und welche Technik könnte ihm dabei helfen, seine Wünsche und Gedanken zu äußern? Diese Fragen will ein neuer Forschungsverbund beantworten, den die Psychologin Andrea Kübler koordiniert.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Studie hat vor wenigen Wochen erst für Furore gesorgt: Ärzte der Universitäten Lüttich und Cambridge hatten 54 Patienten mit eingeschränktem Bewusstsein untersucht und dabei festgestellt, dass immerhin fünf von ihnen nach einiger Übung in der Lage waren, ihre Gehirnaktivität so zu steuern, dass sie mit Hilfe eines Computers Fragen mit „Ja“ und „Nein“ beantworten konnten. Dabei waren zwei von ihnen zuvor als komatös – also ohne Bewusstsein – eingestuft worden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Es ist leider so, dass bei Patienten, mit denen wir auf regulären Wegen nicht mehr kommunizieren können, ein hohes Maß an Fehldiagnosen über den Grad ihres Bewusstseins gestellt wird“, sagt Andrea Kübler. Kübler ist Professorin für Interventionspsychologie an der Universität Würzburg. Im Mittelpunkt ihrer Forschung stehen seit einigen Jahren Menschen, die nach einem Unfall oder wegen einer Krankheit nicht mehr sprechen und sich bewegen können, die sich deshalb aus eigener Kraft nicht mehr mitteilen können. Kübler entwickelt und testet unter anderem Techniken, mit deren Hilfe diese Patienten wieder Kontakt mit ihrer Umwelt aufnehmen können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Forschungsprojekt &lt;br /&gt;Diese Arbeit kann sie jetzt in einem europaweiten Forschungsprojekt vertiefen, das von der EU in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 2,9 Millionen Euro gefördert wird. Nach Würzburg werden davon rund 400.000 Euro fließen. Daran beteiligt sind Einrichtungen aus Italien, Belgien, Großbritannien, Österreich, Frankreich und den Niederlanden. Leitung und Koordination liegen in der Hand von Andrea Kübler. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das Projekt verbindet zwei Forschungsrichtungen, die bislang voneinander getrennt waren“, erklärt die Psychologin. Teil Eins besteht darin, eine Art „Werkzeugkiste“ zu entwickeln, mit deren Hilfe Klinikpersonal einfach und mit größtmöglicher Sicherheit feststellen kann, ob ein Patient noch über Bewusstsein verfügt oder ob ihm dieses fehlt. Wie dieses Werkzeug aussehen kann, steht schon fest: „Man präsentiert dem Patienten bestimmte Töne in Kombination mit verschiedenen Anweisungen und kontrolliert die Reaktion seiner Hirnströme“, erklärt Kübler. Die gemessene Reaktion lässt dann Schlüsse über den Grad des Bewusstseins zu. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neu ist dieses Verfahren nicht – „in den Kliniken ist es aber bisher noch nicht angekommen“, sagt Andrea Kübler. Der Forschungsverbund hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, die Methode so zu verfeinern und zu verbessern, dass auch Laien damit arbeiten können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Rechner, der Gedanken liest &lt;br /&gt;Teil Zwei der Arbeit ergibt sich zwangsläufig aus Teil Eins: „Was machen wir, wenn wir einen Patienten entdecken, der tatsächlich noch über einen bestimmten Grad an Bewusstsein verfügt, sich aber nicht mehr äußern kann“, fragt die Psychologin. Ihm sollte idealerweise die Möglichkeit gegeben werden, trotzdem mit seinen Mitmenschen in Kontakt zu treten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Technik dazu gibt es; „Gehirn-Computer-Schnittstelle“ lautet das entsprechende Stichwort. Was ein wenig so klingt, als würde ein Rechner an das menschliche Gehirn angeschlossen und lese dann die Gedanken, ist in Realität ein bisschen komplizierter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Hilfe eines Elektroenzephalographs, der die Gehirnströme misst, und weiteren, bildgebenden Verfahren und mit Unterstützung von geeigneter Software können Menschen nach etwas Training alleine kraft ihrer Gedanken beispielsweise dem Computer einen Text diktieren, E-Mails schreiben oder im Internet surfen. Ja, sogar Bilder können sie mit dieser Technik „malen“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vereinfacht dargestellt funktioniert das nach dem Prinzip: Der Computer präsentiert dem Patienten beispielsweise eine Reihe von Buchstaben und erkennt anhand der Reaktion des Gehirns, auf welchen Buchstaben dieser seine Konzentration richtet. Oder: Für die Antwort „Ja“ stellt sich der Patient eine bestimmte Bewegung vor, etwa, dass er Tennis spielt. Will er „Nein“ sagen, muss er an seine Wohnung denken. Weil für Bewegung und räumliche Vorstellung im Gehirn unterschiedliche Areale aktiviert werden, kann der Computer erkennen, was gemeint ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bessere Diagnostik, einfache Technik &lt;br /&gt;„Unser Ziel ist es, diese Technik so zu vereinfachen, dass sie ohne großen Aufwand und hohen Schulungsbedarf zum Einsatz kommen kann“, sagt Andrea Kübler. Dann kann der Patient zwar nicht mehr umfangreiche Texte verfassen; die einfach strukturierte Gehirn-Computer-Schnittstelle erlaubt es ihm jedoch, auf Fragen mit „Ja“ und „Nein“ zu antworten. Und das kann im Krankenhaus schon eine große Hilfe sein – allein, wenn es darum geht, ob der Befragte unter Schmerzen leidet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wir werden im Rahmen unseres Forschungsprojekts sowohl die Diagnosemöglichkeiten als auch die Gehirn-Computer-Schnittstelle so aufbereiten, dass sie Ärzten, Pflegern, Angehörigen und Patienten an die Hand gegeben werden können“, fasst Andrea Kübler das Vorhaben für die kommenden drei Jahre zusammen. Am Ende soll damit die derzeitige Praxis der Diagnostik von nicht mehr zur Kommunikation fähigen Patienten verbessert sein. Gleichzeitig sollen diese Patienten bei einem entsprechenden Untersuchungsergebnis sofort eine Kommunikationsmöglichkeit erhalten können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Universität Würzburg&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-5683286499650370822?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/5683286499650370822/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=5683286499650370822' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5683286499650370822'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5683286499650370822'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/02/den-gedanken-auf-der-spur.html' title='Den Gedanken auf der Spur'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/S4lmL5R-S3I/AAAAAAAAAoo/8xfoCPvOjBs/s72-c/gedanken+uni+w%C3%BCrzburg.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-3591328932077219519</id><published>2010-02-15T10:22:00.000-08:00</published><updated>2010-02-15T10:35:29.602-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Psychologe: Karneval ist Rollenspiel nach Regeln</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/S3mTiiS-RSI/AAAAAAAAAog/fY-nHZT_y6o/s1600-h/masken+fotolia+Lovrencg.gif"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 250px; height: 166px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/S3mTiiS-RSI/AAAAAAAAAog/fY-nHZT_y6o/s400/masken+fotolia+Lovrencg.gif" border="0" alt="Bild:fotolia-lovrencg"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5438540246557803810" /&gt;&lt;/a&gt; Ein Interview von Deutschlandradio Kultur:&lt;br /&gt;Der Karneval ermöglicht Menschen, sich in einer anderen Rolle zu erleben und auszuprobieren, glaubt der Kölner Psychologe Wolfgang Oelsner. Zu Karneval könne man Unsinn machen, ohne sich vor den Konsequenzen zu fürchten. Wichtig sei aber, dass das närrische Treiben durch das Brauchtum reglementiert sei und somit Grenzen gesetzt werden.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Billerbeck: Die einen machen eine Paartherapie, um ihr Ehe- und Sexualleben wieder irgendwie in den Griff zu bekommen, die anderen gehen zum Karneval. In zwei Stunden beginnt in Köln der Rosenmontagszug und das ist für viele mehr als ein bloßes Kostümfest. Der Karneval ersetzt mühelos ein Beziehungsseminar, das sagt der Psychologe und Therapeut Wolfgang Oelsner und er hat auch ein Buch darüber geschrieben, warum Menschen den Karneval brauchen. Und mit ihm sprechen wir jetzt natürlich in der Karnevalshochburg Köln. Tag, Herr Oelsner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oelsner: Ja, guten Morgen und ein herzliches Alaaf!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Billerbeck: "Karneval ist ein Fest, bei dem erwachsene Menschen sich verkleiden und dann aus Scham darüber betrinken und dadurch wird es irgendwann lustig". Das hat Peter Richter gestern in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung geschrieben. Verkleiden Sie sich auch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oelsner: Ja, man geht als Kölner nicht ungeschminkt und nicht unverkleidet zum Zoch, das passt nicht, da würde man also auffallen, man wäre ein Exot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Billerbeck: Als was gehen Sie denn?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oelsner: Das kommt aufs Wetter an und meine Sehnsucht, eine andere Rolle zu spielen, die habe ich in vielen anderen Karnevalscampagnensessionen, wie man das hier nennt, schon ausleben können - was Zweckmäßiges, einen blauen Tünneskittel drüber, wo drunter viel passt, viel warme Pullover, vor allem heute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Billerbeck: Saufen, schunkeln, fremdgehen, das assoziieren karnevalsfreie Bundesländerbewohner mit dem Begriff Karneval. Verzeihen Sie einer Preußin die Frage: Warum brauchen wir den Karneval?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oelsner: Na ja, wenn wir mal diese negativen Dinge mal beiseite lassen, da können wir gerne noch drauf zu sprechen kommen, aber dieses Fest ermöglicht es uns Menschen, dass wir uns anders erleben können, uns und auch unsere Mitwelt. In einer anderen Rolle kann ich der Welt anders begegnen, vor allem ohne diese Sorge um die Verantwortung vor all dem, was ich sage. Alles, was ich sonst mache, ist ja eins zu eins mit realistischen Konsequenzen behaftet. Heute - es genügt eine Pappnase aufzusetzen, kann ich Unsinn machen und kann ganz andere Facetten in mir und bei meinen Mitmenschen mal herauskitzeln und auch mal erproben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Billerbeck: Das klappt ja nur, wenn die anderen auch eine Pappnase aufhaben, also wenn ich mir hier in Berlin, von wo wir senden, eine Pappnase aufsetzen würde, dann würden wahrscheinlich meine Mitmenschen sich kurz an die Stirn tippen und ansonsten weitergehen. Warum ist das bei Ihnen anders?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oelsner: Ja, genau, es ist das Phänomen der Masse. Karneval ist ein Fest aus der Gemeinschaft, also sich ein Clownskostüm überzustülpen und dann vor dem Fernsehen auf dem Sofa alleine "Mainz bleibt Mainz" anzuschauen, das ist eher krank, aber nicht lustig. Nein, das Kostüm, die Maske verlangt die Gemeinschaft, man will sich ja erproben in der Gemeinschaft, am Du, will die Reaktion austesten, will gucken, wie weit kann man gehen, verändert sich der Andere. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Sie werden es kaum glauben, wenn Sie jetzt in Köln wären, wären ungeschminkt am Straßenrand, stünden dort so als die preußische Journalistin, als die Sie sich gerade genannt haben, dann käme innerhalb von einer halben Stunde irgend jemand auf Sie zu, hakt Sie ein, schunkelt mit Ihnen, malt Ihnen vielleicht ein Herz auf die Wange, und was jetzt Ihnen vielleicht sehr komisch vorkommen mag, dass Sie sagen, um Himmels Willen, da fasst mich ein wildfremder Mensch an, in der Gemeinschaft, dort, wenn es nach diesen bestimmten Regeln auch läuft, kann das sogar schön sein und eine bestimmte Schwelle einen überwinden helfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Billerbeck: Sie haben es schon erwähnt, das Wort Regeln. Braucht dann auch so ein Ausraster vom Alltag wie der Karneval Regeln?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oelsner: Ja, aber natürlich! Schauen Sie, Karneval ist ein Fest, in dem liegen die Emotionen frei, man kann sogar sagen, die Triebe, also die Affekte liegen bloß. Das ist wie beim Fußball, beim Sport, da werden Emotionen geweckt und das ist auch wichtig, weil es alles Facetten sind, die zu unserem Menschsein dazugehören und die wir kennenlernen müssen, sei es, um sie zu bewältigen. Aber diese rauszulassen, nur ohne Regelwerk, das kann nicht gut gehen, das endet im Siff, in der Trunkenheit, in der Anarchie. Es braucht, wenn man so sagen will, diese Fliehkräfte der Triebwelt brauchen eine Zentripetalkraft, eine bindende Kraft und das sind die Regeln, die ja unimmanenten und ungeschriebenen Regeln des Brauchtums, die auch, wenn man mit dem Fest groß geworden ist, von den Karnevalisten auch eingehalten werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Billerbeck: Sie haben das Wort Triebe schon erwähnt. Wie regelt man denn das in einer Beziehung? Also so lange der Karneval läuft, kannst du machen was du willst, aber wie kehrt man dann danach wieder aufs normale Maß zurück?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oelsner: Nein, das sagt man ja auch nicht, das wird oft so wahrgenommen und das ist leider auch so das, was den Karneval in Misskredit bringt. Das ist ähnlich, als wenn Sie sagen würden, Fußball besteht aus Hooligans, die prügelnd und saufend durch die Straßen ziehen. Das gibt es leider, und es wäre töricht, das zu leugnen, aber Karneval ist viel mehr. Es ist ein Fest, in dem man die Regeln kennt, und… &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will ein Beispiel nennen. Wir haben ja in Köln einen Witz, der heißt dann so: Wenn die Leidenschaft zur Tür herein kommt, dann springt der Verstand aus dem Fenster. Aber Jung', pass auf, am nächsten Morgen klingelt es an der Türe und der Verstand will wieder rein, rechne damit. Das heißt, oder ein anders Bild, was in dieser Session gebraucht wurde, Willibald Pauels nennt es dann, der Büttenredner: Seitensprung ist nur als Anlauf gestattet, gesprungen wird zu Hause; oder, Appetit holen ja, aber gegessen wird zu Hause. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sind solche Metaphern, in denen man klar macht, ein Flirt, okay, auch sich mal erproben, auch mal ein Lächeln bei anderen Menschen, die man sich vielleicht sonst nicht so traut anzusprechen, aber das muss nicht im Bett enden. Das es dennoch geschieht, das ist etwas, es kommt erstens viel seltener vor, als es unterstellt wird, und zweitens oft bei den Menschen, die als, ich will jetzt nicht die Touristen damit beschimpfen, aber die ohne Gespür für dieses Regelwerk und ohne Bindung an das, was man hier so damit verbindet, das einfach mal so probieren und überrumpelt werden. Das kann passieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Billerbeck: Also die quasi ohne Sinn und Verstand Karneval feiern. Wie ist es denn nun mit der therapeutischen Wirkung für eine Beziehung, wenn man sich so eine Auszeit wie den Karneval gestattet?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oelsner: Ach, dieses Zitat von mir, das lautet eigentlich anders, es ersetzt nicht eine Beziehungstherapie, um Himmels Willen, die braucht es nach wie vor, aber es hilft manchmal, dass es gar nicht dazu kommen muss, weil man ausloten kann Facetten in sich selber, auch in der Beziehung, die man sonst so nicht kennt. Wir laufen ja nach bestimmten Mustern durch die Welt und es haben sich bestimmte Rollen eingeschliffen und diese andere Welt, die lebt im Urlaub gelegentlich auf. Da erleben Paare sich ja auch anders, deswegen knallt es ja auch manchmal im Urlaub oder es knallt mit Freunden, mit denen man gemeinsam in den Urlaub fährt, man lernt sich anders kennen und es ist ja wichtig, diese Facetten in das Leben hineinzuholen, die nicht dauernd nur zu verdrängen, dann können sie krankmachend sein. Aber sie immer nur rauszulassen, das ist in der Tat auch krank. Das heißt also, man öffnet mal die Türe so einen Spalt und guckt mal, wie es auch ist und geht dann damit um. Manchmal hält es ja auch über den Aschermittwoch hinaus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Billerbeck: Wenn aber nur ein Viertel, so hatte ich es am Anfang gesagt, der Deutschen Karneval feiert, das heißt ja, das Dreiviertel nicht feiern. Warum ist der Karneval eigentlich medial so präsent? Man kann ihm eigentlich in den Wochen davor gar nicht entgehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oelsner: Ja, das könnte auch sein Tod eines Tages bedeuten. Der ist ja nun deutlich medial überpräsent. Karneval ist nichts zum Konsumieren, Karneval ist etwas zum Gestalten, zum Feiern und wer ein Fest gestaltet, weiß auch, dass es Vorbereitung kostet und damit auch Mühe und Anstrengung. Vor der Lust liegt immer die Anstrengung. Und das will dieses Fest als Volksfest, als im Brauchtum verankertes Fest, auch vermitteln. Dass es medial so rüberkommt, nur mit den Highlights, das könnte in der Tat ein Todesstoß für das Fest mal werden und es gibt ja viele Bemühungen auch schon, da runterzufahren, das Ganze auch irgendwie zu entschleunigen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Secondhand Karneval bringt gar nichts. Es ist mal ganz lustig, das zu sehen, wie die das so machen, ich gucke mir das auch aus anderen Regionen am Fernsehen an, wie schön. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wichtig ist für mich, dass ich sehe, es gibt einen Archetypus, einen Archetypus von Sehnsucht der Menschen, gelegentlich wie die Kinder sich noch mal zu benehmen, ohne Scham zu empfinden. Also die Psychologen würden sagen, zu regredieren auf eine frühere Entwicklungsstufe, aber nicht in Gänze und nicht für alle Zeit, sondern für eine bestimmte Phase und dann singen wir Lieder mit was weiß ich, hörst du die Regenwürmer husten, oder mit Ballaballa oder Humtatätärä, solche lautmalenden Worte, das sind Ausflüge in die Kinderzeit, kleine Urlaube, die der Kulturbürger immer braucht, auch wenn er nicht im Rheinland lebt, die haben andere Rituale und andere Spielregeln dafür. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie es hören wollen: Es gibt im Norddeutschen einen Klub der Präriefreunde und dort begeht man unter dem Vorwand ethnologischer Studien eigentlich Cowboy- und Indianerspiele und hat dort seine kleine regressive Spielwiese und dieses Fest hier im Rheinland, im Brauchtum ritualisiert, gibt uns eine Spielwiese, damit umzugehen, aber unter einem bestimmten Regelwerk. Ich kann das nicht oft genug betonen: Triebe nur rauszulassen, ohne Regelwerk, endet im Siff und im Chaos, das braucht Zeit dafür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Billerbeck: Sie sind ja auch Kinderpsychologe, Sie haben schon eben erwähnt, dass Erwachsene während des Karnevals zum Kind werden auf eine bestimmte Weise. Wie erleben denn Kinder diesen Karneval, diese Auszeit von den Regeln des normalen Alltags?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oelsner: Ja, sehr zwiespältig, sehr ambivalent. Manchmal ängstigt das die Kinder. Es ist ja ein Phänomen, dass Kinder, die im Kostüm fotografiert werden, oft sehr ernst in die Kamera schauen. Kinder, wenn sie gesund groß werden, brauchen das eigentlich nicht. Sie brauchen nicht diese Flucht aus dem Alltag. Ein Kind, nehmen wir mal ein Kindergartenkind, darf doch alle 20 Minuten sagen, ich wäre jetzt mal der, du wärst mal der. Dieses So-tun-als-ob, Theater noch als Spiel in das Leben zu integrieren, das dürfen Kinder. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was Kinder aber am Fest lernen können und das ist das Schöne, dass sie auch damit groß werden, in den Schulen hier, dass sie in ein Brauchtum hineinwachsen, das ist bei uns nun mal der Karneval, das ist in anderen Regionen was anderes, aber zu spüren, übergreifend gibt es ein Phänomen, wo alle mitmachen, das ist für Kinder auch schön da reinzuwachsen. Es gibt auch so ein Stückchen Verwurzelung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-3591328932077219519?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/3591328932077219519/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=3591328932077219519' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/3591328932077219519'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/3591328932077219519'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/02/psychologe-karneval-ist-rollenspiel.html' title='Psychologe: Karneval ist Rollenspiel nach Regeln'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/S3mTiiS-RSI/AAAAAAAAAog/fY-nHZT_y6o/s72-c/masken+fotolia+Lovrencg.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-5347941007436715311</id><published>2010-02-15T09:27:00.000-08:00</published><updated>2010-02-15T09:43:15.848-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder Gesundheit'/><title type='text'>Deutschlands Kinder hören immer schlechter</title><content type='html'>Ein etwas älterer aber noch aktueller Artikel aus 2009 zum Thema Hörschäden bei Kindern und Jugendlichen. Die steigende Zahl von Hörschäden ist nicht verwunderlich, wenn man, neben anderen Belastungen,  die inzwischen übliche musikalische Dauerberieselung über MP3-Player, Handy oder IPod bedenkt. Wobei es hier nicht um das gelegentliche Hören lauter Musik geht, sondern eben die dauerhafte, gewohnheitsmäßige Berieselung mit "Lärm", der auch einen Gewöhnungseffekt verursacht, so dass eine übermäßige, gesundheitsschädliche Lautstärke irgendwann gar nicht mehr wahrgenommen wird. Und eine nicht akute sondern schleichende Schädigung der Ohren wird leider erst wahrgenommen, wenn schon ein erheblicher Gehörschaden eingetreten ist. &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Artikel: Deutschlands Kinder hören immer schlechter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kinder und Jugendliche in Deutschland hören immer schlechter. In den letzten Jahren ist die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die ein Hörgerät benötigen, um 38 Prozent angestiegen. Dies belegen aktuelle Daten der DAK. Konkret heißt das: Während im Jahr 2005 420 Kinder und Jugendliche zwischen 0 und 17 Jahren ein Hörgerät erhielten, wurden im vergangenen Jahr bereits 580 Versicherten unter 18 Jahren ein Hörgerät verschrieben. Ohrenärzte gehen davon aus, dass diese Entwicklung anhält: „In Zukunft werden immer mehr Kinder und Jugendliche unter einer bleibenden Hörschädigung leiden“, warnt HNO-Arzt und DAK-Experte Dr. Gernot Hermanussen. „Besorgniserregend ist, dass viele junge Menschen überhaupt nicht wissen, dass ein geschädigtes Hörvermögen nicht heilbar ist.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen hat fast jeder vierte Jugendliche in Deutschland einen nicht heilbaren Hörschaden. Sie hören so schlecht wie ältere Menschen. Hauptursache dafür ist meist zu laute Musik. Häufige Disko-Besuche, Pop-Konzerte und eine Dauerberieselung über Mini-Kopfhörer am Ohr können das Gehör unheilbar schädigen. Das Tückische an der Musik ist, dass Musiktöne angenehmer wahrgenommen werden als beispielsweise eine Kettensäge oder ein Presslufthammer. Das führt dazu, dass viele Jugendliche die Musik automatisch lauter stellen. „Wer jahrelang Musik mit Schalldruckpegeln über 100 Dezibel hört, schädigt die feinen Haarzellen im Innenohr so stark, dass am Ende eine bleibende Hörschädigung daraus wird“, erklärt HNO-Arzt Dr. Gernot Hermanussen. Alles, was über 85 Dezibel liegt, gilt per Gesetz bereits als „Lärmarbeitsplatz“. Diese Lautstärke erreicht beispielsweise ein LKW im Straßenverkehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer erst einmal einen Gehörschaden hat, muss sich auf unangenehme Einschränkungen im Alltag einstellen. Vier Prozent der Sechs- bis Siebenjährigen leiden nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bereits an einer so genannten Hochtonschwerhörigkeit, die durch laute Knalle von Spielzeugpistolen, Feuerwerkskörpern oder auch Trillerpfeifen verursacht wird. Vogelzwitschern und hohe Stimmen können diese Kinder nur noch schwer wahrnehmen. Später werden Unterhaltungen anstrengender und auch der Musikgenuss eingeschränkt. „Jugendliche mit einem Hörschaden, die beispielsweise Lehrer, Pilot oder Kfz-Mechaniker werden möchten, haben ebenfalls schlechte Karten“, so der DAK-Experte. „Sie könnten bereits an der medizinischen Eingangsuntersuchung scheitern.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Tag des Lärms am 29. April appelliert die DAK deshalb an alle Eltern, mit ihren Kindern über gehörschädigenden Lärm zu reden. Bereits in jungen Jahren sollten gerade junge Menschen ihre Ohren vor zu viel Krach schützen. Denn ist das Hördefizit erst einmal da, ist es bereits zu spät. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle DAK, 04.2009&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-5347941007436715311?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/5347941007436715311/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=5347941007436715311' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5347941007436715311'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5347941007436715311'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/02/deutschlands-kinder-horen-immer.html' title='Deutschlands Kinder hören immer schlechter'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-8587654144885590584</id><published>2010-02-13T10:40:00.000-08:00</published><updated>2010-02-13T10:42:31.470-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder:Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder Gesundheit'/><title type='text'>Thema Bettnässen</title><content type='html'>Bettnässen: Was Eltern wissen sollten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bettnässen ist bei Kindern und Jugendlichen häufiger, als man denkt. Allerdings redet niemand gerne darüber. Wer sich umfassend über dieses Thema informieren möchte, wird in diesem jetzt überarbeiteten Artikel fündig. Lesen Sie bei uns, wie sich die Kontrolle über die Blase entwickelt, welche Ursachen Bettnässen haben kann und wie es sich behandeln lässt. Wir sagen Ihnen außerdem, welche Methoden gegen das Bettnässen eher zweifelhaft sind. &lt;a href="http://www.gesundheitsinformation.de/index.34.de.html"&gt;Zum Artikel auf Gesundheitsinformation.de&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-8587654144885590584?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/8587654144885590584/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=8587654144885590584' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8587654144885590584'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8587654144885590584'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/02/thema-bettnassen.html' title='Thema Bettnässen'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-739837948531578385</id><published>2010-02-08T15:02:00.000-08:00</published><updated>2010-02-08T15:06:20.646-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder Gesundheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entspannungstechniken-Wellness'/><title type='text'>Medikamentöse Therapie und Fantasiereisen</title><content type='html'>Durham/ USA - In einer Studie haben US-Mediziner belegt, dass Medikamente zur Behandlung chronischer Bauchschmerzen bei Kindern drei Mal besser wirken, wenn die kleinen Patienten begleitend zur medikamentösen Therapie Entspannungsübungen und Fantasiereisen praktizierten.&lt;br /&gt;mehr unter &lt;a href="http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/01/fantasie-verstarkt-medikamentenwirkung.html"&gt;Grenzwissenschaft-aktuell&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-739837948531578385?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/739837948531578385/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=739837948531578385' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/739837948531578385'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/739837948531578385'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/02/medikamentose-therapie-und.html' title='Medikamentöse Therapie und Fantasiereisen'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-5673118354654649365</id><published>2010-01-31T10:19:00.000-08:00</published><updated>2010-01-31T10:32:45.323-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder:Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sport'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ADS-Hyperaktivität'/><title type='text'>Trommeln gegen Aggression und für Integration</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/S2XLP6dvmmI/AAAAAAAAAoY/XjPsju882uc/s1600-h/Trommeln+Uni+Chemnitz.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 180px; height: 120px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/S2XLP6dvmmI/AAAAAAAAAoY/XjPsju882uc/s400/Trommeln+Uni+Chemnitz.jpg" border="0" alt="Trommeln für die Wissenschaft.Foto TU Chemnitz Falk Bittner"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5432971999744858722" /&gt;&lt;/a&gt; 21.01.2010 Interdisziplinäres Team der TU Chemnitz startet weltweit erstes Forschungsprojekt zum Fitnesstrend "Drums Alive"&lt;br /&gt;"Wenn man sich die Kulturen von Naturvölkern auf der ganzen Welt anschaut, stellt man fest, dass Tanzen und Trommeln sehr natürliche und offenbar im Menschen veranlagte Verhaltensweise sind", sagt Peter Wright, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Sportmedizin/-biologie der TU Chemnitz. Diese beiden Bewegungsformen sind Teil des Fitnesstrends "Drums Alive", den die US-Amerikanerin Carrie Ekins erfunden hat. "Drums Alive breitet sich immer weiter aus - von Australien über Japan, die USA und Europa. In Bayern ist die Bewegungsform sogar schon in den Sportlehrplan aufgenommen", berichtet Wright. Probeweise sei sie in anderen Ländern auch schon im Mathematikunterricht eingesetzt worden. Forschungsseitige Grundlagen, die den Erfolg des Trends erklären, gebe es bisher jedoch noch keine.&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Lücke will ein interdisziplinäres Wissenschaftlerteam der TU Chemnitz schließen, um eine weitere Verbreitung von Drums Alive auf solide Beine zu stellen. Beteiligt sind die Chemnitzer Professuren Sportmedizin/-biologie, Sportsoziologie/-ökonomie, Sportpädagogik/-didaktik, Bewegungswissenschaft, Mediennutzung, Interkulturelle Kommunikation sowie Klinische Psychologie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Trommelsticks und ein Gymnastikball sind das benötigte Equipment für Drums Alive; vereint werden Elemente von Aerobic, Zirkeltraining, Tanz und Schlagzeug. "Wir werden den Einsatz dieser Form des Trommelns in der Therapie erforschen, wo sie zum Beispiel für die Arbeit mit Kindern mit dem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom ADHS sowie mit Depressionspatienten angewendet werden könnte", sagt Wright und ergänzt: "Außerdem betrachten wir die Einsatzmöglichkeiten in der Schule, im Aggressionsmanagement bei Jugendlichen und bei der Integration von Behinderten." 100 Probanden verschiedener Altersgruppen untersuchen die Forscher. Dabei bilden sie Gruppen aus 15 Personen, die jeweils in zwei Lehreinheiten Drums Alive trainieren, bevor in der Messungseinheit Puls und Laktatwerte der Probanden erfasst, ihr Atemgas analysiert, ihr subjektives Belastungsgefühl abgefragt sowie Aufmerksamkeits- und Konzentrationstests durchgeführt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Studie ist Teil des "Drumming Projects" der Professur Sportmedizin/-biologie der TU Chemnitz, zu dem auch die Untersuchung der körperlichen Belastung von Schlagzeugspielern gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-5673118354654649365?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/5673118354654649365/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=5673118354654649365' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5673118354654649365'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5673118354654649365'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/01/trommeln-gegen-aggression-und-fur.html' title='Trommeln gegen Aggression und für Integration'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/S2XLP6dvmmI/AAAAAAAAAoY/XjPsju882uc/s72-c/Trommeln+Uni+Chemnitz.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-1774862151114320723</id><published>2010-01-24T09:45:00.000-08:00</published><updated>2010-01-24T09:50:44.334-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Betreuung-Pflege-Soziales'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Probleme im Alter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Menschenwürdige Pflege hat Zukunft</title><content type='html'>21.01.2010 Festakt anlässlich der neuen Stiftungsprofessur „Gerontologische Pflege“ der Josef und Luise-Kraft-Stiftung und des neuen Studiengangs „Pflege dual“. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Die Katholische Stiftungsfachhochschule München (KSFH) hat am 20. Januar 2010 die neue Stiftungsprofessur „Gerontologische Pflege“ und den neuen Studiengang „Pflege dual“ mit mehr als 120 Gästen gefeiert. Grußworte sprachen Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer, Prälat Karl-Heinz Zerrle, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung „Katholische Bildungsstätten für Sozialberufe in Bayern“ und Dr. Harald Mosler, Stiftungsvorstand der Josef und Luise Kraft-Stiftung.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die neue Stiftungsprofessur wurde bereits zum 1. Oktober 2009 auf Initiative des Bayerischen Sozialministeriums an der KSFH ins Leben gerufen und von der Josef und Luise Kraft-Stiftung mit insgesamt 500 000 Euro und vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft mit 50 000 Euro finanziert. Auf die Professur wurde Prof. Dr. Bernd Reuschenbach berufen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Mit dem neuen ausbildungsintegrierenden Bacholerstudiengang „Pflege dual“ haben Studentinnen und Studenten nun die Möglichkeit, ein akademisches Studium mit einer beruflichen Ausbildung in einem Pflegeberuf zu verknüpfen. Seit dem Wintersemester 2009/2010 bietet die KSFH im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen zusammen mit Kooperationspartnern aus der Praxis den Studiengang „Pflege dual“ erstmals an.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;„Bei diesem Studiengang mit dem für Deutschland einzigartigen Profil ´Gerontologische Pflege´ in einem ausbildungsintegrierenden Bachelorstudiengang wird besonders der alte und alternde Mensch in den Mittelpunkt gestellt“, sagte Prof. Dr. Bernd Reuschenbach, der selbst eine Ausbildung zum Krankenpfleger abgeschlossen hat, auf dem Festakt. Der Studiengang „Plege dual“ ermögliche eine den gestiegenen Ansprüchen angemessene Ausbildung und solle sogleich das Berufsfeld der Altenpflege attraktiver machen. „Wir wollen eine Akademisierung ans Bett“, bekräftige Reuschenbach.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Laut dem Präsidenten der KSFH, Prof. Dr. Egon Endres, wird der Studiengang von den Studierenden bereits sehr gut aufgenommen. Mit 57 Plätzen seien bei weitem mehr Studienplätze vergeben worden als vorgesehen war. Die Nachfrage ist weiterhin sehr groß.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer sagte in Ihrem Grußwort: „Angesichts der demographischen Entwicklung und der immer komplexer werdenden Aufgaben und Anforderungen in der Pflege benötigen wir nicht nur mehr Pflegekräfte, sondern wir müssen sie auch in die Lage versetzen, diesen hoch anspruchsvollen Beruf souverän zu meistern. Wir brauchen allerdings keine abgehobenen Theoretiker am Pflegebett, sondern erfahrene Pflegeexperten, die Theorie und Praxis auf einen Nenner bringen.“ Im Vordergrund stehen immer der Mensch und das optimale Eingehen auf seine individuelle Situation als Pflegebedürftiger. Dass sich der Studiengang „Pflege dual“ der KSFH genau daran orientiere, zeigten die Studienschwerpunkte „Gerontologische Pflege“, „Palliativpflege“ und die „Begleitung Sterbender“. Haderthauer betonte: „Angesichts dieser Ausrichtung bin ich mir sicher, dass die Absolventinnen und Absolventen wesentlich dazu beitragen werden, eine würdevolle, wertschätzende und fachlich fundierte Pflege sicherzustellen und damit die Qualität der Pflege und vor allem auch die Attraktivität der Pflegeberufe zu verbessern.“&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Hintergrund:&lt;br /&gt;Nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes wird die Zahl der Pflegebedürftigen von derzeit knapp 2 Millionen auf 3 Millionen im Jahr 2030 ansteigen. Noch werden etwa zwei Drittel der Pflegebedürftigen in der häuslichen Umgebung unter der Mithilfe von Angehörigen versorgt. Aber der Anteil an Senioren, die Kinder oder Enkel haben, wird sinken. Daher werden viele der Pflegebedürftigen zukünftig in Pflegeheimen versorgt werden. Altenpfleger und Gesundheits- und Krankenpfleger stellen schon heute die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen dar. Im Bereich der Altenpflege sind derzeit knapp 800 000 Menschen beschäftigt. Für das Jahr 2050 wird ein Mehrbedarf von knapp 500 000 Pflegefachkräften erwartet. Die Einrichtung von pflegewissenschaftlichen Studiengängen an Fachhochschulen und Universitäten trägt wesentlich dazu bei, dass die Pflege den veränderten Anforderungen besser gerecht wird und die Professionalität des Berufsfeldes weiter steigt. Zugleich verbessert sich auch das Image der Pflege. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Katholische Stiftungsfachhochschule München&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-1774862151114320723?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/1774862151114320723/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=1774862151114320723' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1774862151114320723'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1774862151114320723'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/01/menschenwurdige-pflege-hat-zukunft.html' title='Menschenwürdige Pflege hat Zukunft'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-5126665875922946154</id><published>2010-01-19T14:16:00.000-08:00</published><updated>2010-01-19T14:19:43.360-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder:Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Familie und Erziehung'/><title type='text'>„Eltern müssen das letzte Wort haben.“</title><content type='html'>Interview mit dem Diplom-Psychologen Dietmar Langer von der Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Gelsenkirchen, über das „Abenteuer Pubertät"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Langer, Pubertät ist zwar keine Krankheit, dennoch kommt es massiven Umstellungen im Körper. Welche sind das?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diplom-Psychologe Langer: Mal abgesehen von den hormonellen Veränderungen, die ja hinlänglich bekannt sein dürften, wissen wir aus der aktuellen Hirnforschung, dass während der Pubertät im Gehirn durchaus enorme Umbauprozesse stattfinden. Das hatte man jahrzehntelang gar nicht so vermutet. Aber es kommt tatsächlich zu neuen synaptischen Verbindungen, was ja nichts anderes als "lernen" bedeutet. Früher dachte man, dass der Mensch sozusagen einen Pool an Verbindungen hat, die er sich im Rahmen der Schwangerschaft und frühen Kindheit zugelegt hat - und was nicht benutzt wird, baut sich dann allmählich ab. Das aber ist in der Pubertät dann doch anders. Hier kommt es zu einem Intelligenzschub, was neurologisch bzw. hirnphysiologisch auch messbar ist.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommen wir aber noch mal kurz zur hormonellen Umstellung, die ja in dieser Lebensphase nicht unwesentlich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diplom-Psychologe Langer: Keine Frage, in der Pubertät haben wir natürlich im Vordergrund die körperliche Entwicklung, die durch Hormone ausgelöst wird. In erster Linie spielt hierbei die Ausschüttung von Stresshormonen eine wichtige Rolle: Vieles, was bislang im Leben der Jugendlichen sicher schien, wird in der Pubertät auf die Probe gestellt. Sie kommen von einem Leben, das von Abhängigkeit geprägt war, nun in die Erwachsenenwelt, in der sie mehr und mehr auf sich allein gestellt sind. Die Jugendlichen sind damit körperlich und geistig unter Stress, und unter Stress ist nun mal niemand wirklich kooperativ. Aber man sollte es nicht darauf beschränken. Das ist ja nur der physiologische Ausdruck dessen, was sich auf vielen Ebenen verändert. Unter Stress schränkt sich natürlich auch die Konzentrationsfähigkeit ein, womit wir beim Thema Schule und dem Abfallen der Schulnoten wären. Im Schnitt gehen die Noten während der Pubertät ja um eine Zensur runter. Das ist erzieherisch nicht beeinflussbar. Dessen muss man sich bewusst sein. Man kann da als Eltern nur den Rahmen konstant halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das klingt für viele Eltern bestimmt eher ernüchternd, wenn sie eigentlich nur weitgehend untätig zusehen können und den Veränderungen freien Lauf lassen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diplom-Psychologe Langer: Na ja, völlig freien Lauf sollten sie ihren Kindern natürlich nicht lassen. Aber die Kinder brauchen die Eltern eher im Hintergrund. Das heißt wiederum, dass Eltern das nicht unbedingt persönlich nehmen dürfen, wenn die Mädchen zickiger werden oder die Jungs ihre Aggressionen austoben; das muss halt irgendwo hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sagt sich jetzt natürlich so leicht. Woran erkennen Eltern denn, dass das Verhalten ihres Kindes nun tatsächlich auf die Pubertät zurückzuführen und nicht etwa besorgniserregend ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diplom-Psychologe Langer: Das ist natürlich immer die Frage, ganz so einfach lässt sich das natürlich nicht erkennen. Sicherlich aber lässt sich so etwas über einen gewissen Zeitraum ablesen, über den Verlauf und über das Alter. Bei den Mädchen geht es im Schnitt im Alter von 10 Jahren los, bei den Jungs im Schnitt zwei Jahre später. Das ist sicherlich ein erster Marker, der darauf schließen lässt, dass ein Verhalten doch eher mit der Pubertät zu erklären ist. Ob nun aber doch eher eine schief gelaufene Erziehung daran schuld ist, lässt sich meist nur abschätzen, wenn das Verhalten chronisch wird. Das heißt, dass es über einen längeren Zeitraum in vielen Bereichen immer schlimmer wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was heißt in diesem Zusammenhang "über einen längeren Zeitraum"?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diplom-Psychologe Langer: Da reden wir schon über ein paar Monate, vielleicht so drei bis vier Monate.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Erzieher beobachten, dass die Pubertät immer früher einsetzt. Ist dem tatsächlich so? Oder sind wir als Gesellschaft da eigentlich nur sensibler für das Thema?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diplom-Psychologe Langer: Nein, das ist tatsächlich so. Die Pubertät setzt immer früher ein, weil wir auch immer früher aus der Kindheit herauskommen und schon eher gefordert werden, am Leben teilzunehmen. Die Grenze zwischen Kinder- und Erwachsenenwelt verwischt zunehmend. Vor einigen Jahrzehnten war das noch nicht der Fall. Wenn man sich allerdings einige Naturvölker anschaut, bei denen die Pubertät noch früher einsetzt, können wir davon ausgehen, dass es eher unnormal ist, dass die Pubertät so spät einsetzt wie sie es bei uns in den letzten Jahrzehnten getan hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Steinzeit war es selbstverständlich so, dass ein Junge im Alter von 15 Jahren auf dem Höhepunkt seines Lebens war. Ganz einfach deshalb, weil die Lebenserwartung damals im Schnitt gerade mal bei nur knapp 30 Jahre lag und er seine Sippe ernähren musste. Sprich: Die Pubertät hat also eigentlich in dieser Lebenszeit aus biologischer Sicht ihr Gutes. Heißt das umgekehrt, dass heute dank modernster Medizin einfach nur das Leben "zu lang" ist für diesen ursprünglichen biologischen Rhythmus?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diplom-Psychologe Langer: Sagen wir es mal so: Der Zeitraum der höchsten Leistungsfähigkeit reicht ungefähr bis zum Alter von 18 Jahren; dann haben wir allmählich schon wieder einen Rückgang zu verzeichnen. Aber das sind natürlich alles Zwischenhirnprozesse, die nichts damit zu tun haben, was wir bewusst denken oder überlegen. Wir versuchen ja, mit den Jugendlichen zu reden und sie zur Räson zu bringen. Aber was da abläuft, diese biologischen Grundmechanismen, die sind auf einer ganz anderen Ebene im Gehirn angesiedelt, also nicht bewusst steuerbar. Deswegen versteht sich der Jugendliche ja manchmal auch selbst nicht. Er ist im Gespräch ja durchaus nicht unvernünftig, macht dann aber doch anschließend genau das Gegenteil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie halten Vorträge, unter anderem zum Thema "Abenteuer Pubertät" ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diplom-Psychologe Langer: ... richtig, das ist übrigens der Vortrag, der am meisten nachgefragt wird ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... woran liegt es, dass ausgerechnet dieser Vortrag auf so großes Interesse stößt? Liegt es vielleicht daran, dass das Thema durch Sende-Formate wie "Super-Nanny" erst so viele "Antennen" in den Köpfen der Eltern gefunden hat?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diplom-Psychologe Langer: Dass Pubertät überhaupt mal zum Thema geworden ist, würde ich ja noch als Vorteil verstehen. Früher war das ja unter fernerliefen, man musste auch kein Profi sein, um zu erziehen. Das ist inzwischen anders. Heute verlangt man von vielen Erziehern, dass sie studiert haben. Erziehung kriegt dadurch einen gewissen Stellenwert, was gut ist. Auf der anderen Seite hat sich Pubertät aber auch geändert: Wir erleben in unserer Klinik immer wieder, dass die Kinder und Jugendlichen heute ein ganz anderes Kaliber als vor 15 Jahren haben. Das heißt, die Verhaltensmuster werden immer exzessiver. Wir haben zum Beispiel viele Kinder, die schon monatelang nicht mehr zur Schule gegangen sind. Sie sind dermaßen unter Stress, leiden unter Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Infekten usw. Die psychosomatischen Krankheiten nehmen zu, Depressionen, Verhaltensauffälligkeiten, Aggressionen. Viele Eltern werden dem nicht mehr Herr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welche Rolle spielen Medienberichte wie jüngst über Minderjährige, die sich ins Koma saufen? Sind solche Verhaltensmuster tatsächlich mehr geworden? Oder haben wir nur mehr Kameras, die auf solche Fälle draufhalten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diplom-Psychologe Langer: Zunächst einmal: Jugendliche haben natürlich immer Mist gemacht, zu allen Zeiten. Sie haben halt das genommen, was gerade "in" war. Allerdings hat es diese exzessiven Auswüchse nicht gegeben, was sich eben mit dem zunehmenden Stress erklären lässt. Die Kinder haben bereits von klein auf ein wesentlich höheres Stressmaß zu verarbeiten als wir das noch in unserer Kindheit mussten. Wer ein hohes Stresspotential hat, sucht erst mal nach Spannungslösern, das ist ganz normal. In unserer Kultur ist das sicherlich der Alkohol oder auch der Sport. Da man sich unter Stress allerdings auch schlechter organisieren kann, verlassen viele Jugendliche dann auch wieder die Vereine und rotten sich mehr in losen Gruppen zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welchen Tipp können Sie Eltern geben, die trotz Pubertät noch ein einigermaßen harmonisches Familienleben aufrecht erhalten wollen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diplom-Psychologe Langer: Eltern sollten auf gemeinsame Zeit mit ihrem Kind bestehen. Oft machen Eltern ja den Fehler, indem sie denken: "Gut, wenn er nicht will, dann halt nicht". Die Jugendlichen werden sicherlich nicht freiwillig zugeben, dass sie grundsätzlich gern mit ihren Eltern zusammen sind. Diese "Ernte" fahre ich als Eltern sicherlich nicht ein, aber die Jugendlichen werden dadurch etwas kooperativer. Das Zwischenhirn, in dem soziale Kontakte gespeichert werden, rechnet allerdings nur Zweierkontakte. Es hilft also nichts, als Familie etwas gemeinsam zu unternehmen. Im Zweifel wird sich ein Kind z.B. nach einem Familienbesuch auf der Kirmes immer noch nicht beachtet fühlen, weil es hier nicht um die Zweierbeziehung, sondern um einen Ausflug als Familie ging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Eltern versuchen, ihren pubertierenden Kindern auf gleicher Augenhöhe zu begegnen - als Zeichen, dass sie sie ernst nehmen wollen. Ist das eine richtige Strategie, eher die Kumpel-Schiene zu fahren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diplom-Psychologe Langer: Nein, Eltern sind immer Eltern, niemals Kumpel. Kinder sind nämlich grundsätzlich hierarchisch denkende Wesen. Ein Phänomen, was übrigens auch wieder in der Zwischenhirne-Ebene angesiedelt ist, also ebenfalls nicht willentlich beeinflusst werden kann. Wenn ich als Elternteil nun als Kumpel auftrete, bin ich keine Führungsperson - also sagt sich das Kind: "Auf den muss ich nicht hören". Als Elternteil bin ich immer mindestens einen Tick über dem Kind, weil ich Entscheidungen über Rahmenbedingungen treffe. Eltern müssen das letzte Wort haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch Eltern sind doch einem gewissen Stress ausgesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diplom-Psychologe Langer: Das ist richtig. Viele halten die Spannung weniger aus und neigen deshalb auch dazu, eher nachzugeben. Diese Entwicklung passiert aber nicht erst in der Pubertät. In der Pubertät sehen wir nur erst, was bereits fünf, sechs Jahre vorher in der Kommunikation zwischen Eltern und Kind schief gelaufen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie können Eltern ihre Kinder in der Pubertät konkret unterstützen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diplom-Psychologe Langer: Eltern müssen Stress aus dem Alltag des Kindes nehmen, Auszeiten gewähren. Sie müssen ihre Erwartungen an das Kind, die vielleicht manchmal etwas zu hoch sind, zurückschrauben. Zudem müssen sie eigene Empfindsamkeiten zurückstellen. Das ist natürlich alles leicht gesagt, aber genau zu diesen Punkten kommen wir auch immer in den Therapiemaßnahmen. Die Eltern wissen ja auch meistens, was richtig wäre, sie kriegen es oft nur aufgrund ihrer eigenen Lebensgeschichte nicht hin, das auch einzufordern und umzusetzen. Alte Muster von früher spielen immer wieder mit rein. Auch die gilt es zu ändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Schulministerium NRW, Bildungsportal&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-5126665875922946154?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/5126665875922946154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=5126665875922946154' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5126665875922946154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5126665875922946154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/01/eltern-mussen-das-letzte-wort-haben.html' title='„Eltern müssen das letzte Wort haben.“'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-8817216109869394779</id><published>2010-01-14T14:37:00.000-08:00</published><updated>2011-02-02T10:14:13.023-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Probleme im Alter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Demenz-Alzheimer und Co.'/><title type='text'>Erblicher Risikofaktor für Parkinson identifiziert:</title><content type='html'>Genvariante wirkt sich auf Vitamin B6-Stoffwechsel aus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.01.2010 Ein internationales Team von Ärzten und Humangenetikern hat einen neuen genetischen Risikofaktor für Morbus Parkinson identifiziert. Beteiligt waren das Institut für Humangenetik des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München, die Neurologische Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Mitochondrial Research Group der University of Newcastle upon Tyne, England.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Unsere Studie zeigt das Zusammenspiel von erblichen Faktoren und Umwelteinflüssen wie etwa Nahrungsgewohnheiten bei der Entstehung des Morbus Parkinson," erklärt der Erstautor der Studie, Dr. Matthias Elstner von der Neurologischen Klinik der LMU und dem Helmholtz Zentrum. Die genomweite Expressions- und Assoziationsstudie bestätigt zudem, dass Vitamin B6-Status und -Stoffwechsel einen weitreichenden Einfluss sowohl auf das Krankheitsrisiko wie auch die Therapie der Erkrankung haben. (Annals of Neurology, Dezember 2009)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wissenschaftler der beiden Münchner Universitäten und des Helmholtz Zentrums München haben Nervenzellen im Gehirn daraufhin untersucht, welche Gene sich bei einer Parkinson-Erkrankung in ihrer Aktivität verändern. Die Gruppe fand unter anderem eine erhöhte Aktivität des Pyridoxalkinase-Gens. Anschließend verglichen die Forscher in einer internationalen Kooperation dieses Gen bei über 1.200 Parkinson-Patienten mit der Erbinformation von mehr als 2.800 gesunden Probanden. So konnte eine genetische Variante entdeckt werden, die das Risiko erhöht, an Parkinson zu erkranken. Möglicherweise führt sie zu einer veränderten Menge oder Aktivität des Enzyms Pyridoxalkinase (PDXK) im Gehirn. Dabei ist die verwendete Methode der Expressionsanalyse aus Einzelneuronen richtungweisend und eröffnet in Kombination mit der genetischen Assoziationsanalyse neue Möglichkeiten zur Analyse genetischer Risikofaktoren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PDXK wandelt Vitamin B6 aus der Nahrung in die im Körper aktive Form um, welche die Voraussetzung zur Produktion des Signalstoffs Dopamin ist. Für die Erkrankung wird das beschleunigte Altern und Absterben von Nervenzellen verantwortlich gemacht, die den Botenstoff Dopamin herstellen. Die verminderte Synthese des Botenstoffs erklärt die meisten Symptome des Morbus Parkinson: Die langsam fortschreitende neurologische Erkrankung geht mit Muskelstarre (Rigor), Muskelzittern (Tremor) und einer Verlangsamung der Bewegungen (Bradykinese) einher. Neben den Einschränkungen des täglichen Lebens durch diese Symptome kann eine verminderte Stabilität beim Aufrechthalten des Körpers (posturale Instabilität) zu gefährlichen Stürzen führen. Überdies können im Verlauf der Erkrankung Missempfindungen, sogenannte vegetative Störungen (z.B. Blasenstörung) sowie Depressionen und andere psychische Veränderungen auftreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Unsere Studie zeigt das Zusammenspiel von erblichen Faktoren und Umwelteinflüssen wie zum Beispiel Nahrungsgewohnheiten bei der Entstehung des Morbus Parkinson," erklärt der Erstautor der Studie, Dr. Matthias Elstner von der Neurologischen Klinik der LMU und dem Helmholtz Zentrum. "Obwohl diese Variante nur einen kleinen Beitrag zum Gesamtrisiko einer Parkinson-Erkrankung leistet, könnten unsere Ergebnisse die Entwicklung maßgeschneiderter Therapien unterstützen" berichtet Dr. Holger Prokisch, Leiter der Arbeitsgruppe für Mitochondriale Erkrankungen am Helmholtz Zentrum München (HHZM) und der TU Münnchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Publikation:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Single cell expression profiling of dopaminergic neurons combined with association analysis identifies pyridoxal kinase as Parkinson's disease gene"&lt;br /&gt;Elstner et.al. &lt;br /&gt;Annals of Neurology, Dezember 2009&lt;br /&gt;DOI: 10.1002/ana.21780&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-8817216109869394779?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/8817216109869394779/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=8817216109869394779' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8817216109869394779'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8817216109869394779'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/01/erblicher-risikofaktor-fur-parkinson.html' title='Erblicher Risikofaktor für Parkinson identifiziert:'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-8890546821762322591</id><published>2010-01-05T14:02:00.000-08:00</published><updated>2010-01-05T14:05:45.458-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psyche allgemein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Magersucht/Essstörungen'/><title type='text'>Hirnveränderungen bei Magersucht:</title><content type='html'>05.01.2010 Frauen mit Magersucht (Anorexia Nervosa) weisen eine deutlich reduzierte Dichte grauer Zellen in bestimmten Bereichen des Gehirns auf, die mit der Verarbeitung von Körperbildern zu tun haben. Dieses Ergebnis brachten Untersuchungen betroffener und gesunder Frauen im Kernspintomografen, die Forscher der Ruhr-Universität Bochum um PD Dr. Boris Suchan durchgeführt haben. Die Auffälligkeiten im Gehirn könnten die gestörte Wahrnehmung des eigenen Körpers bei Frauen mit Essstörungen erklären: Patientinnen nehmen sich selbst als dick wahr, obwohl sie objektiv untergewichtig sind - ein aufrechterhaltender Faktor für die Essstörung.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Forscher berichten in der aktuellen Ausgabe des Journals "Behavioural Brain Research". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Essgestörte schätzen sich dicker ein - Gesunde schlanker&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Forscher untersuchten für ihre Studie 15 magersüchtige und 15 gesunde Frauen ähnlichen Alters. Die Probandinnen absolvierten zunächst eine Aufgabe am Computer, bei der sie ihre eigene Figur einer von mehreren unterschiedlich schlanken Silhouette zuordnen mussten, von der sie annahmen, dass sie der eigenen Figur am nächsten kam. Außerdem wurde dieselbe Aufgabe je zehn unabhängigen weiblichen Testpersonen gestellt, die die Fotos der Versuchsteilnehmerinnen der passenden Silhouette zuordnen sollten. Die Ergebnisse dieses Experimentes belegen die verfälschte Selbstwahrnehmung der Patientinnen mit Magersucht: Während sich die gesunden Kontrollpersonen tendenziell schlanker einschätzten als sie von den unabhängigen Bewerterinnen geschätzt wurden, ordneten sich die Patientinnen korpulenteren Silhouetten zu. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auffälligkeiten in zwei Gehirnregionen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann folgte die Studie im Kernspintomografen. Hier wurden hoch auflösende Bilder der Gehirne der Teilnehmerinnen erfasst. Diese wurden dann in verschiedenen Analyseschritten in die Bereiche graue Substanz, weiße Substanz und Liquor (Gehirnflüssigkeit) unterteilt und im Anschluss auf Unterschiede in der Dichte der grauen Substanz untersucht. Da die Patientinnen durch ihre Krankheit ein geringeres Körpergewicht und einen geringeren Body-Mass-Index aufwiesen als die Kontrollpersonen, war auch das gesamte Volumen des Gehirns verringert. In zwei Regionen des Gehirns fielen besonders starke Verringerungen der grauen Zellen auf: Die eine Region wurde vor einigen Jahren als diejenige identifiziert, die vorrangig für die visuelle Verarbeitung von menschlichen Körpern zuständig ist (Extrastriate Body Area, EBA). Die zweite Region mit verminderter Dichte grauer Substanz befand sich im oberen, hinteren Teil des Schläfenlappen. Auch diese Gehirnregion wird mit der Verarbeitung von Körperbildern in Verbindung gebracht. "Diese Ergebnisse, die wir in dieser Studie zum ersten Mal gesehen haben, könnten eine Erklärung für das gestörte Körperbild von Anorexie-Patienten sein", so Dr. Suchan. Einige offene Fragen bleiben dennoch zu klären: "Ob es sich bei den Auffälligkeiten des Gehirns um eine Prädisposition handelt, die die Entstehung einer Essstörung begünstigt, oder um Veränderungen, die erst durch die Krankheit auftreten, müssen weitere Studien zeigen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-8890546821762322591?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/8890546821762322591/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=8890546821762322591' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8890546821762322591'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/8890546821762322591'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2010/01/hirnveranderungen-bei-magersucht.html' title='Hirnveränderungen bei Magersucht:'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-5841815189942028884</id><published>2009-12-23T13:55:00.000-08:00</published><updated>2009-12-23T14:00:45.079-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depression'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder: psych.Erkrankungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medikamente'/><title type='text'>Johanniskraut gegen Depressionen?</title><content type='html'>Studie untersucht erstmals Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Johanniskraut steht in jedem Drogerieregal, als Helfer gegen Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen. Auch Kinder und Jugendliche bekommen häufig Johanniskraut, entweder aus der Drogerie oder in höherer Dosierung vom Arzt verschrieben aus der Apotheke. Ob das Kraut bei ihnen tatsächlich gegen Depressionen wirkt, ist bisher aber nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Eine vom Bundesforschungsministerium geförderte große Studie an der &lt;a href="http://www.uniklinik-ulm.de/"&gt;Ulmer Universitätsklinik &lt;/a&gt;für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie will diese Frage nun beantworten. &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wirksamkeit bisher nicht nachgewiesen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Johanniskraut ist ab 12 Jahren für leichte bis mittelschwere Depressionen oder depressive Zustände zugelassen“, erklärt Dr. Michael Kölch, kommissarisch leitender Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie. „Die Wirksamkeit ist aber nicht nachgewiesen, denn bei pflanzlichen Wirkstoffen ist dieser Nachweis keine Voraussetzung für die Zulassung. Es gibt bisher nur eine Anwendungsbeobachtung und eine kleinere Studie zur Dosisfindung, das ist alles.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Kölch und sein Team wollen nun herausfinden, ob Johanniskraut überhaupt bei Depressionen von Kindern und Jugendlichen wirkt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die nach strengen wissenschaftlichen Kriterien (randomisiert, doppelt-blind, Placebo-kontrolliert) organisierte Studie, an der sich unter Ulmer Leitung Krankenhäuser in ca. 15 weiteren Zentren aus ganz Deutschland beteiligen, mit rund 1,2 Mio. Euro. „Wir müssen wissen, ob das, was wir Kindern verschreiben, tatsächlich hilft - das gilt für pflanzliche Wirkstoffe genauso wie für andere. In den industrialisierten Ländern nehmen Depressionen unter Kindern und Jugendlichen zu, sechs bis sieben Prozent erleben mindestens einmal in ihrem Leben depressive Phasen, die viel mehr sind als nur schlechte Stimmung. Ihnen sollte in den ersten drei Monaten zielgerichtet geholfen werden, damit das Leiden nicht schlimmer oder gar chronisch wird“, so Kölch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr als 200 Kinder und Jugendliche mit Depressionen werden in der Studie per Zufallsprinzip Gruppen zugeordnet, die drei Monate lang entweder Johanniskraut in einer standardisierten Zusammensetzung erhalten oder einen Placebo. „Dabei begleiten wir die Kinder engmaschig und führen die psychosoziale Betreuung weiter. Wir ermitteln auch, welche Faktoren eine Wirkung des Johanniskrauts begünstigen können. Wenn wir eine Wirksamkeit belegen können, haben wir möglicherweise eine nebenwirkungsarme Alternative zu anderen nachweislich wirksamen Psychopharmaka. Wenn nicht, ist dieses Wissen genauso wertvoll“, blickt Dr. Kölch voraus.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teilnahme an der Studie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Teilnahme an der Studie ist für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren möglich. Bei Interesse können sich betroffene Familien an die Ambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie wenden. Tel: 0731 - 500 61636 oder 61629  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Universitätsklinikum Ulm&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-5841815189942028884?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/5841815189942028884/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=5841815189942028884' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5841815189942028884'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5841815189942028884'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2009/12/johanniskraut-gegen-depressionen.html' title='Johanniskraut gegen Depressionen?'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-6638288353528470154</id><published>2009-12-16T00:25:00.000-08:00</published><updated>2009-12-16T09:54:44.043-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder - Internet - neue Medien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Video und Podcast'/><title type='text'>Podcast der Kinderuni Augsburg</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/SyigA3mZMoI/AAAAAAAAAoA/fP2iKFzxb-s/s1600-h/detektei+suni.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 180px; height: 180px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/SyigA3mZMoI/AAAAAAAAAoA/fP2iKFzxb-s/s400/detektei+suni.jpg" border="0" alt="Podcast Kinderuni Augsburg"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5415754488698450562" /&gt;&lt;/a&gt; Die Kinderuni Augsburg dürfte ihnen vom Hörensagen sicherlich bekannt sein. Kennen sie aber auch die &lt;a href="http://www.detekteisuni.com/"&gt;Detektei Suni und Partner&lt;/a&gt;?&lt;br /&gt;Unter diesem Namen veröffentlicht die Kinderuni seit 2006 Podcasts für Kinder. Wobei die Krimihörspiele sich jeweils an Vorlesungen der Kinderuni anlehnen und so spielerisch neben dem reinen Hörvergnügen auch etwas Wissen zu verschiedenen Themen vermitteln sollen.&lt;br /&gt;Die nunmehr achte Folge des Podcasts ist soeben erschienen, die 9te für Ende Dezember angekündigt. Vielleicht ein Tipp für die Weihnachtsferien?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgend ein Presseartikel der Universität Augsburg zu dieser Hörspielreihe.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Während alle, die eine Karte für die erste Vorlesung der Kinderuni Augsburg im Studienjahr 2006/07 ergattert haben, noch gespannt auf die Antworten warten, die ihnen der Archäologe Prof. Dr. Valentin Kockel am kommenden Samstag auf die Frage "Wie funktionierte eigentlich das Colosseum?" geben wird, hat die Detektei Suni &amp; Partner ihre zum Auftakt ebenfalls in Rom und im Colosseum spielenden Ermittlungen bereits aufgenommen. Und was Suni in der ersten Folge der neuen Hörspielreihe, die die Kinderuni Augsburg fortan begleiten wird, erlebt, können sich alle, die in einem spannenden Hörkrimi mehr über Rom und das Colosseum erfahren wollen, auf http://www.detekteisuni.com anhören und herunterladen.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kinderuni-Themen für schon ein bisschen "Erwachsenere"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Kinderuni mal anders - das war der Grundgedanke, der hinter der Idee steckte, einen Podcast zu machen. Geschichten statt bloße Fakten - das war dann der Auftakt für die Hörspielidee, aus der Ruben Schulze-Fröhlich und Sebastian Grünwald die 'Detektei Suni &amp; Partner' gemacht haben", erläutert die Augsburger Medienpädagogin Prof. Dr. Gabi Reinmann (Schwerpunkt: E-Learning und Wissensmanagement). "Parallel und ergänzend zur jeweiligen Kindervorlesung", so Reinmann weiter, "greifen wir die Themen der Vorlesung auf und packen sie in spannende Abendteuer von drei Jugendlichen. Dabei sprechen wir mit unseren Geschichten, aber auch mit dem von uns genutzten Medium eher diejenige Altergruppe an, die schon ein bisschen 'erwachsener' sein will und sich für den Besuch einer 'Kinder'-Vorlesung schon ein bisschen 'zu alt' fühlt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Helden: Suni (15), Melissa (16) und Thorsten (14)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folglich sind auch die drei Helden der Hörspielreihe schon ziemlich "erwachsen": Da ist zunächst Suni selbst, ein 15-Jähriger, der seine Kindheit damit verbracht hat, Bücher von Philip Marlowe bis Butler Parker zu verschlingen, und sich auf seiner Visitenkarte als P. I. ausweist, um immer und immer wieder erklären zu müssen, dass dies selbstverständlich für "Private Investigator" stehe. Melissa, die zweite im Bunde, ist 16, sie arbeitet als Jugendredakteurin beim "Jay-Mag" - dem Jugendmagazin Augsburgs, ist stets bestens informiert und unschlagbar, was Recherche betrifft. Schließlich ist da noch das 14-jährige "Wunderkind" Thorsten. Er verbringt seine gesamte Freizeit in der Bibliothek seines Vaters, eines Augsburger Universitätsprofessors, und ist der Denker und Erfinder im Trio.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schatten über Rom&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Beginn der ersten, "Schatten über Rom" betitelten Folge von "Detektei Suni &amp; Partner", die sich auf die Kindervorlesung "Brot und Spiele: Wie funktionierte eigentlich das Colosseum?" bezieht, starrt Suni missmutig aus dem Fenster. Berge, nichts als Berge, die da an ihm vorbeiziehen. "Eine Woche Rom mit meinen Eltern, eine Katastrophe, dabei hatten wir doch gerade einen so interessanten Fall an der Angel", seufzt Suni, als sein Zug in den Bahnhof Brenner einfährt. Sechs Stunden Zugfahrt liegen noch vor ihm, seiner Familie und seinem Freund Thorsten, sechs Stunden Langeweile. Und Melissa, die dritte im Bunde der Detektei Suni &amp; Partner, musste sogar zuhause bleiben, um ihrem Vater bei der Gartenarbeit zu helfen. Gartenarbeit! "Das kann ja heiter werden", schnaubt Suni, und rutscht auf seinem ungemütlichen Sitz herum. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, denn es liegen dunkle Schatten über Rom, Ereignisse, die Suni und seine Freunde in den nächsten Tagen keine Atempause lassen werden ..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.detekteisuni.com/"&gt;http://www.detekteisuni.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die 23-minütige erste Folge von "Detektei Suni &amp; Partner" steht auf http://www.detekteisuni.com seit Kurzem zur Verfügung - zum direkten Anhören oder zum Abonnieren mit ITunes und Podster, alles kostenlos. Hier ist auch noch viel mehr über Suni und seine Freunde zu erfahren und auch über diejenigen, die deren Abenteuer schreiben, sprechen, produzieren etc.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächste Folge im Februar 2007&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die zweite Folge für den Februar 2007 angekündigt ist, wundert nicht, denn am 10. Februar 2007 wird auch die nächste Vorlesung in der Kinderuni Augsburg stattfinden. Da es in dieser um die Frage, wie man einen Hubschrauber baut, gehen wird, ist schwer anzunehmen, dass auch im nächsten Fall, den Suni, Melissa und Thorsten zu lösen haben, Hubschrauber eine zentrale Rolle spielen werden. Man wird hören ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Universität Augsburg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiterführende Informationen: &lt;br /&gt;&lt;a href="http://websquare.imb-uni-augsburg.de/2008-01/9"&gt;Web Square&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-6638288353528470154?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/6638288353528470154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=6638288353528470154' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6638288353528470154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6638288353528470154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2009/12/podcast-der-kinderuni-augsburg.html' title='Podcast der Kinderuni Augsburg'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/SyigA3mZMoI/AAAAAAAAAoA/fP2iKFzxb-s/s72-c/detektei+suni.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-2239112227040366436</id><published>2009-12-05T15:54:00.000-08:00</published><updated>2009-12-05T16:08:33.279-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder - Internet - neue Medien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft und Technik'/><title type='text'>"Organische" Software wird vertrauenswürdig</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/Sxr14NYIqpI/AAAAAAAAAnw/MYQdfSlO-HE/s1600-h/uni+augsburg.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 180px; height: 103px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/Sxr14NYIqpI/AAAAAAAAAnw/MYQdfSlO-HE/s400/uni+augsburg.jpg" border="0" alt="Universität Augsburg"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5411908248251443858" /&gt;&lt;/a&gt; Sicher kennen sie auch einen dieser Filme, in denen sich Computergestützte Systeme selbstständig machen. Sei es das Sicherheitssystem eines Hauses, das plötzlich Gefühle entwickelt. Oder militärische Systeme, die ein unkontrollierbares Eigenleben entwickeln. Mit teils verheerenden Folgen.&lt;br /&gt;Künstliche Intelligenz oder organische Software sind hier die Schlagworte. Auch wenn es vielleicht glücklicherweise noch nicht so weit ist, zeigt folgender Artikel, das an solchen Systemen intensiv gearbeitet wird. Man kann nur hffen, das dies mit der nötigen Sorgfalt geschieht. Damit Schience Fiktion nicht schneller als erwartet Gegenwart wird.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der neuen DFG-Forschergruppe "OC-Trust" arbeiten Informatiker der Universitäten Augsburg und Hannover an der Weiterentwicklung sich selbst organisierender Systeme.&lt;br /&gt;Augsburg/Hannover - Seit Anfang Oktober 2009 kooperieren Augsburger und Hannoveraner Informatiker in der neuen DFG-Forschergruppe 1085 "OC-Trust". Ziel der gemeinsamen Forschungen ist es, Organic Computing-Systeme, also sich selbst organisierende Software-Systeme, für den Benutzer mess- und beweisbar und zugleich für andere Systeme als vertrauenswürdige Interaktionspartner wahrnehmbar zu machen. Der Begriff "Vertrauenswürdigkeit" umfasst dabei neben einer hohen Betriebssicherheit auch die Aspekte Zuverlässigkeit, Glaubwürdigkeit und Benutzerfreundlichkeit. Geforscht wird in einem Hannoveraner und in drei Augsburger Teams mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Sprecher und Leiter der Forschergruppe ist Prof. Dr. Wolfgang Reif, Inhaber des Augsburger Lehrstuhls für Softwaretechnik und Programmiersprachen und Sprecher des Kompetenzzentrums für innovative Technologien der Universität Augsburg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dynamische Veränderung und Selbstorganisation von Struktur und Komponenten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Organic Computing-Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass im Gegensatz zu klassischen Software-Systemen die Systemstruktur und die am System teilnehmenden Komponenten nicht a priori gegeben sind , sondern Struktur und Komponenten sich während der Laufzeit des Systems unvorhergesehen verändern und selbst organisieren können", erläutert Reif. "Durch diese Dynamik entstehen völlig neue Herausforderungen zum einen für die Verifikation und Validierung solcher Systeme, zum anderen aber auch für die Interaktion zwischen Systemkomponenten sowie für die Schnittstelle zwischen System und Benutzer." Diese Herausforderungen bündeln sich in der Notwendigkeit, solche Systeme vertrauenswürdig zu machen: Sie müssen für andere Systeme verlässlich wahrnehmbar sein, ihre Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit müssen kalkulierbar sein und der Benutzer muss sie kalkuliert handhaben können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entwicklung, Evaluierung und Anwendung von Techniken zur Vertrauenswürdigkeitsprüfung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der ersten OC-Trust-Projektphase werden jetzt zunächst grundlegende Techniken, Metriken und Methoden erarbeitet, mit denen die Vertrauenswürdigkeit von OC-Systemen überprüft werden kann. In einer zweiten Phase werden diese Techniken dann in einem Demonstrator eingesetzt und evaluiert. Auf der Basis der so gewonnenen Daten erfolgen schließlich die Verfeinerung der Techniken und ihre Anwendung auf weiteren Domänen. "Organic Computing-Systeme auf diese Weise vertrauenswürdig zu machen", so Reif, "sehen wir als den nächsten Schritt, der unverzichtbar ist, um OC zu einer akzeptierten Technologie zu entwickeln und die vielen wünschenswerten Eigenschaften dieser Systeme allgemein zugänglich zu machen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Teams mit unterschiedlichen Schwerpunkten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den vier Teilprojekten wird eines an der Universität Hannover bearbeitet: Unter Leitung von Prof. Dr. Christian Müller-Schloer und Prof. Dr. Jörg Hähner geht am dortigen Fachgebiet System- und Rechnerarchitektur ein Team der Frage nach, wie sich Vertrauen in Verbünden von autonomen Software-Systemen erzeugen und zur Verbesserung der Effizienz nutzen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Universität Augsburg befasst sich die Gruppe von Projektsprecher Reif am Lehrstuhl für Softwaretechnik und Programmiersprachen mit der formalen Untersuchung von Trust-Metriken und Algorithmen zur Erzeugung von Trust. Die zweite Augsburger Gruppe am Lehrstuhl für Systemnahe Informatik und Kommunikationssysteme von Prof. Dr. Theo Ungerer setzt sich mit der vertrauenswürdigen Interaktion zwischen Komponenten in OC-Systemen auseinander. Die Anforderungen, die die Benutzerschnittstelle eines OC-Systems erfüllen muss, wenn dieses vertrauenswürdig sein soll, sind schließlich das Thema der dritten Augsburger Gruppe um Prof. Dr. Elisabeth André am Lehrstuhl für Multimedia-Konzepte und Anwendungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dieser Forschergruppe unser Forschungsprogramm erfolgreich bewältigen werden", versichert Reif. "Die Expertise aus unterschiedlichen Forschungsbereichen der Informatik und die einzigartige Betrachtungsweise der Vertrauenswürdigkeit als ganzheitliches Problem machen das Projekt so interessant und werden zu innovativen Lösungen führen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Universität Augsburg&lt;br /&gt;Weiterführende Informationen: &lt;a href="http://wwwhni.uni-paderborn.de/schwerpunktprojekte/organic-computing/"&gt;Universität Paderborn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-2239112227040366436?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/2239112227040366436/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=2239112227040366436' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2239112227040366436'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2239112227040366436'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2009/12/organische-software-wird.html' title='&quot;Organische&quot; Software wird vertrauenswürdig'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/Sxr14NYIqpI/AAAAAAAAAnw/MYQdfSlO-HE/s72-c/uni+augsburg.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-460142955871486785</id><published>2009-12-04T14:35:00.000-08:00</published><updated>2009-12-04T14:37:14.185-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schule und Lernen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder - Internet - neue Medien'/><title type='text'>"Erzieherinnen und Erzieher brauchen Medienkompetenz"</title><content type='html'>BMBF-Programm schult pädagogisches Personal im Umgang mit digitalen Medien &lt;br /&gt;In unserer Medienwelt braucht man Medienkompetenzen. Deshalb erhalten Erzieherinnen und Erziehern in Kindergärten und Kindertageseinrichtungen gezielte Schulungen. Sie sollen sich selbst besser in der digitalen Welt zu Recht finden und sich selbständig im Netz weiterbilden können. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMB) hat deshalb im Dezember 2008 das Programm "Basisqualifizierung Medienkompetenz" für pädagogisches Fachpersonal im frühkindlichen Bereich gestartet. Die Weiterbildungskurse sind so begehrt, dass bereits jetzt eine zweite Runde des Programms auf den Weg gebracht wird.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die große Nachfrage zeigt, wie wichtig und richtig diese Schulungen sind und dass sie den aktuellen Bedürfnissen der Erzieherinnen und Erzieher entsprechen", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan in Berlin. "Um Qualität in der frühkindlichen Bildung zu garantieren, brauchen wir gut ausgebildetes pädagogisches Personal in Kindergärten und Kindertageseinrichtungen. Die Zukunft unserer Gesellschaft hängt von Investitionen in die frühkindliche Förderung ab."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Annähernd 10.000 Erzieherinnen und Erzieher nahmen bereits an den bundesweit durchgeführten Schulungen teil. Nun sollen weitere 10.000 Fachkräfte mit den digitalen Medien und dem "Lernort Netz" vertraut gemacht werden. Die Maßnahmen werden aus Mitteln des BMBF und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union mit insgesamt fünf Millionen Euro gefördert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schulungen dauern insgesamt fünf Tage. Angesprochen sind Erzieherinnen und Erzieher, die über keine oder nur geringe Vorkenntnisse verfügen. Mit soliden Grundkenntnissen rund um den Computer und das Internet sowie anschaulichen Beispielen aus der Praxis sollen die Erzieherinnen und Erzieher in die Lage versetzt werden, das Internet zur eigenen Weiterbildung zu nutzen. Ebenso sollen sie den Computer in der eigenen Einrichtung für medienpädagogische Projekte und zur Förderung von Medienkompetenz einsetzen können. Der Verein Schulen ans Netz e. V., der bereits in dem Projekt BIBER ("Bildung-Beratung-Erziehung im Bereich frühkindlicher Bildung") tätig ist, hat auch die Organisation der neuen Weiterbildungsseminare übernommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Informationen zur Weiterbildungsinitiative finden Sie bei:&lt;br /&gt;Schulen ans Netz e. V.&lt;br /&gt;Martin-Luther-Allee 42&lt;br /&gt;53175 Bonn&lt;br /&gt;Tel.: 0228-91048-0&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Bundesministerium für Bildung und Forschung&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-460142955871486785?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/460142955871486785/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=460142955871486785' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/460142955871486785'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/460142955871486785'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2009/12/erzieherinnen-und-erzieher-brauchen.html' title='&quot;Erzieherinnen und Erzieher brauchen Medienkompetenz&quot;'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-4207011289040816925</id><published>2009-11-29T08:36:00.000-08:00</published><updated>2009-11-29T08:42:27.812-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder: psych.Erkrankungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Magersucht/Essstörungen'/><title type='text'>Schönheit um jeden Preis</title><content type='html'>Magazine und Modelshows wecken den Wunsch nach Perfektion: Jedes fünfte Mädchen zwischen neun und 14 Jahren wünscht sich eine Schönheitsoperation. Doch die Folgen können schmerzhaft sein. &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So schlank sein wie Christina Aguilera, sexy Kurven haben wie Collien Fernandes oder ein Sixpack wie Justin Timberlake – jeder hat sein persönliches Schönheitsideal. Und wir tun eine Menge, um ihm zu entsprechen. Schließlich gelten schöne Menschen als beliebter und erfolgreicher. Doch deshalb gleich einschneidende Maßnahmen ergreifen? „Jedes fünfte neun- bis 14-jährige Mädchen würde sich unters Messer legen, um besser auszusehen“, weiß DAK-Expertin Dr. Cordula Sohst-Brennenstuhl. Die Fachärztin für Allgemeinmedizin kennt die Fakten rund um Schönheits-OPs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Experten schätzen: In Deutschland wird jede zehnte der etwa eine Million Schönheitsoperationen jährlich bei Patienten unter 20 vorgenommen – die Mehrheit bei Mädchen. „Medizinisch sinnvoll sind nur wenige Eingriffe, zum Beispiel bei extrem abstehenden Ohren oder bei Jungen mit starkem Brustwachstum“, erklärt DAK-Ärztin Sohst-Brennenstuhl. Der Trend geht eher in eine andere Richtung: Fettabsaugen, Nasenkorrektur und Brustvergrößerung sind begehrte Eingriffe. Eine teuere Angelegenheit – ein neuer Busen beispielweise kostet so viel wie ein Kleinwagen. Und was viele nicht wissen: Die Operationen können schmerzhafte Folgen haben. „Jede fünfte Frau klagt nach dem Eingriff über Taubheitsgefühle, Infektionen und andere Nebenwirkungen“, berichtet die Ärztin. „Zusätzlich können um die operierte Stelle herum größere Wunden und Narben entstehen.“ Sie rät deshalb: „Wer über eine Schönheitsoperation nachdenkt, sollte immer erst mit seinem Kinder- und Jugendarzt reden. Er weiß, welche Risiken auftreten können.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Magersucht 2.0: Gefährlicher Trend aus dem Netz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über die Hälfte aller Jugendlichen sind mit der eigenen Figur nicht zufrieden. Doch vermeintliche Hilfe aus dem Internet kann lebensgefährlich sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ab einem bestimmten Gewicht bekommst du deine Periode nicht mehr – das ist gut so, denn es bedeutet, dass du abnimmst. Lass nur deine Mutter davon nichts wissen, sie wird dich sonst sicher zum Arzt schleppen!“ Diese und ähnliche Tipps tauschen Anhänger eines lebensgefährlichen Cybertrends aus: Pro Ana heißt der Kult aus dem Netz. Ana ist die Abkürzung von Anorexia nervosa – Magersucht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ist Pro Ana so gefährlich? „Mehr als die Hälfte der 13- bis 14-Jährigen wollen dünner sein; jeder Fünfte unter den elf- bis 17-Jährigen weist sogar Symptome einer Essstörung auf“, weiß DAK-Ärztin Cordula Sohst-Brennenstuhl. In Internetforen und Blogs wird der Magerwahn hingegen als eine Art Lifestyle präsentiert und Essstörungen dabei verherrlicht. Was auf diesen Seiten verschwiegen wird: Magersucht kann zu ernsthaften Schäden führen, von Haarausfall bis hin zu Leber- oder Herzschäden – jeder zehnte Magersüchtige stirbt sogar daran. Übrigens: Nicht nur Mädchen sind vom Schlankheitswahn betroffen. „Viele Jungen leiden am Adoniskomplex und hungern und trainieren so exzessiv, dass sie krank werden“, sagt die DAK-Expertin. Tipps, wie man gesund schlank werden und bleiben kann, findet ihr auf &lt;a href="http://www.dak-aha-live.de/"&gt;www.dak-aha-live.de&lt;/a&gt;, dem DAK-Internetauftritt für Jugendliche. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Echte Körper – echte Probleme&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu kleine Brüste, Damenbart, komischer Körpergeruch? DAK-Ärztin Dr. Cordula Sohst-Brennenstuhl erläutert, warum dein „Body Drama“ kein Tabuthema ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fakt 1: Achtung, falsche Schönheitsideale!&lt;br /&gt;Gerade Mädchen setzen sich oft unter enormen Druck, um so schlank und perfekt wie ihre Vorbilder auszusehen. Was viele dabei vergessen: Die makellosen Körper aus den Medien sind meist nicht echt, sondern retuschiert oder operiert. Einem Ideal kann man sich vielleicht annähern, aber nicht wirklich entsprechen. Wie der Engländer schon sagt: Nobody’s perfect! – und das ist gut so.&lt;br /&gt;Fakt 2: Keine falsche Scham&lt;br /&gt;Dein Rücken erinnert dich an eine Kraterlandschaft? Oder sind deine Brüste unterschiedlich groß? Keine Sorge – du bist nicht allein: Die meisten der rund viereinhalb Millionen Mädchen in Deutschland kämpfen während ihrer Pubertät mit diesen oder ähnlichen Problemen. Deshalb: Keine falsche Scham. Besprich deine Sorgen mit Eltern, Freunden oder deinem Arzt. Denn nur so wirst du herausfinden, ob etwas an dir nicht in Ordnung ist – oder ob alles stimmt.&lt;br /&gt;Fakt 3: Finger weg von schlechten Ratgebern!&lt;br /&gt;Gerade bei „peinlichen“ Beschwerden wie Ausfluss oder Pilzinfektionen wenden sich Jugendliche oft an anonyme Internetforen. Verständlich, das Problem ist aber, dass hier selten Experten Rat geben. Betroffene versuchen sich meist, gegenseitig zu helfen und „doktern“ dann selbst an sich herum. Dadurch verschlimmern sich ihre Beschwerden aber häufig. Hier gilt: Wenn schon im Netz Rat suchen, dann auf Seiten, die von Medizinern betreut werden – zum Beispiel frauenaerzte-im-netz.de, frauengesundheitsportal.de – oder dak-aha-live.de.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle DAK/Sept 2009&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-4207011289040816925?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/4207011289040816925/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=4207011289040816925' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4207011289040816925'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4207011289040816925'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2009/11/schonheit-um-jeden-preis.html' title='Schönheit um jeden Preis'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-2263596858560171851</id><published>2009-11-23T13:35:00.000-08:00</published><updated>2009-11-23T13:37:21.533-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depression'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><title type='text'>Psychische Krankheiten nicht tabuisieren</title><content type='html'>Versagensängste, Konkurrenzkampf, Kollaps – psychische Krankheiten haben nach Angaben der DAK stark zugenommen. Bei Männern stieg die Anzahl der Fehltage aufgrund seelischer Leiden seit 2000 um 12,5 Prozent. Wegen depressiver Störungen gab es bei ihnen sogar 26,2 Prozent mehr Fehltage. "Vor allem bei Männern gibt es eine hohe Dunkelziffer unerkannter Depressionen", sagt DAK-Experte Frank Meiners. Frauen gingen offensiver mit seelischen Krankheiten um als Männer. "Der Drang nach Erfolg, Perfektion und ständiger Leistungsbereitschaft macht viele Männer zu kranken Helden, denen die Fähigkeit fehlt, ihren Sorgen Ausdruck zu geben. Hier ist Sensibilität in Gesellschaft und Arbeitswelt gefordert".&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Depressionen machen sich bei Männern anders als bei Frauen bemerkbar. Diplom-Psychologe Frank Meiners: „Wutausbrüche, Kamikaze-Manöver mit dem Auto oder aggressives Verhalten sind die Symptome, die häufig bei Männern auftreten, aber eben nicht als Folgen einer Depression erfasst werden“. Frauen reagieren bei Depressionen anders. Sie seien niedergeschlagen und verzweifelt und suchen eher professionelle Hilfe. „Viele depressive Männer leiden auch unter sexuellen Problemen oder haben weniger Lust auf Sex. Dies macht ihnen oft besonders schwer zu schaffen, da sie um ihre Männlichkeit fürchten“, sagt der DAK-Experte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Flucht in den Alkohol&lt;br /&gt;Auch der Missbrauch von Alkohol ist eine typische Reaktion. „Hinter Alkoholabhängigkeit verbergen sich häufig Depressionen“, sagt Meiners. Das Dilemma: Da dies den Betroffenen oft nicht bewusst ist, werden lediglich der Leidensdruck scheinbar kompensiert, nicht aber die eigentliche Ursache behandelt. „Psychische Erkrankungen und Depressionen sind ein wichtiges Feld für die ärztliche Fortbildung“, zieht Frank Meiners Bilanz. „Dadurch können diese Erkrankungen frühzeitig erkannt und zielgerichtet behandelt werden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle DAK&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-2263596858560171851?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/2263596858560171851/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=2263596858560171851' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2263596858560171851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2263596858560171851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2009/11/psychische-krankheiten-nicht.html' title='Psychische Krankheiten nicht tabuisieren'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-6955468619369720879</id><published>2009-11-22T14:46:00.000-08:00</published><updated>2009-11-22T14:48:19.867-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder Gesundheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schlafhygiene/Schlafstörungen'/><title type='text'>Wenn Kinder schnarchen</title><content type='html'>20.11.2009 Schnarchende Kinder sind nichts Ungewöhnliches. Viele Erwachsene finden es sogar niedlich, wenn ihre Kleinen vor sich hin knurren. Doch Eltern sollten dabei sehr aufmerksam sein, denn regelmäßiges Schnarchen kann gesundheitliche Folgen haben und die Entwicklung des Kindes stören. Am 25. November wollen Mediziner der Leipziger Uniklinik im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung mit niedergelassenen Kinderärzten diese und andere Fragen der Kinderschlafmedizin in einem offenen Forum erörtern. Interessierte Journalisten sind herzlich dazu eingeladen.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr als die Hälfte aller Kinder zwischen ein und vier Jahren schnarcht manchmal. Jedes achte Kind davon jedoch jede Nacht. Je älter die Kinder werden, desto häufiger schnarchen sie auch. Jungen schnarchen dabei häufiger als Mädchen. Bei den meisten Kindern ist das Schnarchen nur eine vorübergehende Sache, die beispielsweise mit Erkältungen einher geht. Bei einigen Kindern kann das Schnarchen aber auch regelmäßig werden und das nicht ohne Folgen: Die Kinder sind tagsüber oft müde, haben Konzentrationsprobleme und Leistungsschwächen. Dazu kommt: Weil die Kinder mit offenem Mund schlafen, geht die Schutzfunktion der Nase verloren. Schnarchende Kinder leiden deshalb häufiger an Husten, Erkältungskrankheiten und Ohrentzündungen. Die Ursachen des nächtlichen Sägens können ganz unterschiedlicher Natur sein. Gesichert scheint allerdings, dass in der Gegenwart ihrer Kinder rauchende Eltern das Risiko um 60 Prozent erhöhen, dass ihr ein- bis vierjähriger Sprössling zum Schnarcher wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer ab Januar 2010 beginnenden Studie wollen Ärzte der Uniklinik Leipzig den Zusammenhang zwischen Schlaf und Stoffwechselaktivität erforschen. Die Mediziner wollen dabei mehreren Fragestellungen auf den Grund gehen: Gibt es einen Zusammenhang zwischen gestörtem Schlaf und Übergewicht? Warum haben dicke Kinder mehr nächtliche Atempausen und schnarchen öfter? Was passiert, wenn Kinder chronisch zu wenig schlafen? Für die Studie sollen schlanke und übergewichtige Kinder untersucht werden. Die Kinder werden eine Nacht im Schlaflabor verbringen, sie führen ein Schlaftagebuch und tragen einen Bewegungsmesser. Anschließend werden die Eltern über die Ergebnisse informiert und von den Medizinern beraten. Die Wissenschaftler suchen für diese Studie noch dringend Probanden im Alter zwischen 5-7 Jahren und 13-15 Jahren. Interessierte Eltern melden sich bitte bei Frau Kathrin Dittrich. Tel. 0341-97-26922.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-6955468619369720879?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/6955468619369720879/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=6955468619369720879' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6955468619369720879'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/6955468619369720879'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2009/11/wenn-kinder-schnarchen.html' title='Wenn Kinder schnarchen'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-4755112859591315801</id><published>2009-11-13T14:52:00.000-08:00</published><updated>2009-11-13T14:54:51.892-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stress'/><title type='text'>Ein Drittel aller Erwerbstätigen klagt über psychische Belastungen</title><content type='html'>Aktuelle Ergebnisse des Gesundheitsmonitors der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;Der tragische Tod des Nationaltorwarts Robert Enke wirft erneut ein Schlaglicht auf die immer noch mit Tabu belegten psychischen Erkrankungen. Dabei haben sich psychische Beschwerden längst zu einer Volkskrankheit entwickelt, wie auch die Ergebnisse des aktuellen Gesundheitsmonitors der Bertelsmann Stiftung belegen. Dieser regelmäßig durchgeführten repräsentativen Umfrage zufolge klagt jeder dritte Erwerbstätige über psychische Belastungen, mehr als 20 Prozent der deutschen Bevölkerung suchen innerhalb eines Jahres wegen psychischer Probleme einen Arzt auf.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die unsicheren wirtschaftlichen Verhältnisse verschärfen die Situation: 52 Prozent der Menschen in befristeten Arbeitsverhältnissen klagen über psychische Belastungen. Aber auch rein subjektiv erlebte Zukunftssorgen, wie arbeitslos (46 Prozent) und durch neue Technologien überflüssig (50 Prozent) zu werden oder im Fall von Arbeitslosigkeit keine neue Arbeit zu finden (41 Prozent), gehen mit einem erhöhten Risiko psychischer Beschwerden einher. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst ohne Sorgen um die berufliche Zukunft haben schwierige Arbeitsbedingungen einen negativen Einfluss auf das Wohlbefinden: Wer mehr als fünf Tage die Woche arbeitet (42 Prozent) oder täglich einen Arbeitsweg von mindestens 30 Minuten zu bewältigen hat (38 Prozent), wird häufiger psychisch krank. Ebenso kann das Betriebsklima die Psyche beeinträchtigen. Dies trifft vor allem zu, wenn der Entzug von Vergünstigungen (47 Prozent), Abmahnungen (52 Prozent) oder Kündigung (49 Prozent) im Falle von häufigerer oder längerer Krankschreibung zu erwar-ten sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spätestens hier wird deutlich, dass häufige psychische Erkrankungen im Arbeitsumfeld auch auf Führungsprobleme hinweisen können. "Viele Arbeitgeber haben dies erkannt und führen intensive Schulungsmaßnahmen für ihre Führungskräfte durch", sagt Dr. Jan Böcken von der Bertelsmann Stiftung. Dies ist auch ein Ansatz, die Konflikte an den Berührungsstellen zwischen beruflichem und privatem Bereich in den Griff zu bekommen. "Wir wissen aus den Zahlen des Gesundheitsmonitors, dass das Risiko einer psychischen Beeinträchtigung beispielsweise bei Organisationsproblemen in der Kinderbetreuung doppelt so hoch ist. Diese Probleme sind häufig viel leichter zu bewältigen, wenn Führungskraft und Mitarbeiter gemeinsam nach Lösungen suchen", so Jan Böcken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung befragt zweimal jährlich 1.500 Personen zu aktuellen Themen im Politikfeld Gesundheit. Die Befragten repräsentieren den Bevölkerungsdurchschnitt. Aufgrund der Komplexität der Fragen werden die Fragen schriftlich gestellt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Bertelsmann-Stiftung&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-4755112859591315801?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/4755112859591315801/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=4755112859591315801' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4755112859591315801'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4755112859591315801'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2009/11/ein-drittel-aller-erwerbstatigen-klagt.html' title='Ein Drittel aller Erwerbstätigen klagt über psychische Belastungen'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-5473465406721780014</id><published>2009-11-11T11:21:00.000-08:00</published><updated>2009-11-11T11:23:50.547-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft und Technik'/><title type='text'>Sprache beginnt mit dem ersten Schrei</title><content type='html'>Vergleiche zwischen wenige Tage alten Babys in Frankreich und Deutschland zeigen: Selbst Neugeborene schreien in ihrer Muttersprache. Die Fähigkeit, aktiv Sprache zu produzieren, ist demnach sehr viel früher vorhanden als bisher angenommen.&lt;br /&gt;Schon in den ersten Tagen ihres Lebens schreien französische Säuglinge anders als deutsche. Während die französischen Neugeborenen häufiger ansteigende Schreimelodien produzieren, schreien kleine Deutsche eher mit fallender Tonhöhe. Der Grund dafür sind vermutlich unterschiedliche Betonungsmuster in den beiden Sprachen, die von den Föten bereits im Mutterleib wahrgenommen und später reproduziert werden.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die unter der Federführung von Wissenschaftlern der Universität Würzburg entstanden ist. Daran beteiligt waren Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften sowie des Laboratoire de Sciences Cognitives et Psycholinguistique der Ecole Normale Supérieure in Paris. Die Fachzeitschrift Current Biology berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über die Untersuchung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wann Sprache beginnt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wenn die wenige Tage alten Babys Hunger, Durst oder einfach nur Sehnsucht nach ihrer Mutter hatten und dies mit ihren Schreien kund taten, standen die Wissenschaftler mit ihren Mikrofonen parat und zeichneten die Klagen auf. "Wir sind diejenigen, die zuerst Belege dafür geliefert haben, dass Sprache bereits mit den ersten Schreimelodien beginnt", sagt Kathleen Wermke. "Wir" - das sind Kathleen Wermke, Leiterin des Zentrums für vorsprachliche Entwicklung und Entwicklungsstörungen an der Poliklinik für Kieferorthopädie am Würzburger Universitätsklinikum, und ihr Kollege Werner Mende von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon lange ist bekannt, dass Babys im letzten Drittel der Schwangerschaft in der Lage sind, die Stimme der Mutter zu erkennen und die "Muttersprache" von einer Fremdsprache zu unterscheiden. Klar war auch, dass Neugeborene schon nach wenigen Monaten die Technik beherrschen, in ihren Schreien einfache Melodiebögen und unterschiedliche Betonungen zu erzeugen. Die Diskussion drehte sich in erster Linie um die Frage, wann sich aus einem "unkontrollierten Schrei" das erste "Sprachprodukt" entwickelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die vorherrschende Meinung war bisher, dass Neugeborene nicht aktiv auf die Lautproduktion Einfluss nehmen können", sagt Kathleen Wermke. Stattdessen galt die Überzeugung: Die Schreimelodie von Neugeborenen wird wie bei Affenjungen allein durch Aufbau und Abfallen des Atemdrucks bestimmt und ist nicht vom Gehirn beeinflusst. Diese Ansicht hat das Forscherteam jetzt widerlegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Signifikante Unterschiede zwischen Deutsch und Französisch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wissenschaftler haben sich für ihre Untersuchung auf deutsche und französische Neugeborene konzentriert, weil zwischen diesen beiden Sprachen besonders große Unterschiede in der Intonation, also der Melodie und dem Rhythmus, existieren: "Im Französischen werden sehr viele Worte zum Ende hin betont, so dass die Sprachmelodie ansteigt, im Deutschen ist es meist umgekehrt", erklärt Angela Friederici vom Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften. So rufen beispielsweise französische Kinder nach dem "Papá", während die deutschen nach ihrem "Pápa" verlangen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein ähnliches Muster fand Kathleen Wermke in ihren Analysen der mehr als 20 Stunden Schreiaufnahmen: "Die Neugeborenen bevorzugen genau diejenigen Melodiemuster, die für ihre jeweiligen Muttersprachen typisch sind", so Wermke. Was bedeutet: Die Schreimelodie der deutschen Säuglinge beginnt häufiger mit einem anfänglichen Maximum und zeigt dann eine abfallenden Kurve. Die französischen Säuglinge schreien dagegen öfter in ansteigenden Melodien und betonen damit das Ende stärker. Damit reproduzieren sie genau diejenigen Intonationsmuster, die für ihre jeweiligen Muttersprachen typisch sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schreimelodie als Hinweis auf Sprachentwicklungsstörungen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die frühe Sensibilität für sprachmelodische Eigenschaften könnte den Säuglingen später beim Erlernen ihrer Muttersprache helfen, so die Forscher. "Die im Weinen trainierten Melodiemuster sind Bausteine für die nachfolgenden Lautproduktionen, wie dem Gurren und Babbeln bis hin zu den ersten Worten und Sätzen", sagt Wermke. Die Wurzeln dieses Verhaltens liegen nach Ansicht der Forscher am Beginn der Evolution gesprochener Sprache vor mehreren Millionen Jahren. Es hat sich gemeinsam mit einem spezifischen Mutter-Kind-Verhalten entwickelt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das neue Wissen um den frühen Start des Spracherwerbs könnte nach Ansicht von Kathleen Wermke dazu beitragen, Sprachentwicklungsstörungen frühzeitig zu entdecken und dann umso besser zu behandeln. "Wenn sich zeigt, dass die Schreimelodie als Hinweis auf eine mögliche Störung nutzbar ist, trägt das natürlich dazu bei, frühzeitig eine Diagnose zu stellen", so Wermke. Schon 2007 hat ein Forscherteam um Kathleen Wermke gezeigt, dass die Melodiemuster der Schreie junger Säuglinge ein potentieller Risikoindikator für spätere Sprachentwicklungsstörungen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Untersuchungen auch in anderen Ländern&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob Neugeborene tatsächlich von Anfang an in ihrer Muttersprache schreien, wollen Wermke und ihre Mitarbeiter jetzt noch detaillierter untersuchen. Die dafür notwendigen Schreie haben sie bereits in anderen Ländern gesammelt. Die Auswertung hat gerade begonnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-5473465406721780014?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/5473465406721780014/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=5473465406721780014' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5473465406721780014'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/5473465406721780014'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2009/11/sprache-beginnt-mit-dem-ersten-schrei.html' title='Sprache beginnt mit dem ersten Schrei'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-7689789587386679221</id><published>2009-10-26T13:49:00.000-07:00</published><updated>2009-10-26T14:30:36.249-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder Gesundheit'/><title type='text'>FAZIT DAK-Studie: Jugendliche und Alkoholwerbung</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/SuYTj2e5KII/AAAAAAAAAnA/cpzd9-4tPlM/s1600-h/Alcopops+-+DAK.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 230px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/SuYTj2e5KII/AAAAAAAAAnA/cpzd9-4tPlM/s400/Alcopops+-+DAK.jpg" border="0" alt="Quelle DAK"id="BLOGGER_PHOTO_ID_5397022710091556994" /&gt;&lt;/a&gt; Stellen sie sich bitte folgendes Bild vor:&lt;br /&gt;Rechts eine Jugendliche, die genüsslich an einer Zigarette zieht.&lt;br /&gt;Links eine Jugendliche, die genüsslich aus der Vodka-Flasche trinkt.&lt;br /&gt;Sehen sie den Unterschied?&lt;br /&gt;Jetzt stellen sie sich außerdem vor, die Jugendliche ist sichtbar schwanger.&lt;br /&gt;Erkennen sie den Unterschied?&lt;br /&gt;Ganz klar:&lt;br /&gt;Rauchen schadet ihrer Gesundheit. Rauchen tötet, Rauchen führt zu Lungenkrebs!&lt;br /&gt;Saufen? Gehört dazu, ist alltäglich. Keine Party ohne Jägermeister. Erst Alkohol macht müde Partys munter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum ein Fernsehfilm, in dem nicht wie selbstverständlich zum Rotwein, zum Bier oder zum Gläschen Sekt gegriffen wird. Alkohol als Tröster, als Stimmungsmacher und als ganz alltäglicher Begleiter in Film und Werbung. Rettet den Urwald durch Bier-Trinken, Superstimmung auf der Jägermeisterparty. &lt;br /&gt;Während die Zigarette immer mehr verschwindet, bis hin zu geistigen Exzessen: Da gibt es ernsthafte Anfragen, aus alten Bogart-Filmen die Zigarete tricktechnisch herauszuschneiden.&lt;br /&gt;Natürlich: Lungenkrebs ist eine schwerwiegende Erkrankung.&lt;br /&gt;Doch wie sieht das mit der Schrumpfleber aus? Mit der vom besoffenen Autofahrer überfahrenen Jugendlichen? Dem behinderten Kind einer Alkoholsüchtigen? Dem im Rausch erstochenen Ehepartner? Den schweren Gehirnfunktionsstörungen bei schwerer Alkoholabhängigkeit?&lt;br /&gt;Alles halb so wild? Kein Grund, Aloholwerbung zu verbieten oder einzuschränken?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir persönlich leuchtete der hier gemachte Unterschied nie so richtig ein.&lt;br /&gt;Während das Rauchen verteufelt wird, traut sich beim Alkohol niemand gegen die Lobby anzutreten. Obwohl Alkohol ein immer größeres Problem unserer Gesellschaft wird. Ein Problem, über das gerne nur hinter vorgehaltner Hand getuschelt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachfolgend die kurze Zusammenfassung einer DAK-Studie zum Thema Wirkung von Alkoholwerbung auf Jugendliche. &lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/SuYUPcFKZXI/AAAAAAAAAnI/Gk38UMt6HsA/s1600-h/Alkohol+und+Werbung+-DAK.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 285px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/SuYUPcFKZXI/AAAAAAAAAnI/Gk38UMt6HsA/s400/Alkohol+und+Werbung+-DAK.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5397023458918557042" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Es ist so gut wie unmöglich, als Jugendlicher nicht in Kontakt mit&lt;br /&gt;Alkoholwerbung zu kommen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Lediglich 1,5% der Stichprobe gab an, noch nie eine der vorgegebenen Alkoholwerbungen gesehen zu haben. Dies gilt in sehr ähnlicher Weise bereits für sehr junge Schüler/innen (10- und 11-Jährige), hier sind es 3%.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Alkoholwerbung wird eher von Jungen wahrgenommen als von&lt;br /&gt;Mädchen, sie erinnern auch die Marken häufiger.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Es zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen Mädchen und Jungen im Hinblick auf Wahrnehmungshäufigkeit und Markenabrufbarkeit bei Alkoholwerbungen. Die Tatsache, dass dieser Effekt bei den Kontrollwerbungen nicht auftritt, spricht gegen die Annahme, dass Jungen grundsätzlich interessierter an Werbung sind oder mehr Spaß an der Abfrageweise bzw. eine generell höhere Fähigkeit bei der Erinnerung von Werbungen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;em&gt;Jungen trinken häufiger und mehr Alkohol als Mädchen und neigen&lt;br /&gt;auch eher zu Risikokonsum.&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Dieser Befund steht in Einklang mit den Ergebnissen der eingangs genannten Repräsentivbefragungen.&lt;br /&gt;Es ergab sich gleichwohl, dass die Geschlechtsunterschiede mit Ausnahme von „Binge&lt;br /&gt;Drinking“ mit zunehmendem Alter verschwinden, d.h. sich die Geschlechter im Konsum annähern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Es bestätigt sich ein robuster korrelativer Zusammenhang zwischen&lt;br /&gt;Alkoholwerbung und Trinkverhalten / Einstellungen gegenüber Alkohol.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Es zeigt sich ein positiver Dosis-Wirkungs-Zusammenhang („je mehr, desto mehr“) zwischen Werbekontakt und Alkoholkonsum bzw. Alkoholempfänglichkeit. Auch nach statistischer Kontrolle einer Reihe von Alternativerklärungen ist die Chance für Lebenszeit- und aktuellen Konsum sowie „Binge-Drinking“ in der Gruppe mit dem höchsten Werbekontakt in etwa verdoppelt im Vergleich zur Gruppe mit dem niedrigsten Kontakt mit Alkoholwerbung. Querschnittliche Analysen allein erlauben allerdings keine zweifelsfreie Bestätigung eines kausalen Zusammenhangs. Die Tatsache, dass sich keine Assoziation zwischen Alkoholkonsum und neutralen Werbungen&lt;br /&gt;findet, spricht gleichwohl für eine spezifische Bedeutung des Werbeinhalts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die komplette Studie finden sie&lt;a href="http://www.presse.dak.de/ps.nsf/0ccdf85185bb3992c12568c0006f1e0f/e48764f27a155045c12575a10036f50d/$FILE/Studie_komplett_klein.pdf"&gt; hier&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-7689789587386679221?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/7689789587386679221/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=7689789587386679221' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7689789587386679221'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7689789587386679221'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2009/10/fazit-dak-studie-jugendliche-und.html' title='FAZIT DAK-Studie: Jugendliche und Alkoholwerbung'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/SuYTj2e5KII/AAAAAAAAAnA/cpzd9-4tPlM/s72-c/Alcopops+-+DAK.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-4803181513896765082</id><published>2009-10-12T10:09:00.000-07:00</published><updated>2009-10-12T10:11:22.019-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder Gesundheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schmerz/Schmerztherapie'/><title type='text'>Lachübungen und Massagen gegen Kopfweh bei Kindern</title><content type='html'>Kinder haben Kopfschmerzen. In dem Ratgeber „Wenn Kindern der Kopf wehtut. Rat und Hilfe bei Kopfschmerzen und Migräne“ werden Ursachen, Symptome und schonende Behandlungsmöglichkeiten anschaulich erklärt. Der Rostocker Kopfschmerzexperte Professor Dr. Peter Kropp, sowie die Mitautoren Dr. Friedrich Ebinger und Professor Dr. Dr.  Stefan Evers wollen mit ihrem Buch Eltern Anregungen zur Selbsthilfe geben und sie zu „Kopfschmerzexperten“ machen.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wichtig ist uns, dass Eltern nicht sofort an eine Katastrophe denken“, so Professor Dr. Kropp, Direktor des Instituts für medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Rostock.  &lt;br /&gt;„Kopfschmerzen sind – leider – etwas ganz Normales.“ Es geht den Verfassern darum, Eltern die Angst zu nehmen. Kopfschmerzen bei Kindern seien nur in den seltensten Fällen Anzeichen schwerer Erkrankungen. Gleichzeitig listen die Autoren jedoch die Symptome auf, bei denen unbedingt ein Arzt aufgesucht werden sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch enthält zahlreiche praktische Tipps, die das Leiden lindern können: Mitunter helfen schon die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit, die Reduzierung der Zeiten vor dem Fernseher und Computer und genügend Schlaf. Stressabbau, der als Ritual etwa in Form von Lachübungen vor dem Spiegel oder Entspannungsübungen ins Familienleben integriert werden kann, Eisbehandlungen (Schläfen kalt, Hände warm) oder Massagen mit Öl wirken ebenfalls lindernd. Daneben enthält das Buch einen Fragenkatalog, der vor einem Arztbesuch ausgefüllt werden kann, sowie ein Schmerztagebuch, das, regelmäßig geführt, den Ärzten ebenfalls bei der Diagnose hilft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Seit nahezu 30 Jahren beobachten wir, dass immer mehr Kinder unter Kopfweh leiden und aus diesem Grund oft auch ärztlich behandelt werden müssen“, sagt Professor Dr. Kropp. Als Ursachen vermutet man Bewegungsmangel, Übergewicht, zu langes Sitzen vor Fernseher und Computer sowie überfüllte Stundenpläne und Tagesabläufe. 20 Prozent der Kinder klagen bereits im Vorschulalter über Kopfschmerzen. Bis zum Ende der Grundschulzeit steigt diese Zahl auf rund 50 Prozent.  Zwischen fünf und zehn Prozent der Kinder leiden sogar unter Migräne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wenn Kindern der Kopf wehtut. Rat und Hilfe bei Kopfschmerzen und Migräne“, Prof. Dr. Peter Kropp, Dr. Friedrich Ebinger, Prof. Dr. Dr. Stefan Evers. Erschienen bei Urania, Stuttgart 2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Universität Rostock&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-4803181513896765082?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/4803181513896765082/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=4803181513896765082' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4803181513896765082'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4803181513896765082'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2009/10/lachubungen-und-massagen-gegen-kopfweh.html' title='Lachübungen und Massagen gegen Kopfweh bei Kindern'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-4811592557655168456</id><published>2009-10-07T14:26:00.000-07:00</published><updated>2009-10-07T14:28:33.124-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schmerz/Schmerztherapie'/><title type='text'>Gene bestimmen Nervenschmerzen</title><content type='html'>Wenn heiß sich kalt anfühlt und Nylonfäden zu sehr pieksen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gene beeinflussen nicht nur unser Aussehen und Verhalten, sondern auch wie wir Schmerzen wahrnehmen. Welche genetischen Faktoren für die Ausprägung von Nervenschmerzen entscheidend sind, untersucht der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS). Grundlage ist eine Blutproben-Bank mit DNA-Proben von knapp 800 betroffenen Patienten. Erste Ergebnisse präsentierten die Forscher beim Deutschen Schmerzkongress der DGSS in Berlin.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So fanden sie unter anderem eine bestimmte Genvariante, die paradoxe Hitzewahrnehmungen bedingt, so dass die Patienten kalte Reize als heiß wahrnehmen. Mehrere Risikogene für Nervenschmerzen sind identifiziert und werden weiter untersucht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gene: Erst seit kurzem verdächtigt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus der klinischen Erfahrung ist bekannt, dass sowohl die Empfindlichkeit gegenüber schmerzhaften Reizen als auch der Effekt schmerzstillender Medikamente individuell stark variieren. Diese Variabilität beruht auf vielen unabhängigen Faktoren, von denen einige der Umwelt und Situation des Patienten zuzuschreiben, andere genetischen Ursprungs sind. "Selbst vor einigen Jahren gab es noch große Zweifel, ob Gene Schmerzen in irgendeiner Form beeinflussen. Die Wissenschaft hat erst in jüngster Zeit die Bedeutung genetischer Aspekte im Entstehungsmechanismus von Schmerzerkrankungen sowie bei der Schmerzverarbeitung erkannt. 2006 wurde das erste Mal ein Gen, das GCH1, mit Nervenschmerzen in Verbindung gebracht.", erklärt Prof. Dr. Thomas R. Tölle, TU München, gemeinsam mit Prof. Dr. Ralf Baron, Kiel, Sprecher des Forschungsverbundes DFNS.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blutproben-Bank bildet Basis genetischer Analysen &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welche genetischen Faktoren genau auf die Schmerzverarbeitung und -chronifizierung einwirken, ist bisher noch wenig bekannt. Da sich diese Fragestellung nur an großen Kollektiven untersuchen lässt, hat der DFNS den Aufbau einer Blutproben-Bank initiiert. Diese enthält derzeit DNA-Proben von knapp 800 neuropathischen Schmerz-Patienten aus insgesamt neun Verbundzentren. Zusätzlich zu der DNA-Sammlung sind klinische Daten u. a. zur genauen Schmerzsymptomatik jedes einzelnen Patienten in einer zentralen Datenbank abrufbar. "Die Blutproben-Bank ermöglicht uns gemeinsam mit der zentralen Datenbank, dem Genotyp der Patienten auch einen Phänotyp zuzuordnen", erklärt PD Achim Berthele, TU München, der das zentrale DNA-Labor leitet. "Wir prüfen also, welche genetische Grundausstattung mit welcher Schmerzform einhergeht. Bei den genetischen Analysen verfolgen wir den so genannten Kandidatengen-Ansatz." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Suche nach Risikogenen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Kandidatengene bezeichnet man Gene, die möglicherweise mit dem Auftreten von Krankheiten wie neuropathischem Schmerz zusammenhängen. Der DFNS untersucht derzeit eine ganze Reihe solcher Risikogene wie denen, die den Bauplan enthalten für COMT (Catechol-O-Methyltransferase), den Morphin-Rezeptor und dessen regulatorische Proteine, TRP (Transient Receptor Potential)-Kanäle, Natriumkanäle Nav 1.3/7/8, 5-HTT (5-Hydroxy-Tryptamin) und 5-HT2A, beides Rezeptoren des Neurotransmitters Serotonin, sowie GCH1 (GTP Cyclohydrolase 1). "Von Interesse sind unter anderem die so genannten Polymorphismen: Genvarianten, bei denen kurze Abschnitte in einem Gen leicht unterschiedlich sind. Man nimmt an, dass diese Polymorphismen signifikant mit der Ausbildung bestimmter Symptome einhergehen", so Berthele.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erste Ergebnisse bestätigen: Gene bestimmen Nervenschmerzen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Publikationsvorbereitung ist eine Studie des DFNS, in der der Verbund den Einfluss verschiedener Polymorphismen der drei TRP-Kanäle auf die Symptomatik von neuropathischen Schmerzpatienten erforscht. Mit Hilfe der Quantitativ Sensorischen Testung (QST), die im DFNS als diagnostisches Verfahren standardisiert und etabliert werden konnte, wurde das genaue sensorische Schmerzprofil der Patienten erhoben. Auf dieser Grundlage wurden die Patienten eingeteilt in zwei Kategorien: zum einen diejenigen, die vorwiegend überempfindlich auf Schmerz reagieren, und zum anderen diejenigen, die eine verminderte Reaktion auf Schmerzen aufweisen. "Die Ergebnisse weisen eindeutig auf einen Zusammenhang zwischen genetischen Varianten von TRP-Kanälen und der Symptomatik von Nervenschmerzpatienten hin", erklärt Prof. Dr. Ralf Baron, Leiter der Studie. "Dabei ist es uns gelungen, auch bisher unbekannte Korrelationen aufzuzeigen." Erstmals belegt werden konnte, dass alle Patienten mit einer bestimmten genetischen Variante eindeutig unter paradoxer Hitzeempfindung litten, wobei sie kalte Reize als heiß empfinden. Bisher ebenfalls unbekannt war, dass Patienten der ersten Kategorie mit einer bestimmten Variante die Berührung mittels dünner Nylonfilamente verstärkt wahrnahmen und dass ein anderer Polymorphismus mit einer verstärkten Wahrnehmung von Kältereizen einherging. Analysen zu weiteren Kandidatengenen stehen kurz vor dem Abschluss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Netzwerken gegen den Schmerz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Blutproben-Bank soll in den kommenden Jahren noch erweitert werden. Kooperationen mit europäischen und internationalen Partnern sind auf dem Wege. Ziel ist, die Datenbank zu einer multipel abfragbaren Ressource für genetische Analysen auszubauen, um künftige Studien zur Untersuchung genetischer Komponenten der Schmerzempfindung zu gewährleisten. Langfristige Hoffnung ist es, Risikogene für die Entwicklung einer chronischen neuropathischen Schmerzerkrankung zu identifizieren. Mit dem Wissen um genetische Faktoren ließen sich die Entwicklung des Schmerzsyndroms und das verminderte Ansprechen auf bestimmte medikamentöse Behandlungen vorhersagen - und auf diese Weise die Therapie optimieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorreiterrolle in der Forschung von Nervenschmerzen &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der DFNS konnte sich eine weitere dreijährige Förderung durch das BMBF sichern. Damit festigt das 2002 gegründete Netzwerk seine Vorreiterrolle in der Erforschung, Diagnostik und Therapie neuropathischer Schmerzen. Ziel ist die Etablierung einer dauerhaften nationalen Institution zur besseren Versorgung von Patienten mit Nervenschmerzen. Mit Kooperationen auf europäischer und internationaler Ebene strebt der DFNS zudem eine weltweite Vernetzung und Ausdehnung seiner Standards an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-4811592557655168456?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/4811592557655168456/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=4811592557655168456' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4811592557655168456'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/4811592557655168456'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2009/10/gene-bestimmen-nervenschmerzen.html' title='Gene bestimmen Nervenschmerzen'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-1661791185628210972</id><published>2009-10-06T09:39:00.000-07:00</published><updated>2009-10-06T09:44:40.445-07:00</updated><title type='text'>Persönlichkeitsstörungen bedürfen vielfach einer psychotherapeutischen Behandlung</title><content type='html'>DGPPN-Kongress 2009: Größte wissenschaftliche&lt;br /&gt;Psychiatrie-Tagung in Europa&lt;br /&gt;Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster, die dauerhaft persönliches Leid oder einen nachteiligen Einfluss auf die soziale Umwelt nach sich ziehen, können Ausdruck einer Persönlichkeitsstörung sein. Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung zeigen oftmals ein inneres Erleben und Verhalten, das von den gesellschaftlich und zwischenmenschlich akzeptierten Vorgaben abweicht und das Leben für den Betroffenen erschwert, wie etwa emotionale Kälte, übermäßiges Misstrauen oder Abhängigkeit von anderen Menschen, darauf weist die Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) im Vorfeld ihrer Jahrestagung hin, die von Mittwoch, den 25., bis Samstag, den 28. November 2009, im Internationalen Congress Centrum (ICC) in Berlin stattfindet und zu der wieder mehr als 7.500 Teilnehmer erwartet werden. Damit ist dieser Kongress inzwischen in Europa die größte wissenschaftlichen Tagung auf dem Gebiet der psychischen Störungen.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die bei Menschen mit Persönlichkeitsstörungen ausgeprägten, meist unflexiblen Verhaltensmuster lassen sich grob in drei Gruppen unterteilen: sonderbar und exzentrisch, emotional und launisch sowie selbstunsicher und zwanghaft. Beispielsweise neigen Personen mit einer paranoiden Persönlichkeitsstörung dazu, neutrale oder freundliche Handlungen anderer als feindlich oder kränkend zu deuten. Aus Angst vor Benachteilung kann es, so die DGPPN, häufig zu unberechtigten Verdächtigungen kommen, wie etwa hinsichtlich der sexuellen Treue des Partners oder ungerechter Behandlung im Beruf. Eine zwanghafte Persönlichkeitsstörung hingegen ist gekennzeichnet durch Perfektionismus und übertriebene Gewissenhaftigkeit unter Vernachlässigung von Vergnügen und zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Grenze zur Normalität fließend ist, sind nicht alle Persönlichkeitsstörungen behandlungsbedürftig. Wenn die ausgeprägten Persönlichkeitszüge jedoch zu einem Leiden des Betroffenen oder zu Beeinträchtigung in sozialen oder beruflichen Funktionsbereichen führt, sollte die Persönlichkeitsstörung unbedingt psychotherapeutisch behandelt werden, rät die DGPPN. &lt;br /&gt;Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung sind gehäuft von weiteren psychischen Störungen wie etwa Depressionen oder Suchterkrankungen betroffen, die bei der Therapie berücksichtigt werden müssen. Man schätzt, dass in Deutschland etwa elf Prozent der Bevölkerung eine Persönlichkeitsstörung haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geschlechterverteilung ist insgesamt gleich, wobei erhebliche Geschlechtsunterschiede bei spezifischen Störungsbildern auftreten. Stadtbevölkerung und schwächere soziale Schichten sind stärker betroffen. Im Alter nimmt die Häufigkeit ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie,Psychotherapie und Nervenheilkunde DGPPN&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-1661791185628210972?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/1661791185628210972/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=1661791185628210972' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1661791185628210972'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/1661791185628210972'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2009/10/personlichkeitsstorungen-bedurfen.html' title='Persönlichkeitsstörungen bedürfen vielfach einer psychotherapeutischen Behandlung'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-720903475411342122</id><published>2009-09-30T03:32:00.000-07:00</published><updated>2009-09-30T03:38:10.744-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder Gesundheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissenschaft und Technik'/><title type='text'>Erstmals Gen für Sprachverarbeitung bei der Legasthenie gefunden</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/SsM0zr6dadI/AAAAAAAAAm4/pKC4ulEW-Zw/s1600-h/klinikum+m%C3%BCnchen.png"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 71px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/SsM0zr6dadI/AAAAAAAAAm4/pKC4ulEW-Zw/s400/klinikum+m%C3%BCnchen.png" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387207641831139794" /&gt;&lt;/a&gt; Fehlerhafte Steuerung des Glukosetransporters im Gehirn beeinträchtigt die Sprachverarbeitung bei Kindern&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An Legasthenie leiden in Europa ca. 22 Millionen Menschen. Nicht lesen und schreiben zu können, trotz Schulbesuch und viel Unterstützung durch die Eltern, belastet viele Kinder in ihrer Entwicklung und führt nicht selten zu Schulabbruch und psychischen Problemen.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein deutsches Forschungskonsortium unter der Leitung der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität München bestehend aus dem Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München, dem Institut für Humangenetik der Universität Bonn und Life and Brain Zentrum in Bonn, den Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitäten Marburg und Würzburg haben erstmals ein Gen gefunden, das wesentlich die Regulation eines Glukosetransporters im Gehirn steuert und die Sprachverarbeitung bei Kindern mit Legasthenie beeinflusst. Diese Ergebnisse sind ab heute in der Zeitschrift Molecular Psychiatry online verfügbar.&lt;br /&gt;"Dies ist ein Durchbruch in der Legasthenieforschung" sagt Prof. Gerd Schulte-Körne, "da wir hiermit erstmals eine mögliche Ursache der Legasthenie entdeckt haben. Bereits bei Babies, die ein erhöhtes Risiko für Legasthenie haben, finden sich Veränderungen bei der Sprachwahrnehmung. Nun können wir zeigen, dass die Regulation des Gens SLC2A3 eine zentrale Rolle für die Gehirnfunktionen bei der Legasthenie spielt. Wenn die Funktion dieses Gens beeinträchtigt ist, so finden wir auch im Gehirn eine schwächere Reaktion der Nervenzellen bei der Sprachverarbeitung." Diese Studie zeigt, dass ein direkter funktionaler Zusammenhang zwischen Genexpression und beeinträchtigten Hirnfunktionen bei der Legasthenie besteht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Forschungsgruppe wird nun in weiteren Studien untersuchen, ob anhand biologischer Marker Kinder mit einer Legasthenie bereits früher erkannt werden können, bevor die leidvolle Entwicklung vieler Kinder mit einer Legasthenie stattgefunden hat. "Vor allem die Möglichkeit der Prävention und der frühen Intervention sind für uns von zentraler Bedeutung für zukünftige Forschungsvorhaben", sagt Prof. Gerd Schulte-Körne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Informationsdienst Wissenschaft idw&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-720903475411342122?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/720903475411342122/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=720903475411342122' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/720903475411342122'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/720903475411342122'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2009/09/erstmals-gen-fur-sprachverarbeitung-bei.html' title='Erstmals Gen für Sprachverarbeitung bei der Legasthenie gefunden'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_on1IpKzVEsw/SsM0zr6dadI/AAAAAAAAAm4/pKC4ulEW-Zw/s72-c/klinikum+m%C3%BCnchen.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-2956619142184667126</id><published>2009-09-24T07:45:00.000-07:00</published><updated>2009-09-24T07:47:41.219-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schule und Lernen'/><title type='text'>"Erzieherinnen und Erzieher lernen im Netz"</title><content type='html'>BMBF-Initiative vermittelt 10.000 Erzieherinnen und Erziehern das Basiswissen für den beruflichen Einsatz digitaler Medien.&lt;br /&gt; "Frühkindliche Förderung und Bildung sind eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft. Die Qualität der Bildung, Erziehung und Betreuung in den ersten Lebensjahren hängt in hohem Maße von der Kompetenz des Personals in Kindergärten und Kindertageseinrichtungen ab", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Andreas Storm, MdB, am Dienstag in Berlin. Das BMBF hat deshalb im vergangenen Jahr eine Initiative zur Medienqualifizierung von Erzieherinnen und Erziehern gestartet.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Unser Ziel ist es, zur Förderung der frühkindlichen Bildung die pädagogische Fort- und Weiterbildung des Personals in Kindergärten und Kindertageseinrichtungen zu verbessern", so Storm weiter. "Erzieherinnen und Erzieher brauchen zur selbständigen Weiterbildung mit digitalen Medien Kompetenzen, die wir ihnen mit dieser Initiative vermitteln." Die Initiative zur Medienqualifizierung von Erzieherinnen und Erziehern stößt bundesweit auf großes Interesse. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass bis Ende 2009 die anvisierte Zahl von 10.000 Teilnehmenden erreicht wird. Die große Nachfrage zeigt, dass die Inhalte der Schulungen den aktuellen Bedürfnissen der Erzieherinnen und Erzieher entsprechen. Mit der "Basisqualifizierung Medienkompetenz" sollen sie in Kindergärten und Kindertagesstätten an die digitalen Medien und den "Lernort Netz" praxisnah herangeführt werden. Angesprochen sind ausdrücklich pädagogische Fachkräfte der frühkindlichen Bildung, die über keine oder nur geringe Vorkenntnisse verfügen. Das BMBF und der Europäische Sozialfonds fördern die Weiterbildungsmaßnahme mit rund fünf Millionen Euro. Die Schulungen gehen über fünf Tage und werden von medienpädagogisch erfahrenen Referentinnen und Referenten durchgeführt. Über die Vermittlung von Grundkenntnissen rund um den Computer und das Internet sowie anschaulichen Beispielen aus der Praxis sollen die Erzieherinnen und Erzieher in die Lage versetzt werden, das Internet zur eigenen Weiterbildung zu nutzen. Ebenso sollen sie den Computer in der eigenen Einrichtung für medienpädagogische Projekte und zur Förderung von Medienkompetenz einsetzen können. Der Verein Schulen ans Netz e. V., der bereits in dem Projekt BIBER ("Bildung-Beratung-Erziehung im Bereich frühkindlicher Bildung") tätig ist, hat die Organisation der Weiterbildungsseminare übernommen.&lt;br /&gt;Weitere Informationen zur Weiterbildungsinitiative finden Sie bei:&lt;br /&gt;Schulen ans Netz e. V.&lt;br /&gt;Martin-Luther-Allee 42&lt;br /&gt;53175 Bonn&lt;br /&gt;Tel.: 0228-91048-0 Ansprechpartner ist:&lt;br /&gt;Frau Martina Klein&lt;br /&gt;Tel.: 0228-91048-281&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle Bundesministerium für Bildung und Forschung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-2956619142184667126?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/2956619142184667126/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=2956619142184667126' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2956619142184667126'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/2956619142184667126'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2009/09/erzieherinnen-und-erzieher-lernen-im.html' title='&quot;Erzieherinnen und Erzieher lernen im Netz&quot;'/><author><name>Dietmar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02036309049173823516</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/1497/2874/1600/dietmar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9057279325765216380.post-7150492556520620450</id><published>2009-09-22T09:53:00.000-07:00</published><updated>2009-09-22T09:55:25.307-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Betreuung-Pflege-Soziales'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rechtliches'/><title type='text'>Erbrechtsreform passiert den Bundesrat</title><content type='html'>Der Bundesrat hat heute den Weg zu der von Bundesjustizministerin Zypries vorgeschlagenen Erbrechtsreform freigemacht. Die Neuregelung wird am 1. Januar 2010 in Kraft treten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Mit der Reform helfen wir Erben, deren Erbe im Wesentlichen aus einem Vermögensgegenstand besteht und die einen Pflichtteilsberechtigten auszahlen müssen. Damit der Erbe in einer solchen Situation nicht das geerbte Haus oder die geerbte Firma verkaufen muss, um den Pflichtteilsanspruch erfüllen zu können, wird die gesetzliche Stundungsmöglichkeit künftig auf alle Erben erweitert", erläuterte Bundesministerin Zypries die Reform.&lt;br /&gt;&lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die Erbrechtsreform verbessert auch die Situation von Menschen, die nahe Angehörige pflegen: Der demografische Wandel bringt mit sich, dass immer mehr Menschen Pflege und Betreuung benötigen. Zwei Drittel der auf Pflege angewiesenen Personen werden nicht im Pflegeheim, sondern im häuslichen Umfeld versorgt. Dabei leisten Angehörige oft einen unschätzbar wichtigen Beitrag. In Zukunft werden solche Pflegeleistungen im Erbrecht auch dann berücksichtigt, wenn der Abkömmling dafür nicht - wie dies bislang gesetzliche Voraussetzung war - auf eigenes Einkommen verzichtet", ergänzte Brigitte Zypries.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Unser Erbrecht besteht in seiner heutigen Struktur seit über 100 Jahren und hat sich grundsätzlich bewährt. Auf neue gesellschaftliche Entwicklungen und geänderte Wertvorstellungen hat das Erbrecht aber in einigen Bereichen keine zeitgemäßen Antworten. Das gilt auch für die Gründe, aus denen ein Erblasser den Pflichtteil entziehen kann. Hier stärken wir die Testierfreiheit, damit jeder Einzelne sein Vermögen nach seinen Vorstellungen verteilen kann. Dennoch bleibt die familiäre Verantwortung innerhalb der Familien erhalten, denn eine Mindestbeteiligung der Kinder am Nachlass ihrer Eltern kann schon von Verfassungs wegen nicht entzogen werden", sagte Zypries.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wichtigsten Punkte der Reform im Einzelnen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;•Modernisierung der Pflichtteilsentziehungsgründe&lt;br /&gt;Das Pflichtteilsrecht lässt Abkömmlinge oder Eltern sowie Ehegatten und Lebenspartner auch dann am Nachlass teilhaben, wenn sie der Erblasser durch Testament oder Erbvertrag von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen hat. Der Pflichtteil umfasst die Hälfte des gesetzlichen Erbteils; diese Höhe bleibt durch die geplanten Neuerungen unberührt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wesentliches Anliegen der Reform ist die Stärkung der Testierfreiheit des Erblassers, also seines Rechts, durch Verfügung von Todes wegen über seinen Nachlass zu bestimmen. Dementsprechend werden die Gründe überarbeitet, die den Erblasser berechtigen, den Pflichtteil zu entziehen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;◦Die Entziehungsgründe sollen vereinheitlicht werden, indem sie künftig für Abkömmlinge, Eltern und Ehegatten oder Lebenspartner gleichermaßen Anwendung finden. Bislang gelten insoweit Unterschiede.&lt;br /&gt;◦Darüber hinaus sollen künftig alle Personen geschützt werden, die dem Erblasser ähnlich wie ein Ehegatte, Lebenspartner oder Kind nahe stehen, z. B. auch Stief- und Pflegekinder. Eine Pflichtteilsentziehung soll auch dann möglich sein, wenn der Pflichtteilsberechtigte diesen Personen nach dem Leben trachtet oder ihnen gegenüber sonst eine schwere Straftat begeht. Nach derzeitiger Gesetzeslage ist dies nur bei entsprechenden Vorfällen gegenüber einem viel engeren Personenkreis möglich.&lt;br /&gt;Beispiel: Wird der langjährige Lebensgefährte der Erblasserin durch ihren Sohn getötet oder die Tochter des Erblassers durch seinen Sohn körperlich schwer misshandelt, rechtfertigt dies künftig eine Entziehung des Pflichtteils.&lt;br /&gt;◦Der Entziehungsgrund des "ehrlosen und unsittlichen Lebenswandels" soll entfallen. Zum einen gilt er derzeit nur für Abkömmlinge, nicht aber für die Entziehung des Pflichtteils von Eltern und Ehegatten. Zum anderen hat er sich als zu unbestimmt erwiesen. Stattdessen soll künftig eine rechtskräftige Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr ohne Bewährung zur Entziehung des Pflichtteils berechtigen. Zusätzlich muss es dem Erblasser unzumutbar sein, dem Verurteilten seinen Pflichtteil zu belassen. Gleiches soll bei Straftaten gelten, die im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;•Maßvolle Erweiterung der Stundungsgründe&lt;br /&gt;Besteht das Vermögen des Erblassers im Wesentlichen aus einem Eigenheim oder einem Unternehmen, müssen die Erben diese Vermögenswerte oft nach dem Tod des Erblassers verkaufen, um den Pflichtteil auszahlen zu können. Lösung bietet hier die bereits geltende Stundungsregelung, die jedoch derzeit eng ausgestaltet und nur dem pflichtteilsberechtigten Erben (insbes. Abkömmling, Ehegatte) eröffnet ist. Mit der Reform soll die Stundung unter erleichterten Voraussetzungen und für jeden Erben durchsetzbar sein.&lt;br /&gt;Beispiel: In Zukunft kann auch der Neffe, der ein Unternehmen geerbt hat oder die Lebensgefährtin des Erblassers eine Stundung gegenüber den pflichtteilsberechtigten Kindern geltend machen, sofern die Erfüllung des Pflichtteils eine "unbillige Härte" darstellen würde.&lt;br /&gt;•Gleitende Ausschlussfrist für den Pflichtteilsergänzungsanspruch&lt;br /&gt;Schenkungen des Erblassers können zu einem Anspruch auf Ergänzung des Pflichtteils gegen den Erben oder den Beschenkten führen. Durch diesen Anspruch wird der Pflichtteilsberechtigte so gestellt, als ob die Schenkung nicht erfolgt und damit das Vermögen des Erblassers durch die Schenkung nicht verringert worden wäre. Die Schenkung wird in voller Höhe berücksichtigt. Sind seit der Schenkung allerdings 10 Jahre verstrichen, bleibt die Schenkung unberücksichtigt. Dies gilt auch, wenn der Erblasser nur einen Tag nach Ablauf der Frist stirbt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Reform sieht nun vor, dass die Schenkung für die Berechnung des Ergänzungsanspruchs graduell immer weniger Berücksichtigung findet, je länger sie zurück liegt: Eine Schenkung im ersten Jahr vor dem Erbfall wird demnach voll in die Berechnung einbezogen, im zweiten Jahr jedoch nur noch zu 9/10, im dritten Jahr zu 8/10 usw. berücksichtigt. Damit wird sowohl dem Erben als auch dem Beschenkten mehr Planungssicherheit eingeräumt.&lt;br /&gt;•Bessere Honorierung von Pflegeleistungen beim Erbausgleich&lt;br /&gt;Auch außerhalb des Pflichtteilsrechts wird das Erbrecht vereinfacht und modernisiert. Ein wichtiger Punkt ist die bessere Berücksichtigung von Pflegeleistungen bei der Erbauseinandersetzung. Zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt, über die finanzielle Seite wird dabei selten gesprochen. Trifft der Erblasser auch in seinem Testament keine Ausgleichsregelung, geht der pflegende Angehörige heute oftmals leer aus. Erbrechtliche Ausgleichsansprüche gibt es nur für einen Abkömmling, der unter Verzicht auf berufliches Einkommen den Erblasser über längere Zeit gepflegt hat. Künftig soll der Anspruch unabhängig davon sein, ob für die Pflegeleistungen auf ein eigenes berufliches Einkommen verzichtet wurde.&lt;br /&gt;Beispiel: Die verwitwete Erblasserin wird über lange Zeit von ihrer berufstätigen Tochter gepflegt. Der Sohn kümmert sich nicht. Die Erblasserin stirbt, ohne ein Testament hinterlassen zu haben. Der Nachlass beträgt 100.000 Euro. Die Pflegeleistungen sind mit 20.000 Euro zu bewerten. Derzeit erben Sohn und Tochter je zur Hälfte. Künftig kann die Schwester einen Ausgleich für ihre Pflegeleistungen verlangen. Von dem Nachlass wird zugunsten der Schwester der Ausgleichsbetrag abgezogen und der Rest nach der Erbquote verteilt (100.000-20.000 = 80.000). Von den 80.000 Euro erhalten beide die Hälfte, die Schwester zusätzlich den Ausgleichsbetrag von 20.000 Euro. Im Ergebnis erhält die Schwester also 60.000 Euro.&lt;br /&gt;Abkürzung der Verjährung von familien- und erbrechtlichen Ansprüchen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Änderungsbedarf hat sich auch im Verjährungsrecht ergeben. Mit dem Gesetzentwurf wird die Verjährung von familien- und erbrechtlichen Ansprüchen an die Verjährungsvorschriften des Schuldrechtsmodernisierungsgesetzes von 2001 angepasst. Diese sehen eine Regelverjährung von drei Jahren vor. Dagegen unterliegen die familien- und erbrechtlichen Ansprüche noch immer einer Sonderverjährung von 30 Jahren, von denen das Gesetz zahlreiche Ausnahmen macht. Dies führt zu Wertungswidersprüchen in der Praxis und bereitet Schwierigkeiten bei der Abwicklung der betroffenen Rechtsverhältnisse. Die Verjährung familien- und erbrechtlicher Ansprüche wird daher der Regelverjährung von 3 Jahren angepasst. Dort, wo es sinnvoll ist, bleibt jedoch die lange Verjährung erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Reform wird nach Ausfertigung durch den Bundespräsidenten und Verkündung im Bundesgesetzblatt am 1. Januar 2010 in Kraft treten; die Rechtsänderung zum Jahreswechsel bietet sich insbesondere wegen der vorgesehenen Änderungen des Verjährungsrechts an.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Quelle Bundesministerium der Justiz&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9057279325765216380-7150492556520620450?l=kinder-psyche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/feeds/7150492556520620450/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9057279325765216380&amp;postID=7150492556520620450' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7150492556520620450'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9057279325765216380/posts/default/7150492556520620450'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kinder-psyche.blogspot.com/2009/09/erbrechtsreform-passiert-den-bundesrat.html' title='Erbrechtsreform passiert den Bundesra
